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	<title>Repellent - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Repellent&amp;diff=21594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bahnmoeller am 10. März 2025 um 17:47 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-10T17:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mosquito coil.JPG|mini|[[Mückenspirale|Moskitospirale]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Repellent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;repellere&amp;#039;&amp;#039; „vertreiben“, „zurückstoßen“) – auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Repellens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Repulsivstoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vergrämungsmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – wird ein [[Wirkstoff]] bezeichnet, der von einem [[Organismus]] meist über den [[Geruchssinn]] wahrgenommen wird und der diesen abschreckt, ohne ihn zu töten.&amp;lt;ref&amp;gt;Definition partiell nach: Matthias Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Ökologie&amp;#039;&amp;#039;. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003. ISBN 3-8274-0167-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch eine orale Aufnahme des Wirkstoffs, also eine Wirkung über den [[Geschmackssinn]] ist möglich und findet z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Vergrämung]] von [[Wildschwein]]en Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im englischen Sprachraum werden zu den Repellentien auch physikalische Methoden gezählt, die Organismen vertreiben oder zurückstoßen wie [[Elektrozaun|elektrische Weidezäune]] oder [[Ultraschall]]quellen (&amp;#039;&amp;#039;Repeller&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repellentien werden gegen unterschiedliche Organismen eingesetzt, die an einem bestimmten Ort als unerwünscht, schädigend oder lästig angesehen werden und vertrieben werden sollen. Als Zielorganismen kommen heute [[Gliederfüßer]], Fische, Säugetiere oder auch Menschen in Betracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repellentien gegen Gliederfüßer ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu giftigen [[Insektizid]]en, durch welche Insekten, die als „[[Schädling]]“, bzw. „[[Lästling]]“ gelten, gezielt getötet werden, überleben die Zielorganismen den Kontakt mit Repellentien, zu denen auch einige Pflanzen gezählt werden, wie beispielsweise [[Echter Lavendel|Lavendel]], [[Basilikum]], [[Bohnenkraut]], [[Minze]], [[Salbei]] und [[Ringelblume]]. Eine Alternative zu verarbeiteten Handelsprodukten, besteht in der gezielten Anpflanzung dieser Pflanzen im direkten Wohnumfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/leben/wohnen/muecken-motten-ameisen-garten-pflanzen-vertreiben-bekaempfen-insekten-zr-90897833.html &amp;#039;&amp;#039;Mücken, Fliegen &amp;amp; Co. bekämpfen: Diese sechs Pflanzen helfen&amp;#039;&amp;#039;] [[Münchner Merkur]], abgerufen am 11. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gruppe der Repellentien wird vor allem gegen blutsaugende, krankheitsübertragende [[Gliederfüßer]] wie [[Stechmücke]]n, [[Bremsen]] oder [[Zecken]] eingesetzt. Sie sollen diese Organismen vor allem von Mensch und Tier, selten auch von Pflanzen fernhalten. Die Abwehr von stechenden Insekten ist in vielen Gegenden ein starkes menschliches Bedürfnis. Repellentien gegen Gliederfüßer stellen in Regionen mit einem hohen Risiko der Übertragung von Krankheitserregern eine wichtige vorbeugende Maßnahme gegen Infektionen dar. In den gemäßigten Zonen Europas ist der Einsatz von Repellentien gegen Zecken neben nahezu vollständiger Bedeckung der Haut durch Kleidung und [[Frühsommer-Meningoenzephalitis|FSME-Schutzimpfung]] eine sinnvolle Schutzmaßnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natürliche Mittel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) (9478078399).jpg|mini|[[Echter Lavendel]] dient als Ausgangsbasis zahlreicher Produkte zur Insektenvergrämung]]&lt;br /&gt;
Als natürliche Repellentien werden vor allem ätherische Öle von verschiedenen Vertretern der [[Lippenblütler]] (hauptsächlich [[Basilikum]], [[Minzen]], [[Echter Lavendel|Lavendel]], [[Salbei]] oder [[Thymiane|Thymian]]), der [[Myrtengewächse]] ([[Eukalypten]], [[Syzygium (Gattung)|Gewürznelken]] und [[Myrtenheiden|Teebaum]]), der aromatischen [[Süßgräser]] ([[Zitronengras|Citronella]] und [[Palmarosa]]) sowie der [[Pelargonien]] und [[Zedern]] verwendet. Die abschreckende Wirkung von ätherischen Ölen ist allerdings nur kurz, vor allem wenn sie in Verdünnung eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Moore, A Lenglet &amp;amp; N. Hill (2007): &amp;#039;&amp;#039;Plant-based Insect Repellents.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Insect Repellents: Principles, Methods, and Uses&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von M. DEbboun, S.P. Frances &amp;amp; D. Strickman. Boca Raton, London, New York: CRC Press. ISBN 978-0-8493-7196-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oil Jar in cow horn for mosquito-repelling pitch oil , a by-product of the distillation of wood tar.JPG|mini|Gefäß aus Kuhhorn für Pechöl zur Insektenabwehr. [[Nordiska Museet]], Stockholm. Das Gefäß wurde mit einer Lederschlaufe am Gürtel getragen.]]&lt;br /&gt;
In den im Sommer sehr mit Stechmücken belasteten nordischen Ländern ist Pechöl, ein Nebenprodukt bei der Gewinnung von [[Birkenpech]], ein traditionelles Mittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sacredearth.com/tag/medicinal-uses-of-birch-trees/ Birch (Betula sp.)], auf sacredearth.com, abgerufen am 19. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche erklärender Text in der Vitrine: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oil_Jar_in_cow_horn_for_mosquito-repelling_pitch_oil.JPG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkstoffe und Wirksamkeit natürlicher Mittel ===&lt;br /&gt;
Die [[Stiftung Warentest]] testete im Jahre 2004 unter anderem fünf Repellentien, deren Hauptwirkstoffe Mischungen aus ätherischen Ölen waren und gegen [[Stechmücke]]n verwendet werden. Die Mittel wurden auf ihre Wirksamkeit gegen Mückenstiche getestet und waren entweder vollkommen unwirksam oder schützten durchschnittlich weniger als eine Stunde gegen Mückenstiche.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Warentest: Test Mückenmittel (18. Juni 2004) {{Webarchiv | url=http://www.test.de/Mueckenmittel-Im-Stich-gelassen-1179449-0/ | wayback=20121207064116 | text=Mückenmittel: Im Stich gelassen }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Tests im Jahr 2010 wurden ebenfalls fünf Produkte auf der Basis ätherischer Öle untersucht. Ebenfalls ausschließlich auf die Wirksamkeit gegen Mückenstiche. Ein Mittel mit [[Geraniol]] schützte je nach Mückenart eine bis drei Stunden vor Stichen, ein weiteres mit einer Mischung aus ätherischen Ölen eine bis gut zweieinhalb Stunden. Die übrigen drei Produkte schützen nicht oder weniger als eine Stunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StiWa2010&amp;quot;&amp;gt;Stiftung Warentest: Test Mückenmittel (7. Mai 2010) {{Webarchiv | url=http://www.test.de/Mueckenmittel-Einige-bieten-zuverlaessig-Schutz-1859225-0/ | wayback=20121117030833 | text=Mückenmittel: Einige bieten zuverlässig Schutz}}, auf test.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirkstoff p-Menthan-3,8-Diol (PMD, Citriodiol) stammt aus dem [[Zitroneneukalyptus]] (&amp;#039;&amp;#039;Corymbia citriodora&amp;#039;&amp;#039;, Syn. &amp;#039;&amp;#039;Eucalyptus citriodora&amp;#039;&amp;#039;). PMD ist kein Bestandteil des ätherischen Öls des Zitroneneukalyptus, sondern wurde ursprünglich aus den Destillationsrückständen gewonnen, die bei der Extraktion des ätherischen Öls anfallen, und wird inzwischen häufig chemisch synthetisiert. PMD ist unter den pflanzlichen Wirkstoffen der bisher wirksamste gegen Stechmücken. Es kann je nach Formulierung Schutzzeiten von mehreren Stunden gewährleisten.&amp;lt;ref&amp;gt;S.P. Carroll &amp;amp; J. Loye (2006): &amp;#039;&amp;#039;PMD, a registered botanical repellent with DEET-like efficacy. &amp;#039;&amp;#039;Journal of the American Mosquito Control Association, 22: 507–514.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S.J. Moore et a. (2007): [http://www.malariajournal.com/content/6/1/101 &amp;#039;&amp;#039;A low-cost repellent for malaria vectors in the Americas: results of two field trials in Guatemala and Peru.&amp;#039;&amp;#039;] Malaria Journal 6. {{DOI|10.1186/1475-2875-6-101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synthetische Mittel ===&lt;br /&gt;
Künstliche Repellentien gegen Gliederfüßer sind beispielsweise [[Diethyltoluamid]] (DEET), [[Icaridin]] (Picaridin), [[N-Butylacetanilid|&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-Butylacetanilid]], [[Di-n-propylisocinchomeronat]], [[Indalon]], [[Sigilline]], [[SS220]], [[2-Butyl-2-ethyl-1,3-propandiol]] oder IR3535 (= [[Ethylbutylacetylaminopropionat]]). Je nach Produkt und Formulierung konnten bei diesen Wirkstoffen Schutzzeiten von mehreren Stunden gegen Stechmücken beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;StiWa2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RoseKröckel&amp;quot;&amp;gt;A. Rose &amp;amp; U. Kröckel: &amp;#039;&amp;#039;Prävention vektoriell übertragener Infektionen.&amp;#039;&amp;#039; In: B. Rieke, Th. Küpper &amp;amp; C.M. Muth (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne Reisemedizin. Handbuch für Ärzte, Apotheker, Reisende.&amp;#039;&amp;#039; Gentner Verlag, Stuttgart 2010, 326–337. ISBN 978-3-87247-708-8 [http://www.biogents.com/cms/website.php?id=/de/contract/background/repellents/Praevention_vektoriell_uebertragender_Krankheiten.htm (Buchkapitel online verfügbar)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2014 verglich Stiftung Warentest Repellents gegen die tagaktive [[Gelbfiebermücke]], die Südliche Hausmücke (&amp;#039;&amp;#039;Culex quinquefasciatus&amp;#039;&amp;#039;) und die Malariamücke &amp;#039;&amp;#039;[[Anopheles]] gambiae&amp;#039;&amp;#039; mit dem Ergebnis, dass zwei Mittel mit dem Wirkstoff DEET und ein Mittel mit dem Wirkstoff Icaridin gegen alle am besten wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Warentest, 13. Juni 2014: {{Webarchiv | url=https://www.test.de/Mueckenmittel-Nur-4-von-21-schuetzen-gut-4708290-0/?mc=news.2014.06-13-0753 | wayback=20140902020311 | text=Mückenmittel: Nur 4 von 21 schützen gut }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Repellent-Präparate zur Anwendung auf der Haut sind in den Produktformen [[Lösung (Chemie)|Lösung]], Aerosol-Spray, Pump-Spray, Schaum, Stift, [[Deo-Roller|Roller]], Emulsion, [[Gel]] und als getränkte Tücher im Handel. Die wichtigsten Produkte – Lösungen, [[Sprühdose|Sprays]] und [[Emulsion]]en – basieren auf alkoholischen bzw. wässrig-alkoholischen Lösungen oder kosmetischen Emulsionen. Pflegende und feuchtigkeitsbindende Substanzen und [[Parfüm]]komponenten verbessern die kosmetischen Eigenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Umbach, Wilfried: &amp;#039;&amp;#039;Kosmetik und Hygiene&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, WILEY-VCH Verlag Weinheim, 173–177 (2004).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Hunden wird gegen [[Flöhe]] und [[Zecken]] vor allem das sowohl als [[Insektizid]] wirksame, aber auch Gliederfüßer vergrämende [[Pyrethroid]] [[Permethrin]] als [[Spot-on]] eingesetzt. Pyrethroide sind synthetisch hergestellte Abarten des [[Pyrethrum]]s, welches natürlicherweise in [[Chrysanthemen]] vorkommt. Sie werden ebenfalls verwendet, um [[Bettnetz]]e oder Kleidungsstücke für Gliederfüßer abschreckend zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RoseKröckel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hai-Repellentien ==&lt;br /&gt;
Als erste Epoche der ernsthaften Erforschung von Repellentien gegen Haie wird die Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] angesehen. Zu dieser Zeit suchte das Militär das scheinbare oder auch reale Risiko für notgewasserte Flugzeugbesatzungen oder in Seenot geratene Seeleute zu minimieren. Die Forschungen ergaben zusammen mit historischen Erfahrungen, dass Haie wirksam durch den „Geruch“ von toten Haien vertrieben werden. Entscheidende Bestandteile dieses Geruchs schienen gewisse Kupferverbindungen wie [[Kupfersulfat]] und [[Kupferacetat]] zu sein. Diese Verbindungen wurden mit anderen Inhaltsstoffen vermischt, die den Geruch des Körpers eines toten Hais imitieren sollten, um so im Wasser befindliche Menschen zu schützen. Als Hai-Repellent für Seeleute war jahrelang eine Zubereitung aus Kupferacetat und Farbstoffen üblich. Spätere Forschungen haben ergeben, dass diese Zubereitung für ihre Zweckbestimmung nahezu unwirksam war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute wird noch nach einem wirksamen Hai-Repellent gesucht. Am wirksamsten erwiesen sich bisher jedoch physikalische Maßnahmen, wie Geräte, die durch elektrische Felder das empfindliche [[Seitenlinienorgan]] der Haie stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repellentien gegen Säugetiere ==&lt;br /&gt;
Repellentien basieren grundsätzlich auf dem Prinzip, die natürliche Abneigung eines Tieres gegen etwas auszunutzen. Der ausgewählte Gegenstand der Abneigung ist meistens etwas, welches das Tier in seiner natürlichen Umgebung zu meiden gelernt hat oder auch [[instinkt]]iv meidet. Manche Tiere werden von allen Gegenständen vergrämt, die den Geruch des [[Urin]]s eines bestimmten [[Raubtiere|Raubtiers]] tragen. So ist der Urin eines [[Tiger]]s ein sehr effektives Repellent gegen viele Säugetiere. [[Kojote]]nurin hat eine gewisse Bedeutung beim Vergrämen von [[Hirsche]]n erhalten. Der Geruch des Urins von [[Fuchs (Raubtier)|Füchsen]] ist wirksam, um [[Kaninchen]], [[Waldmurmeltier]]e, [[Eichhörnchen]] und [[Streifenhörnchen]] zu vertreiben. Der Urin von [[Rotluchs]]en vergrämt [[Maulwürfe]], [[Mäuse]], [[Wühlmäuse]] und andere [[Nagetier]]e. Der Geruch von [[Wolf]]surin vertreibt [[Elch]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Tiere, die sich selbst durch Repellentien zu schützen suchen. Sie verbreiten, meistens wenn sie angegriffen werden, Stoffe, die sich durch widerlichen Gestank auszeichnen. Zu ihnen zählen z.&amp;amp;nbsp;B. bestimmte [[Wanzen]] wie die [[Bettwanze]] oder die [[grüne Stinkwanze]]. Die prominentesten Vertreter dieser Gruppe sind jedoch die Stinktiere oder [[Skunks]]. Sie verspritzen zu ihrer Verteidigung ein geruchsintensives Analdrüsensekret, das als Repellent vor allem die [[Alkanthiole]] (auch als Mercaptane bekannt) (&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;)-2-Buten-1-thiol und [[3-Methylbutanthiol]] enthält. Die Wirkstoffe des Analdrüsensekrets werden inzwischen synthetisch hergestellt und in Zubereitungen zum Vergrämen von Hunden und Katzen, in Einzelfällen auch gegen Menschen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere synthetisch hergestellte Repellentien sind&lt;br /&gt;
* [[Aluminiumammoniumsulfat-Dodecahydrat]] gegen Hunde und Katzen,&lt;br /&gt;
* [[Calciumcarbid]] gegen Maulwürfe und Wühlmäuse, durch die Erdfeuchte wird [[Ethin]], aber auch in Spuren [[Monophosphan]], [[Ammoniak]] und [[Schwefelwasserstoff]] freigesetzt, den Rückstand [[Calciumhydroxid|Karbidkalk]] betrachtete man als [[Dünger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen [[Wildverbiss]] und Wühlschäden durch Waldtiere wie [[Reh]]e, [[Rotwild]] und [[Wildschweine]] existiert ein großes Sortiment im Fachhandel. Es gibt Granulate&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.siepmann.net/Wildschreck_Granulat.html Wildschreck-Granulat], auf siepmann.net&amp;lt;/ref&amp;gt; und flüssige Mittel,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.porocol.de/pdf/referenzen/uj_testbericht_maerz08.pdf | wayback=20150416144737 | text=Testbericht Wildvergrämungsmittel aus der Zeitschrift unsere Jagd Ausgabe 04/2008 }}, auf porocol.de&amp;lt;/ref&amp;gt; die chemisch teilweise auf Ausdünstungen von [[Raubtiere]]n, teilweise auch auf Menschen[[schweiß]] basieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://bega-tierzuchtbedarf.de/de/Betriebsmittel/EUTRA-Wild-Off-Vergraemungsmittel-1000-ml.html | abruf=2021-04-19 | titel=EUTRA Wild-Off Vergrämungsmittel 1000 ml | hrsg=bega-tierzuchtbedarf.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Flüssige Mittel werden in Verdunstern ausgebracht, Granulat kann gestreut werden. Die Mittel werden entweder flächig oder häufiger als [[Wildwarner#Alternative Methode: Duftzaun|Duftzaun]] ausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Defensive Architektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=5363&amp;amp;type=0 pharmazeutische-zeitung.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.aerzteblatt.de/archiv/143452/Insektenschutz-Wie-man-das-Stichrisiko-senkt Informationen im Deutschen Ärzteblatt zum Einsatz als Schutz gegen Insekten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insektenbekämpfung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinische Hygiene]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Repellent| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnmoeller</name></author>
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