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	<title>Reparationskommission - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reparationskommission&amp;diff=1119281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln am 27. September 2024 um 20:39 Uhr</title>
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		<updated>2024-09-27T20:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reparationskommission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden verschiedene Organe der Siegermächt bezeichnet, die nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] die Höhe, [[Annuität (Investitionsrechnung)|Annuität]]en und Zahlungsmodi der zu leistenden [[Reparationen]] festlegen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
=== Reparationen aus Deutschland ===&lt;br /&gt;
Der [[Friedensvertrag von Versailles]] sah in Artikel 233 einen interalliierten Ausschuss vor, der den Namen „Wiedergutmachungsausschuß“ trug und den Betrag der [[Deutsche Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg|deutschen Reparationen]] festsetzen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.documentarchiv.de/wr/vv08.html &amp;#039;&amp;#039;Friedensvertrag von Versailles („Versailler Vertrag“). Vom 28. Juni 1919.&amp;#039;&amp;#039;] Teil VIII. Wiedergutmachungen, Art. 233 ff. documentArchiv.de, abgerufen am 12. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Dritte Französische Republik|Frankreich]], [[Italien]], [[Japanisches Kaiserreich|Japan]], [[Belgien]] und der [[Staat der Slowenen, Kroaten und Serben|serbo-kroatisch-slovenische Staat]] entsandten je einen Delegierten. Dies waren die Vertreter der [[Triple Entente|Entente]] ohne Russland, das nach dem [[Friedensvertrag von Brest-Litowsk]] nicht am Versailler Vertrag beteiligt war und im [[Vertrag von Rapallo]] 1922 auf Reparationen verzichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Braun: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Reparationen_(Weimarer_Republik) &amp;#039;&amp;#039;Reparationen (Weimarer Republik).&amp;#039;&amp;#039;] [[Historisches Lexikon Bayerns]], 31. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Beratungen und Abstimmungen des Ausschusses nahmen immer nur fünf Delegierte teil, darunter stets die Delegierten der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Frankreichs und Italiens, die Vertreter Japans nur zu Fragen der Seeschäden, der Vertreter des serbo-kroatisch-slovenische Staates nur zu Fragen bezüglich Österreich, Ungarn oder Bulgarien.&amp;lt;ref&amp;gt;Anlage II § 2 zu Teil VIII. Wiedergutmachungen des Versailler Vertrags.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befugnisse der Kommission waren weitreichend: In ihrer Hand lag die Überwachung und Auslegung der Bestimmungen des Vertrages von Versailles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde durch die Kommission die Gesamthöhe der Reparation beschlossen und ein Zahlungsplan aufgestellt, der ab dem 1. Mai 1921 wirksam war. Anschließend überwachte sie die [[Liquidität|Zahlungsfähigkeit]] der [[Weimarer Republik]] und entschied gegebenenfalls über einen Aufschub der Reparationszahlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderungen gegen Deutschland beliefen sich zunächst auf eine Abschlagszahlung von 20&amp;amp;nbsp;Milliarden [[Goldmark]], von [[Zarentum Bulgarien|Bulgarien]] wurden 2,25 Milliarden Goldfranken verlangt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gordon Martel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A Companion to Europe 1900–1945&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-Blackwell, 2010, ISBN 978-1-4443-3840-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Mai 1921 setzte die Reparationskommission die Kapitalsumme, die Deutschland zu [[Tilgung (Geldverkehr)|tilgen]] und zu [[Zins|verzinsen]] hatte, auf 132 Milliarden Goldmark fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Kent: &amp;#039;&amp;#039;The Spoils of War. The Politics, Economics, and Diplomacy of Reparations 1918–1932.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon, Oxford 1989, S. 134 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der immer größeren wirtschaftlichen Probleme des Deutschen Reiches forderten die Alliierten auch Sachleistungen ([[Stahl]], [[Holz]], [[Kohle]]) ein. Am 26. Dezember 1922 stellte die Reparationskommission einstimmig fest, dass Deutschland mit den Reparationslieferungen im Rückstand war. Am 9. Januar 1923 behauptete die Reparationskommission, die Weimarer Republik halte absichtlich Lieferungen zurück. Unter anderem seien 1922 statt geforderter 13,8 Millionen Tonnen Kohle nur 11,7 Millionen und statt 200.000 [[Telegrafie|Telegraphenmasten]] nur 65.000 geliefert worden. Dies nahm Frankreich als Anlass zum Einmarsch in das Ruhrgebiet (siehe [[Ruhrbesetzung]]). Die Reichsregierung rief zum [[Generalstreik]] im gesamten besetzten Gebiet auf und finanzierte ihn durch die Notenpresse, was zur [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923#Hyperinflation des Jahres 1923|deutschen Hyperinflation]] führte. Ende November 1923 beschloss die Reparationskommission, eine Expertenkommission einzuberufen, die die deutsche Zahlungsfähigkeit prüfen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Kent: &amp;#039;&amp;#039;The Spoils of War. The Politics, Economics, and Diplomacy of Reparations 1918–1932.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon, Oxford 1989, S. 233 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war vorher nie geschehen. Das Ergebnis war der [[Dawes-Plan]], der die Annuitäten senkte, die Höhe der Reparationsschuld aber offenließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der lange Weg nach Westen]], Bd. 1: Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2000, S. 446.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Dawes-Plan installierte auch einen Reparationsagenten, dem es oblag, den Transfer der von Deutschland aufgebrachten Reparationen in die Empfängerländer zu organisieren. Dieses Amt übernahm der Amerikaner [[Seymour Parker Gilbert]]. Die Reparationskommission war seitdem hauptsächlich dafür verantwortlich, die tatsächlich gezahlten Summen zu quittieren. Auf Initiative Gilberts und mit Zustimmung der Regierungen der Empfängerländer berief die Reparationskommission 1929 eine weitere Expertenkommission ein, die einen endgültigen Reparationsplan erstellen sollte, den [[Young-Plan]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bruce Kent: &amp;#039;&amp;#039;The Spoils of War. The Politics, Economics, and Diplomacy of Reparations 1918–1932.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon, Oxford 1989, S. 283–285.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dessen Inkrafttreten am 17. Mai 1930 stellte die Reparationskommission ihre Tätigkeit ein. Ihre Pflichten und die des Reparationsagenten übernahm die [[Bank für Internationalen Zahlungsausgleich]] (damals: &amp;#039;&amp;#039;Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Skizzen aus dem Leben der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1962, S. 87 ([https://books.google.at/books?id=dJCVUXXLxCgC&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;dq=%22An+die+Stelle+des+Generalagenten+und+der+Reparationskommission+trat+die+neu+zu+gr%C3%BCndende+Bank+f%C3%BCr+den+Internationalen+Zahlungsausgleich%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=j9tmUpXYMISVtQaM-YCACg#v=onepage&amp;amp;q=%22An%20die%20Stelle%20des%20Generalagenten%20und%20der%20Reparationskommission%20trat%20die%20neu%20zu%20gr%fcndende%20Bank%20f%fcr%20den%20Internationalen%20Zahlungsausgleich%22&amp;amp;f=false books.google.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reparationen aus Österreich ===&lt;br /&gt;
In Art. 179 des [[Vertrag von Saint-Germain|Vertrags von Saint-Germain]] wurde ein interalliierter Ausschuss eingesetzt, der im französischen Original als „Commission des réparations“, in der offiziellen deutschen Übersetzung als „Wiedergutmachungsausschuß“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laura&amp;quot; &amp;gt;Laura Rathmanner: [https://www.austriaca.at/0xc1aa5576%200x0033efdf.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Reparationskommission nach dem Staatsvertrag von St. Germain.&amp;#039;&amp;#039;] [[Beiträge zur Rechtsgeschichte Österreichs|BRGÖ]] 2016, S. 74–98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie im Vertrag von Versailles ernannten die [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], [[Dritte Französische Republik|Frankreich]] und [[Italien]] sowie [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] und [[Belgien]] je einen Delegierten. Die Vertretung der übrigen Mächte (Griechenland, Polen, Rumänien, serbisch-kroatisch-slowenischer-Staat, Tschecho-Slowakei) erfolgte durch einen gemeinsamen Delegierten, der abwechselnd aus den Angehörigen dieser Mächte für je ein Jahrgewählt wurde. Der Ausschuss  hatte seinen Hauptsitz in Paris und sollte die Wiedergutmachungsleistungen feststellen und verwalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leo Strisower: &amp;#039;&amp;#039;Die Reparationskommission im Verhältnisse zu Österreich.&amp;#039;&amp;#039; [[Zeitschrift für öffentliches Recht]] 1921, S. 255–324, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Kommissionsvorsitz führte der jeweilige Vertreter Frankreichs. Den letzten Sitz nahm in Fragen der Seeschäden Japan, in [[Balkankriege|Balkanfragen]] das [[Königreich Jugoslawien]], ansonsten Belgien ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Reparationskommission&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Große Brockhaus&amp;#039;&amp;#039;. Handbuch des Wissens in zwanzig Bänden. F.A. Brockhaus, Leipzig 1928 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der wirtschaftlichen Situation Österreichs kam es jedoch nicht einmal zur Festsetzung eines konkreten Betrages. Die Forderung von Reparationen selbst wurde auf der [[Young-Plan#Die Haager Konferenzen|Haager Konferenz von 1930]] aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laura&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
=== Reparationen aus Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Reparationskommission in Moskau ====&lt;br /&gt;
Zur Ausarbeitung eines detaillierten Planes für die Erhebung von [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|deutschen Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg]] sollte nach dem Protokoll der [[Konferenz von Jalta]] eine alliierte Wiedergutmachungskommission in Moskau errichtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Juri Silvestrow: [https://www.deutschlandfunk.de/vor-60-jahren-begann-die-konferenz-von-jalta-100.html &amp;#039;&amp;#039;Vor 60 Jahren begann die Konferenz von Jalta.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], 4. Februar 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie tagte von Juni bis Juli 1945 in [[Moskau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jörg Fisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1992, ISBN 978-3-406-35984-2, S. 63–68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beratungen waren durch einen scharfen Gegensatz der [[Vereinigtes Königreich|britischen]] und der [[Sowjetunion|sowjetischen]] Standpunkte bestimmt: Die sowjetischen Vertreter beriefen sich auf die Ergebnisse der Konferenz von Jalta, wo der amerikanische Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] von einer Gesamtsumme von 20 Milliarden US-Dollar gesprochen hatte. Dies hatte er aber lediglich als Verhandlungsgrundlage ins Gespräch gebracht, und der britische Premierminister [[Winston Churchill]] hatte dem in Jalta ausdrücklich nicht zugestimmt. Die Briten waren gegen eine allzu hohe Reparationsbelastung Deutschlands, die verhindern würde, dass es nennenswert zum Welthandel beitrug. Vor allem beharrten sie auf dem &amp;#039;&amp;#039;first charge principle&amp;#039;&amp;#039;: Danach dürfe Deutschland nur zu Reparationsleistungen verpflichtet werden, wenn sein Eigenbedarf gedeckt war. Dadurch wollten sie verhindern, Hilfeleistungen für [[Britische Besatzungszone|ihre Zone]] leisten und damit indirekt die Reparationen an die Sowjetunion finanzieren zu müssen. Dass die [[Demontage (Reparation)|Demontagen]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] bereits begonnen hatten, noch bevor die Höhe der Reparationen feststanden, erboste die Briten ebenfalls. Der Reparationskommission gelang es immerhin, einen Verteilungsschlüssel festzulegen: Danach sollte die Sowjetunion 56 Prozent erhalten und die beiden Westmächte je 22 Prozent, verbunden jeweils mit der Verpflichtung, zehn Prozent zur Befriedigung der Reparationsansprüche weiterer Staaten zur Verfügung zu stellen. Ein &amp;#039;&amp;#039;statement of principles&amp;#039;&amp;#039; zu den deutschen Reparationsverpflichtungen, was ihre Hauptaufgabe gewesen war,  brachte sie aber nicht zustande. Mitte Juli wurden die Beratungen wegen unüberbrückbarer Gegensätze abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Graml]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Alliierten und die Teilung Deutschlands. Konflikte und Entscheidungen 1941–1948&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-596-24310-6, S. 82–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Interalliierte Reparationsagentur in Brüssel ====&lt;br /&gt;
In Teil II des [[Pariser Reparationsabkommen]]s&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abkommen über Reparationen von Deutschland, über die Errichtung einer interalliierten Reparationsagentur und über die Rückgabe von Münzgold.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 14. Januar 1946. Deutscher Bundestag, Protokoll der 217. Sitzung. Bonn, Dienstag, den 10. Juni 1952, Anlage 3D, Art. 1F, S. 9553: [http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/01/01217.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wortlaut (deutsch).&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Interalliierte Reparationsagentur (&amp;#039;&amp;#039;Interallied Reparations Agency&amp;#039;&amp;#039; IARA) mit Sitz in [[Brüssel]] gegründet, die die Verteilung der Reparationsgüter auf die westlichen reparationsberechtigten Staaten ab September 1946 regelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Rumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Regelung der deutschen Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; [[Archiv des Völkerrechts]] 1985, S. 74–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage für die Erhebung von Reparationen waren die alliierten Berichte über die deutsche Wirtschaft, die größtenteils in den unmittelbaren Nachkriegsjahren erstellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Alliierten über deutsche Industrieanlagen, Laufzeit 1944-1954.&amp;#039;&amp;#039; [[Niedersächsisches Landesarchiv]], abgerufen am 13. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verteilte nach eigenen Angaben Werte in Höhe von einer halben Milliarde Dollar und damit wesentlich weniger als von den Signatarstaaten geltend gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt; Hans Günter Hockerts, Claudia Moisel, Tobias Winstel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Grenzen der Wiedergutmachung: die Entschädigung für NS-Verfolgte in West- und Osteuropa 1945–2000.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein-Verlag, 2006, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reparationen aus Österreich ===&lt;br /&gt;
Von Österreich wurden gem. Art. 21 des am 15. Mai 1955 mit den Alliierten geschlossenen [[Österreichischer Staatsvertrag|Staatsvertrags]] (StV) „keine Reparationen verlangt, die sich aus dem Bestehen eines Kriegszustandes in Europa nach dem 1. September 1939 ergeben.“ Die Sowjetunion erhielt jedoch gem. Art. 22 StV für eine Geltungsdauer von dreißig Jahren Konzessionen auf in Österreich gelegene Ölfelder.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter M. Iber: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2009_4_5_iber.pdf &amp;#039;&amp;#039;Erdöl statt Reparationen. Die Sowjetische Mineralölverwaltung in Österreich 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039;] [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] 2009, S. 571–605.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heike Knortz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sachverständigengutachten. Die Berichte der von der Reparationskommission eingesetzten beiden Sachverständigenkomitees vom 9. April 1924 nebst allen Beilagen.&amp;#039;&amp;#039; [[Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht]], 2021.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kalb]], [[Thomas Olechowski]], [[Anita Ziegerhofer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Vertrag von St. Germain. Kommentar.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 2021. ISBN 978-3-214-02042-2. &amp;#039;&amp;#039;VIII. Teil Wiedergutmachungen,&amp;#039;&amp;#039; S. 369 ff. [https://services.phaidra.univie.ac.at/api/object/o:1231904/get &amp;#039;&amp;#039;Volltext online.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archives.gov/research/holocaust/finding-aid/civilian/rg-84-iara.html Files of the U.S. Delegation to the Inter-Allied Reparations Agency] [[National Archives and Records Administration|US-Nationalarchiv]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reparationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pariser Friedenskonferenz 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alliierte Besetzung Deutschlands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folgen des Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Brüssel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Moskau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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