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	<title>Retention (Recht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:15:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Retention_(Recht)&amp;diff=680236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: Link präzisiert</title>
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		<updated>2025-04-17T13:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Retention&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus {{laS|retenere}}, ‚zurückhalten‘ oder ‚zurückbehalten‘) ist in der deutschen [[Rechtswissenschaft]] der veraltete Ausdruck für das heutige [[Zurückbehaltungsrecht]], der als [[Rechtsbegriff]] in [[Österreich]] und der [[Schweiz]] noch heute benutzt wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Zurückhalten, Zurückbehalten oder nicht Herausgeben ({{laS|retinere}}) betrifft sowohl die [[Absicht (Recht)|Absicht]] des zeitlich begrenzten Zurückhaltens als auch das dauerhafte Zurückbehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=tglFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA28&amp;amp;dq=retention+Recht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjw_YbL3dvgAhVIKuwKHUEEC7cQ6AEIKjAA#v=onepage&amp;amp;q=retention%20Recht&amp;amp;f=false Carl Luden, &amp;#039;&amp;#039;Das Retentionsrecht: eine civilrechtliche Abhandlung&amp;#039;&amp;#039;, 1839, S. 3 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhielt im [[Römisches Recht|römischen Recht]] der [[Verkäufer]] nicht sofort den [[Kaufpreis]], konnte er die Ware eine Zeit lang behalten ({{laS|retinere potest}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Digesten]], &amp;#039;&amp;#039;De actio emti et venditi&amp;#039;&amp;#039;, 19, 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieraus definierte sich das Retentionsrecht als das Recht des [[Besitzer]]s einer [[Sache (Recht)|Sache]], dem [[Eigentümer]] die Herausgabe derselben bis zur Erfüllung einer [[Verbindlichkeit]] zu verweigern.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Luden, &amp;#039;&amp;#039;Das Retentionsrecht: eine civilrechtliche Abhandlung&amp;#039;&amp;#039;, 1839, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einem [[Kaufmann (HGB)|Kaufmann]] stand gemäß Art.&amp;amp;nbsp;241 Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch|ADHGB]] vom Mai 1861 gegen einen anderen Kaufmann wegen fälliger [[Forderung]]en ein Retentionsrecht an allen [[bewegliche Sache|beweglichen Sachen]] des Schuldners zu ([[Unternehmerpfandrecht]]). Zum Retentionsrecht gehörten später alle [[gesetzliches Pfandrecht|gesetzlichen Pfandrechte]] und kaufmännischen Zurückbehaltungsrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz und Österreich ==  &lt;br /&gt;
Im [[Schweiz]]er Recht ist der Begriff der Retention ein heute geläufiger Rechtsbegriff. Bewegliche Sachen und [[Wertpapier]]e, die sich mit [[Wille]]n des Schuldners im Besitz des Gläubigers befinden, kann dieser gemäß {{Art.|895|210|ch}} [[Zivilgesetzbuch (Schweiz)|ZGB]] bis zur Befriedigung für seine Forderung zurückbehalten, wenn die Forderung fällig ist und ihrer Natur nach mit dem Gegenstand der Retention in Zusammenhang steht. Der Gläubiger hat das Retentionsrecht, soweit nicht Dritten Rechte aus früherem Besitz zustehen, auch dann, wenn die Sache, die er in [[guter Glaube|gutem Glauben]] empfangen hat, nicht dem Schuldner gehört. Bei [[Zahlungsunfähigkeit]] des Schuldners hat der Gläubiger das Retentionsrecht auch dann, wenn seine Forderung nicht fällig ist ({{Art.|897|210|ch}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 ZGB). Im schweizerischen [[Schuldbetreibungs- und Konkursrecht]] berechtigt das Retentionsrecht zu einer [[Betreibung]] auf Pfandverwertung (Art.&amp;amp;nbsp;37 Abs.&amp;amp;nbsp;2 in Verbindung mit Art. 151 ff. SchKG).&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Hunziker/Michel Pellascio, &amp;#039;&amp;#039;Repetitorium Schuldbetreibungs- und Konkursrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 163 f., 168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Österreich]] setzt das Retentionsrecht des {{§|471|ABGB|RIS-B|DokNr=NOR12018199 }} [[ABGB]] einen [[Rechtsanspruch]] auf [[Aufwendungsersatz|Aufwandsersatz]] voraus, der auf einer Vereinbarung oder auch auf einem tatsächlich gemachten Aufwand für ein Kraftfahrzeug beruhen kann. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn nicht der Eigentümer des Fahrzeugs als Werkbesteller auftritt, sondern ein Dritter, der über das Fahrzeug verfügungsbefugt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oberster Gerichtshof (Österreich)|OGH]], Urteil vom 13. September 2012, Gz.: 8 Ob 95/12x&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach demselben Urteil sind gemäß {{§|1440|ABGB|RIS-B|DokNr=NOR12019186}} ABGB allerdings (unter anderem) in Verwahrung genommene Stücke kein Gegenstand der Zurückbehaltung, weshalb der Verwahrer die Zurückstellung der verwahrten Sache nicht unter Berufung auf ein ihm zustehendes Zurückbehaltungsrecht verweigern darf. Durch diese Bestimmung soll ein Missbrauch des Retentionsrechts verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Retentionsrecht und Zurückbehaltungsrecht ==&lt;br /&gt;
Zwischen dem schweizerischen und österreichischen Retentionsrecht und dem deutschen Zurückbehaltungsrecht des {{§|273|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] besteht ein wesentlicher Unterschied, denn letzteres hat lediglich [[Schuldrecht (Deutschland)|schuldrechtlichen]] Charakter und kann auch [[vertrag]]lich vereinbart werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Oftinger/Rolf Bär, &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Kommentar: Das Fahrnispfand&amp;#039;&amp;#039;, Band IV/2c, 1981, Art. 895 N. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrecht (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrecht (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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