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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Residualgewinn</id>
	<title>Residualgewinn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:14:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Residualgewinn&amp;diff=269431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-06-13T14:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die [[betriebswirtschaftliche Kennzahl]] des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Residualgewinns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder „Übergewinn“; {{enS|residual income}}) bezeichnet den [[Gewinn]], der über die [[Gewichtung|gewichteten]] [[Kapitalkosten]] hinaus erwirtschaftet wird. Negativ ausgedrückt ist Residualgewinn oder „Restgewinn“ der Teil des Gewinns, der nach Abzug der Kapitalkosten verbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Andere Definitionen orientieren sich an [[Buchwert]]-Kriterien: Residualgewinn ist der Teil des Gewinns eines [[Unternehmen]]s, der über der Normalverzinsung des [[Substanzwert]]es liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_des_Rechnungswesens/tY5dDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%9Cbergewinn+lexikon&amp;amp;pg=PA693&amp;amp;printsec=frontcover Bernhard Pellens/Walther Busse von Colbe (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Rechnungswesens&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 693]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Geschäfts- oder Firmenwert]] entspricht dem [[Zinskapitalisierung|kapitalisierten]] Übergewinn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Betriebswirtschaft/N5BdDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%9Cbergewinn+lexikon&amp;amp;pg=PA239&amp;amp;printsec=frontcover Manfred J. Matschke, &amp;#039;&amp;#039;Geschäftswert&amp;#039;&amp;#039;, in: Wolfgang Lück (hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 239]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenkapital|Eigen-]] und [[Fremdkapital]], die für [[Betriebszweck]]e zur Verfügung gestellt werden, verursachen Kapitalkosten, die durch den [[Produktionsprozess]] verdient werden müssen. Diese Kapitalkosten setzen sich aus [[Zinsaufwand]] (beim Fremdkapital) und [[Dividende]]n (beim Eigenkapital) zusammen. Während der Zinsaufwand den Gewinn schmälert, ist die Dividendenzahlung bereits eine Gewinnverwendung. Das [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregat]] des Residualgewinns ist eine Größe, die aussagen soll, ob über den aus dem Produktionsprozess erwirtschafteten Gewinn (&amp;#039;&amp;#039;Leistungsgewinn&amp;#039;&amp;#039;) hinaus auch noch zusätzliche Gewinne erwirtschaftet wurden, die diese Kapitalkosten abdecken. Rückschlüsse darüber, ob eine getätigte Investition „Wert“ für das Unternehmen geschaffen hat, ergeben sich erst aus dem Residualgewinn. Ein Unternehmen arbeitet nach diesem [[Erfahrungssatz]] nur dann erfolgreich, wenn die Verzinsungsansprüche sämtlicher [[Kapitalgeber]] befriedigt werden. Je höher der über die Kapitalkosten hinausgehende „Übergewinn“ sei, desto erfolgreicher habe das Unternehmen gewirtschaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hahne&amp;quot;&amp;gt;Peter Hahne/Florian Geyer, [https://books.google.de/books?id=5SZiAQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA78&amp;amp;dq=residualgewinn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=75sLU-LjEMLJtQasmoCQBQ &amp;#039;&amp;#039;Wertorientierte Unternehmensführung&amp;#039;&amp;#039;], 2002, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff des „residual income“ wurde erstmals durch [[General Electric]] im Jahre 1955 verwendet, um [[Manager (Wirtschaft)|Managern]] [[Incentive]]s zu gewähren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hahne&amp;quot; /&amp;gt; Bereits dieser US-Konzern benutzte das „residual income“ als [[Performance Management|Performance-Management]]-Maßstab für Manager, indem es Nachteile wie die Nichtberücksichtigung der Kapitalkosten vermied. Zuvor war 1937 [[Gabriel Preinreich]] der Beweis gelungen, dass bei einer [[Investition]] deren [[Kapitalwert]] unter bestimmten Prämissen dem [[Gegenwartswert]] aller Residualgewinne entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriel A. D. Preinreich |Titel=Valuation and Amortization |Sammelwerk=The Accounting Review |Band=12 |Nummer=3 |Datum=1937 |ISSN=0001-4826 |Seiten=209–226 |JSTOR=239096}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses [[Theorem]] ist in der deutschsprachigen Literatur als [[Preinreich-Lücke-Theorem]] bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung ==&lt;br /&gt;
Ein Residualgewinn entsteht, wenn die [[Gesamtkapitalrentabilität|Gesamtkapitalrendite]] größer ist als die Kapitalkosten des Unternehmens. Der Residualgewinn (&amp;lt;math&amp;gt;RG&amp;lt;/math&amp;gt;) ergibt sich, wenn man vom [[Cashflow#Finanzwirtschaftliche Unternehmensanalyse|operativen Cashflow]] (&amp;lt;math&amp;gt;OCF&amp;lt;/math&amp;gt;) einer [[Rechnungsperiode]] die [[Abschreibung]]en (&amp;lt;math&amp;gt;Ab&amp;lt;/math&amp;gt;) abzieht und den [[Zinssatz|Kalkulationszinssatz]] &amp;lt;math&amp;gt;k&amp;lt;/math&amp;gt; mit dem eingesetzten [[Kapital]] (&amp;lt;math&amp;gt;BIK&amp;lt;/math&amp;gt;) der Vorperiode multipliziert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;stüker&amp;quot;&amp;gt;David Stüker, [https://books.google.de/books?id=N7FeXucfXlQC&amp;amp;pg=PR11&amp;amp;dq=residualgewinn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=10sLU86MIcjVsgabx4HQDw &amp;#039;&amp;#039;Evaluierung und Steuerung von Kundenbeziehungen aus Sicht des unternehmenswertorientierten Controlling&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 107 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{RG} = \mathrm{OCF} - \mathrm{Ab} - \mathrm{k} \cdot \mathrm{BIK}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gehören zu den Kapitalkosten sowohl die Zinsaufwendungen beim Fremdkapital als auch die gezahlte oder [[Kalkulatorische Zinsen|kalkulatorische Eigenkapitalverzinsung]] (Dividende). Aus den Bestandteilen der Gleichung ist zu erkennen, dass es sich um verfügbare Daten des externen [[Rechnungswesen]]s handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Residualgewinn &amp;lt;math&amp;gt;RG&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich vereinfacht aus dem Gewinn &amp;lt;math&amp;gt;G&amp;lt;/math&amp;gt; abzüglich der Verzinsung für die [[Kapitalbindung]] &amp;lt;math&amp;gt;K&amp;lt;/math&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Corporate_Finance/gBodBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%9Cbergewinn+lexikon&amp;amp;pg=PA521&amp;amp;printsec=frontcover Claudia Breuer/Thilo Schweizer/Wolfgang Breuer, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Corporate Finance&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 447]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;RG = G - K&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bei einem Residualgewinn von Null werden die Ansprüche der Kapitalgeber vollständig erfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gestaltung_effizienter_interner_Kapitalm/X52dNvctEagC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%9Cbergewinn&amp;amp;pg=PA81&amp;amp;printsec=frontcover Christian Funk, &amp;#039;&amp;#039;Gestaltung effizienter interner Kapitalmärkte in Konglomeraten&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 82]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck ==&lt;br /&gt;
Auf Grundlage des Residualgewinns kann eine wertorientierte [[Unternehmensführung]] betrieben werden. Ein Unternehmen oder eines seiner [[Marktsegment|Segmente]] schafft Mehrwert, wenn ein Residualgewinn erwirtschaftet wurde. Der Residualgewinn kann allerdings nur in seltenen Ausnahmefällen eine fundierte Aussage über die Steigerung des [[Unternehmenswert]]s leisten, nämlich wenn es keinen bilanzierten [[Geschäfts- oder Firmenwert|Goodwill]] gibt, in Zukunft keine positiven Residualgewinne erwirtschaftet werden und der [[Market Value Added]] mit dem [[Kapitalkostensatz]] gleichförmig wächst.&amp;lt;ref&amp;gt;David Stüker, &amp;#039;&amp;#039;Evaluierung und Steuerung von Kundenbeziehungen aus Sicht des unternehmenswertorientierten Controlling&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 117&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterentwicklungen des Residualgewinns sind der &amp;#039;&amp;#039;Marktresidualgewinn&amp;#039;&amp;#039;, der 1991 von [[Stern Stewart &amp;amp; Co]] konzipierte [[Economic Value Added]] (EVA), der [[Cash Value Added]] (CVA) oder der [[Earnings less Riskfree Interest Charge]] (ERIC). Der EVA ist definiert als eine Messzahl, bei der „vom Gewinn die Kapitalkosten für das [[Betriebsvermögen]] abgezogen werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Bennett Stewart, &amp;#039;&amp;#039;The quest for value: the EVA management guide&amp;#039;&amp;#039;, 1991, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim EVA wird die Übergewinnermittlung auf [[Buchwert]]basis vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übergewinnsteuer ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Übergewinnsteuer}}&lt;br /&gt;
Der Übergewinn ist nicht – wie es begrifflich naheliegt – die [[Bemessungsgrundlage (Steuerrecht)|Bemessungsgrundlage]] für die [[Übergewinnsteuer]] ({{enS|excess profits tax}}), sondern sie wird auf den Mehrgewinn erhoben, der gegenüber dem als „normal“ eingestuften Gewinn in einem der vorangegangenen [[Geschäftsjahr]]e erwirtschaftet worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/Y8HLBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%9Cbergewinnsteuer+lexikon&amp;amp;pg=PA824&amp;amp;printsec=frontcover Verlag Th. Gabler GmbH (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 824]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Controlling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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