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	<title>Residentur Adamaua - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Residentur_Adamaua&amp;diff=1709478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-06T21:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Garua Innen.jpg|mini|Festes Lager Garua, 1902]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Residentur Adamaua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Adamaua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Vohsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Deutschen Kolonialkongresses 1905 zu Berlin am 5., 6. und 7. Oktober 1905&amp;#039;&amp;#039;. Reimer, Berlin 1906, S. 13. ([https://books.google.de/books?id=Vb0rAQAAIAAJ&amp;amp;q=&amp;amp;hl=de Auszüge bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Verwaltungsgebiet der [[Deutsche Kolonien|deutschen Kolonie]] [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamerun um 1890.jpg|mini|Adamaua und das deutsche Kamerungebiet auf einer frühen Kolonialkarte (um 1890)]]&lt;br /&gt;
Das Residenturgebiet umfasste anfangs den im Bereich der deutschen Kolonie Kamerun gelegenen früheren Herrschaftsbereich des Amir Fombina mit Ausnahme der Subamirate [[Tibati|Tibaati]], Banyo, Gasiga und Konca, die den Stationsbereich von Banyo bildeten. Begrenzt wurde der Bezirk im Osten durch die deutsch-französische, im Westen durch die deutsch-britische Grenze. Nach Norden durchschnitt der Grenzverlauf das [[Mandara-Gebirge]] nördlich von Madagali, lief nach Osten bis in etwa zur Kreuzung des Tsanaga und wendete sich von dort nach Südosten, so dass die Musgu-Gebiete auf dem linken [[Logone]]ufer an die [[Deutsche Tschadseeländer|Residentur der Deutschen Tschadseeländer]] fielen. Gegen den Bezirk Banjo bildete in weiten Strecken der Faro die Grenze, allerdings waren die Gebiete südlich des [[Atlantika-Gebirge]]s mit den Orten Uro-Mali, Dalami und Nassura der Residentur Adamaua zugehörig. Im Süden reichte der Bezirk bis an den oberen [[Sanaga]] ([[Lom (Sanaga)|Lom]]) und folgte ihm bis zur französischen Grenze bei Kunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Etablierung der deutschen Herrschaft in Nordkamerun war die Okkupation des [[Emirat Adamaua|Amirats Fombina (Adamaua)]] mit seinen wichtigsten Subamiraten in Tibaati, [[Ngaoundéré|Ngawndere]], [[Garoua|Garua]], [[Maroua|Marua]], Ray und Banyo durch die [[Schutztruppe für Kamerun|deutsche Schutztruppe]] in den Jahren 1898 bis 1902. Mit dem [[Gefecht von Miskin-Maroua]] (18. bis 21. Januar 1902) zwischen der Schutztruppe unter [[Hans Dominik (Offizier, 1870)|Hans Dominik]] und dem Amir [[Djubayru b. Aadama|Djubayru]] und den Ardo Aaamadu Rufaa´i von Marua hatte sich die deutsche Militärmacht durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gouverneur [[Jesko von Puttkamer]] favorisierte die Einrichtung eines Systems der indirekten Herrschaft nach englischem Vorbild und setzte sich damit bei der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts gegen den Widerstand der Militärführung durch, die auf eine direkte Kontrolle des Gebiets nach dem Vorbild der Stationsbezirke Südkameruns abzielte. Allgemeine Verwaltung, Gerichtsbarkeit und Exekutive blieben in den Händen der indigenen Machthaber, die allerdings zumindest in den größeren Subamiraten von der deutschen Verwaltung durch loyale Gefolgsleute ausgetauscht wurden. Erster Leiter der noch provisorischen Verwaltung war Oberleutnant [[Joseph Fugger von Glött|Joseph Graf Fugger von Glött]], der im Februar 1903 von einem Pulo, vermutlich aus dem Umfeld Djubayrus, ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer eigenen Reise in den Norden Kameruns im September und Oktober 1903 erließ Puttkamer erste Instruktionen für die Verwaltung. Die formale Einrichtung der Zivilresidentur erfolgte am 20. September 1903. Dem Residenten wurde eine aktive Verwaltungstätigkeit ausdrücklich untersagt. Allerdings war die Realität davon häufig weit entfernt. Die Residenten griffen wiederholt in interne Auseinandersetzungen der [[Fulbe|Fulbe-Staaten]] ein und stützten die Fulbe-Herrschaft gegen die Übergriffe der sudansprachigen autochthonen Bevölkerungsgruppen ([[Kirdi]]) in den Rückzugsgebieten der Bergländer. Auch die Jurisdiktion wurde entgegen den Anweisungen der Zentralverwaltung häufig durch den Residenten selbst ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 und 1913 erließen die Gouverneure [[Theodor Seitz]] und [[Karl Ebermaier]] neue Residenturinstruktionen, die die Kompetenzen der deutschen Verwaltung weiter ausdehnten. So konnten nach der Reform unter Seitz neue Machthaber nur noch unter Mitwirkung der Residentur bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitz der Residentur war [[Garoua|Garua]], wo bereits 1902 ein festes Lager der Schutztruppe eingerichtet wurde. Nach der Schaffung der Zivilresidentur war Garua vorübergehend ohne größeren militärischen Schutz. Erst 1906 wurde es Standort der 7. Kompanie der Kaiserlichen Schutztruppe. Nebenposten bestanden zeitweilig in Ngaoundéré, Deutsch-Binder, Lere und ab 1913/14 in Nassarao, Mubi, Maroua und Lere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde der Bereich des Lamidats Ngawndere von der Residentur getrennt und als [[Residentur Ngaundere]] verselbständigt. Der verbliebene Teil Adamauas führte fortan die Bezeichnung „Residentur Garua“. Pläne zur Zusammenfassung der Residenturbezirke Garua, Deutsche Tschadseeländer, Ngaundere und gegebenenfalls des Bezirks [[Ober-Logone]] in [[Neukamerun]] zu einem Provinzialverband unter der Leitung eines Oberregierungsrats, wie sie kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diskutiert wurden, wurden nicht mehr realisiert. Die Geschichte der deutschen Residentur Adamaua endet in den Kämpfen des [[Kamerun im Ersten Weltkrieg|Ersten Weltkrieges in Kamerun]]. Zwar konnte sich die 7. Kompanie der Schutztruppe in [[Schanze (Festungsbau)|Erdschanzen]] bei Garua eingraben, doch der Munitionsmangel sowie die Erschöpfung und zahlenmäßige Unterlegenheit führten 1915 zur Besetzung durch britisch-französische Verbände.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Surén]]: &amp;#039;&amp;#039;Kampf um Kamerun – Garua.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Residenten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm Langheld.jpg|miniatur|hochkant|Wilhelm Langheld]]&lt;br /&gt;
* 1902–1903: [[Joseph Fugger von Glött|Joseph Graf Fugger von Glött]] (provisorische Verwaltung)&lt;br /&gt;
* 1903–1904: [[Gaston Thierry]]&lt;br /&gt;
* 1904–1905: [[Wilhelm Langheld]]&lt;br /&gt;
* 1905–1906: [[Carl Zimmermann (General)|Carl Zimmermann]]&lt;br /&gt;
* 1906–1907: [[Kurt Strümpell]]&lt;br /&gt;
* 1907–1908: [[Christian von Krogh (Offizier)|Christian von Krogh]]&lt;br /&gt;
* 1908–1909: Kurt Strümpell&lt;br /&gt;
* 1909–1910: [[Wolfgang Schwartz]]&lt;br /&gt;
* 1910–1912: [[Friedrich Karl Dühring]]&lt;br /&gt;
* 1912–1913: Wolfgang Schwartz&lt;br /&gt;
* 1914–1915: [[Kurt von Crailsheim-Rügland|Kurt Freiherr von Crailsheim-Rügland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Florian Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Okkupation und Militärverwaltung in Kamerun. Etablierung und Institutionalisierung des kolonialen Gewaltmonopols 1891–1914&amp;#039;&amp;#039;. Cuvillier, Göttingen 2007 (2 Bände)&lt;br /&gt;
# [Hauptteil]. 2007, ISBN 978-3-86727-472-2.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Die kaiserliche Schutztruppe und ihr Offizierskorps&amp;#039;&amp;#039;. 2007, ISBN 978-3-86727-473-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kamerun (Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialverwaltung (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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