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	<title>Republik Pskow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:50:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mgw2008: Änderung 248089540 von Voevoda rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2025-11-22T17:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/248089540&quot; title=&quot;Spezial:Diff/248089540&quot;&gt;248089540&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Voevoda&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Voevoda&quot;&gt;Voevoda&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pskov asv07-2018 Kremlin aerial7.jpg|miniatur|Dreifaltigkeitskathedrale im [[Pskower Kreml]] (Krom)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Republik Pskow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Псковская Республика}}, Pskowskaja Respublika), historisch auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pleskow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine mittelalterliche Republik, die von der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis zum frühen 16. Jahrhundert existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zerfall der [[Kiewer Rus]] im 12. Jahrhundert wurden die Stadt [[Pskow]] und die umliegenden Gebiete am Fluss [[Welikaja (Peipussee)|Welikaja]], dem [[Peipussee]] und der [[Narva (Fluss)|Narva]] Teil der [[Republik Nowgorod]]. Pskow behielt Autonomierechte, die den unabhängigen Ausbau der Städte im Pskower Umland beinhalteten (darunter [[Isborsk]], eine der ältesten Städte). Wegen der führenden Rolle Pskows im Kampf gegen den [[Deutschordensstaat]] stieg sein Einfluss bedeutend. Die lange Regierungszeit von [[Daumantas]] (1266–1299) und insbesondere sein Sieg in der [[Schlacht bei Wesenberg (1268)|Schlacht bei Wesenberg]] 1268 führten zur Erlangung der vollen Unabhängigkeit Pskows. Die Nowgoroder [[Bojaren]] erkannten diese formell im [[Vertrag von Bolotowo]] im Jahr 1348 an und verzichteten auf ihr Recht, Statthalter (Possadniks) in Pskow zu ernennen. Die Stadt Pskow blieb nur noch in kirchlichen Angelegenheiten bis 1589 von Nowgorod abhängig, als ein separates Bistum von Pskow errichtet wurde und die Erzbischöfe von Nowgorod die Erwähnung von Pskow aus ihrem Titel strichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innerer Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die Republik Pskow hatte eine gut organisierte Landwirtschaft, Fischerei, Metallverarbeitung, Schmuckherstellung sowie überregional bekannte Baumeister. Der Handel innerhalb der Republik, mit [[Weliki Nowgorod|Nowgorod]] und anderen russischen Städten, mit der [[Ostsee]]-Region und westeuropäischen Ländern machten Pskow zu einem der größten handwerklichen und kaufmännischen Zentren der Rus. Im Gegensatz zur Republik Nowgorod besaß Pskow nie feudale Großgrundbesitzer, die Ländereien waren kleiner und zersplitterter. Der Landbesitz Pskower Klöster und Kirchen war ebenso deutlich kleiner. Die gesellschaftlichen Beziehungen, die sich in Pskow formiert haben, sind in der [[Pskower Gerichtscharta]] widergespiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten der Wirtschaft, alte Verbindungen zu Nowgorod, die Lage an der Grenze und militärische Bedrohungen führten zur Entwicklung des [[Wetsche]]-Systems. Die Fürsten spielten eine untergeordnete Rolle. Das Wetsche wählte Personen für wichtige Staatsämter und regelte die Beziehungen zwischen Feudalherren, Beamten, Stadtbewohnern und Bauern. Der Bojarenrat hatte einen besonderen Einfluss auf die Entscheidungen des Wetsche, das sich im [[Dreifaltigkeitskloster (Pskow)|Dreifaltigkeitskloster]] versammelte. Das Kloster bewahrte die Archive des Wetsche auf. Die wählbaren Beamtenstellen waren ein Privileg mehrerer Adelsgeschlechter. Während der dramatischsten Momente der Pskower Geschichte spielten allerdings die niedriger angesiedelten Personen eine wichtige, manchmal entscheidende Rolle. Der Kampf zwischen Bojaren und Städtern sowie unterschiedlichen Ebenen der Staatsdiener fand seinen Niederschlag in der Häresie der [[Strigolniki]] im 14. Jahrhundert sowie in Unruhen am Ende des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die letzten Jahre ==&lt;br /&gt;
Die gewachsenen Verbindungen zum [[Großfürstentum Moskau]], die von wirtschaftlicher Entwicklung und außenpolitischen Zielen bestimmt waren, führten noch im Jahre 1380 zur Pskower Beteiligung an der [[Schlacht von Kulikowo]], in der die vereinigte russische Armee unter Moskauer Führung die Tataren der [[Goldene Horde|Goldenen Horde]] besiegte. Später traten Pskow und Moskau als Verbündete im Kampf gegen den Deutschorden und das [[Großfürstentum Litauen]] auf. Ab 1399 wurde Pskow zu einer Art Vize-Königreich von Moskau mit einem Moskauer Namestnik (Statthalter).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1510 kam der Moskauer Großfürst [[Wassili III.]] nach Pskow und erklärte es zu seinem Erbland (Votčina). Auf diese Weise fanden die Republik Pskow und ihre Autonomierechte ihr Ende. Das republikanische Regierungsorgan, das Pskower Wetsche, wurde aufgelöst und etwa 300 reiche Pskower Familien aus der Stadt deportiert. Ihr Landbesitz wurde unter Moskauer Dienstleuten aufgeteilt. Von dieser Zeit an entwickelte sich Pskow und das Umland als Teil des zentralisierten russischen Staates, behielt aber einige wirtschaftliche und kulturelle Traditionen bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Chroniken von Pskow, vol. 1-2&amp;#039;&amp;#039;. Moskau-Leningrad, 1941–1955.&lt;br /&gt;
* Масленникова Н. Н.: &amp;#039;&amp;#039;Присоединения Пскова к Русскому централизованному государству&amp;#039;&amp;#039;. Leningrad, 1955.&lt;br /&gt;
* Валеров А.В. &amp;quot;Новгород и Псков: &amp;#039;&amp;#039;Очерки политической истории Северо-Западной Руси XI-XIV вв.&amp;#039;&amp;#039; Moscow: Aleteia, 2004. ISBN 5-89329-668-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstentum der Rus|Pskow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hanse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblast Pskow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsgründung in den 1340er Jahren|Pskow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1510]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mgw2008</name></author>
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