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	<title>Rerik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rerik&amp;diff=955486&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;85178abc: Aktualisierung Bevölkerung</title>
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		<updated>2026-04-09T12:45:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung Bevölkerung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Rerik.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/6//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/37//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rerik_in_LRO.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rostock&lt;br /&gt;
|Amt               = Neubukow-Salzhaff&lt;br /&gt;
|Höhe              = 9&lt;br /&gt;
|PLZ               = 18230&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038296&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13072085&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RRE&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Panzower Landweg 1&amp;lt;br /&amp;gt;18233 Neubukow&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rerik.de/ www.rerik.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Antje Wegner-Repke&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rerik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1938 Alt Gaarz, offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Rerik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, liegt im Nordwesten des [[Landkreis Rostock|Landkreises Rostock]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] (Deutschland). Rerik wird zusammen mit fünf weiteren Gemeinden vom [[Amt Neubukow-Salzhaff]] mit Sitz in [[Neubukow]] verwaltet.  Die Stadt bildet für ihre Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planungsverband-rostock.de/veroeffentlichungen/raumentwicklungsprogramm-2011/#c112 Regionales Raumentwicklungsprogramm Mittleres Mecklenburg/Rostock 2011] – Zentralorte und perspektivische Entwicklung, Planungsregion MMR, abgerufen am 12. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Rerik liegt am nordöstlichen Ende des [[Salzhaff]]es, eines Teils der [[Wismarer Bucht]] zwischen dem Festland und der Halbinsel [[Wustrow (Halbinsel)|Wustrow]]. Die Stadt liegt etwa 35&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Rostock]] und 35&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich von [[Wismar]]. Östlich schließt sich die [[Kühlung (Höhenzug)|Kühlung]] an, ein waldreicher Höhenzug. Zum Stadtgebiet gehört die Insel [[Kieler Ort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt Rerik gehören folgende Ortsteile:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot;&amp;gt;[https://www.neubukow-salzhaff.de/downloads/datei/QkuAhUmbJugtCKk4SuvqXmFxY0VRQU9ldXVBNlZmaCtwMU9SRERRNEJmK1F5WDVWbDRwV1dLNGpZRGpHT25OSWtFeUY5aGVnN2hUNThlRm9tZmxWM2wzVVR2dUIxVXd3UFBCOFJqMHNqTU5VKzNTUjdSb0c2dGpVUXRQQUo0czI4Z1JoWDlYa25Wd20yek96YjcxK3phSDd4Wk1IMmNMUlpCb0NWZnBNS3VOZnNoR0tmdzdiUWJCL3hXZz0 Hauptsatzung der Stadt Ostseebad Rerik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;im Osten:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Blengow&lt;br /&gt;
* Gaarzer Hof&lt;br /&gt;
* Garvsmühlen&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;im Norden:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Meschendorf&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;im Süden:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Roggow&lt;br /&gt;
* Russow&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baltic Sea view from Schmiedeberg hill in Rerik, 2025-06-23.jpg|mini|Nordöstlicher Blick vom Schmiedeberg auf die Steilküste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rerik Schmiedebergblick.jpg|mini|Südwestlicher Blick vom Schmiedeberg (links das Salzhaff, rechts die Ostsee)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rerik übers Salzhaff.JPG|mini|Rerik (Blick über das Salzhaff)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rerik Promenade.jpg|mini|Promenade]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alt Gaarz ===&lt;br /&gt;
Rerik hieß ehemals &amp;#039;&amp;#039;Ol Gartz&amp;#039;&amp;#039;, also &amp;#039;&amp;#039;Alt Gaarz&amp;#039;&amp;#039;. Der Name geht auf das slawische Wort „[[Grad (Ortsname)|Grad]]“ zurück und bedeutet „alte Burg“. Einen solchen [[Slawischer Burgwall|slawischen Burgwall]] gab es im 9.&amp;amp;nbsp;bis zum 12. Jahrhundert an der deutschen Ostseeküste sonst nur noch in [[Kap Arkona]] auf Rügen und beim [[Oldenburger Wall]] in Holstein. Am Fuße von Reriks [[Schmiedeberg (Rerik)|Schmiedeberg]] stand bis Ende der 1950er Jahre die [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]]. Die geschützte Lage hinter der vorgelagerten [[Wustrow (Halbinsel)|Halbinsel Wustrow]] sorgte für eine frühe Besiedlung des Ortes. Alt Gaarz wurde erstmals am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 1230 urkundlich erwähnt. Die Burg wurde vermutlich durch ein [[Ostseesturmhochwasser|Sturmhochwasser]] zerstört. Gaarz war wohl schon im Mittelalter ein wohlhabendes Dorf mit mehreren Höfen, in dem neben der Landwirtschaft dem Fischfang und der Seefahrt nachgegangen wurde. Um die [[Jahrhundertwende]] vom 19. zum 20. Jahrhundert begann in Alt Gaarz der Badebetrieb; 1926 erhielt Alt Gaarz die Bezeichnung „Ostseebad“ (bis 1938).&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung vom 15. Juni 1926 ([https://books.google.de/books?id=hrsPAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA335 RBl. S. 335])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] sollte die slawische Vergangenheit vergessen gemacht werden, und es erfolgte mit der Verleihung des Stadtrechts am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938 eine Umbenennung des Ortes Alt Gaarz nach der damals hier vermuteten ehemaligen [[Wikinger]]siedlung [[Reric]] in Rerik.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung vom 13. April 1938 ([https://books.google.de/books?id=mKe3qhFt-8MC&amp;amp;pg=PA108 RBl. S. 108])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinden Wustrow, Neu Gaarz, Gaarzerhof und der Gemeindeteil Blengow wurden gleichzeitig Ortsteile von Rerik.&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntmachung vom 18. Januar 1938 ([https://books.google.de/books?id=mKe3qhFt-8MC&amp;amp;pg=PA35 RBl. S. 35]); der Blengower Gemeindeteil Garvsmühlen ging an Wendelstorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerzahl stieg auf etwa 2000 Einwohner. Der legendäre slawisch-[[Wikinger|wikingische]] Handelsplatz Reric befand sich jedoch, wie archäologische Forschungen in den 1990er Jahren ergeben haben, etwa 19&amp;amp;nbsp;km südsüdwestlich des Ostseebades bei [[Groß Strömkendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Halbinsel Wustrow wurde am 17. Februar 1933 an die [[Reichswehr]] verkauft und die [[Flak]]-Artillerieschule&amp;amp;nbsp;I mit ausgedehnten Kasernenanlagen für über 3000 Personen und Übungsplätzen angelegt. 1943 waren die Anlagen wegen ihrer militärischen Bedeutung Ziel eines Luftangriffs, der zahlreiche Opfer forderte und große Zerstörungen verursachte. 1993 endete die militärische Nutzung Wustrows.[[Datei:Rerik Flakartillerieschule 1942.jpg|mini|links|Kaserneneingang der Flakartillerieschule Rerik, 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde auf dem Kuhberg am Salzhaff nahe Rerik ein [[Kriegsgefangenenlager]] für [[sowjetische Kriegsgefangene]] betrieben, von denen 46 starben und auf einem „Russenfriedhof“ begraben, 1948 jedoch nach [[Rostock]] umgebettet wurden. Vermutlich hat ein Gedenkstein für Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]], der seit 1990 auf dem Prof.-Hüsing-Platz steht, ursprünglich an der Steilküste gestanden und ihrer Erinnerung gegolten. Nach dem Ende des Krieges wurden die Anlagen der Wehrmacht kampflos an die sowjetischen Streitkräfte übergeben und anschließend zum Teil gesprengt. Die Kasernen auf Wustrow dienten ab 1949 bis zum 18. Oktober 1993 der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland]] als Standort. Das Gelände ist wegen [[Munition]]srückständen bis heute für die Öffentlichkeit gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 erfolgte der Aufbau des staatlichen Erholungswesens der [[DDR]], es entstanden Betriebsferienheime, Heime des Feriendienstes der Einheitsgewerkschaft [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und Campingplätze. 1963 beherbergte Rerik ca. 16.000 Urlauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 wurde der [[Historischer Stadtkern|historische Ortskern]] im Rahmen der [[Städtebauförderung]] grundlegend saniert, das [[Stadtbild]] wurde erheblich aufgewertet. 1992 erfolgte die Einweihung der neuen Seebrücke. Seit 1996 ist Rerik staatlich anerkanntes Seebad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungsmäßig gehörte der Ort zum Domanialamt Bukow,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?m-schwerin/bukow_da.htm |titel=Domanialamt Bukow |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-27 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20231020235042if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?m-schwerin/bukow_da.htm |archiv-datum=2023-10-20 |abruf=2026-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1921 bis 1925 zum Amt Doberan,&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetische Verzeichnisse der Amtsgemeinden 1921 (RBl. S. 869, [https://books.google.de/books?id=4yatAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA871 871])&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1925 bis 1952 zum [[Landkreis Wismar|Amt/Kreis Wismar]],&amp;lt;ref&amp;gt;Alphabetische Verzeichnisse der Amtsgemeinden 1926 (RBl. S. 545, [https://books.google.de/books?id=hrsPAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA557 557]); Einwohnerzahlen 1939 (RBl. 1940 S. 219, [https://books.google.de/books?id=Nv3lAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA251 251])&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1952 bis 1990 zum [[Kreis Bad Doberan]] im DDR-[[Bezirk Rostock]], danach zum [[Landkreis Bad Doberan]]. Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt die Stadt im [[Landkreis Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Blengow}}&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 wurden die Halbinsel Wustrow und die Orte Neu Gaarz, Gaarzer Hof und Blengow in die Gemeinde Rerik eingegliedert. Meschendorf kam am 1. Juli 1950 hinzu. Roggow wurde am 1. Januar 2002 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2002.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blengow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1238 oder 1252&amp;lt;ref&amp;gt;1238 lt. Infotafel vor dem Herrenhaus; 1352 lt. Webseite der Stadt.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals erwähnt. Das Gut soll 1582 von der Familie von [[Bibow (Adelsgeschlecht)|Bibow]] gegründet worden sein; es fand danach ein häufiger Besitzerwechsel statt. Das [[klassizismus|klassizistische]] Herrenhaus Blengow von etwa 1835 ließ Carl Wilhelm Anton Beste bauen, nach 1996 erfolgte der Umbau für Ferienwohnungen. Die Familie des Anton Beste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Hrsg=Paul Niekammer |Titel=Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe von Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz |Sammelwerk=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher |Band=IV |Auflage=4. |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbüchern GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=217 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields}}&amp;lt;/ref&amp;gt; besaß das Gut bis 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Neu Gaarz}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neu Gaarz:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Gut Neu Gaarz war 1896 im Eigentum des Landrats Helmuth Friedrich von Oertzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg= |Titel=Güter-Adreßbuch für Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz |Verlag=C. Brünslow (Hofbuchhandlung E. Brückner) |Ort=Neubrandenburg |Datum=1896 |Seiten=46 f. |Online=https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN560056257?tify=%7B%22pages%22:%5B82%5D,%22panX%22:0.406,%22panY%22:0.38,%22view%22:%22info%22,%22zoom%22:0.777%7D}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1914 und ebenso 1928 stand es mit 204 ha samt Mühle im Besitz der Familie von Wilamowitz-[[Moellendorff (Adelsgeschlecht)|Moellendorff]], vertreten durch Hans Graf von Wilamowitz-Möllendorff. Das zwei- und dreigeschossige Gutshaus aus dieser Zeit wurde saniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nyengaartz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1239 erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Garvsmühlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Garvsmühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1938 in [[Mechelstorf (Bastorf)|Mechelstorf]] eingemeindet. Durch den Kreistagsbeschluss vom 25. November 1960 wurde am 1. Januar 1961 die Gemeinde Wendelstorf in Bastorf eingemeindet. Der Ortsteil Garvsmühlen wurde dabei herausgelöst und in die Stadt Rerik eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Roggow}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roggow:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das [[Herrenhaus Roggow|Herrenhaus]] wurde urkundlich erstmals 1345 erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB IX. (1875) Nr. 6564.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1192 ist das Gut im Besitz der Familie [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] schwer verwüstet und teilweise abgebrannt, wurde das Herrenhaus 1666 im [[Barock]]stil wiedererrichtet. Es erfolgten weitere Um- und Erweiterungsbauten, so auch 1850, als eine Schaufassade im Stil der [[Tudorgotik]] vorgeblendet wurde. Bis zur Enteignung 1945 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Oertzen. Das Herrenhaus wurde danach als Wohnhaus für bis zu 12 Familien genutzt. Ende 1989 sollte es als Ferienheim für Kinder umgebaut werden, stand danach leer. Nach der Wiedervereinigung konnte nach langen Verhandlungen der Erbe Peter von Oertzen 1991 das Herrenhaus und einen Teil des Parks zurückkaufen. Im ehemaligen Herrenhaus wurden Ferienwohnungen eingerichtet und werden vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Russow}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Russow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erhielt am Anfang des 14. Jahrhunderts seine [[Dorfkirche Russow|Dorfkirche]] als [[Backstein]]kirche mit Feldsteinsockel. Bei dem [[Neugotik|neugotischen]] Turm von 1904 wurde der [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] in jüngerer Zeit abgebrochen. Das Gut war unter Jasper I. von Oertzen seit 1500 ein Nebengut, als Vorwerk von Roggow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 2042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2068&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2352&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2218&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2151&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2169&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2166&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2133&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2166&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtvertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtvertretung]] von Rerik besteht aus 12 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von xxx % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neubukow-salzhaff.de/downloads/datei/MTc5MDUwMWMzN2MyOGYzY1kwK3NQcTBNdUdBRUdXSnZuSllIeVhNT2JFN0JqT29NVG9QeFlyQnltN04vU0QzZFBxMXdIVHZJUVBpcGFPQ2JiUnpTejJVZXhMRWlCb3Zhb0NqQm9KZXUvUUsrdG9xY21RNUdLb0NDK08zNjJKTDNPNEFFbEUwcE5ueHExdXRuOEFyVjRodzRNVy9uWTNqR3l3Vm5SUmNlVEtaRWNBYUFHbWlwOFY1MElrUT0 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neubukow-salzhaff.de/downloads/datei/NTQ3MjUzZWE4MmNmMDRmOCtMUHFlNWxNR3NpMFkweWs3ME5QTkFBUVROakxxN0ExK09iK1Q4dzRPQ0FqUEhIbHBiZXlIUU9WRFJYWHl4ZWpjN3p6V2FZeDZQUWowTVZmZ0dIOE5QMTY3QU5BdDE3RG9ZVThEMUJDWU5xRHhhK1k5M2NFQTdKNjFkSDNnQmZ5SklCVnpDektxdVNIc0ZBWkFBcVhiZz09 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 59,8 %  || 7 || || 62,4 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft Rerik (fWR) || 25,4 % || 3 || ||  28,3 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Kai Kloss || {{0}}4,6 % || 1 || ||  {{0}}4,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Sebastian Boldt || – || – || ||  {{0}}3,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Pierre Gloede || – || – || ||  {{0}}1,2 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || {{0}}3,8 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}4,6 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Bruno Blank || {{0}}1,7 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1938–1945: Edgar Süßmilch (NSDAP)&lt;br /&gt;
* 1989–2023: Wolfgang Gulbis (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Bad-Doberan/Drei-Buergermeister-stellen-sich-erneut-zur-Wahl &amp;#039;&amp;#039;Drei Bürgermeister kandidieren wieder.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2023: Antje Wegner-Repke (parteilos, für SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gulbis wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 69,0 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock-lk/bad-doberan/kommunalwahl-2024-das-sind-die-neuen-buergermeister-zwischen-neubukow-und-rostock-CA77GVUV4FFRHPMJZQBG77AVAU.html |titel=Amt Neubukow-Salzhaff: Die alten Bürgermeister sind die neuen |werk=Ostsee-Zeitung |datum=2019-05-27 |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat im Februar 2023 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rerik-Buergermeister-mit-sofortiger-Wirkung-zurueckgetreten,buergermeisterrerik100.html |titel=Rerik: Bürgermeister mit sofortiger Wirkung zurückgetreten |werk=ndr.de |datum=2023-02-15 |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bürgermeisterwahl am 2. Juli 2023 wurde Antje Wegner-Repke mit 60 % der gültigen Stimmen zu seiner Nachfolgerin gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/News,kurzmeldungmv11428.html |titel=Rerik: Neue Bürgermeisterin gewählt |werk=ndr.de |datum=2023-07-02 |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde am 9. Juni 2024 mit 61,8 % der gültigen Stimmen in ihrem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neubukow-salzhaff.de/downloads/datei/YTk4NTJiZDFjZDMzMzY2M2RNWE9NRmw3V3RadnhXS0h1ZGxLeExYM0c3S2JEMTNudVZwR0ZiS1hvYVVLb2E2VVZvdjdUUTdSTVc5am5kU2xKdTdiWTZYVkoyV1RncC95MXpyVXdZM1hZK3VjMWl4NWlieW5lNHU3U3lEOGY1OFhTalNRODdxMXp3YTU0ZE1NOWVTdHpWQW1ORGxTV3ZNdm9aNnBTWDRjOGVSaUZ4cC9HcStONzJkcTFnST0 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel           = &lt;br /&gt;
|Wappenbild      = Wappen Rerik.svg&lt;br /&gt;
|Größe           = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der Stadt Rerik&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Rot eine dreimastige goldene Kogge mit je einem Kastell auf dem Vorder- und Achterdeck, die Masten mit geblähten Segeln, Mastkörben und Krönchen auf den Spitzen, der Hauptmast mit langem Wimpel.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] [[Hans Herbert Schweitzer]] gestaltet, am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938 durch den [[Reichsstatthalter]] in Mecklenburg verliehen und unter der Nr.&amp;amp;nbsp;217 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=Hans-Heinz Schütt |Titel=Auf Schild und Flagge - Die Wappen und Flaggen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seiner Kommunen |Hrsg=produktionsbüro TINUS; Schwerin |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-9814380-0-0 |Seiten=241 |Online= }}&lt;br /&gt;
|ref             = Wappenbuch&lt;br /&gt;
|Begründung      = Im Wappen soll mit der Kogge an die Handels- und Seefahrertradition des Ortes angespielt werden. Bei der Begutachtung des Wappenentwurfs hatte das Geheime und Hauptarchiv Schwerin schon 1937 kritisch darauf hingewiesen, dass ein Wikingerschiff dem damals vermuteten Handelsplatz Reric aus der Zeit um 800 wohl besser entsprechen würde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde vom Roggower Wolfgang Gulbis gestaltet und am 30. Juni 2003 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt Ostseebad Rerik besteht aus gelbem Tuch und ist in der Mitte mit dem Stadtwappen belegt, das zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnimmt. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift {{Inschrift|Text=STADT OSTSEEBAD RERIK}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung_2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Rerik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kirche Rerik]], zwei[[Joch (Architektur)|joch]]ige [[Hallenkirche]] von nach 1250 auf einem Feldsteinsockel, Beispiel für [[Gotik|frühgotische]] [[Backstein]]bauten im mecklenburgischen Küstengebiet. Ihr Turm war in alter Zeit ein weit sichtbares [[Schifffahrtszeichen|Seezeichen]] für die [[Seeschifffahrt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niederhöffer, Albert |Titel=Der spukende Fischer auf der Ostsee bei Alt-Gaarz, unweit Neu-Bukow |Hrsg=Niederhöffer, Albert |Sammelwerk=Mecklenburg’s Volkssagen |Band=2 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Leipzig |Datum=1859 |ISBN= |Seiten=2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die farbenprächtige Ausmalung stammt aus dem Jahr der Renovierung 1668. Altar, Kanzel und Orgelprospekt sind aus der [[Barock]]zeit.&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Rerik im alten Schul- und Küsterhaus, Dauerausstellung zur Lokalgeschichte&lt;br /&gt;
* Seebrücke, 170 m lang, erbaut 1992, seit 2020 wegen Baufälligkeit gesperrt (Stand 10/2023)&lt;br /&gt;
* Fischereihafen&lt;br /&gt;
* Promenaden in Rerik und am Salzhaff&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber von Gaarzerhof]]&lt;br /&gt;
* [[Ganggrab von Neu Gaarz|Ganggrab]]&lt;br /&gt;
* [[Urdolmen von Neu Gaarz]]&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Russow]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für Angehörige der [[Rote Armee|Roten Armee]] auf dem Prof.-Hüsing-Platz, der früher an der Steilküste am Rosengarten stand und möglicherweise den umgekommenen Kriegsgefangenen gegolten hat&lt;br /&gt;
* [[Findling]] [[Elefantenstein (Rerik)|Elefantenstein]] nordöstlich des Orts am Ostseestrand&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rerik I.JPG|Kirche Rerik&lt;br /&gt;
Rerik Seebruecke.jpg|Seebrücke&lt;br /&gt;
Rerik Schmiedeberg.jpg|Schmiedeberg&lt;br /&gt;
Hühnengrab bei Rerik.JPG|Urdolmen östlich von Rerik&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Rerik ist geprägt durch den Tourismus. 2010 konnten neben den Tagesbesuchern ca. 50.000 Feriengäste registriert werden. 2014 gab es 388.844 Gästeübernachtungen in Rerik und 65.736 am Salzhaff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haffplatz ist ein Anleger für Freizeit- und Sportboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Campingpark&amp;quot; verfügt über mehr als 230 Stellplätze. Die Besucher des angrenzenden Wohnmobilstellplatzes können seine Einrichtungen nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Rerik liegt an der [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|L 122]] nach [[Kröpelin]]. Die [[Bundesstraße 105]] ([[Wismar]]–[[Bad Doberan]]) in [[Neubukow]] ist etwa elf Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnhöfe &amp;#039;&amp;#039;Neubukow&amp;#039;&amp;#039; (11 km entfernt) und &amp;#039;&amp;#039;Kröpelin&amp;#039;&amp;#039; (14&amp;amp;nbsp;km entfernt) liegen an der [[Bahnstrecke Wismar–Rostock]]. Sie werden von der [[Regionalbahn]]linie RB 11 ([[Bahnhof Wismar|Wismar]]–[[Rostock Hauptbahnhof|Rostock]]–[[Tessin (bei Rostock)|Tessin]]) im Stundentakt bedient. Beide Bahnhöfe sind von Rerik per Bus in fahrplangemäß 26 Minuten erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Stadtgrenze ist der [[Flugplatz Rerik-Zweedorf]] für kleine Flugzeuge nutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten gab es auf dem Salzhaff bis zu seiner Einstellung 2016 einen Fährverkehr mit der „MS Salzhaff“ zur Insel [[Poel]]. Jetzt werden mit zwei Schiffen Rundfahrten auf dem Salzhaff angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ms-ostseebad-rerik.de/html/routeb.htm |titel=Unser Fahrgebiet rund um Rerik |abruf=2020-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Rathaus, Dünenstraße 10&lt;br /&gt;
* Kurverwaltung, Dünenstraße 7&lt;br /&gt;
* Amt Neubukow-Salzhaff in Neubukow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Goethe-Schule (Grundschule), Kröpeliner Str. 5&lt;br /&gt;
* Freie Schule Rerik in Vereinsträgerschaft, Kröpeliner Str. 5&lt;br /&gt;
* Kindergarten Uns Kinnerstuv, Kröpeliner Str. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Behinderten-Sportgemeinschaft Salzhaff Rerik&lt;br /&gt;
* Heimatverein Salzhaff-Region&lt;br /&gt;
* Shantychor Reriker Heulbojen&lt;br /&gt;
* Seglerverein Alt-Gaarz&lt;br /&gt;
* SV Steilküste Rerik&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Günther Uecker]] (1930–2025), Maler und Objektkünstler&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article138892817/Ostseebad-Rerik-feiert-seinen-Ehrenbuerger-Guenther-Uecker.html &amp;#039;&amp;#039;Ostseebad Rerik feiert seinen Ehrenbürger Günther Uecker.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Anton von Oertzen]] (1836–1911), Oberforstmeister, in Roggow geboren&lt;br /&gt;
* [[Fortunat von Oertzen]] (1842–1922), Verwaltungsjurist und Diplomat, in Roggow geboren&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klaffus]] (1935–2011), Generalleutnant der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Elke Nagel]] (* 1938), Autorin&lt;br /&gt;
* [[Rotraut (Künstlerin)|Rotraut Uecker]] (* 1938), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hillebrandt]] (* 1944), Astrophysiker&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kuhnke]] (1944–1988), Gründer des [[Klaus-Kuhnke-Archiv für Populäre Musik|Archivs für Populäre Musik]] Bremen&lt;br /&gt;
* [[Marie-Luise Näth]] (* 1944), Politikwissenschaftlerin, Historikerin und Autorin&lt;br /&gt;
* [[Karin Jäckel]] (* 1948), Buchautorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Rerik verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Theodor Ernst Stever]] (1815–1857), Gutsherr von Wustrow&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hamann]] (1862–1952), Pädagoge und Heimatdichter, lebte in Rerik&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Oertzen (1883–1945)|Wilhelm von Oertzen]] (1883–1945), Gutsbesitzer in Roggow&lt;br /&gt;
* [[Martin Stammer]] (1883–1966), Pfarrer in Russow&lt;br /&gt;
* [[Walter Schulz (Theologe, 1925)|Walter Schulz]] (1925–2009), Pfarrer in Rerik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Sansibar oder der letzte Grund]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alfred Andersch]] ist eine gleichnamige Stadt Hauptschauplatz einer Handlung, in deren Mittelpunkt eine Personengruppe  [[Ernst Barlach]]s Skulptur „[[Lesender Klosterschüler]]“ vor den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] rettet. Dabei versieht Andersch jedoch dieses literarische &amp;#039;&amp;#039;Rerik&amp;#039;&amp;#039; mit landschaftlichen und baulichen Gegebenheiten, die er der gesamten Küstenregion und insbesondere [[Wismar]] entnimmt. So hat beispielsweise das wirkliche Rerik nie einen [[Seehafen|Hochseehafen]] gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich, Handbuch zur Stadtentwicklung im Nationalsozialismus, Edition Temmen, Hrsg. Institut für Zeitgeschichte München, Bremen 2011, S. 364ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rerik.de/ www.rerik.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.neubukow-salzhaff.de/ www.neubukow-salzhaff.de]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4049552-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4049552-8|VIAF=238991678}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rerik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
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