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	<title>Restrisiko (2011) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Restrisiko_(2011)&amp;diff=2193042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guardian of Arcadia: FSK unklare Altersfreigabe geprüft</title>
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		<updated>2026-04-28T18:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;FSK unklare Altersfreigabe geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Restrisiko&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2011&lt;br /&gt;
| Länge                  = 94&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Urs Egger]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[Sarah Schnier]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Carl-Christian Demke]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Ivo-Alexander Beck]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Alicia Remirez]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Nikolaus Glowna]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Martin Kukula]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Andrea Mertens (Filmeditorin)|Andrea Mertens]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Folkerts]]: Katja Wernecke&lt;br /&gt;
* [[Kai Wiesinger]]: Ludger Wessel&lt;br /&gt;
* [[Matthias Koeberlin]]: Steffen Strathmann&lt;br /&gt;
* [[Thomas Sarbacher]]: Gerald Wernecke&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Garbers]]: Bernd Mahlsdorf&lt;br /&gt;
* [[Franziska Weisz]]: Elke Krüger&lt;br /&gt;
* [[Helmut Zhuber]]: John Johannson&lt;br /&gt;
* [[Hille Beseler]]: Nora Haug&lt;br /&gt;
* [[Claus Hansen]]: Michael Moritz&lt;br /&gt;
* [[Thomas Heise (Schauspieler)|Thomas Heise]]: Dominik Wernecke&lt;br /&gt;
* [[Zoe Zwede]]: Marlene Wernecke&lt;br /&gt;
* [[Antje Otterson]]: Sybille Wernecke&lt;br /&gt;
* [[Babett Arens]]: Leiterin der [[Atomaufsicht]]&lt;br /&gt;
* [[Heike Hanold-Lynch]]: Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums&lt;br /&gt;
* [[William Mang]]: Pit Nieman&lt;br /&gt;
* [[Paul Matić]]: Reaktorfahrer II&lt;br /&gt;
* [[Simone von Zglinicki]]: Ausschussvorsitzende&lt;br /&gt;
* [[Christoph Zrenner]]: Milch-Funktionär&lt;br /&gt;
| SYN                    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Restrisiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher [[Fernsehfilm]] aus dem Jahre 2011. Der [[Katastrophenfilm]] zeigt die Entstehung und Folgen eines schweren Unfalls in einem fiktiven [[Kernkraftwerk]]. Bei [[Sat.1]] wurde der Film erstmals am 18. Januar 2011 ausgestrahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Im Oktober geht Katja Wernecke mit einem [[Dosimeter]] durch die menschenleere Stadt [[Hamburg]]. Die ehemalige Sicherheitschefin des nahegelegenen Kernkraftwerks Oldenbüttel sucht nach Beweisen für kriminelle Machenschaften, die zu einem verheerenden Reaktorunfall führten. Dabei ist sie der [[Strahlenbelastung|radioaktiven Strahlung]] in der kontaminierten Zone ausgesetzt und muss sich außerdem immer wieder vor Bundeswehr-Soldaten verstecken, die nach Plünderern suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Monate vorher kommen der einstigen Befürworterin der Atomenergie allmählich Zweifel an der Technologie, die ihren Arbeitsplatz sichert. Der Vertuschung eines Brandes im Kraftwerk, die der Werksleiter Ludger Wessel angesichts der bevorstehenden Laufzeitverlängerung durchsetzen will, stimmt sie noch stillschweigend zu. Als jedoch ein ernster [[Störfall]] auftritt, ändert sich ihre Einstellung. Gemeinsam mit dem PR-Experten Steffen Strathmann, der eigentlich das Image von Oldenbüttel verbessern soll, sucht sie nach Beweisen für ein mangelhaftes Management des Kernkraftwerks. Ihr Ex-Mann, der Journalist Gerald Wernecke, schreibt dazu einen kritischen Bericht in einem Online-Magazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ermittlungen führen zum Mitarbeiter Bernd Mahlsdorf, der kurz zuvor von einem Unbekannten mit dem Auto angefahren und dabei getötet wurde. Als Katja Wernecke ein [[Kinderhospiz]] besucht, in dem ihre Tochter Marlene ein Theaterstück über [[Pippi Langstrumpf]] aufführt, stellt sie fest, dass Mahlsdorf diese Einrichtung mitfinanzierte und wohl etwas gutzumachen hatte. Die Lösung findet sie zufällig, als sie mit ihrem Sohn Dominik einen Verein für [[Flugmodell|Modellflieger]] besucht, wo in einem Schrank Akten von Mahlsdorf lagern. Aus diesen Dokumenten geht hervor, dass es beim Bau des Reaktors Oldenbüttel zu gefährlicher Schlamperei kam, die von den Betreibern verschwiegen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem Wernecke diese brisanten Informationen entdeckt hat, ereignet sich im Kernkraftwerk ein neuer schwerer Unfall. Die Sicherheitschefin lässt sich von den Protesten der Mitarbeiter im Kontrollraum nicht aufhalten und löst Katastrophenalarm aus, woraufhin die Anlage evakuiert wird. Auf der Flucht gelingt es Wernecke gemeinsam mit Strathmann gerade noch rechtzeitig, die verräterischen Informationen weiterzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim anschließenden Verfahren vor dem [[Untersuchungsausschuss]] erklärt sie als Zeugin die Hintergründe der Katastrophe. Als Konsequenz aus diesem Vorfall ordnet die Vorsitzende des Gremiums an, dass weitere veraltete Reaktoren sofort stillgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KKW Zwentendorf.jpg|mini|links|Kernkraftwerk Zwentendorf]]&lt;br /&gt;
Als Kulisse für das fiktive Kraftwerk Oldenbüttel diente das ungenutzte österreichische [[Kernkraftwerk Zwentendorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sat1.de/filme_serien/restrisiko/video/clips/clip_making-of-restrisiko-teil-1_142322/ Making of - Teil 1] (Flash Video)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name erinnert an [[Kernkraftwerk Brunsbüttel|Brunsbüttel]], dessen Reaktor baugleich mit dem Exemplar in Zwentendorf ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,739843,00.html|titel=Tschernobyl mit Elbblick|autor=Christian Buß|hrsg=[[Spiegel Online]]|datum=2011-01-18|abruf=2011-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kulisse für den Ort selbst diente hauptsächlich die Gemeinde [[Seester]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Uebersicht/SAT.1-dreht-Film-in-einem-stillgelegten-Atomkraftwerk|titel=SAT.1 dreht Film in einem stillgelegten Atomkraftwerk|autor=Christiane Eickmann|hrsg=Hannoversche Allgemeine|datum=2010-09-10|abruf=2012-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.seester.de|titel=&amp;quot;Restrisiko&amp;quot; im Fernsehen|hrsg=seester.de|datum=2011-01-10|abruf=2012-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Monaten vor der Ausstrahlung verschärfte sich die Diskussion um die reale [[Atompolitik]] in Deutschland durch die [[Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke]] seitens der [[Kabinett Merkel II|schwarz-gelben Bundesregierung]] und die Proteste beim [[Atommülltransport#Castor-Transporte nach Gorleben|Castor-Transport nach Gorleben]]. Die Produzenten von &amp;#039;&amp;#039;Restrisiko&amp;#039;&amp;#039; betrachten den Film als Beitrag zu dieser kontroversen Debatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sat1.de/filme_serien/restrisiko/video/clips/clip_making-of-restrisiko-teil-2_142324/ Making of - Teil 2] (Flash Video)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich sendete Sat.1 im Anschluss an die Premiere eine Reportage über die Gefahren der Kernkraftwerke, in der unter anderem das [[Kernkraftwerk Biblis]] und die [[Katastrophe von Tschernobyl]] thematisiert wurden, sowie eine Sonderausgabe des Magazins [[Akte – Reporter kämpfen für Sie|Akte 20.11]] zum Thema Energieversorgung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.rp-online.de/gesellschaft/medien/Reaktorunglueck-in-deutschem-Atomkraftwerk_aid_954129.html|titel=Reaktorunglück in deutschem Atomkraftwerk|autor=|hrsg=[[Rheinische Post]]|datum=2011-01-18|abruf=2011-01-19|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110119202218/http://www.rp-online.de/gesellschaft/medien/Reaktorunglueck-in-deutschem-Atomkraftwerk_aid_954129.html|archiv-datum=2011-01-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krebserkrankungen von Kindern in den [[Elbmarschen]], die bei &amp;#039;&amp;#039;Restrisiko&amp;#039;&amp;#039; gezeigt werden, basieren auf den realen Fällen im [[Leukämiecluster Elbmarsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Rezensent der [[Rheinische Post|Rheinischen Post]] sieht die Aussage des Films klar auf der Seite der Atomkraftgegner, wobei „das Werk keineswegs aufdringlich missionarisch“ sei, sondern „vielmehr zum Nachdenken und Diskutieren“ einlade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP&amp;quot; /&amp;gt; Miriam Bandar betont bei [[Die Welt|Welt online]] die Bedeutung des Drehorts in Zwentendorf und die Darstellung der Katastrophe: „Diese Aufnahmen tragen deutlich zur optischen Wirklichkeitsnähe des Films bei. Glaubwürdig ist auch die Begründung des Unfalls: Der [[Auslegungsstörfall#GAU|GAU]] hat nicht eine Hauptursache, sondern setzt sich aus einer Verkettung von Nachlässigkeiten, Fehlurteilen und vertuschten Problemen zusammen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.welt.de/fernsehen/article12170793/Restrisiko-Leben-in-Hamburg-nach-dem-Atom-Gau.html|titel=&amp;quot;Restrisiko&amp;quot; – Leben in Hamburg nach dem Atom-Gau|autor=Miriam Bandar|hrsg=Welt online|datum=2011-01-18|abruf=2011-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jürgen Overkott beschreibt bei derwesten.de das „[[Wutbürger]]-Epos“ von Sat.1 als „den besten ‚öffentlich-rechtlichen‘ Film seit langem“. Er vermisst allerdings das eigentliche Unglück: „Eine Reaktor-Ruine, von Gebäude-Trümmern ganz zu schweigen, wagt der Streifen nicht zu zeigen – ein Mangel, klar, aber kein Fernseh-GAU.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Overkott |url=https://www.waz.de/kultur/tv-streaming/article402235690/sat1-wagt-in-restrisiko-wutbuerger-fernsehen.html |titel=Sat.1 wagt in „Restrisiko“ Wutbürger-Fernsehen |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-01-17 |abruf=2011-01-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Christian Buß]] von [[Spiegel Online]] kritisiert den Film als „Trash mit Haltung [...] Das Szenario ist [[B-Movie|B-movie]]-artig komprimiert, die politischen Verstrickungen der Figuren bleiben über Strecken diffus, und wie die Helden sich hier mit Mundschutz riskanteste Bestrahlung vom Leibe zu halten versuchen, erscheint schon sehr gewagt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tomasz Kurianowics beschreibt den Film in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]] als spannend und dramaturgisch konsequent konzipiert: „Ein mutiges Werk, das keine schablonenhaften Feindbilder zeichnet, sondern die Frage aufzuwerfen wagt, ob unser Glaube an die überirdische Sicherheit von Kernkraftwerken sich überhaupt mit einer transparenten Faktenlage in Einklang bringen lässt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
Der Film wurde am 13. Mai 2011 auf DVD veröffentlicht&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe aus dem Online-Shop von Amazon.de, abgerufen am 13. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und ab 12 Jahren freigegeben.{{FSK|127398/V|Abruf=2026-04-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sat1.de/filme_serien/restrisiko/ Offizielle Seite zum Film von Sat.1]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt1803202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehfilm (Sat.1)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Science-Fiction-Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastrophenfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernenergie im Film]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Guardian of Arcadia</name></author>
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