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	<title>Resianisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:17:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Resianisch&amp;diff=741567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Typo: Klammern kursiv; Link zu Lemma</title>
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		<updated>2023-12-02T08:46:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo: Klammern kursiv; Link zu Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rezija3-Paternoster.JPG|right|mini|hochkant=1.4|Das [[Vaterunser]] auf Resianisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Resianische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[slowenische Mundart]], die abseits des [[Slowenische Sprache|Standardslowenischen]] eine eigene [[Literatursprache]] entwickelt hat. Gesprochen wird sie in zwölf Ortschaften im  [[Resiatal]] in der italienischen Region [[Friaul-Julisch Venetien]]. Die Anzahl der Sprecher des Resianischen beläuft sich auf nur mehr 1.500 Personen; gewöhnlich unterscheidet man zumindest vier Unterdialekte: die von Njïwa &amp;#039;&amp;#039;(Gniva),&amp;#039;&amp;#039; Bilä &amp;#039;&amp;#039;(San Giorgio),&amp;#039;&amp;#039; Osoanë &amp;#039;&amp;#039;(Oseacco)&amp;#039;&amp;#039; und Solbiza &amp;#039;&amp;#039;(Stolvizza).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachgebiet ==&lt;br /&gt;
Das Resiatal ist vom eigentlichen slowenischen Sprachgebiet durch einen Höhenzug der Julischen Alpen als natürliche Grenze und durch die italienisch-slowenische Staatsgrenze getrennt. Zusammen mit den zahlreichen Eigenheiten, die das Resianische gegenüber dem Slowenischen aufweist, hat diese isolierte Lage dazu geführt, dass es eine [[Mikroliteratursprache]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Resianische als Schriftsprache ==&lt;br /&gt;
Schon im 19. Jahrhundert erschienen religiöse Texte auf Resianisch, und auch der schulische Religionsunterricht wurde zeitweise auf Resianisch erteilt. Besonders seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es auch Veröffentlichungen von literarischen bzw. poetischen Texten in resianischer Sprache, z. B. Gedichte, Volkslieder und Märchen. Erschwert durch die Verschiedenheit der resianischen [[Dialekt]]e gelang erst in den 1990er Jahren die Einführung einer einheitlichen Orthographie und eines einheitlichen Alphabets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigentümlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Eine Kuriosität dieses Dialekts sind Spuren des [[Vigesimalsystem]]s, die er im Gegensatz zu den benachbarten slowenischen und [[friaulisch]]en Dialekten ab der Zahl 60 verwendet: 60 ist &amp;#039;&amp;#039;trïkart dwisti&amp;#039;&amp;#039; (3 × 20), 70 ist &amp;#039;&amp;#039;trïkart dwisti nu dësat&amp;#039;&amp;#039; (3 × 20 + 10), 80 ist &amp;#039;&amp;#039;štirikrat dwisti&amp;#039;&amp;#039; (4 × 20) und 90 ist &amp;#039;&amp;#039;štirikrat dwisti nu dësat&amp;#039;&amp;#039; (4 × 20 + 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resianisch kennzeichnet sich durch eine Vielzahl an [[Archaismus|Archaismen]]: So ist beispielsweise die einfache Vergangenheit ([[Aorist]]) im Slowenischen inzwischen vollständig verschwunden, während der Aorist im Resianischen noch rudimentär erhalten geblieben ist. Darüber hinaus weist das Resianische – für slawische Sprachen äußerst unüblich – definite Artikel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungen zum Resianischen ==&lt;br /&gt;
Erforscht wurde das Resianische u. a. von [[Jan Baudouin de Courtenay]], der 1875 die Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer Phonetik der resianischen Dialekte&amp;#039;&amp;#039; (russ.: Опыт фонетики резьянских говоров) vorlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://eeo.aau.at/wwwg.uni-klu.ac.at/eeo/Resianisch.pdf Eintrag zur resianischen Sprache in der Enzyklopädie des Europäischen Ostens] (PDF-Datei; 149 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Slawische Sprachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowenische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Resiatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Italien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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