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	<title>Restauriermörtel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:56:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Restaurierm%C3%B6rtel&amp;diff=1527002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KaiKemmann: Formulierungen;  Verweis auf Steinkitt</title>
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		<updated>2024-08-11T08:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierungen;  Verweis auf Steinkitt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Restauriermörtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Antragung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Steinersatzmasse&amp;#039;&amp;#039; genannt) werden von [[Steinmetz]]en verarbeitet, um Fehlstellen an historischen Bauwerken aus [[Naturstein]] auszubessern. Größere Fehlstellen von mehr als 100&amp;amp;nbsp;cm² werden mit so genannten [[Vierung (Steinmetz)|Vierungen]] aus [[Naturwerkstein]] eingebessert, der dem Originalstein weitestgehend entspricht. Zum Einkleben von Vierungen wird [[Steinkitt]] verwendet, der ähnliche [[Bindemittel]] enthält wie Restauriermörtel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Restauriermörtel werden entsprechend der DIN 18332 für Naturwerksteinarbeiten an Fehlstellen bis zu einer maximalen Größe von 100&amp;amp;nbsp;cm² angetragen. Unterschieden wird in mineralisch-gebundenen, kunstharzgebundenen oder kieselgel-gebundenen Antragungen. Die Fehlstelle an einem Bauwerk wird händisch mit entsprechenden [[Steinmetzwerkzeug]]en ausgearbeitet, wobei nur morbide Substanz entfernt wird und es wird darauf geachtet, dass es zu geringstem Substanzverlust kommt. Die Antragung selbst wird erdfeucht angemischt und angetragen und optisch an die anstoßenden [[Bearbeitung von Natursteinoberflächen|Steinoberflächen]] angepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Mineral]]isch-gebundene&amp;#039;&amp;#039; Restauriermörtel bestehen aus [[Gesteinskörnung]]en wie Sand und Farbpartikeln mit den [[Bindemittel]]n [[Baukalk]] und [[Zement]], die häufig mit [[Kunstharz]]en modifiziert werden. Bei den mineralischen Massen wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antragemörtel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und Restauriermörtel unterschieden. Die Antragemassen, die Kernaufbau oder Grundmasse genannt werden, sind nicht farblich angepasst und werden durch die farblich modifizierten Restauriermörtel etwa 3 Zentimeter als oberer Abschluss überdeckt. Die sichtbare Steinoberfläche wird an die sie umgebende Steinflächen strukturell angepasst und ggf. mit einer abschließenden farblichen Lasur versehen, falls dies zum optischen Angleich erforderlich ist. Diese [[Mörtel]] können konfektioniert hinsichtlich des ihn umgebenden Natursteins auf der Baustelle von den Steinmetzbetrieben erworben werden. Eingesetzt werden diese Steinersatzmassen vor allem für beschädigte [[Mauerwerk]]e oder für profilierte [[Werkstein]]e. Diese Mörtel werden auf der Baustelle mit Anmachwasser angemischt und sind wasserdampfdurchlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Kunstharz]]-gebundene&amp;#039;&amp;#039; Restauriermörtel erreichen wesentlich höhere [[Haftzugfestigkeit|Haftzugwert]]e und werden zumeist bei künstlerisch und kunsthistorisch wertvollen steinernen [[Skulptur]]en und steinerner [[Bauzier]] eingesetzt. Der Mörtel ist zweikomponentig und besteht aus [[Quarzsand|Quarzkörnern]] und Farb[[pigment]]en, denen Kunstharz, meist [[Epoxidharz]] oder [[Acrylharz]] ([[Methylmethacrylat]]), vor Ort beigemischt wird. Zu beachten ist, dass diese Mörtel bei einem Antrag über etwa 8&amp;amp;nbsp;mm Stärke wasser- und [[dampfsperre]]nd wirken, so dass es zu einer Wasseransammlung im Stein mit nachfolgenden Frostschäden und Schalenbildung kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Kieselgel]]-gebundene&amp;#039;&amp;#039; Restauriermörtel werden aus den Zuschlagstoffen Quarzmehl und [[Quarzsand]] sowie zur Einfärbung mit gemahlenen Sandstein hergestellt. Sie werden erdfeucht unter Zugabe von [[Kieselsäureester]] angemischt. Beim Abbindeprozess entsteht ein Kieselgel. Diese Restauriermörtel sind wasserdampfdurchlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Berude: &amp;#039;&amp;#039;Steinrestaurierung und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. In: Bildungszentrum für das Steinmetz- und Bildhauerhandwerk (Hrsg.), Steinmetzpraxis, Das Handbuch für die tägliche Arbeit mit Naturstein, S. 428 ff. 2. überarbeitete Auflage, Ulm 1994. ISBN 3-87188-138-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Boué (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steinergänzung. Mörtel für die Steinrestaurierung&amp;#039;&amp;#039;. 1. workshop des Institut für Bauchemie Leipzig e.V. Kloster Nimbschen 26. und 27. Juni 1998. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 1999. ISBN 3-8167-4708-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Restauriermortel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmalpflege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mörtelart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KaiKemmann</name></author>
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