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	<title>Resser Mark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:02:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Resser_Mark&amp;diff=962874&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Kirche */ inzw. fast bezugsfertig oder tw. schon bezogen</title>
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		<updated>2026-04-03T16:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche: &lt;/span&gt; inzw. fast bezugsfertig oder tw. schon bezogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Osten von [[Gelsenkirchen]] ist nach der Heide- und Waldlandschaft &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; benannt, die sich südöstlich an die alten Bauerschaften [[Buer (Westfalen)|Buers]] anschließt. Sie wird nach Osten durch die [[Herten]]er Mark fortgesetzt. Den Kern des heutigen Stadtteils bildet eine Ende der 1930er Jahre im [[Emscherland|Emscherbruch]] östlich von [[Gelsenkirchen-Erle|Erle]] und südlich des Dorfes [[Gelsenkirchen-Resse|Resse]] entstandene Siedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Siedlungsstruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gelsenkirchen Resser-Mark.png|mini|Die Stadtteile Gelsenkirchens mit Resser Mark im Osten]]&lt;br /&gt;
Der Gelsenkirchener Stadtteil Resser Mark hatte am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 insgesamt 3340&amp;amp;nbsp;Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfd&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://gelsenkirchen.opendata.ruhr/dataset/stadt-gelsenkirchen-statistik-bevoelkerung-altersgruppe-geschlecht |titel=Bevölkerungszahlen der Stadtteile|hrsg=Stadt Gelsenkirchen|werk=gelsenkirchen.opendata.ruhr |abruf=2025-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer Fläche von 6,40&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von etwa 514&amp;amp;nbsp;Einwohnern pro Quadratkilometer. Resser Mark gehört wie die Nachbarstadtteile Erle und Resse zum [[Stadtteile in Gelsenkirchen#Stadtbezirke|Stadtbezirk Ost]] nördlich der [[Emscher]] und des [[Rhein-Herne-Kanal]]s, der die Südgrenze des Stadtteils bildet. Die Nordgrenze des Stadtteils bildet die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Resser Mark grenzt an folgende Nachbarstadtteile:&lt;br /&gt;
* [[Gelsenkirchen-Erle]] (westlich)&lt;br /&gt;
* [[Gelsenkirchen-Resse]] (nördlich)&lt;br /&gt;
* [[Herten]]-Südwest (östlich)&lt;br /&gt;
* [[Herne]]-Unser Fritz (südöstlich)&lt;br /&gt;
* [[Gelsenkirchen-Bismarck]] (südlich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Siedlungsschwerpunkt des Stadtteils bildet der Ortskern &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; um den Marktplatz herum und entlang der Straße &amp;#039;&amp;#039;Im Emscherbruch&amp;#039;&amp;#039;. Ein davon abgetrenntes zweites Wohngebiet, die &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Eichkamp&amp;#039;&amp;#039;, liegt östlich der &amp;#039;&amp;#039;Münsterstraße&amp;#039;&amp;#039;, die das annähernd quadratische Stadtteilgebiet wie eine Diagonale von Südwest nach Nordost durchschneidet. Das restliche Gebiet besteht hauptsächlich aus Wald und Haldenland. Der Siedlungskern der Resser Mark am Emscherbruch schließt im Südwesten unmittelbar an bebautes Gebiet in Erle und im Norden an Resse an und grenzt im Nordwesten an das Gelände der früheren mittelalterlichen Wasserburg [[Haus Leythe]], auf dem sich bis 1966 die Schachtanlage 3/5 der [[Zeche Graf Bismarck]] befand und wo 1989 ein großer 9-Loch-[[Golfplatz]] entstand. Dieser füllt das Grenzdreieck zwischen Erle, Resser Mark und Resse aus. Nach Osten hin geht der Stadtteil in die Wälder der Resser Mark und der Hertener Mark über. Ein großes Gebiet im Osten des Stadtteils jenseits der Eichkampsiedlung nimmt die 1968 eröffnete und seit 1982 von der [[AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet|AGR]] betriebene [[Deponie|Zentrale Mülldeponie]] Emscherbruch (ZDE) ein, die erste „geordnete Deponie“ Deutschlands (von Beginn an mit Abdichtungssystemen gebaut),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.ruhr2022.de/auftaktwoche/steckbrief/id/116 Abfallwirtschaft ist auch Klimaschutz.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaftsförderung metropoleruhr|metropoleruhr]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2014, Abruf im August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der heute nur noch [[Gefährliche Abfälle|Sondermüll]] abgelagert wird. Im Südosten an der Grenze nach [[Herne]] am Kanalufer befindet sich der [[Rhein-Herne-Kanal#Hafen Grimberg|Hafen Grimberg]]; im Südwesten liegt unmittelbar jenseits der Bezirksgrenze im Stadtteil Bismarck auf der Südseite der Schifffahrtsstrecke das [[Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen|Gelsenkirchener Zoogelände]]. Durch die Resser Mark fließen mehrere Bäche, so etwa der Leither Mühlenbach und der Knabenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie Erle und Resse gehörte das Gebiet der heutigen Ortslage Resser Mark (die damals allerdings noch nicht erschlossen war und zum [[Außenbereich]] Erles gehörte) zur [[Buer (Westfalen)|früheren Stadt Buer]], die (anders als Bismarck und Herne) historisch dem [[Vest Recklinghausen|Vest]] und [[Kreis Recklinghausen]] angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; entstand Ende der 1930er Jahre auf Initiative des damaligen [[Gauleiter]]s der [[NSDAP]], [[Alfred Meyer (Gauleiter)|Alfred Meyer]], eines ehemaligen Verwaltungsangestellten der [[Zeche Graf Bismarck]] in Gelsenkirchen-Erle. Durch Kleinsiedlungsbau sollte die Wohnungsnot im [[Ruhrgebiet]] bekämpft werden, weshalb 1937 ein Wohnungsbauprogramm für Gelsenkirchen beschlossen wurde, das unter anderem die Bebauung der Resser Mark mit Mehrfamilienhäusern am Emscherbruch um einen neu angelegten Marktplatz herum vorsah.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Breitbach u.&amp;amp;nbsp;a., Institut für Stadtgeschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Spuren vor Ort. Gelsenkirchen im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe des Instituts für Stadtgeschichte Gelsenkirchen, Band 3). Klartext-Verlag, Essen 1998, S. 41&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Im Eichkamp&amp;#039;&amp;#039; entstand in den 1950er Jahren als [[Zechenkolonie|Zechensiedlung]] für die Beschäftigten der unmittelbar benachbarten Schachtanlage 7/8 der Zeche Graf Bismarck, die sich auf dem Gelände der heutigen Mülldeponie befand und 1966 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 30. September 2021 lebten 3288&amp;amp;nbsp;Einwohner in der Resser Mark, davon 1611&amp;amp;nbsp;Frauen und 1677&amp;amp;nbsp;Männer. Der Ausländeranteil betrug 7,0&amp;amp;nbsp;Prozent (Gelsenkirchener Durchschnitt zum gleichen Stichtag: 23,2&amp;amp;nbsp;Prozent). Die Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahre war leicht rückläufig, die Zahl der im Stadtteil lebenden Ausländer lag konstant zwischen 220 und 230. Am 31.&amp;amp;nbsp;März 2016 lebten 3473&amp;amp;nbsp;Einwohner in der Resser Mark, der Ausländeranteil betrug 6,4&amp;amp;nbsp;Prozent (Gesamtstadt: 18,6&amp;amp;nbsp;Prozent).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Zentrum des Stadtteils bildet der Markt der Resser Mark im Emscherbruch. An diesem Platz gibt es eine kleine Palette von [[Nahversorgung]]släden einschließlich einer [[Supermarkt]]filiale, ein [[Apotheke]]n- und Arzthaus sowie zwei [[Gaststätte]]n, einen [[Chinesische Küche|China-Imbiss]] und eine [[Spielhalle]]. Auf dem Platz findet auch ein [[Wochenmarkt]] statt, auf dem Bauern und fahrende Händler ihre Produkte feilhalten. Die früher landeseigene [[Wohnungsunternehmen|Wohnungsgesellschaft]] [[LEG Immobilien|LEG]], die bis heute die meisten Immobilien besitzt und bis zur Privatisierung Eigentümerin praktisch aller [[Mietshaus|Mietshäuser]] des Stadtteils war, unterhält auf dem Platz ihr Mieterbüro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[File:Raststaette-Resser-Mark-2016.jpg|thumb|Die Autobahnraststätte &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 2]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelsenkirchen Feuerwache 3.JPG|mini|Feuerwache 3 (Resser Mark) &amp;#039;&amp;#039;Im Emscherbruch&amp;#039;&amp;#039; vor dem Umbau]]&lt;br /&gt;
Gelsenkirchen-Resser Mark ist durch mehrere Buslinien mit den Stadtteilen Erle, Buer, Resse und [[Gelsenkirchen-Beckhausen|Beckhausen]] verbunden; eine Buslinie fährt bis nach [[Gelsenkirchen-Rotthausen|Rotthausen]] im äußersten Süden der Stadt. Bereits auf Erler Gebiet unmittelbar jenseits der Stadtteilgrenze befindet sich im Südwesten am Beginn der &amp;#039;&amp;#039;Cranger Straße&amp;#039;&amp;#039; die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Erle Forsthaus&amp;#039;&amp;#039;, von wo aus die Straßenbahnlinie 301 eine schnelle Anbindung in wenigen Minuten direkt zum [[Gelsenkirchen Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Gelsenkirchen]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ortshauptstraße ist die Straße &amp;#039;&amp;#039;Im Emscherbruch&amp;#039;&amp;#039;, die alte Landstraße von Erle nach Resse, die den heutigen Ortskern &amp;#039;&amp;#039;Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; von Süd nach Nord durchquert. An ihrem Südende, der Abzweigung von der &amp;#039;&amp;#039;Münsterstraße&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich die in den 1970er Jahren errichtete und 2016/17 renovierte &amp;#039;&amp;#039;Feuerwache 3&amp;#039;&amp;#039;, wo eine Abteilung der [[Feuerwehr Gelsenkirchen|Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen]] für Einsätze im Osten der Stadt bereitsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Münsterstraße&amp;#039;&amp;#039; durchquert den Stadtteil diagonal von Südwest nach Nordost als Fortsetzung der [[Bundesstraße 227]], die unmittelbar vor der Stadtteilgrenze an der Kreuzung mit der [[Bundesstraße 226]] (Willy-Brandt-Allee) am Forsthaus Erle endet, und verlässt das Stadtgebiet von Gelsenkirchen an der Nordostecke des Stadtteils nach Unterquerung der Autobahn A2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 2|Autobahn A2]] bildet die Grenze im Norden zwischen Resser Mark und Gelsenkirchen-Resse. Die &amp;#039;&amp;#039;Raststätte Resser Mark&amp;#039;&amp;#039; (Nordseite, Fahrtrichtung [[Oberhausen]]) im Nordwesten liegt bereits auf Resser Gebiet; der gegenüberliegende Parkplatz auf der Südseite der Autobahn am Golfplatz gehört noch zu Resser Mark. Auch die Südrampe der Ausfahrt Herten (7) am Nordostende des Stadtteils an der Münsterstraße kurz vor der Stadtgrenze nach Herten befindet sich noch auf dem Gebiet der Resser Mark in Gelsenkirchen, während die Nordrampe über Resser Grund verläuft und bereits im Hertener Stadtgebiet auf die Fortsetzung der B227 (die dort &amp;#039;&amp;#039;Gelsenkirchener Straße&amp;#039;&amp;#039; heißt) trifft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://gdi.gelsenkirchen.de/mapapps/resources/apps/GB_001/index.html?lang=de Amtlicher Stadtplan]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zufahrt zur Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Im Eichkamp&amp;#039;&amp;#039; östlich der Münsterstraße ist grundsätzlich nur Anwohnern gestattet, soweit nicht in der Krötenwanderungszeit und der Brutperiode der Ringelnattern die Westzufahrt über den &amp;#039;&amp;#039;Kleiweg&amp;#039;&amp;#039; sogar vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt bleibt (Mai/Juni und August/September), sodass in diesen Monaten nur die ebenfalls verkehrsbeschränkte Nordzufahrt in den Eichkamp vom &amp;#039;&amp;#039;Wiedehopfweg&amp;#039;&amp;#039; gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus&amp;#039;&amp;#039; geöffnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Im Stadtteil Resser Mark gibt es zwei Schulen mit Ganztagsbetrieb:&lt;br /&gt;
* [[Konfessionsschule#Römisch-katholische Bekenntnisschulen|Katholische Grundschule]] Im Emscherbruch&lt;br /&gt;
* Raphael-Schule ([[Waldorfschule|Waldorf]]-[[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]]) an der Coesfelder Straße (frühere städtische Gemeinschaftsgrundschule).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Resser Mark - panoramio.jpg|mini|Der Schilfsee unmittelbar südlich der Eichkampsiedlung am Fuß der inzwischen teils begrünten [[Halde|Deponiehalde]] markiert die ungefähre geographische Mitte des Stadtteils und liegt mitten im Erholungsgebiet.]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Resser Mark besteht abgesehen vom Siedlungskern und dem Deponiegelände zum größten Teil aus Wald und Wiese. Von allen Stadtteilen Gelsenkirchens verfügt er über die größte forstwirtschaftlich genutzte Fläche. Im Wald befindet sich eine Forststation des [[Regionalverband Ruhr|RVR]], der das Waldgebiet Resser Mark durch einen eigens bestellten [[Förster]] pflegt und bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Resser Mark ist das größte Wald- und [[Naherholungsgebiet]] der Stadt und bietet Joggern, Fahrradfahrern und Spaziergängern stadtnahe Betätigungsmöglichkeiten. Am Schilfsee ([[Kröten]]laichteich) befindet sich ein seltenes [[Ringelnatter]]-Brutgebiet, das durch saisonale Verkehrsbeschränkungen auf den angrenzenden Wegen besonders geschützt ist. Viele andere Tierarten sind in dem Waldgebiet vertreten, darunter [[Hasen]], [[Echte Füchse|Füchse]], [[Reh]]wild und sehr viele, teils seltene Vogelarten wie [[Graureiher]], [[Mäusebussard]], [[Sperber (Art)|Sperber]], [[Uhu]], [[Spechtvögel]], [[Eisvogel]], [[Kleiber (Art)|Kleiber]] und [[Zaunkönig]]e. &amp;lt;!-- Im Juni 2016 wurde in der Resser Mark erstmals in Gelsenkirchen ein [[Wolf]] mehrfach gesichtet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
In Gelsenkirchen-Resser Mark gibt es mehrere Sportplätze und Spielplätze. Am &amp;#039;&amp;#039;Westfalenplatz&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Ende der &amp;#039;&amp;#039;Coesfelder Straße&amp;#039;&amp;#039; am Waldrand in der Nähe des Knabenbachs lag das Erich-Ollenhauer-Jugendhaus der Gelsenkirchener [[Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken|Falken]], das 2013/14 wegen irreparabler Bergschäden abgerissen und durch Reihenhäuser ersetzt wurde. Im Nordosten des Stadtteils liegt der Golfplatz Haus Leithe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die früher eigenständige römisch-katholische Pfarrgemeinde St. Ida wurde 2001 mit den Gemeinden St. Suitbert, St. Bonifatius und St. Barbara in den Nachbarstadtteilen Erle und Beckhausen fusioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Hagemann, Sabine Mosel, Erwin Mosel, [[Peter Paziorek]], Rüdiger Stritzke: &amp;#039;&amp;#039;Die St.-Ida-Kirche in der Resser Mark. Ein Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unser Buer&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 35 (2021), S. 23–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 wurde die fusionierte Pfarrei erneut fusioniert und der Pfarrei der [[Propsteikirche St. Urbanus]] in Gelsenkirchen-Buer angeschlossen, der größten Pfarrei des [[Bistum Essen|Bistums Essen]] mit damals über 40.000 Katholiken, die die gesamte Nordhälfte der Stadt Gelsenkirchen umfasst. Im Januar 2018 wurde bekannt, dass die Pfarrgemeinde St. Urbanus die kleine, 1949/1950 als katholische [[Notkirche]] errichteten Kirche St. Ida im Zuge der Rationalisierung ihrer Seelsorgeaktivitäten aufgibt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Urbanus-Beben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Buer! Die Buersche Monatszeitung.&amp;#039;&amp;#039; 10. Jg., Nr. 2 (Februar 2018), S. 6&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. November 2018 fand die letzte [[Heilige Messe]], am 30. November der letzte Ökumenische Gottesdienst in der Kirche statt, die mit Beginn des neuen Kirchenjahres am 1.&amp;amp;nbsp;Advent 2018 geschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lohof: &amp;#039;&amp;#039;St. Ida und die Ökumene.&amp;#039;&amp;#039; In: Gemeinderat der Katholischen Gemeinde St. Barbara (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Barbarabrief. Advent/Weihnachten 2018.&amp;#039;&amp;#039; S. 6/7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2021 wurden die Kirche und das angebaute Gemeindezentrum abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://neuesruhrwort.de/2020/10/21/kirche-st-ida-wird-abgerissen/ Kirche St. Ida wird abgerissen]&amp;#039;&amp;#039; In: neuesruhrwort.de, 21. Oktober 2020, abgerufen am 7. Dezember 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobotta&amp;quot;&amp;gt;Silke Sobotta: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/c-ratgeber/abrissbirne-ueber-st-ida_a1531982 Abrissbirne über St. Ida.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lokalkompass&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 2021, abgerufen am 20. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis 2018 bestand in der Idakirche das [[Ökumenisches Zentrum|Ökumenische Zentrum]] St. Ida, das die römisch-katholische Gemeinde St. Barbara und die Evangelische Kirchengemeinde Resser Mark gemeinsam nutzten. Dadurch konnte für die beiden kleinen Gemeinden eine Kirche samt Gemeindezentrum vor Ort erhalten werden, nachdem die Johanneskirche der Evangelischen Gemeinde Resser Mark aufgrund von [[Bergschaden|Bergschäden]] abgerissen werden musste. Bis November 2018 fanden hier Gottesdienste beider Konfessionen statt. Auch Veranstaltungen der kirchlichen Sozialverbände ([[Evangelische Arbeitervereine|EAB]], [[Katholische Arbeitnehmer-Bewegung|KAB]], [[Kolpingwerk|Kolpingsfamilie]]) auf Stadtebene wurden im Ökumenischen Zentrum abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Evangelische Gemeinde Resser Mark, die damals rund 1700 Gläubige umfasste, wurde nach einem Ende 2007 gefassten Beschluss der betroffenen [[Kirchengemeindeleitung|Presbyterien]] mit den Gemeinden Erle und Middelich vereinigt und bildet heute zusammen mit der früheren Evangelischen Gemeinde Resse die Christus-Kirchengemeinde Buer, die dem bereits länger bestehenden Kooperationsraum Nordost des Evangelischen Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Rautenberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen-buer/auf-vereinigungskurs-id1782487.html Auf Vereinigungskurs.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|WAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Januar 2008, abgerufen am 26. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.kirchegelsenkirchen.de/infos/unsere-kirchen/oezi-sankt-ida.html Ökumenisches Zentrum St. Ida, Im Emscherbruch 63a, GE-Resser Mark.]&amp;#039;&amp;#039; Vorstellung des Ökumenischen Zentrums (mit virtueller Kirchenführung) auf der Webseite des ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid, abgerufen am 26. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ehemaligen Grundstück der evangelischen Johanneskirche in der Resser Mark befindet sich heute die Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Johanneshof&amp;#039;&amp;#039;. Das Grundstück der ehemaligen Idakirche wurde an ein Wohnungsbauunternehmen aus [[Ochtrup]] verkauft, das auf dem 18.500 Quadratmeter großen Gelände eine Einfamilienhaus-Bebauung errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sobotta&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales ==&lt;br /&gt;
In der Resser Mark gibt es zwei große soziale Einrichtungen: das Wichernhaus der [[Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband|Evangelischen Diakonie]], ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, und das Johanniter-Stift des [[Johanniterorden]]s, eine Pflegeeinrichtung für ältere Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gelsenkirchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.56384 |EW=7.10936 |type=city |pop=3587 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gelsenkirchen|Resser Mark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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