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	<title>Republik Baden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Land der Weimarer Republik&lt;br /&gt;
| Landesname = Republik Baden&lt;br /&gt;
| Flagge = [[Datei:Flagge Großherzogtum Baden (1891–1918).svg|140px|Flagge der Republik Baden]]&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Baden1918-1945.jpg|150px|Wappen der Republik Baden]]&lt;br /&gt;
| Karte = [[Datei:Map of Baden (1806-1945).png|275px|Karte der Republik Baden]]&lt;br /&gt;
| Stand = 1925&lt;br /&gt;
| Hauptstadt = [[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
| Regierungsform = Republik&lt;br /&gt;
| Staatsoberhaupt = Staatspräsident&lt;br /&gt;
| Verfassung = [[Verfassung der Republik Baden]] vom 21. März 1919&lt;br /&gt;
| Periode = 1918–1945&lt;br /&gt;
| Fläche = 15.070 [[Quadratmeter#Quadratkilometer|km²]]&lt;br /&gt;
| Einwohner = 2.312.462&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = 153 Ew./km²&lt;br /&gt;
| Religionen = 58,4 % Röm.-Kath.&amp;lt;br /&amp;gt;39,4 % Ev.&amp;lt;br /&amp;gt;1,0 % Juden&amp;lt;br /&amp;gt;1,2 % Sonstige&lt;br /&gt;
| Vorläufer = [[Großherzogtum Baden]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Württemberg-Baden]];&amp;lt;br /&amp;gt;[[Baden (Südbaden)|Südbaden]]&lt;br /&gt;
| Heute = [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
| Hymne = &lt;br /&gt;
| Karte Weimar = [[Datei:Baden in the German Reich (1925).svg|275px]]&lt;br /&gt;
| Reichsrat = 3 Stimmen&lt;br /&gt;
| Kfz-Kennzeichen = &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;IV B&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Verwaltung = 4 [[Landeskommissärbezirk]]e&amp;lt;br /&amp;gt;11 [[Kreis (Baden)|Kreise]]&amp;lt;br /&amp;gt;53 (nach 1924: 40) [[Bezirksamt (Baden)|Amtsbezirke]]&amp;lt;br /&amp;gt;1.536 Gemeinden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Republik Baden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Land des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] während der [[Weimarer Republik]] und der [[Zeit des Nationalsozialismus]] und territorial identisch mit dem zuvor [[Großherzogtum Baden]] genannten deutschen [[Deutsches Kaiserreich#Struktur des Reiches|Bundesstaat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knittlingen Rathaus130175.JPG|mini|links|Republik Baden]]&lt;br /&gt;
Das badische Staatsministerium hatte am 2. November 1918 eine Wahlrechtsreform angekündigt, doch auch diese konnte den Fortgang der Dinge und das baldige Ende des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums]] nicht mehr verhindern. Am 8. November kam es zu Bildung von [[Soldatenrat|Soldatenräten]] in [[Lahr/Schwarzwald|Lahr]] und [[Offenburg]]. Einen Tag später formierten sich auch in [[Mannheim]] und [[Karlsruhe]] Arbeiter- und Soldatenräte, in deren Folge das badische Staatsministerium zurücktrat. In Karlsruhe und Mannheim konstituierten sich Wohlfahrtsausschüsse, bestehend aus der Stadtverwaltung, Stadträten und Parteien. Der Karlsruher Wohlfahrtsausschuss und der dortige Soldatenrat bildeten am 10. November aus Parteienvertretern eine [[Übergangsregierung|provisorische Regierung]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829385 Karlsruher Zeitung mit den Bekanntmachungen des Großherzogs und der provisorischen Regierung vom 10. November 1918]&amp;lt;/ref&amp;gt; welche die Regierungsgewalt übernahm. Dies wurde am 11. November durch eine Versammlung der badischen Arbeiter- und Soldatenräte bestätigt, die sich als Landesausschuss konstituierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Ministerpräsident [[Anton Geiß]] und sein Vorgänger, [[Heinrich von und zu Bodman]], besuchten den aus Karlsruhe geflüchteten Großherzog auf [[Burg Zwingenberg|Schloss Zwingenberg]].&lt;br /&gt;
[[Friedrich II. (Baden, Großherzog)|Großherzog Friedrich II.]] verzichtete dort am 13. November vorläufig auf die Ausübung der Regierungsgewalt.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Gerhard Kaller: &amp;#039;&amp;#039;Die Abdankung Großherzog Friedrichs II. von Baden im November 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: Ekkhart-Jahrbuch 1969, S. 77–78 {{Webarchiv |url=http://www.badische-heimat.de/heft/reprint/1969_ekk_abdankung.pdf |text=Abdruck der Erklärung |wayback=20160322034911}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die provisorische Regierung proklamierte am 14. November die &amp;#039;&amp;#039;Freie Volksrepublik Baden&amp;#039;&amp;#039; und setzte den Wahltermin für eine verfassunggebende Landesversammlung auf den 5. Januar 1919 fest.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829387 Karlsruher Zeitung mit den Bekanntmachungen des Großherzogs und der provisorischen Regierung vom 14. November 1918]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf [[Schloss Langenstein]] verzichtete am 22. November 1918 Friedrich&amp;amp;nbsp;II. endgültig auf den Thron, wobei er dies mit Zustimmung seines Vetters Prinz [[Max von Baden]] auch für diesen und dessen Nachkommen erklärte.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Gerhard Kaller: &amp;#039;&amp;#039;Die Abdankung Großherzog Friedrichs II. von Baden im November 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: Ekkhart-Jahrbuch 1969, S. 81–82 {{Webarchiv |url=http://www.badische-heimat.de/heft/reprint/1969_ekk_abdankung.pdf |text=Abdruck der Abdankungserklärung und Bild der handschriftlichen Erklärung |wayback=20160322034911}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829417 Karlsruher Zeitung vom 24. November 1918; Abdruck der Abdankung und Bekanntmachung der vorläufigen badischen Volksregierung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Friedrich&amp;amp;nbsp;II. nannte sich nach seiner Abdankung Markgraf von Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Am 10. November 1918 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;provisorische Regierung für Baden&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die Frage der Regierungsform wurde einer noch zu wählenden Landesversammlung vorbehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829385 &amp;#039;&amp;#039;An das badische Volk!&amp;#039;&amp;#039;] Karlsruher Zeitung – Staatsanzeiger für das Großherzogtum Baden vom 10. November 1918. In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Landesbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 24. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14.&amp;amp;nbsp;November erklärte das sich nunmehr &amp;#039;&amp;#039;badische provisorische Volksregierung&amp;#039;&amp;#039; nennende Gremium die &amp;#039;&amp;#039;freie Volksrepublik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829387 &amp;#039;&amp;#039;Kundmachung.&amp;#039;&amp;#039;] Karlsruher Zeitung – Staatsanzeiger für das Großherzogtum Baden vom 14. November 1918. In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Landesbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 24. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz vom 21. März 1919, die badische Verfassung betreffend, bezeichnet Baden als &amp;#039;&amp;#039;demokratische Republik&amp;#039;&amp;#039; und verwendet direkt den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Badische Republik&amp;#039;&amp;#039;. Die im Zusammenhang mit dieser Republik in der Literatur öfter zu findenden Begriffe Freistaat oder Volksrepublik kommen in der Verfassung nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Regierungen ===&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 9. auf den 10. November tagten in Karlsruhe der Soldatenrat und der durch den Karlsruher Bürgermeister [[Karl Siegrist (Politiker)|Karl Siegrist]] ins Leben gerufene Wohlfahrtsausschuss gemeinsam und einigten sich auf eine provisorische Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Kaller, &amp;#039;&amp;#039;Baden in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Januar 1919 erfolgte die Wahl zur badischen verfassunggebenden Nationalversammlung, die auf den 15. Januar zu ihrer konstituierenden Sitzung einberufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/885985 Badisches Gesetzes- und Verordnungs-Blatt vom 10. Januar 1919]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die USPD hier keine Mandate erhielt, schieden deren Mitglieder am 7. Januar aus der provisorischen Regierung aus und es verblieben die Regierungsmitglieder jener Parteien, die auch in Gesamt-Deutschland die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Weimarer Koalition]]&amp;#039;&amp;#039; bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß § 39 der Verfassung vom 21. März 1919 wählte der Landtag gemäß § 52 die Mitglieder des Staatsministeriums. Nach § 52 der Verfassung bestand das Staatsministerium „aus den Ministern, deren Zahl und Geschäftskreis durch Gesetz geregelt wird. Die Minister werden aus den zum Landtag wählbaren Staatsbürgern unter Bezeichnung der von ihnen zu verwaltenden Ministerien vom Landtag in öffentlicher Sitzung gewählt. Aus den Ministern ernennt der Landtag alljährlich den Präsidenten, der die Amtsbezeichnung ‚Staatspräsident‘ führt, und seinen Stellvertreter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Staatsministerium können nach Bedarf Mitglieder ohne eigenen Geschäftskreis (Staatsräte) mit Sitz und Stimme vom Landtag beigeordnet werden. Sie werden wie die Minister gewählt. Ihre Anzahl darf die Zahl der Minister nicht übersteigen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://verfassungen.de/de/bw/baden/baden19-index.htm |text=Verfassung vom 21. März 1919 |wayback=20171215204408}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1929 wurde laut Verfassung jährlich ein anderer der Minister zum Staatspräsidenten gewählt, wobei auch ein Wechsel der Parteizugehörigkeit des Staatspräsidenten erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weimarer Koalition regierte die Republik Baden bis 21. November 1929. Nach der Landtagswahl vom Oktober 1929 führten Zentrum und SPD die Regierung ohne die DDP weiter, die nochmals relativ starke Stimmenverluste hinnehmen musste. Im November 1930 wurde die Basis der Regierungskoalition durch den Eintritt der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] verbreitert. Im Streit um das [[Badisches Konkordat|Badische Konkordat]] verließ Ende November 1932 die SPD die Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Vorläufiges Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich|Vorläufigen Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich]] verloren die Länder ihre Souveränität. Am 8. März 1933 unterrichtete der [[Reichsministerium des Innern|Reichsminister des Innern]] [[Wilhelm Frick]] die badische Landesregierung, dass er die &amp;#039;&amp;#039;Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat vom 28. Februar 1933&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Reichstagsbrandverordnung|Reichstagsbrandverordnung]]&amp;lt;/ref&amp;gt; anwenden und [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) als [[Reichskommissar#Zeit des Nationalsozialismus|Reichskommissar]] für Baden ernannt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Kaller, &amp;#039;&amp;#039;Baden in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. März 1933 erließ Wagner einen &amp;#039;&amp;#039;Aufruf an das badische Volk&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fz.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&amp;amp;ausgabe=01&amp;amp;day=10a1&amp;amp;year=1933&amp;amp;month=03&amp;amp;project=3&amp;amp;anzahl=4 siehe Freiburger Zeitung vom 10. März 1933]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem er verkündete, dass die Reichsregierung ihn beauftragt habe, die gesamten Befugnisse der obersten badischen Landesbehörden zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das &amp;#039;&amp;#039;Zweite Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Reichsstatthaltergesetz&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Altes Reichsstatthaltergesetz&amp;#039;&amp;#039;) vom 7. April 1933&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.verfassungen.de/de/de33-45/gleichschaltung33-2.htm |wayback=20180403013952 |text=Reichsstatthaltergesetz}} vom 7. April 1933&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Amt des Staatspräsidenten aufgehoben und die Einsetzung eines [[Reichsstatthalter]] durch den Reichspräsidenten auf Vorschlag des Reichskanzlers festgelegt. Am 5. Mai 1933 wurde Wagner zum Reichsstatthalter für Baden ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fz.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&amp;amp;ausgabe=01&amp;amp;day=06r1&amp;amp;year=1933&amp;amp;month=05&amp;amp;project=3&amp;amp;anzahl=4 Freiburger Zeitung vom 6. Mai 1933]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagner ernannte zum 6. Mai 1933 [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] zum Ministerpräsidenten von Baden, ein Amt, das neu geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:15%; text-align:left;&amp;quot;| Bezeichnung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:20%; text-align:left;&amp;quot;| Leitung&amp;lt;ref&amp;gt;2. April 1919 bis 10. März 1933 Staatspräsident&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:30%; text-align:left;&amp;quot;| Amtszeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:25%; text-align:left;&amp;quot;| Parteien&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%; text-align:left;&amp;quot;| Wahl durch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Geiß I|provisorische Volksregierung]]&lt;br /&gt;
| [[Anton Geiß]] (SPD)&lt;br /&gt;
| 10. November 1918 bis 2. April 1919&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]; [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]; [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschritt]]; [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]; [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]&lt;br /&gt;
| Soldatenrat und Wohlfahrtsausschuss&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Geiß II]]&lt;br /&gt;
| [[Anton Geiß]] (SPD)&lt;br /&gt;
| 2. April 1919 bis 4. August 1920&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum ([[Weimarer Koalition]])&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1919|Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Trunk I]]&lt;br /&gt;
| [[Gustav Trunk]] (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 4. August 1920 bis 21. November 1921&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1919|Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Hummel]]&lt;br /&gt;
| [[Hermann Hummel (Politiker)|Hermann Hummel]] (DDP)&lt;br /&gt;
| 21. November 1921 bis 7. November 1922&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1921|1. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Remmele I]]&lt;br /&gt;
| [[Adam Remmele]] (SPD)&lt;br /&gt;
| 7. November 1922 bis 7. November 1923&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1921|1. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Köhler I]]&lt;br /&gt;
| [[Heinrich Köhler (Politiker, 1878)|Heinrich Köhler]] (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 7. November 1923 bis 7. November 1924&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1921|1. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Hellpach]]&lt;br /&gt;
| [[Willy Hellpach]] (DDP)&lt;br /&gt;
| 7. November 1924 bis 26. November 1925&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1921|1. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Trunk II]]&lt;br /&gt;
| Gustav Trunk (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 26. November 1925 bis 23. November 1926&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1925|2. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Köhler II]]&lt;br /&gt;
| Heinrich Köhler (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 23. November 1926 bis 3. Februar 1927&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1925|2. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Trunk III]]&lt;br /&gt;
| Gustav Trunk (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 3. Februar 1927 bis 23. November 1927&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1925|2. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Remmele II]]&lt;br /&gt;
| Adam Remmele (SPD)&lt;br /&gt;
| 23. November 1927 bis 23. November 1928&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1925|2. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Schmitt I]]&lt;br /&gt;
| [[Josef Schmitt (Politiker, 1874)|Josef Schmitt]] (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 23. November 1928 bis 21. November 1929&lt;br /&gt;
| SPD, DDP, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1925|2. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Schmitt II]]&lt;br /&gt;
| Josef Schmitt (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 21. November 1929 bis 20. November 1930&lt;br /&gt;
| SPD, Zentrum&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1929|3. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Wittemann]]&lt;br /&gt;
| [[Franz Josef Wittemann]] (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 20. November 1930 bis 18. September 1931&lt;br /&gt;
| SPD, Zentrum, [[Deutsche Volkspartei|DVP]]&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1929|3. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Schmitt III]]&lt;br /&gt;
| Josef Schmitt (Zentrum)&lt;br /&gt;
| 18. September 1931 bis 10. März 1933&lt;br /&gt;
| SPD, Zentrum, DVP&lt;br /&gt;
| [[Landtag der Republik Baden#Landtagswahl 1929|3. Landtag]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Wagner (Baden)|Kommissariats-Regierung]]&lt;br /&gt;
| [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] (NSDAP)&lt;br /&gt;
| 10. März bis 6. Mai 1933&lt;br /&gt;
| [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]; [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
| ernannt von Reichsregierung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kabinett Köhler (Baden)|Kabinett Köhler]]&lt;br /&gt;
| [[Walter Köhler (Politiker, 1897)|Walter Köhler]] (NSDAP)&lt;br /&gt;
| 6. Mai 1933 bis 4. April 1945&lt;br /&gt;
| NSDAP&lt;br /&gt;
| ernannt von Reichsstatthalter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landtag ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Landtag der Republik Baden}}&lt;br /&gt;
Bei der Wahl zur badischen &amp;#039;&amp;#039;Nationalversammlung&amp;#039;&amp;#039; am 5. Januar 1919&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/885985 Badisches Gesetzes- und Verordnungs-Blatt vom 10. Januar 1919]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
wurde das [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] stärkste Partei vor der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Die Parteien der [[Weimarer Koalition]] erreichten zusammen 91,5 % der Stimmen. Am 21. März 1919 beschloss die badische &amp;#039;&amp;#039;Nationalversammlung&amp;#039;&amp;#039; einstimmig die neue badische [[Verfassung]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbz/periodical/pageview/1829868 Karlsruher Zeitung vom 22. März 1919]&amp;lt;/ref&amp;gt; welche [[Volksabstimmungen zur Gründung der Republik Baden 1919|am 13. April durch Volksabstimmung]] von einer großen Mehrheit der Abstimmenden angenommen wurde. Sie ist die einzige durch ein [[Plebiszit]] beschlossene Verfassung der Weimarer Republik. Der Landtag bildet Anfang April 1919 eine Regierung aus Parteien der Weimarer Koalition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlergebnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]&lt;br /&gt;
| [[Christliche Volkspartei (Weimarer Republik)|CVP]]&lt;br /&gt;
| [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]&lt;br /&gt;
| [[Badischer Landbund]]&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Volkspartei|DVP]]&lt;br /&gt;
| [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]&lt;br /&gt;
| [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]&lt;br /&gt;
| [[Wirtschaftliche Vereinigung des badischen Mittelstandes|WVbM]]&lt;br /&gt;
| [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]&lt;br /&gt;
| [[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|WP]]&lt;br /&gt;
| [[Christlich-Sozialer Volksdienst|CSVD]]&lt;br /&gt;
| [[Badische Bauernpartei|BBP]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| 36,6 % (39)&lt;br /&gt;
| 32,1 % (36)&lt;br /&gt;
| 22,8 % (25)&lt;br /&gt;
| 7,0 % (7)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 37,9 % (34)&lt;br /&gt;
| 22,7 % (20)&lt;br /&gt;
| 8,5 % (7)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8,5 % (7)&lt;br /&gt;
| 8,3 % (7)&lt;br /&gt;
| 6,0 % (5)&lt;br /&gt;
| 3,9 % (3)&lt;br /&gt;
| 3,0 % (2)&lt;br /&gt;
| 1,3 % (1)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| 36,8 % (28)&lt;br /&gt;
| 20,9 % (16)&lt;br /&gt;
| 8,7 % (6)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 12,2 % (9)&lt;br /&gt;
| 9,2 % (7)&lt;br /&gt;
| 6,2 % (4)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 3,0 % (2)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| 36,7 % (34)&lt;br /&gt;
| 20,1 % (18)&lt;br /&gt;
| 6,7 % (6)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 3,7 % (3)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 8,0 % (7)&lt;br /&gt;
| 5,9 % (5)&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 7,0 % (6)&lt;br /&gt;
| 3,8 % (3)&lt;br /&gt;
| 3,8 % (3)&lt;br /&gt;
| 3,0 % (3)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Zahl der errungenen Mandate in Klammern. An 100 % fehlende Stimmen: Nicht im Landtag vertretene Wahlvorschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl vom 5. Januar 1919 ist insofern historisch zu nennen, als bei ihr erstmals das mit dem Reichswahlgesetz vom 30. November 1918 eingeführte aktive und passive Frauenwahlrecht angewandt wurde, noch vor der Reichstagswahl vom 19. Januar 1919. Ebenso historisch war die erste Rede einer Frau in einem deutschen Parlament bei der konstituierenden Sitzung am 15. Januar 1919 im [[Ständehaus (Karlsruhe)]], gehalten von der DDP-Abgeordneten [[Marianne Weber (Frauenrechtlerin)|Marianne Weber]].&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Gerwarth: &amp;#039;&amp;#039;Die größte aller Revolutionen. November 1918 und der Aufbruch in eine neue Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Siedler, München 2018, Seite 222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1933 wurde Baden meist von der Zentrumspartei regiert. Baden blieb – trotz [[württemberg]]ischer Versuche, während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] die Vereinigung herbeizuführen – bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in seinen Grenzen unverändert. Das Land wurde durch die [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistische Reichsregierung]] jedoch ab 1933 [[Gleichschaltung|gleichgeschaltet]] und dem [[Reichsstatthalter]] und [[Gauleiter]] [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staatssymbole ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] dankte auch das großherzogliche Haus in Baden ab, das Land wurde zur Republik Baden. Entsprechend wurden im Wappen alle monarchischen Herrschaftsinsignien entfernt, der Schild und die Greifen blieben jedoch bestehen. Die neue Regierung wollte die historische Kontinuität betonen und verzichtete auf republikanische Symbolik. Das seit 1830 gültige badische Staatswappen wurde nur geringfügig modifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=4FxEtRyh7gkC&amp;amp;pg=PA12 Badisches Landesmuseum Karlsruhe: &amp;#039;&amp;#039;Baden und Europa 1918 bis 2000: Führer durch die landes- und kulturgeschichtliche Abteilung&amp;#039;&amp;#039;, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Oktober 1918 beauftragte die Regierung den Grafiker [[Heinrich Ehehalt]] einen Entwurf zu erstellen. Seine querovale Form war für Wappen ungewöhnlich. In der [[Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe|Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe]] wurde das Muster hergestellt (Maße —  Tiefe: 3 cm, Breite: 31,8 cm, Höhe: 25,5 cm).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/B50C208D4381871C5B934F9BA999D469/Wappenschild+Wappen+der+Republik+Baden siehe Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Wappen der Republik Baden&amp;#039;&amp;#039; auf Landeskunde entdecken online - leobw; mit Farb-Fotografie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch &amp;#039;&amp;#039;Verordnung. Das badische Wappen und die Dienstsiegel.&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Januar 1921&amp;lt;ref&amp;gt;abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Badisches Gesetz- und Verordnungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12 vom 28. Februar 1921 [https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/887253]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde dieser Entwurf zum offiziellen Staatswappen erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Es existiert auch ein Entwurf von [[Otto Hupp]], der irrtümlich auch als Wappen der Republik Baden bezeichnet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Republik Baden verwendete die [[Flagge]] des Großherzogtums weiterhin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/887252 § 8 der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung. Das badische Wappen und die Dienstsiegel.&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Januar 1921. In: &amp;#039;&amp;#039;Badisches Gesetz- und Verordnungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12 vom 28. Februar 1921, S. 46]. Die Flagge enthielt keinerlei monarchistische Symbole.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Hymne gab es nicht. Die alte Fürstenhymne des Großherzogtums konnte nicht verwendet werden und das [[Badnerlied]] war nie eine offizielle Hymne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bezirksamt (Baden)|Verwaltungsgliederung Badens}}&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1924 gliederte sich Baden in vier [[Landeskommissärbezirk]]e, elf Kreise und 53 Amtsbezirke. Die Zahl der Amtsbezirke wurde nach 1924 auf 40 reduziert, wobei die Zahl der Gemeinden weiterhin 1536 betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen zu einem „Reichsgau Oberrhein“ ==&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1940 wurde zwischen Frankreich und Deutschland der [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Waffenstillstand]] geschlossen. Das [[Elsass]] stand zunächst wie andere durch Deutschland besetzte französische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung. Mittels eines [[Führererlass]]es vom 2. August 1940 wurde eine Zivilverwaltung in [[Straßburg]] geschaffen, als deren Leiter ([[Chef der Zivilverwaltung]] – C.d.Z.) der „[[Reichsstatthalter]] des Landes Baden“ [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] eingesetzt wurde. Die dort geschaffenen Verwaltungsabteilungen wurden überwiegend in Personalunion durch die Leiter der entsprechenden badischen Behörden geführt. Es wurde auch eine namhafte Anzahl badischer Beamter ins Elsass abgeordnet. Ziel war die Schaffung eines „[[Reichsgau]]es [[Oberrhein]]“ durch die Zusammenlegung von Baden und Elsass, wobei die Zentralbehörden in Straßburg angesiedelt werden sollten. Zur Vorbereitung sollten die badischen Ministerien von Karlsruhe nach Straßburg verlegt werden, wogegen sich jedoch das Innenministerium und das Finanz- und Wirtschaftsministerium sperrten. Das badische Kultusministerium zog jedoch um.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Karl Stiefel]]: &amp;#039;&amp;#039;Baden 1648 – 1952.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Karlsruhe 1979, S. 377&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Amtsblatt des badischen Kultusministeriums wurde per 1. Januar 1943 mit jenem der entsprechenden Abteilung der elsässischen Zivilverwaltung zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/structure/2836955 &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt des Badischen Ministeriums des Kultus und Unterrichts und der Abteilung Erziehung, Unterricht und Volksbildung des Chefs der Zivilverwaltung&amp;#039;&amp;#039;]. Karlsruhe, Malsch &amp;amp; Vogel, 81.1943 - 82.1944, 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ein „Reichsgau Oberrhein“ nicht realisiert wurde, existierte ein &amp;#039;&amp;#039;[[Parteigau]] Baden-Elsass&amp;#039;&amp;#039; der [[NSDAP]] ab 22. März 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 wurde das Territorium Badens im Norden von der [[Seventh United States Army|7. US-Armee]] besetzt. Südbaden wurde von der [[1ere armée (Frankreich)|1. französischen Armee]] nach teils heftigen Kämpfen erobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kriegsende im Südschwarzwald (1945)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsdeutschland ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der nördliche Teil von Baden Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen]], der südliche Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]]. Die Südgrenze der amerikanischen Besatzungszone wurde so gewählt, dass die Autobahn Karlsruhe–München (heutige [[Bundesautobahn 8|A8]]) auf der ganzen Strecke innerhalb der amerikanischen Besatzungszone lag. Grenzen waren die jeweiligen Kreisgrenzen. Die [[Militärregierung]]en der Besatzungszonen gründeten 1945/46 die Länder [[Württemberg-Baden]] in der amerikanischen, sowie [[Baden (Südbaden)|Baden]] und [[Württemberg-Hohenzollern]] in der französischen Zone. Diese Länder wurden am 23. Mai 1949 zu [[Land (Deutschland)|Ländern]] der neugegründeten [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland]] forderte über Artikel 118 Maßnahmen zur Neugliederung der drei Länder. Im Zuge dessen kam es am 25. April 1952 zur Fusion der Länder Württemberg-Baden, Baden (d.&amp;amp;nbsp;h. Südbaden) und Württemberg-Hohenzollern zum Land Baden-Württemberg. Nähere Details zu diesem Thema sowie die weitere Geschichte sind unter [[Baden-Württemberg]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Furtwängler (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle der Regierung der Republik Baden. Erster Band: die provisorische Regierung November 1918 – März 1919&amp;#039;&amp;#039;. W.&amp;amp;nbsp;Kohlhammer, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-17-022055-3.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaller: &amp;#039;&amp;#039;Baden in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Meinrad Schaab]], [[Hansmartin Schwarzmaier]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Länder seit 1918.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-91468-4, S. 23–72.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039; Baden in der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Meinrad Schaab, Hansmartin Schwarzmaier (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der baden-württembergischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Die Länder seit 1918.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-91468-4, S. 151–230.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kaller: &amp;#039;&amp;#039;Die Abdankung Großherzog Friedrichs II. von Baden im November 1918.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ekkhart-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1969, S. 71–82.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.badische-heimat.de/heft/reprint/1969_ekk_abdankung.pdf |text=badische-heimat.de |wayback=20160322034911}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Konrad Exner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politischen und wirtschaftlichen Ereignisse der Republik Baden in der Zeit der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Badische Heimat&amp;#039;&amp;#039; 2/2016, S. 291–300, [[doi:10.57962/regionalia-621|digital]].&lt;br /&gt;
* Ingeborg Wiemann-Stöhr: &amp;#039;&amp;#039;Die pädagogische Mobilmachung. Schule in Baden im Zeichen des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Julius Klinkhardt, Heilbronn 2018, ISBN 978-3-7815-2217-6.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.klinkhardt.de/newsite/media/20180102_9783781522176%20Stoehr.pdf Vorschau].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Kitzing: &amp;#039;&amp;#039;Novemberrevolution 1918 und frühe Pläne einer Vereinigung Badens mit Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Badische Heimat, Heft 1/2013, S. 150–174 [https://badische-heimat.de/wp-content/uploads/2019/11/BH-HP-2013-01.pdf pdf].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Republic of Baden|Republik Baden}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gonschior.de/weimar/Baden/index.htm Daten und Fakten zur Republik Baden]&lt;br /&gt;
* [https://www.verfassungen.de/bw/baden/index.htm Gesetze, Bekanntmachungen und Verfassungen zu Baden] auf &amp;#039;&amp;#039;verfassungen.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://weimarer-republik.landesarchiv-bw.de/ Quellensammlung „Von der Monarchie zur Republik“ 1918–1923 (Quellen aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg)]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1547727/Baden+-+die+vorl%C3%A4ufige+badische+Regierung+%5B1918-19%5D+Bild+1 Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Baden - die vorläufige badische Regierung (1918/19)&amp;#039;&amp;#039;] auf [[LEO-BW]]; mit Foto der provisorischen Regierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Länder der Weimarer Republik}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Länder des Deutschen Reiches 1933–1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4069065-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Baden-Württemberg)|Baden, Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land der Weimarer Republik|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Republik Baden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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