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	<title>Residenzmuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Residenzmuseum&amp;diff=889850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W. am 14. Januar 2025 um 15:25 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-14T15:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Residenzmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Ionenlaser-Residenzmuseum.wav}}) ist die Bezeichnung für die Schauräume der [[Münchner Residenz]], die seit 1920 unter dem Namen Residenzmuseum zu besichtigen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Residenz München Königsbau.jpg|mini|300px|Königsbau der Münchner Residenz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thronsaal im K. Festsaalbau zu München.jpg|mini|Thronsaal im Festsaalbau (Kriegsverlust)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antiquarium residence munich.jpg|mini|links|Das Antiquarium, eines der größten Renaissance-Gewölbe Europas]]&lt;br /&gt;
Bereits zur Zeit [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] (reg.1825–1848) konnte der interessierte Bürger auf Voranmeldung (wenn das Königspaar nicht in der Residenz zugegen war) die Räumlichkeiten des &amp;#039;&amp;#039;Königsbaus&amp;#039;&amp;#039; besichtigen. Damit wollte der König seinen Untertanen bewusst seine Vorstellung von königlichem Wohnen vor Augen führen. Unter Prinzregent [[Luitpold von Bayern|Luitpold]]  (reg.1886–1912) war es bereits möglich, alle ungenutzten Teile der Residenz sowie die &amp;#039;&amp;#039;Alte Schatzkammer&amp;#039;&amp;#039; zu besichtigen und 1897 erschien schließlich der erste &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Residenz zu München&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Faltlhauser, S. 148&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Revolution 1918/19|Revolution 1918]] und dem Ende der [[Königreich Bayern|Monarchie in Bayern]] gingen die Schlösser der ehemaligen [[Zivilliste]] in Besitz des [[Freistaat Bayern|Freistaates Bayern]] über. Unter ihnen befand sich auch die [[Münchner Residenz]]. Diese wurde dann seit 1920 Zug um Zug der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1937 umfasste die Residenz 157 zugängliche und nummerierte Schauräume, die in zwei Führungslinien zugänglich waren. Das Residenzmuseum war damit bis zur Zerstörung der Residenzanlage im Zweiten Weltkrieg das größte Raumkunstmuseum der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn konnten große Teile des Mobiliars und auch Teile der Wandverkleidung ausgelagert werden. Dies machte eine Wiederherstellung der Anlage nach ihrer Zerstörung in den Jahren 1944 und 1945 möglich. Seit 1945 wurde dann unter Leitung von [[Tino Walz]] und dem Leiter der Bauabteilung der &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Bayerischen Schlösserverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039; [[Rudolf Esterer]] versucht, die noch erhaltenen Teile zu sichern und bei der Bevölkerung für den Wiederaufbau der Residenz zu werben. Erst mit dem Einsetzen des [[Wirtschaftswunder]]s zu Beginn der 50er Jahre konnte dann der Wiederaufbau in vollen Zügen durch [[Otto Meitinger]] beginnen. Im Zuge des 800-jährigen Stadtjubiläums München konnte dann 1958 das Residenzmuseum wiedereröffnet werden. Es bedurfte aber noch weiterer sieben Bauetappen, bis nach 45 Jahren der Wiederaufbau der Anlage und des Residenzmuseums vollendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Residenzmuseum heute ==&lt;br /&gt;
Mit ca. 570.000 m³ umbauten Raum gehört die größte urbane Schlossanlage Deutschlands heute zu den bedeutendsten Kulturstätten Bayerns. Die von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreute Residenz beherbergt heute wieder eines der größten Raumkunstmuseen in Europa mit über 100.000 Kunstwerken. Das heutige &amp;#039;&amp;#039;Residenzmuseum&amp;#039;&amp;#039; zeigt mehr als 130 Schauräume. Eine Audioführung wird in sechs Sprachen angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.residenz-muenchen.de/deutsch/tourist/oeffnung.htm residenz-muenchen.de: Informationen für Besucher]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Königsbau|Königsbauhof}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MUC Residenz KBauHof.jpg|mini|Der Königsbauhof mit dem Eingang des Residenzmuseums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofkapelle Residenz München.jpg|mini|Die Hofkapelle]]&lt;br /&gt;
Der Zutritt zum Museum und der Schatzkammer erfolgt durch den Königsbau und den Königsbauhof am Trakt der Grünen Galerie. Die zweigeschossige Eingangsfassade der Grünen Galerie mit sieben Rundbogenfenstern im Königsbauhof ist ein Meisterwerk von [[François de Cuvilliés der Ältere|Cuvilliés]] von 1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute präsentieren sich in den rund 130 Schauräumen Wohn- und Festräume aus 300 Jahren, sowie eine Reihe von Sammlungsräumen, in denen vor allem die [[Porzellan]]- u. Silbersammlungen sowie [[Reliquien]] und [[Paramente]] gezeigt werden. Festsäle, Prunkräume oder [[Hofkirche|Hofkapellen]] bayerischer Herrscher vermitteln einen Einblick in historische Raumensembles verschiedener Epochen mit bedeutenden Exponaten weiterer Wittelsbacher Sammlungen beispielsweise von [[Miniaturmodell|Miniaturen]], Gemälden, antiken [[Skulptur]]en, Bronzeplastiken, [[Tapisserie]]n, Möbeln, Uhren, Kerzenleuchtern und [[Kronleuchter|Lüstern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Antiquarium (München)|Antiquarium]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Alten Hofkapelle&amp;#039;&amp;#039; und den zahlreichen Prunksälen, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kaiserzimmern&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Reichen Zimmern&amp;#039;&amp;#039; und den repräsentativen Wohnräumen [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs I.]], sind besonders die &amp;#039;&amp;#039;Porzellankammern&amp;#039;&amp;#039;, die neben Exponaten aus ganz Europa auch eine bedeutende Sammlung aus Ostasien umfassen, und das &amp;#039;&amp;#039;Miniaturenkabinett&amp;#039;&amp;#039; mit 129 Miniaturgemälden hervorzuheben. Die Miniaturensammlung mit weiteren Exponaten zählt zu den international anspruchsvollsten Kollektionen dieser Art und umfasst ein breites Spektrum an Miniaturen aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts. Ferner gibt es noch eine &amp;#039;&amp;#039;Reliquienkammer&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Silberkammer&amp;#039;&amp;#039;. Mit rund 4000 noch heute vorhandenen Stücken zählt die Silberkammer in der Residenz zu den umfangreichsten noch erhaltenen fürstlichen Silbersammlungen Europas. Die Ausstellung im St. Georgsrittersaal erinnert mit zentralen Bilddokumenten an die verschwundenen Wintergärten der bayerischen Könige [[Maximilian II. Joseph|Max II.]] und [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Residenz#Schatzkammer|Schatzkammer]]&amp;#039;&amp;#039; im Königsbau sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Staatliche Münzsammlung München|Münzsammlung]]&amp;#039;&amp;#039; können getrennt besichtigt werden. Die &amp;#039;&amp;#039;Bronzesäle&amp;#039;&amp;#039; rund um den Vierschäftesaal sind dort gesondert zugänglich: Mit den im Erdgeschoss des Westflügels des Festsaalbaus seit dem Auszug der Ägyptischen Staatssammlung ausgestellten Bronzeplastiken aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert präsentiert das Residenzmuseum einen der reichsten Bestände europäischer Bronzekunst aus der Zeit des [[Manierismus]] und [[Frühbarock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Herkulessaal]], an dessen Stelle sich vor der Kriegszerstörung der imposante &amp;#039;&amp;#039;Große Thronsaal&amp;#039;&amp;#039; befand, sowie die benachbarten Säle im Festsaalbau sind seit Kriegsende nicht mehr Bestandteil des Residenzmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Räume und Raumfolgen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserstiege, Residenz München.jpg|mini|Die Kaisertreppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galerie Residenz.jpg|mini|Die Ahnengalerie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlafzimmer, Residenz München.jpg|mini|Paradeschlafzimmer der Reichen Zimmer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Ahnengalerie&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Porzellankabinett&amp;#039;&amp;#039;: Ab 1726 durch den Hofarchitekten [[Joseph Effner]] im Stil des [[Régence]] errichtet. In die Wandvertäfelung der [[Ahnengalerie]] sind über hundert Porträts von Regenten des Hauses Wittelsbach eingelassen. Die vergoldeten Schnitzereien an den Wänden stammen von Wenzeslaus Miroffsky, die Stuckaturen schuf [[Johann Baptist Zimmermann]]. An die Galerie schließt sich das reich dekorierte Porzellankabinett mit [[Boiserie]]n von Joachim Dietrich an.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Grottenhof&amp;#039;&amp;#039;: Einer der zehn Innenhöfe der Residenz, der aber nur durch einen Besuch des Residenzmuseums zugänglich ist. Er entstand durch [[Friedrich Sustris]] 1581 bis 1589 im Anschluss an das Antiquarium als Gartenhof mit Brunnen. Der Grottenhof mit der mit Muscheln verzierten &amp;#039;&amp;#039;Grottenhalle&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hauptwerk des [[Manierismus]] in Deutschland. In der Mitte des Hofes liegt der Brunnen mit einer Kopie der Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Perseus und Medusa&amp;#039;&amp;#039;. Das wertvolle Original von [[Hubert Gerhard]] befindet sich heute geschützt in der &amp;#039;&amp;#039;Zweiten Paramentenkammer&amp;#039;&amp;#039; der Residenz.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Antiquarium (München)|Antiquarium]]&amp;#039;&amp;#039;: Der älteste erhaltene Raum der Münchner Residenz (1568–1571) und gleichzeitig einer der größten und prächtigsten [[Renaissance]]säle nördlich der Alpen.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Saal&amp;#039;&amp;#039;: Er entstand 1590, im Südosten an das Antiquarium anschließend. Die illusionistische Deckenmalerei ist ein Werk von Hans Werl. Der ziemlich flache frühbarocke Schwarze Saal mit seiner illusionistischen Deckenmalerei imitiert nur einen hohen Raum mit Lichtkuppel, wobei die Optik nur von einem Blickpunkt aus, unter dem Lüster, richtig funktioniert.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Gelbe Treppe&amp;#039;&amp;#039;: Ursprünglich von [[Leo von Klenze]] gestaltet, wurde sie von 2016 bis 2020 wiederhergestellt, sie war einst der Hauptzugang zu den Räumen im Königsbau. Nachdem die Prunktreppe und die Säle des Festsaalbaus heute nicht mehr existieren, repräsentiert besonders sie die eindrucksvolle Innenarchitektur des späten Klassizismus. Die Kuppel ist zwölf Meter hoch, zwei [[Karyatide]]n flankieren das Prunkportal. Die Treppe verbindet den Trakt des Schwarzen Saals mit dem &amp;#039;&amp;#039;Ersten Vorzimmer des Königs&amp;#039;&amp;#039; im Königsbau.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kurfürstenzimmer&amp;#039;&amp;#039;: Eine ab 1746 durch [[Johann Baptist Gunetzrhainer]] im [[Rokoko]] ausgebaute Raumfolge. Die später von François de Cuvilliés nochmals überarbeitete Ausstattung ist nur noch teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Charlottenzimmer&amp;#039;&amp;#039;: Ab 1814 richtete sich Prinzessin [[Karoline Auguste von Bayern|Charlotte Auguste]] in diesen Räumen eine Wohnung im Stil des [[Empire (Stilrichtung)|Empire]] ein. An sie schließen sich die &amp;#039;&amp;#039;Hofgartenzimner&amp;#039;&amp;#039; an, so genannt nach den nun dort ausgestellten Kunstwerken aus dem früheren Hofgartentrakt des Festsaalbaus.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Trierzimmer&amp;#039;&amp;#039;: Eine ab 1612–1616 errichtete Raumflucht und nach [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]], Kurfürst und Erzbischof von Trier benannt, der hier häufig wohnte. Auch hier stammen die Gemälde von Peter Candid, zahlreiche Wirkteppiche und Prunkmöbel des 17. Jahrhunderts dekorieren die Räume.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kaisertreppe&amp;#039;&amp;#039; als prunkvoller Aufgang, der &amp;#039;&amp;#039;Kaisersaal&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Vierschimmelsaal&amp;#039;&amp;#039; entstanden ursprünglich im [[Barock|Frühbarock]], gleichzeitig mit den Steinzimmern. Der [[Kaisersaal]] ist mit prachtvollen, die Herrschertugenden darstellenden Wandteppichen geschmückt, an der Prunkdecke befindet sich ein Bilderzyklus von Peter Candid. Der Vierschimmelsaal diente als Vor- und Speisezimmer und ist nach einem verlorenen Mittelbild der Decke benannt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Steinzimmer&amp;#039;&amp;#039; (ehem. &amp;#039;&amp;#039;Kaiserzimmer&amp;#039;&amp;#039;): Ab 1611 errichtete Raumfolge, im 17. Jahrhundert waren sie die größte und bedeutendste Raumfolge der Residenz.  Die mit Goldfäden durchwirkten Behängen entstanden nach Entwürfen des Hofmalers [[Peter Candid]]. Ihr Name geht auf die reiche Ausstattung mit Marmor, Stuckmarmor und [[Scagliola|Stuckmarmorintarsie]] zurück. Besonders kostbare Ausstattungsstücke sind unter anderem die Wandteppiche.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Hofkapelle&amp;#039;&amp;#039;: Die doppelstöckige Hofkapelle entstand bis 1630. Das große Mittelbild des Hauptaltars von [[Hans Werl]] zeigt Maria in der Glorie unter der Dreifaltigkeit.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Reiche Kapelle&amp;#039;&amp;#039;:  Die 1607 geweihte Kapelle war der private Andachts- und Gebetsraum des Kurfürsten. Sie ist daher besonders prächtig mit Buntmarmor und vergoldeten Reliefs ausgeschmückt. Die Wände sind mit [[Scagliola]]tafeln verkleidet worden.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Reichen Zimmer&amp;#039;&amp;#039;: Eine überaus prunkvolle Raumflucht von 1730 bis 1733/37 nach Plänen des Hofarchitekten [[François de Cuvilliés der Ältere|François de Cuvilliés d.&amp;amp;nbsp;Ä.]] unter anderem mit dem &amp;#039;&amp;#039;Audienzzimmer&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Konferenzzimmer&amp;#039;&amp;#039; und als Höhepunkt dem &amp;#039;&amp;#039;Paradeschlafzimmer&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Miniaturenkabinett&amp;#039;&amp;#039;. Cuvilliés entwarf nicht nur die Disposition der Räume, sondern auch die Wandvertäfelungen, die Stuckaturen und einen Teil der Möbel, die von den besten Hofkünstlern gearbeitet wurden.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Galerie&amp;#039;&amp;#039;: Mit einer reich stuckierten und geschnitzten Raumausstattung, sie ist ebenfalls Bestandteil der Reichen Zimmer. Sie diente als [[Festsaal]], [[Bildergalerie|Bilder]]- und [[Spiegelsaal|Spiegel Galerie]] zugleich.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Päpstlichen Zimmer&amp;#039;&amp;#039;: 1666/67 ließ Kurfürstin [[Henriette Adelheid von Savoyen|Henriette Adelaide]] das Appartement im Stil des Turiner [[Barock|Hochbarock]] neu gestalten, im 18. Jahrhundert nach einem Papstbesuch umbenannt. Architekt war [[Agostino Barelli]], während die Raumentwürfe von Antonio Pistorini stammten. Bis heute gut erhalten hat sich jedoch nur das &amp;#039;&amp;#039;Herzkabinett&amp;#039;&amp;#039; der Kurfürstin.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Appartements des Königspaares&amp;#039;&amp;#039;: Die [[Klassizismus|klassizistischen]] Appartements entstanden ebenfalls mit dem Königsbau. Die Innenausstattung der Prunkappartements des Königs und der Königin einschließlich der Wandgestaltung und des Mobiliar entwarf [[Leo von Klenze]]. Im rückwärtigen Teil lagen einst die Privatgemächer des Königspaares, heute befinden sich hier Ausstellungsräume zur Geschichte der Residenz.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Nibelungensäle&amp;#039;&amp;#039;: Sie entstanden ab 1828 im Königsbau mit bedeutender [[Nazarener (Kunst)|nazarenischer]] Monumentalmalerei. Die Bilder der Nibelungensage stammen von [[Julius Schnorr von Carolsfeld]] unter Mitarbeit von [[Friedrich von Olivier]] und [[Wilhelm Hauschild]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allerheiligen-Hofkirche ==&lt;br /&gt;
Die [[Neobyzantinische Architektur|neobyzantinische]] [[Allerheiligen-Hofkirche]], errichtet 1826–1837 durch [[Leo von Klenze]], ist zeitweise innerhalb des Museumsrundgangs an der Empore der Kirche vom Allerheiligengang aus einsehbar oder durch das Portal an der Ostseite am Marstallplatz zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cuvilliés-Theater ==&lt;br /&gt;
Das [[Cuvilliés-Theater]] (ehemals Residenztheater) ist eines der bedeutendsten Rokokotheater, das 1751–1753 an der Stelle des heutigen [[Residenztheater (München)|Neuen Residenztheaters]] erbaut wurde. Es befindet sich heute im sogenannten Apothekenstock des Festsaalbaus und ist nur gesondert am Brunnenhof zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucher ==&lt;br /&gt;
393.695 Besucher kamen 2019 in das Residenzmuseum. Die gesamte Residenz, also Museum, Cuvilliés-Theater (107.873 Besucher) und die Schatzkammer (19.037 Besucher), kamen 2019 sogar auf 521.417 Besucher, ein neuer Rekord.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.steigende-besucherzahlen-die-muenchner-residenz-wird-zur-rekord-residenz.0958e243-78d7-47ba-8407-384bbdfacd0a._amp.html|titel=Die Münchner Residenz wird zur Rekord-Residenz|hrsg=AZ München |datum=2020-02-05|abruf=2020-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit lag die Residenz sogar vor den Ludwig-Schlössern [[Schloss Linderhof|Linderhof]] und [[Schloss Herrenchiemsee|Herrenchiemsee]]. An [[Neuschwanstein]] mit seinen rund 1,44 Millionen Besuchern kommt die Residenz nicht vorbei. Im [[Schloss Nymphenburg]] waren dagegen in diesem Jahr 323.575 und damit gut 11.500 Besucher weniger als 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2020 waren es dann auf Grund der Corona-Pandemie nur noch insgesamt 85.232 Besucher im Residenzmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Brunner u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Residenz München.&amp;#039;&amp;#039; Amtlicher Führer. München 1996.&lt;br /&gt;
* Hans Thoma, [[Heinrich Kreisel]]: &amp;#039;&amp;#039;Amtlicher Führer des Residenzmuseums.&amp;#039;&amp;#039; München 1937.&lt;br /&gt;
* Toni Beil, Otto Meitinger, Tino Walz: &amp;#039;&amp;#039;Die Residenz zu München. Entstehung – Zerstörung – Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; München 1987.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Faltlhauser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Münchner Residenz. Geschichte – Zerstörung – Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; München 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Schatzkammer Munich}}&lt;br /&gt;
* [https://www.residenz-muenchen.de/deutsch/museum/index.htm Das Residenzmuseum auf der Seite der Bayerischen Schlösserverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2063260-5|LCCN=n50061235}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/25/N |EW=11/34/42/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münchner Residenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1920]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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