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	<title>Rennenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:45:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rennenburg&amp;diff=983591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bilegger: /* Geschichte */ Die Rennenburg liegt an der Bröl - nicht an der Sieg.</title>
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		<updated>2024-12-16T17:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Die Rennenburg liegt an der Bröl - nicht an der Sieg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;Rennenburg&amp;#039;&amp;#039; ist auch eine frühere Bezeichnung der [[Burg Rennenberg]] bei Linz am Rhein im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Rennenburg Ostseite.PNG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick von Nordost auf den Schildwall, links befindet sich der Zugang zur Rennenburg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 800 bis 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste, Wälle, Gräben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 120&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;180&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Winterscheid (Ruppichteroth)|Winterscheid]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/47/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/20/26/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 153.10&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RennenbergPanorama.JPG|mini|300px|Der Rennenberg, flankiert von den Tälern der Bröl (links) und des Derenbachs (rechts). Blick von Südwest. Der abgeflachte Bereich der Baumwipfel kennzeichnet das Plateau, auf dem die Rennenburg liegt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rennenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[frühmittelalter]]liche [[Wallburg|Ringwallanlage]] im Ortsteil [[Winterscheid (Ruppichteroth)|Winterscheid]] der Gemeinde [[Ruppichteroth]] im [[Rhein-Sieg-Kreis]] im Süden von [[Nordrhein-Westfalen]] (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Anlage liegt auf einem steilen Bergsporn, einem Nebengipfel des 360&amp;amp;nbsp;m entfernten und {{Höhe|164.10}} hohen [[Rennenberg (Ruppichteroth)|Rennenbergs]], oberhalb der Mündung des [[Derenbach (Bröl)|Derenbachs]] in die [[Bröl]]. Die einstige [[Spornburg]] befindet sich auf {{Höhe|153.1|DE-NHN|link=true}} und somit gut 70&amp;amp;nbsp;m über dem Talgrund, unweit des westlichen Endes des [[Nutscheid]] genannten Höhenzuges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Platz wurde mindestens seit der späten vorrömischen [[Eisenzeit]] (späte [[Latènezeit]]), als er im Siedlungsgebiet der [[Ubier]] lag, bis zum Mittelalter genutzt, allerdings mit längeren Unterbrechungen. Naheliegend ist dabei die Verwendung bzw. Bestimmung als [[Fliehburg]], in der die Bevölkerung vor Bedrohungen in Kriegszeiten Zuflucht suchte. Die Annahme einer Fliehburg ist jedoch nicht gesichert. Die Lage an der Bröl und die Beherrschung des Tals durch die Anlage lässt auch eine Nutzung als Wehr- und Sperranlage zu. Eine erste Bestandsaufnahme durch Archäologen des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums in Bonn]] 1939 und deren Fortführung in Form systematischer Untersuchungen in den Jahren 1956, 1958 und 1959 konnten zwar den Zeitraum der Errichtung der Anlage eingrenzen (s.&amp;amp;nbsp;u.). Die Fundlage war jedoch nicht so aussagekräftig, dass eine längere Benutzung oder Bewohnung als gesichert gelten kann. Möglicherweise wurde das mittelalterliche Bauwerk vorsorglich errichtet, aber noch vor Fertigstellung aufgelassen, weil die ursprüngliche Gefahr nicht mehr als gegeben angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar ist auch, dass es sich um eine Anlage zum Schutz einer [[Rennofen|Eisenschmelze]] gehandelt hat. Neuere Grabungen in den [[1990er]] Jahren erbrachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse hierzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wand2&amp;quot;&amp;gt;Werner Schönenbrücher und Dieter Otterbach, Gemeinde Much Tourismusbüro (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wandern auf den Spuren der Historie – 16 Rundwanderungen im Bergischen Land zwischen Agger und Sieg.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 16 u. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schriftliche Zeugnisse sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rennenburg Uebersichtsplan.PNG|mini|200px|links|Übersichtsplan der Rennenburg]]&lt;br /&gt;
Die Ringwallanlage in der jetzigen Erscheinungsform wird aufgrund gleichartiger Anlagen&amp;lt;ref name=&amp;quot;JB-RSK07b&amp;quot;&amp;gt;beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;[[Aldeburg]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Walberberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises 2007&amp;#039;&amp;#039;, Rhein-Sieg-Kreis, Der Landrat (Hrsg.), Edition Blattwelt, Niederhofen 2006, ISBN 3-936256-24-1, S. 128.)&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Zeit des 9. bis 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts datiert. Aus dieser Zeit stammt auch die Mehrzahl der hier gefundenen Keramikscherben und ein [[Sporn (Reiten)|Eisensporn]]. Da aber die Bauweise solcher Anlagen (Doppelreihe von Baumstämmen oder Balken, aufgefüllt mit Erde und Steinen, gegebenenfalls Mauerkern, ergänzt mit hölzernen Aufbauten, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Palisade]]n oder [[Brustwehr]]en) über viele Jahrhunderte von der [[Steinzeit]] bis ins Mittelalter ähnlich blieb, besteht hier keine letzte Gewissheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus nordöstlicher Richtung kommend stößt man zunächst – an der schmalsten und damit gut zu verteidigenden Stelle des Bergsattels – auf die Reste von zwei [[Abschnittswall|Abschnittswällen]] mit [[Burggraben|Gräben]], die dem eigentlichen, birnenförmigen Wallsystem vorgelagert sind. Hier finden sich Spuren eines Mauerkerns, der aus einer doppelten [[Bruchstein]]mauer von 1&amp;amp;nbsp;m bzw. 0,80&amp;amp;nbsp;m besteht und mit Kalksandmörtel verbunden war. Zudem wurden (Brand-)Reste einer früheren Anlage festgestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{AlleBurgen|20526|Rennenberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die in das erste vorchristliche Jahrhundert datiert wird: Unter der [[Ringmauer]] fanden sich in einer bis zu 0,30&amp;amp;nbsp;m starken Kulturschicht Pfostenverfärbungen eines in Brand aufgegangenen Erd-/Holzwalles. Daraus ergibt sich, dass die heute vorzufindende mittelalterliche Befestigung auf einer vorgeschichtlichen Anlage unter Nutzung bzw. Ausbau der seinerzeit noch vorhandenen, aber verfallenen Überreste dieses Vorgängerbaus errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Wehranlagen aus der Spätlatènezeit in der näheren Umgebung sind der [[Ringwall Lüderich]] auf dem [[Lüderich]], die [[Eisenzeitliche Befestigung Moitzfeld|Erdenburg]] bei [[Moitzfeld]], der [[Ringwall Güldenberg]] in der [[Wahner Heide]] und der [[Petersberg (Siebengebirge)|Petersberg]] im [[Siebengebirge]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausdehnung des Wallrings in Nord-Süd-Richtung beträgt rund 120&amp;amp;nbsp;m, die größte Breite etwa 180&amp;amp;nbsp;m. Der Ring ist heute nicht mehr vollständig geschlossen, sein mächtigster, etwa 3 bis 4&amp;amp;nbsp;m hoher Teil, der [[Schildmauer|Schildwall]], wendet sich gegen den Bergsattel und ist auf dem Foto oben rechts erkennbar. Ihm vorgelagert ist ein bis zu 4&amp;amp;nbsp;m tiefer, teilweise in den Felsboden eingeschlagener Graben von gut 6&amp;amp;nbsp;m Breite sowie ein weiterer, flacherer Erdwall. Der eigentliche Ringwall ist – abgesehen von dem Abschnitt auf der Zugangsseite – relativ niedrig, da der hauptsächliche Schutz in den steil abfallenden Hängen des Rennenberges lag. Es gibt zudem Hinweise auf einen im Zugangsbereich errichteten Wachtturm&amp;lt;ref name=&amp;quot;RegGesch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=1136 | titel=Burgwall | autor=Stefan Grathoff | hrsg=[[Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz]] | werk=regionalgeschichte.net | zugriff=2015-07-14 | kommentar=Glossar | archiv-url=https://web.archive.org/web/20150714164251/http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=1136 | archiv-datum=2015-07-14 | offline=ja | archiv-bot=2019-05-09 20:24:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. eine Toranlage. Neben dem nördlichen Ende des Schildwalles liegen die verborgenen Fundamente eines steinernen Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Richard Jilka | Titel=Rennenburg und Nutscheidstraße | Sammelwerk=Heimatblätter | Nummer=19 | Herausgeber=Heimat- &amp;amp; Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid e.&amp;amp;nbsp;V. | Jahr=2004 | Seiten=21–37}}&lt;br /&gt;
* Karl Künster: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch in der Winterscheider Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Janzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Winterscheid – ein Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;. Heimatverein Winterscheid e.&amp;amp;nbsp;V., Winterscheid 1982, S. 21–24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|758}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Rhein-Sieg-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1028423608|VIAF=281844669}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ruppichteroth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutscheid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bilegger</name></author>
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