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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Retikulumzelle</id>
	<title>Retikulumzelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:51:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retikulumzelle&amp;diff=871067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Foehner: Tippfehler „Flexicon“ zu „Flexikon“ korrigiert</title>
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		<updated>2025-01-26T19:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler „Flexicon“ zu „Flexikon“ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retikulumzellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;reticulum&amp;#039;&amp;#039; für „kleines Netz“ und &amp;#039;&amp;#039;cella&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;cellula&amp;#039;&amp;#039; „kleiner Raum“) werden unterschiedliche Arten von [[Zelle (Biologie)|Zellen]] des [[Bindegewebe#Retikuläres Bindegewebe|retikulären Bindegewebes]] bezeichnet. Dabei werden fibroblastische, histiozytäre und dendritische Retikulumzellen unterschieden. Retikulumzellen kommen vor allem in den [[Lymphatisches System|lymphatischen Organen]] und im [[Knochenmark]] vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiebler&amp;quot;&amp;gt;Theodor H. Schiebler, Walter Schmidt, Karl Zilles: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie: Zytologie, Histologie, Entwicklungsgeschichte, makroskopische und mikroskopische Anatomie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 6. Auflage, 2013, ISBN 978-3-6620-5731-5, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;, aber auch im Bindegewebe unter [[Darmepithel]], in der [[Leber]] und in den [[Geschlechtsorgan]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebich&amp;quot;&amp;gt;Hans-Georg Liebich: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Histologie der Haussäugetiere: Lehrbuch und Farbatlas für Studium und Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer Verlag, 2004, ISBN 978-3-7945-2311-5, S. 79–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Retikulumzellen werden mit anderen Zellen auch zum [[Retikulohistiozytäres System|Retikulohistiozytären System]] zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud M.H. Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Histologie: Cytologie und Mikroanatomie der Tiere&amp;#039;&amp;#039;. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-6427-5861-4, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fibroblastische Retikulumzellen sind [[mesenchym]]alen Ursprungs und die eigentlichen gewebespezifischen Zellen des retikulären Bindegewebes. Sie kommen als gewebsständige Zellen in allen [[Gewebe (Biologie)|Geweben]] und [[Organ (Biologie)|Organen]] vor, in denen retikuläres Bindegewebe das Grundgerüst bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiebler&amp;quot; /&amp;gt; Ihr nur schwach anfärbender [[Soma (Zellbiologie)|Zellleib]] besitzt strukturell und funktionell bedeutsame Fortsätze, über die benachbarte Retikulumzellen miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht ein weitmaschiger dreidimensionaler Zellverband in Form eines umfangreichen interzellulären Maschenwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiebler&amp;quot; /&amp;gt; Fibroblastische Retikulumzellen besitzen einen ovalen, relativ großen und hellen ([[Heterochromatin]]-armen) [[Zellkern]], der sich deutlich von den intensiv [[Basophilie|basophilen]] Zellkernen der häufig in engster Nachbarschaft liegenden [[Lymphozyt]]en unterscheidet. Abhängig vom Funktionszustand kann sich der Zellkern verdichten (Kerndimorphismus).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Liebich&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich zu der bereits im Namen angedeuteten Bildung [[Retikuläre Faser|retikulärer Fasern]] (&amp;#039;&amp;#039;fibroblastisch&amp;#039;&amp;#039; bedeutet &amp;#039;&amp;#039;faserbildend&amp;#039;&amp;#039;) synthetisieren fibroblastische Retikulumzellen auch große Mengen [[Extrazelluläre Matrix#Grundsubstanz|Grundsubstanz]]. Fibroblastische Retikulumzellen im Knochenmark können Fette einlagern und gleichen dann im Aussehen [[Adipozyt|Fettzellen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Welsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Histologie - Das Lehrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier Health Sciences, 5. Auflage 2018, ISBN 978-3-4371-8366-9, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die histiozytären Retikulumzellen bewegen sich [[Amöboide Bewegung|amöboid]] und sind eigentlich [[Phagozytose|phagozytierende]] [[Makrophage]]n, welche aus [[Monozyt]]en entstanden sind. Sie können phagozytiertes Material in ihrem [[Zytoplasma]] enthalten. Histiozytäre Retikulumzellen ähneln den fibroblastischen, besitzen aber im Unterschied zu diesen kürzere und gedrungenere [[Pseudopodium|pseudopodienartigen]] Zellfortsätze, bilden keine Zellkontakte aus und tragen auch nicht zur Bildung der Interzellularsubstanz bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schiebler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendritische Retikulumzellen sind [[antigenpräsentierende Zelle]]n. Als interdigitierende dendritische Retikulumzellen (IDZ) können sie im Paracortex der [[Lymphknoten]] [[T-Lymphozyt|T-Zellen]], als follikuläre dendritische Retikulumzellen im [[Keimzentrum]] der Lymphknoten und den [[Lymphfollikel]]n [[B-Lymphozyt]]en aktivieren. Dendritische Retikulumzellen sind durch [[Desmosom]]en untereinander verbunden und bilden dadurch ein stabiles Netz in welches die Lymphozyten eingelagert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes W. Rohen, Elke Lütjen-Drecoll: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Histologie: kurzgefaßtes Lehrbuch der Zytologie, Histologie und mikroskopischen Anatomie des Menschen nach funktionellen Gesichtspunkten&amp;#039;&amp;#039;. Schattauer Verlag, 2000, ISBN 978-3-7945-2044-2, S. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die verschiedenen Zelltypen, welche jeweils als Retikulumzellen in Erscheinung treten können, keine homogene Gruppe bilden, wird von der weiteren Verwendung des Begriffes stellenweise abgeraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flexikon.doccheck.com/de/Retikulumzelle Retikulumzelle], DocCheck Flexikon&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Foehner</name></author>
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