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	<title>Renzow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:28:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Renzow&amp;diff=311964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manfred Schröter, Berga: Typo</title>
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		<updated>2025-03-17T23:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Landwirt und Politiker siehe [[Heinrich Renzow]].}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte ISO 3166-2|DE-MV|label=Renzow|position=right|background=white|lat=53/37/26/N|long=11/09/02/E|mark=|marksize=6|float=right|width=300|region=DE-MV|type=city|caption=Lage in [[{{Info ISO-3166-2|code=DE-MV|1}}]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Renzow, Ganzmeilenstein.jpg|mini|hochkant|Mecklenburg-Schweriner Ganzmeilenstein südwestlich von Renzow an der L 05 nach [[Boddin (Wittendörp)|Boddin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Schildetal]] im Südwesten des [[Landkreis Nordwestmecklenburg|Landkreises Nordwestmecklenburg]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bis zum 6. Juni 2009 selbständigen Gemeinde Renzow lebten 450 Einwohner &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2007)&amp;lt;/small&amp;gt; auf 9,22 km². Letzter ehrenamtlicher Bürgermeister Renzows war Matthias Wiegand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Renzow liegt etwa 18 Kilometer westlich der Landeshauptstadt [[Schwerin]] am Oberlauf des Flüsschens [[Schilde]]. Die leicht hügelige Umgebung (bis 70 m ü. NN) wird von Feldern, Wiesen und kleinen Wäldern bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1230 wurde der Ort als Ranzowe erstmals im [[Ratzeburger Zehntregister]] als zum Kirchspiel [[Pokrent]] gehörend genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut befand sich im Besitz der [[ritterschaft]]lichen Familien von [[Zülow (Adelsgeschlecht)|Zülow]], von [[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]] und von [[Blücher (Adelsgeschlecht)|Blücher]], die es während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] verloren (ein späterer Nachfahre dieser Linie war der preußische Feldmarschall [[Gebhard Leberecht von Blücher]]). Im Jahre 1708 pachtete der Kaufmann Jacob Kaspar Müller das Amt [[Gammelin]] und kaufte 1714 das Rittergut Groß Renzow. Er erhielt vom Schweriner Herzog [[Karl Leopold (Mecklenburg)|Karl Leopold]] für 1.000 [[Taler|Thaler]] und 500 [[Dukat (Münze)|Dukaten]] die Erlaubnis zum Errichten von Glashütten, die er an verschiedenen Orten in Mecklenburg gründete, so in [[Kloddram]] und [[Dümmerhütte]].  Das hier hergestellte begehrte [[Waldglas]] wurde über [[Hamburg]] und [[Danzig]] verkauft. Die Familie von Müller legte neben dem ursprünglich barocken Bauensemble der großen Gutsanlage um 1770 den noch heute erhaltenen Gutspark nach [[Französischer Garten|französischem Vorbild]] an. Sie besaß Groß und Klein Renzow von 1716 bis 1773. Von 1830 bis 1891 war Renzow im Besitz der Familie von [[Behr (Adelsgeschlecht)|Behr]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1892 erwarb der Hamburger Kaufmann [[Arthur Booth]] die Güter Groß und Klein Renzow.&amp;lt;ref&amp;gt;Am 5. Februar 1892 leistete er den [[Homagial-Eid]]; &amp;#039;&amp;#039;[[Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin]]&amp;#039;&amp;#039; 1892, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Güter wurden in den 1930er Jahren zu einem Gut zusammengelegt. Die Familie Booth bewirtschaftete diese bis zur Enteignung 1945. Nachdem der letzte Besitzer Harry John Booth im Januar 1945 gefallen war, übernahm seine Frau Gerda die Bewirtschaftung des Gutes bis zum April 1945. Seit 1945 war das Gutshaus mit Flüchtlingen belegt. Nach 1945 wurde Renzow im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] aufgesiedelt. Die Flächen wurden im Zuge der Zwangskollektivierung in eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] eingebracht. Zum Ende der DDR-Zeit wirtschaftete die LPG „Frohe Zukunft“ in Renzow. Seit der [[Wiedervereinigung]] ist die Familie Booth wieder landwirtschaftlich in Renzow tätig. Seit 1990 führte Klaus J. Booth in Renzow den landwirtschaftlichen Betrieb, den er im Jahre 2004 an seinen Sohn John Booth übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2005 wurde der letzte erhaltene Flügel des großen Herrenhauses abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An jedem ersten September-Wochenende findet in Renzow ein Fahrturnier statt, an dem Pferdesportler aus mehreren Bundesländern teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehört Renzow zur [[Dorfkirche Pokrent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Juni 2009 wurden die Gemeinden Badow und Renzow zur neuen Gemeinde Badow-Renzow zusammengefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name wurde noch im gleichen Jahr in &amp;#039;&amp;#039;Schildetal&amp;#039;&amp;#039; geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Gadebusch]] ist etwa acht Kilometer entfernt, die Kleinstadt [[Wittenburg]] mit Anschluss an die [[Bundesautobahn 24|A 24]] von Hamburg nach [[Berlin]] etwa 13 Kilometer. Der nächste Bahnhof befindet sich in der nahen Gemeinde Lützow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/37/26|EW=11/9/2|type=city|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1029383723|VIAF=149791389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordwestmecklenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordwestmecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schildetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manfred Schröter, Berga</name></author>
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