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	<title>Rennsteig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T11:27:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rennsteig&amp;diff=614755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk0704: /* Sprachgrenze */</title>
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		<updated>2026-04-12T09:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sprachgrenze&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den &amp;#039;&amp;#039;Rennsteig&amp;#039;&amp;#039; in Thüringen und Bayern, weitere Begriffe siehe unter [[Rennsteig (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Wanderweg&lt;br /&gt;
| Name = Rennsteig&lt;br /&gt;
| Foto = Rennsteig.JPG&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift = Typische Markierungstafel&lt;br /&gt;
| Karte = Karte Verlauf Rennsteig.png&lt;br /&gt;
| Länge = 170&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| Lage = [[Thüringer Wald]], [[Thüringer Schiefergebirge]], [[Frankenwald]]&lt;br /&gt;
| Betreuer = [[Rennsteigverein]]&lt;br /&gt;
| Markierungszeichen = Weißes &amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Startpunkt = [[Hörschel]]&lt;br /&gt;
| Start-Breitengrad = 51/00/29/N&lt;br /&gt;
| Start-Längengrad = 10/13/44/E&lt;br /&gt;
| Start-Region = DE-TH&lt;br /&gt;
| Zielpunkt = [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]]&lt;br /&gt;
| Ziel-Breitengrad = 50/24/0/N&lt;br /&gt;
| Ziel-Längengrad = 11/42/0/E&lt;br /&gt;
| Ziel-Region = DE-TH&lt;br /&gt;
| Typ = Fernwanderweg&lt;br /&gt;
| Höhenunterschied = 787&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
| Höchster Punkt = [[Großer Beerberg]], {{Höhe|983|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;!--DDR-Einheit St. Petersburger Pegel oder NHN?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Niedrigster Punkt = [[Hörschel]], [[Werra]]ufer, {{Höhe|196|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;!--DDR-Einheit St. Petersburger Pegel oder NHN?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schwierigkeitsgrad = mittel&lt;br /&gt;
| Jahreszeit = ganzjährig&lt;br /&gt;
| Monate = &lt;br /&gt;
| Aussichtspunkte = [[Großer Inselsberg]], [[Großer Beerberg|Plänckners Aussicht]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = Folgt Handelspfaden, die sich teilweise bis ins 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückverfolgen lassen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:ESA HOERSCHEL 2.jpg|mini|Das Rennsteig-Haus in Hörschel, unweit des Rennsteigbeginns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RennsteigAlteAusspanne.jpg|mini|Rennsteig an der Alten Ausspanne bei [[Tambach-Dietharz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldisthal-Grenzstein-Rennsteig-SR.jpg|hochkant|mini|Grenzstein bei Masserberg mit Wappen des Fürstentums [[Schwarzburg-Rudolstadt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenzstein Rennsteig mit Wappen Thüringen.jpg|mini|hochkant|Grenzstein bei [[Masserberg]] mit Wappen des [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Herzogtums Sachsen-Meiningen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Spechtsbrunn.jpg|mini|links|Wappen von [[Spechtsbrunn|Spechtsbrunn am Rennsteig]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rennsteig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 170&amp;amp;nbsp;km langer [[Höhenweg|Kammweg]] sowie ein historischer Grenzweg im [[Thüringer Wald]], [[Thüringer Schiefergebirge]] und [[Frankenwald]]. Außerdem ist er der älteste und mit etwa 100.000 Wanderern jährlich der meistbegangene [[Weitwanderweg]] Deutschlands. Er beginnt im [[Eisenach]]er Ortsteil [[Hörschel]] am Ufer der [[Werra]] und endet im [[Rosenthal am Rennsteig|Rosenthaler]] Ortsteil [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]] an der [[Selbitz (Fluss)|Selbitzbrücke]]. Sein [[Wegzeichen]] ist ein weißes&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung und Namensdeutung ===&lt;br /&gt;
Seine erste Erwähnung fand der Rennsteig als &amp;#039;&amp;#039;Rynnestig&amp;#039;&amp;#039; in einer am 10.&amp;amp;nbsp;August 1330 in [[Schmalkalden]] ausgefertigten Urkunde über den Verkauf von Lehen der [[Abtei Hersfeld|Reichsabtei Hersfeld]] durch Ludwig und Sibodo von Frankenstein bei der Beschreibung des Verlaufes des Hersfelder [[Wildbannforst|Wildbanns]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Staatsarchiv Meiningen]], Gemeinschaftliches Hennebergischen Archiv, Urkundennachträge 4-10-002 Nr. 68; abgedruckt in: L.&amp;amp;nbsp;Hertel: &amp;#039;&amp;#039;Der Frankensteinische Verkaufsbrief von 1330.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Vereins für Sachsen-Meiningische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; 35. Kesselring, Hildburghausen 1900, S.&amp;amp;nbsp;107–111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etymologen sind sich über die Bedeutung des Namens nicht schlüssig. Er lässt sich auf die Jägersprache &amp;#039;&amp;#039;Rain&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von Grenze zurückführen. Im Althochdeutschen ist der &amp;#039;&amp;#039;renniweg&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu befahrbaren [[Militärstraße|Heerstraßen]] ein schmaler Lauf- oder Reitweg.&lt;br /&gt;
In der Bergfreiheit für [[Goldlauter]] von 1546 ist dann vom &amp;#039;&amp;#039;Rensteig&amp;#039;&amp;#039; die Rede. Andere Quellen benannten ihn als &amp;#039;&amp;#039;Renstieg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kürschners Universal-Konversations-Lexikon, 1906.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem bekannten Rennsteig gab es im gesamtdeutschen Raum etwa 250 weitere [[Rennweg|Rennsteige und Rennwege]]. Sie waren teilweise älter und teilweise jünger als der des Thüringer Waldes. Die Deutung als reiner Grenzweg lässt sich damit teilweise widerlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] markierte der Rennsteig die Grenze des [[Herzogtum Franken|Herzogtums Franken]] zur [[Geschichte Thüringens#Mittelalter|Landgrafschaft Thüringen]]. Er grenzt deutlich die [[Franken (Region)|fränkischen Gebiete]] [[Südthüringen]]s vom überwiegend [[thüringisch-obersächsische Dialektgruppe|thüringisch-obersächsisch]] geprägten [[Thüringen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit und Entwicklung als Wanderweg ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1829 unternahm der Topograf [[Julius von Plänckner]] die erste Rennsteigwanderung von Blankenstein nach Hörschel, nachdem er die beiden Orte auf Grund der Topografie als Beginn und Endpunkt des Rennsteiges ermittelt hatte. Er kartografierte den Weg, seine Beschreibung fand 1832 zusammen mit der Erstveröffentlichung einer Rennsteigkarte Eingang in das &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für Reisende durch den Thüringerwald&amp;#039;&amp;#039; und begründete die touristische Nutzung des Rennsteigs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rennsteig.wordpress.com/rennsteig-geschichte/ Rennsteig-Geschichte], aufgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz96152.html Deutsche Biographie – Julius von Plänckner], aufgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Rennsteigverein]] veranstaltete von 1897 bis 1942 jährlich um die Pfingstzeit die große „Runst“, eine Rennsteigwanderung. Die Rennsteigwanderung wurde in sechs Etappen bestritten. Nach diesen Etappen orientieren sich die meisten heutigen Wegbeschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der deutschen Teilung war der Rennsteig nicht durchgehend begehbar, da er insgesamt sechsmal die damalige [[innerdeutsche Grenze]] überschritt. In dieser Zeit begann er offiziell am Vachaer Stein, einem Pass kurz vor der Hohen Sonne, und endete in Neuhaus am Rennweg. Hörschel war seit 1952 aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Grenze Sperrgebiet, ebenso führt der Weg östlich von Neuhaus durch ehemaliges Sperrgebiet. In Oberhof bestand in der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ein (später abgerissenes) Hotel in Form eines Grenzsteines.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehr als 40 Jahren der Trennung wurde der Rennsteig anlässlich der ersten deutsch-deutschen Rennsteigwanderung von [[Brennersgrün]] nach [[Spechtsbrunn]] am 28.&amp;amp;nbsp;April 1990 wieder offiziell eröffnet und ist wieder durchgehend begehbar. [[Dorothee Wilms]], die damalige [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesministerin für innerdeutsche Beziehungen]], und [[Sybille Reider]], die Ministerin für Handel und Tourismus der DDR, durchschritten symbolisch an der Schildwiese bei Spechtsbrunn das Grenzband. Ein Gedenkstein „Frei ist der Kammweg“ und verschiedene Informationstafeln erinnern an die Geschichte und das Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbaugrad des Weges spiegelt seine Geschichte noch immer wider: Während der westliche Teil bis Neuhaus über eine hohe Dichte an Schutzhütten und Rastgelegenheiten sowie eine dichte Ausschilderung verfügt, hat der Abschnitt in Franken nur wenig dieser Infrastruktur zu bieten. Zudem führt ein beträchtlicher Teil des östlichen ([[Oberfranken|oberfränkischen]]) Abschnitts noch immer an zum Teil stark befahrenen Straßen entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thüringen wurde der Rennsteig am 23.&amp;amp;nbsp;September 1997 als [[Kulturdenkmal]] in das Denkmalbuch des Freistaates Thüringen eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Schwämmlein: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Sonneberg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmale in Thüringen&amp;amp;nbsp;1). E.&amp;amp;nbsp;Reinhold Verlag, Altenburg 2005, ISBN 3-937940-09-X, S.&amp;amp;nbsp;161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2006 erfolgte eine Korrektur aus denkmalrechtlichen Gründen. Seitdem ist der Höhenweg nicht als [[Denkmalensemble]], sondern als Einzelkulturdenkmal im Sinne einer Sachgesamtheit ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.trvn.de/thueringer-rennsteigverein/aktuelles-am-rennsteig/ |titel=Thüringer Rennsteigverein e.&amp;amp;nbsp;V. Neustadt am Rennsteig |hrsg=trvn.de |abruf=2021-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Denkmalschutz bezieht sich auf den historischen Verlauf des Rennsteigs sowie seine Sachteile Grenzsteine, Wegweiser, Gedenksteine und Schrifttafeln sowie Wegkreuzungen, Pässe und Raststätten.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben auf einer offiziellen Informationstafel am Wegpunkt „Am Kulmberg“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rennsteigsteine ===&lt;br /&gt;
Entlang des Rennsteigs stehen etwa 1300 historische [[Grenzstein]]e. Seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Rennsteig, der überwiegend ein Grenzweg war, mit diesen politischen Hoheitszeichen markiert. Besonders bemerkenswert sind die 13&amp;amp;nbsp;[[Dreiherrenstein]]e, von denen jedoch nur zehn direkt am Rennsteig liegen. Im Volksmund entstand für diese Grenzsteine die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rennsteigstein&amp;#039;&amp;#039;. Die noch vorhandenen Grenzsteine stammen überwiegend aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale am Rennsteig}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Rennsteiggrenzsteinen im Abschnitt Saarzipfel–Hohe Heide|Rennsteig-Grenzsteine}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste von Rennsteiggrenzsteinen im Abschnitt Gustav-Freytag-Stein bis Dietzel-Geba-Stein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Grenzsteinen stehen am Rennsteig auch [[Forststein]]e sowie [[Steinkreuz]]e und [[Gedenkstein]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Ein deutscher Bergpfad ist’s! Die Städte flieht er und birgt im Dickicht seinen scheuen Lauf.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Joseph Victor von Scheffel]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Am Anfang&amp;#039;&amp;#039;, 1863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zur Juni-Zeit etwa, wenn aus den Schluchten der bewaldeten Höhen, die das Thüringer Becken durchziehen, die schweren Düfte des Jasmins, des Faulbaums quollen, waren es köstliche Wandertage, hier durch das von Industrie fast freie, mild-begünstigte, fruchtbare Land mit seinen freundlichen Haufendörfern aus Fachwerkbauten; und kam man dann aus der Gegend des Ackerbaus in die der vorwiegenden Viehzucht und verfolgte den sagenumwobenen Höhenpfad des mit Fichten und Buchen bestandenen Kammgebirges, den ›Rennsteig‹, der mit seinen Tiefblicken ins Werratal sich vom Frankenwald gegen Eisenach, die Hörselstadt, erstreckt, so wurde es immer schöner, bedeutender, romantischer…&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Thomas Mann]]&lt;br /&gt;
 |Quelle= &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor Faustus]]&amp;#039;&amp;#039;, 1947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen des Rennsteigs ==&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radweg ===&lt;br /&gt;
Der Rennsteig war bis Ende 2010 ein vom [[Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine|Deutschen Wanderverband]] ausgezeichneter [[Qualitätswanderweg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wanderbares-deutschland.de/wege/alle-wege/rennsteig-90849a51f5 Alle Wanderwege – Rennsteig] vom 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde um 1890 von [[August Trinius]] für die Wanderbewegung entdeckt und vor allem durch die Publikationen des 1896 gegründeten [[Rennsteigverein]]s weit über die Grenzen Thüringens und Frankens bekannt. Der [[Rennsteig-Radwanderweg]] wurde am 19.&amp;amp;nbsp;Juni 2000 eröffnet. Er ist überwiegend mit einer [[Wassergebundene Decke|wassergebundenen Decke]] versehen, teilweise wird er auf ruhigen Landstraßenabschnitten geführt. Mitunter weicht er vom historischen Rennsteig ab, so werden starke Steigungen vermieden. Er ist 30&amp;amp;nbsp;km länger als der Wanderweg. Im Winter, bei hohem Schnee, sind [[Skilanglauf]] oder Wanderungen mit [[Schneeschuh]]en möglich und der Rennsteig wird in Teilbereichen als Winterwanderweg gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachgrenze ===&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
Als Sprachgrenze trennt der Rennsteig die [[Ostfränkische Dialektgruppe|ostfränkischen]] [[Dialekt]]e &amp;#039;&amp;#039;[[Hennebergisch]], [[Itzgründisch]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Oberfränkisch]]&amp;#039;&amp;#039; von den thüringischen Dialekten &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralthüringisch]], [[Ilmthüringisch]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Südostthüringisch]],&amp;#039;&amp;#039; die im Gebirge, auf der Nordseite und östlich des Thüringer Waldes gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserscheide ===&lt;br /&gt;
Des Weiteren bildet der Rennsteig die [[Wasserscheide]] zwischen den [[Flusssystem|Systemen]] von [[Werra]]/[[Weser]], [[Saale]]/[[Elbe]] und [[Main]]/[[Rhein]]. Am [[Dreistromstein]] bei [[Siegmundsburg]] treffen die [[Einzugsgebiet]]e aller Flüsse aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bratwurst ===&lt;br /&gt;
Der Rennsteig gilt als grobe Grenze für eine Zutat der [[Thüringer Bratwurst]] und wird deswegen auch &amp;#039;&amp;#039;Kümmeläquator&amp;#039;&amp;#039; genannt: Nördlich des Rennsteigs beinhaltet die Bratwurst [[Echter Kümmel|Kümmel]], südlich davon nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Ermert: [https://www.insuedthueringen.de/inhalt.kuemmel-aequator-wie-ein-kleines-korn-das-einig-wurstland-teilt-aber-nur-fast.ea35c8d7-b170-45e4-9b34-1d7182ee2012.html &amp;#039;&amp;#039;Kümmeläquator – wie ein kleines Korn das einig Wurstland teilt – aber nur fast.&amp;#039;&amp;#039;] inSüdthüringen.de, 13. August 2021, abgerufen am 12. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Rennsteig verläuft auf der [[Kammlinie]] des Thüringer Mittelgebirges von Nordwest nach Südost meist in Höhen von rund 500 bis 970 Metern.&lt;br /&gt;
Er beginnt im Eisenacher Stadtteil [[Hörschel]] an der Werra ({{Höhe|196|DE-NHN|link=1}}) und endet nach 168,3&amp;amp;nbsp;km (historische Länge) in [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]] an der Saale ({{Höhe|414|DE-NHN}}). Im Jahr 2003 wurde der Rennsteig durch das Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation neu vermessen; dabei wurde eine Gesamtlänge von 169,29&amp;amp;nbsp;km ermittelt. Der Rennsteig überquert die ehemalige [[innerdeutsche Grenze]] insgesamt sechsmal.&lt;br /&gt;
Die Markierung ist durchweg sehr gut, meist ein weißes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Mareile&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Seit 2008 wurden auf Wunsch von Wandervereinen sechs lokale Alternativrouten ausgeschildert, die die Hauptverkehrsstraßen vermeiden oder reizvolle Aussichtspunkte anbinden. Diese Varianten sind insgesamt etwa 22&amp;amp;nbsp;Kilometer lang und wurden mit einem blauen R gekennzeichnet. Entlang des Rennsteiges gibt es zahlreiche Rastplätze und circa alle 5 bis 10 Kilometer kleine offene Unterstandshütten. Zur medizinischen Versorgung wurden Stützpunkte der Thüringer Bergwacht eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Regionalverbund Thüringer Wald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig. Übersichtskarte mit Etappenvorschlägen.&amp;#039;&amp;#039; Ilmenau 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bachlauf der [[Spitter]] überquert im Bereich des Naturschutzgebietes [[Ebertswiese]], auf 700 Meter Höhe, als einziges fließendes Gewässer im mittleren Teil des Rennsteigs den Verlauf des Höhenweges, um dann den nahe gelegenen [[Spitterfall]] zu speisen. Ein zweiter, den Rennsteig querender Bachlauf befindet sich mit der [[Dober (Fluss)|Dober]] im südöstlichen, schon zum [[Frankenwald]] gerechneten Teil direkt an der thüringisch-bayerischen Grenze westlich von [[Brennersgrün]], einem Ortsteil der Stadt [[Lehesten (Thüringer Wald)|Lehesten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quer zum Rennsteig verlaufen vier Tunnel: Zum einen der nach ihm benannte [[Rennsteigtunnel]], mit seinen 7916 und 7878 Metern (zwei Röhren) der längste Straßentunnel Deutschlands. Dabei handelt es sich um den im Jahr 2003 eröffneten Autobahntunnel der [[Bundesautobahn 71|A71]]. Der zweite ist der 3039 Meter lange [[Brandleitetunnel]], der 1884 eröffnet wurde und die [[Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen|Bahnstrecke Erfurt–Schweinfurt]] unter dem Thüringer Wald hindurchführt. Beide Tunnel kreuzen sich mit einem vertikalen Abstand von nur sieben Metern. Der dritte ist der 549 Meter lange [[Förthaer Tunnel]] der [[Werrabahn]]. Der vierte ist der 8314 Meter lange [[Tunnel Bleßberg]] der [[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Erfurt|Bahnstrecke Nürnberg–Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionellen sechs Etappen gestalten sich wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörschel – [[Großer Inselsberg]] (32,8&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* Großer Inselsberg – Oberhof (30,8&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* Oberhof – [[Kahlert]] (27,0&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* Kahlert – [[Limbach (Neuhaus am Rennweg)|Limbach]] (19,7&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* Limbach – Steinbach am Wald (30,0&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
* Steinbach am Wald – Blankenstein (28,0&amp;amp;nbsp;km)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landkreise am Rennsteig ===&lt;br /&gt;
Der Rennsteig berührt die Stadt [[Eisenach]], den [[Wartburgkreis]], die Kreise [[Landkreis Gotha|Gotha]], [[Landkreis Schmalkalden-Meiningen|Schmalkalden-Meiningen]], die Stadt [[Suhl]], den [[Ilm-Kreis]], die Kreise [[Landkreis Hildburghausen|Hildburghausen]], [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt|Saalfeld-Rudolstadt]], [[Landkreis Sonneberg|Sonneberg]], [[Landkreis Kronach|Kronach]] und den [[Saale-Orla-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orte am Rennsteig ===&lt;br /&gt;
Von Nordwest nach Südost: [[Hörschel]], [[Clausberg (Gerstungen)|Clausberg]], [[Wolfsburg-Unkeroda]], [[Ruhla]], [[Steinbach (Bad Liebenstein)|Steinbach]], [[Brotterode]], [[Bad Tabarz]], [[Floh-Seligenthal]], [[Tambach-Dietharz]], [[Oberhof]], [[Goldlauter|Suhl-Goldlauter]], [[Schmiedefeld am Rennsteig]], [[Stützerbach]], [[Allzunah]], [[Frauenwald]], [[Neustadt am Rennsteig]], [[Masserberg]], [[Friedrichshöhe (Eisfeld)|Friedrichshöhe]], [[Siegmundsburg]], [[Scheibe-Alsbach]], [[Steinheid]], [[Neuhaus am Rennweg]], [[Ernstthal (Lauscha)|Ernstthal]], [[Spechtsbrunn]], [[Tettau (Oberfranken)|Tettau]], [[Steinbach am Wald]], [[Ludwigsstadt|Lauenhain]], [[Lehesten (Thüringer Wald)|Lehesten]], [[Grumbach (Wurzbach)|Grumbach]], [[Schlegel (Rosenthal am Rennsteig)|Schlegel]], [[Blankenstein (Rosenthal am Rennsteig)|Blankenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlen der Neuvermessung 2003 ===&lt;br /&gt;
Die Auswertung der Messergebnisse aus dem Jahr 2003 ergab eine Länge von 169,294&amp;amp;nbsp;km. Trotzdem wird weiterhin die historische Zahl 168,3&amp;amp;nbsp;km als Längenangabe verwendet. Insgesamt verlaufen 121,457&amp;amp;nbsp;km auf dem Originalrennsteig, während 47,837&amp;amp;nbsp;km verändert verlaufen.&lt;br /&gt;
Auch die verschiedenen Wegetypen wurden wie folgt ermittelt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wegezustand&lt;br /&gt;
! Länge&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Asphalt&lt;br /&gt;
| {{0}}13,312 km&lt;br /&gt;
| {{0|00}}7,86 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Pflaster&lt;br /&gt;
| {{0|00}}1,605 km&lt;br /&gt;
| {{0|00}}0,95 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Beton&lt;br /&gt;
| {{0|00}}0,050 km&lt;br /&gt;
| {{0|00}}0,03 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Mineralischer Untergrund&lt;br /&gt;
| 130,078 km&lt;br /&gt;
| {{0}}76,84 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bohlen oder Brücken&lt;br /&gt;
| {{0|00}}0,176 km&lt;br /&gt;
| {{0|00}}0,10 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Hackstreu&lt;br /&gt;
| {{0|00}}4,238 km&lt;br /&gt;
| {{0|00}}2,50 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unbefestigt&lt;br /&gt;
| {{0|00}}9,835 km&lt;br /&gt;
| {{0}}11,72 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
! 169,294 km&lt;br /&gt;
! 100,00 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Rennsteig verläuft auf 14,761&amp;amp;nbsp;km durch Bayern. Der maßtechnische Mittelpunkt befindet sich ungefähr am [[Großer Dreiherrenstein|Großen Dreiherrenstein]] bei Neustadt am Rennsteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angebundene Wege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrInselsberg D02.jpg|mini|Beginn des Thüringen-Rhein-Fernwanderweges auf dem Großen Inselsberg]]&lt;br /&gt;
Vom Rennsteig gehen weitere Regional- und Fernwanderwege aus oder teilen sich einen Abschnitt mit dem Rennsteig:&lt;br /&gt;
* Am Endpunkt in Hörschel beginnt bzw. endet der Fernwanderweg &amp;#039;&amp;#039;[[Fernwanderweg Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald|Harz – Eichsfeld – Thüringer Wald]]&amp;#039;&amp;#039; (HET), der nach [[Thale]] führt.&lt;br /&gt;
* Am Endpunkt in Blankenstein beginnt bzw. endet der &amp;#039;&amp;#039;[[Kammweg Erzgebirge–Vogtland]]&amp;#039;&amp;#039;, der zum [[Geisingberg]] im [[Osterzgebirge]] führt.&lt;br /&gt;
* Von der &amp;#039;&amp;#039;[[Hohe Sonne|Hohen Sonne]]&amp;#039;&amp;#039; bei Eisenach bis Neuhaus am Rennweg verlaufen der mit dem blauen Andreaskreuz markierte [[Fernwanderweg Zittau–Wernigerode|Fernwanderweg &amp;#039;&amp;#039;Zittau–Wernigerode&amp;#039;&amp;#039;]] und der &amp;#039;&amp;#039;[[Internationaler Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach–Budapest|Internationale Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach–Budapest]]&amp;#039;&amp;#039; über den Rennsteig.&lt;br /&gt;
* Vom Großen Inselsberg führt der seit 1936 bestehende und 1993 wiedereröffnete, 324&amp;amp;nbsp;km lange &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Rhein-[[Fernwanderweg|Wanderweg]]&amp;#039;&amp;#039; über [[Oberellen]], [[Bad Hersfeld]], [[Alsfeld]], [[Homberg (Ohm)]], [[Staufenberg (Hessen)|Staufenberg]], [[Herborn]], [[Westerburg]], [[Höhr-Grenzhausen]] bis zum [[Schloss Engers]] (Neuwied/Rhein).&lt;br /&gt;
* Am Dreiherrenstein beginnt bzw. endet der &amp;#039;&amp;#039;[[Breitunger Rennsteig]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Nahe dem Triniusblick bei Ruhla beginnt bzw. endet der &amp;#039;&amp;#039;[[Sallmannshäuser Rennsteig]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Von der [[Schmücke]] nach Norden führt die historische &amp;#039;&amp;#039;[[Salzmannstraße]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Der Pilgerweg &amp;#039;&amp;#039;[[Via Porta]]&amp;#039;&amp;#039; nutzt den mittleren und östlichen Teil des Rennsteigs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Seit 1973 wird auf dem Rennsteig der [[GutsMuths-Rennsteiglauf]], ein Volkslauf, veranstaltet. Mit mehr als 14.000 teilnehmenden Läufern und Wanderern gilt er als größter Landschaftslauf Europas.&lt;br /&gt;
* Das [[Rennsteiglied]] ist ein Volkslied, das die Heimatverbundenheit in Thüringen ausdrückt. Der Text stammt von [[Karl Müller (Autor)|Karl Müller]], die Musik von [[Herbert Roth]].&lt;br /&gt;
* Die [[Bahnstrecke Plaue–Themar|Rennsteigbahn]] (s.&amp;amp;nbsp;a. [[Bahnhof Rennsteig]]) ist eine Nebenstrecke. Hier verkehren seit 2014 am Wochenende Züge der Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Thüringen#RB 46|RB&amp;amp;nbsp;46]] der Relation Erfurt–Rennsteig.&lt;br /&gt;
* Der traditionelle Gruß unter Rennsteigwanderern lautet seit über 100 Jahren „Gut Runst!“ Das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Runst&amp;#039;&amp;#039; ist von &amp;#039;&amp;#039;rennen&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.rennsteigverein.de/fragen.html Häufig gestellte Fragen], auf rennsteigverein.de, aufgerufen am 10. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Sage zum Rennsteig heißt es: Der wahre Wanderfreund nimmt vom Ursprung des Rennsteigs einen Stein aus der Werra, trägt ihn bis zum Ende an der Saale in seiner Tasche und wirft ihn dort wieder ins Wasser.&lt;br /&gt;
* In ungeraden Jahren soll der Rennsteig südostwärts von Hörschel nach Blankenstein, in geraden in entgegengesetzter Richtung erwandert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fragen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 1995 findet am Rennsteig die [[Trans Thüringia]] statt, das längste Hundeschlittenrennen in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alexander Ziegler (Schriftsteller, 1822)|Alexander Ziegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig des Thüringerwaldes. Eine Bergwanderung mit einer historisch-topographischen Abhandlung über das Alter und die Bestimmung dieses Weges.&amp;#039;&amp;#039; Höckner, Dresden 1862 ([https://archive.org/details/bub_gb_25EAAAAAcAAJ/page/n5 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{WdH|39}}&lt;br /&gt;
* [[August Trinius]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rennstieg. Eine Wanderung von der Werra bis zur Saale. 1889 und 1899.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 2011, ISBN 978-3-86777-318-8.&lt;br /&gt;
* Ludwig Hertel und Johannes Bühring: &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig des Thüringer Waldes 1896 und 1910.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, Reprint 2011, ISBN 978-3-86777-319-5.&lt;br /&gt;
* Otto Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig.&amp;#039;&amp;#039; Greifenverlag, Rudolstadt 1965–1991, ISBN 3-7352-0223-3.&lt;br /&gt;
* Horst Golchert: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Rennsteiggeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag grünes herz, Ilmenau 2005, ISBN 978-3-935621-92-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte Rennsteig, 1:50.000.&amp;#039;&amp;#039; Landesvermessungsamt Thüringen, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86140-170-4.&lt;br /&gt;
* Manfred Kastner, Ulrich Rüger: &amp;#039;&amp;#039;Rennsteigchronik.&amp;#039;&amp;#039; RhinoVerlag, Ilmenau 2009, ISBN 978-3-86636-029-7, S.&amp;amp;nbsp;144.&lt;br /&gt;
* Wolfram Scheibe: &amp;#039;&amp;#039;Rennsteigwanderung. Ein Wanderführer.&amp;#039;&amp;#039; grünes herz verlag für tourismus, Ilmenau/Ostseebad Wustrow 2004, ISBN 3-935621-97-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Rennsteig}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rennsteigverein.de/rennsteig.html &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig des Thüringer Waldes – Ein historischer Überblick&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;Der Rennsteig&amp;#039;&amp;#039;, auf rennsteigverein.de&lt;br /&gt;
* [https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?type=relation&amp;amp;id=398874 &amp;#039;&amp;#039;Rennsteig&amp;#039;&amp;#039;] (Openstreetmap-Karte), auf waymarkedtrails.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4049483-4|VIAF=245638996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennsteig| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachgeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wanderweg in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rennweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernwanderweg]]&lt;/div&gt;</summary>
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