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	<title>Rennbahn Grunewald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:06:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Luitold: HC: Entferne Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren; Ergänze Kategorie:Erbaut 1909</title>
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		<updated>2025-09-22T12:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Erbaut_in_den_1900er_Jahren&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&quot;&gt;Kategorie:Erbaut in den 1900er Jahren&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Erbaut_1909&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Erbaut 1909 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Erbaut 1909&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IV 60 696 R.png|mini|Bebauungsplan für das Gelände an der [[Döberitzer Heerstraße]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00960A, Berlin, Graf Zeppelin LZ 127.jpg|mini|Graf Zeppelin LZ 127 über dem [[Deutsches Sportforum|Deutschen Sportforum]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1973-030C-10, Besucherin auf der Pferderennbahn, Berlin.jpg|mini|hochkant|Besucherin auf der Rennbahn Grunewald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rennbahn Grunewald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Pferdesportanlage im heutigen [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Westend|Westend]] des [[Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf|Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf]]. Die 1909 eröffnete Rennbahn bestand bis 1934, als sie dem Bau des [[Olympiastadion Berlin|Berliner Olympiastadions]] weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Rennbahn befand sich am nördlichen Rand des [[Grunewald (Forst)|Grunewaldes]] auf der sandigen Hochfläche des [[Teltow (Landschaft)|Teltow]] und wurde nach Norden durch das Tal der [[Spree]] und nach Westen durch die [[Murellenschlucht]] begrenzt. Sie nahm große Teile des heutigen [[Olympiagelände Berlin|Olympiageländes]] ein. Die Anlage hatte einen dreieckigen Grundriss und bot eine äußere 2400&amp;amp;nbsp;Meter lange Flachbahn für [[Galopprennsport|Galopprennen]] sowie in deren Inneren unterschiedlich lange [[Galopprennsport#Hindernisrennen|Hindernisrennbahnen]]. An der langen Zielgeraden entlang der heutigen Jesse-Owens-Allee reihten sich die Rennbahngebäude auf. Von Ost nach West erhob sich zunächst das dominante Gebäude des Hauptrestaurants &amp;#039;&amp;#039;Waldhaus&amp;#039;&amp;#039;, auf dessen Sockelgeschoss jetzt die Stadionterrassen am Südtor des Olympiastadions stehen. Vor dem Restaurant befanden sich zur Rennbahn hin abfallende Terrassen. Danach folgten drei Tribünengebäude, hinter denen sich die [[Totalisator]]anlagen befanden, sowie ein Verwaltungsgebäude nahe dem Haupteingang (heute Eingang zu den Pferdestallungen neben dem Reiterstadion an der Jesse-Owens-Allee). Die Bauten waren passend zur Umgebung im [[Landhaus (Architektur)|Landhausstil]] gehalten. Abgeschlossen wurde die Anlage vom für die kaiserliche Familie [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] reservierten &amp;#039;&amp;#039;Kaiserpavillon&amp;#039;&amp;#039; kurz hinter der Ziellinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Ergänzung zu den östlich Berlins gelegenen Rennbahnen in [[Galopprennbahn Hoppegarten|Hoppegarten]], [[Trabrennbahn Karlshorst|Karlshorst]] und [[Strausberg]] sah der traditionsreiche &amp;#039;&amp;#039;[[Union-Klub]]&amp;#039;&amp;#039; Bedarf für eine weitere im aufstrebenden Berliner Westen gelegene Rennbahn. Im Jahr 1907 gründete der Union-Klub mit dem &amp;#039;&amp;#039;Verein für Hindernisrennen&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Berliner Rennverein&amp;#039;&amp;#039;, der dann den im Rennbahnbau erfahrenen Architekten [[Otto March]] beauftragte, auf dem Waldgelände nördlich der [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]] eine Rennbahn zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während der Planungsphase suchte der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Reichsausschuss für Leibesübungen#Geschichte|Deutsche Reichsausschuss für Olympische Spiele]]&amp;#039;&amp;#039; (DRAfOS) nach einem Gelände für ein Stadion zur Durchführung [[Olympische Spiele|Olympischer Spiele]]. Das Gelände im Inneren der Rennbahn bot dafür ausreichend Platz. Der Zugang zum Stadion wurde bereits beim Bau als tunnelartiger Durchgang unter der Rennbahn angelegt. Dieser Tunnel mit einem &amp;#039;&amp;#039;Großer Marchhof&amp;#039;&amp;#039; genannten Ehrenhof zählt zu den wenigen bis heute erhaltenen Bauten der Rennbahn. Aus finanziellen Gründen verzögerte sich der Bau des Stadions. Erst 1913 wurde es als zentraler Austragungsort der [[Olympische Sommerspiele 1916|Olympischen Spiele 1916]] im Innenraum der Rennbahn versenkt angelegt, um den Blick auf das Renngeschehen nicht zu stören. Es erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Stadion (Berlin)|Deutsches Stadion]]&amp;#039;&amp;#039;. Wegen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] fanden die Spiele nicht statt. Ein einflussreicher und engagierter Förderer sowohl der Rennbahn als auch des Deutschen Stadions und der Bewerbung für die Olympischen Spiele war [[Victor von Podbielski (Politiker, 1844)|Victor von Podbielski]], bis 1906 preußischer Landwirtschaftsminister und Mitglied des Union-Klubs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=Hainer Weißpflug |Titel=Die Podbielskieiche – ein Naturdenkmal im Olympiastadion |ID=detb |Nr=9 |Jahr=1997 |Seite=80–82 |S-Link=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg entstand die [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen]] und das [[Deutsches Sportforum|Deutsche Sportforum]] am nördlichen Rand der Rennbahn nahe dem Abhang nach [[Ruhleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Ersten Weltkriegs war Deutschland zunächst von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden. Erst zu den [[Olympische Sommerspiele 1928|Spielen des Jahres 1928]] waren deutsche Athleten wieder zugelassen. Damit erwuchs auch der Wunsch, die 1916 ausgefallenen Spiele nachzuholen. Für die Bewerbung um die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele 1936]] wurde der Sohn von Otto March, [[Werner March]], mit Planungen für ein Stadion zur Durchführung der Spiele beauftragt. Seine Pläne sahen, auch wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage, eine sparsame Lösung mit dem Umbau des Deutschen Stadions unter Erhaltung der umgebenden Rennbahn vor. Nachdem 1930 Deutschland die Olympischen Sommerspiele 1936 zugesprochen worden waren und 1933 die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] die [[Machtergreifung|Macht übernommen]] hatten, entschied sich [[Adolf Hitler]] im Oktober 1933 für eine große Lösung mit einem Stadionneubau und einem großen Aufmarschgelände, dem [[Maifeld (Berlin)|Maifeld]]. Damit war das Ende der Rennbahn besiegelt. Die letzte Rennveranstaltung auf der Grunewaldbahn fand am 18. Oktober 1933 statt und im März 1934 begann der Abriss der Rennbahnbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schäche, Norbert Szymanski: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichssportfeld.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2001, S.&amp;amp;nbsp;50&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb der Rennbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eröffnung fand am 23. Mai 1909 in Anwesenheit des Kaiserpaares vor beachtlichen 40.000 Zuschauern statt. Tradition und Moderne begegneten sich, als Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II. im Automobil und seine Gattin [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktoria]] in der Kutsche einfuhren.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd vom Ende: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Pferderennsport.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2007, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Anreise wurde erstmals der ebenfalls neu errichtete [[Bahnhof Berlin Olympiastadion|Bahnhof Rennbahn]] (jetzt: S-Bahnhof Olympiastadion) an der [[Spandauer Vorortbahn]] angefahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtschnellbahn-berlin.de/bahnhof/bahnhof.php?side=3&amp;amp;bhf=351 Bahnhof Olympiastadion] bei stadtschnellbahn-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach fanden regelmäßig Pferderennen auf der modernen, zeitgemäßen Anforderungen entsprechenden, Rennbahn statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Ersten Weltkriegs ging der Rennbetrieb stark zurück. Das Hauptrestaurant wurde zeitweise als [[Lazarett]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Höhepunkt auf der Rennbahn war die Austragung des renommierten [[Deutsches Derby|Deutschen Derbys]] im Juli 1919, das wegen der Hamburger [[Sülzeunruhen]] kurzfristig von der [[Galopprennbahn Hamburg-Horn]] nach Grunewald verlegt werden musste. Es siegte &amp;#039;&amp;#039;Gibraltar&amp;#039;&amp;#039;, geritten von Richard Kaiser aus dem [[Hauptgestüt Graditz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan Brandt: &amp;#039;&amp;#039;Von der Pferderennbahn Grunewald zum Olympiastadion.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2015, ISBN 978-3-95400-494-2.&lt;br /&gt;
* Gerd von Ende: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Pferderennsport.&amp;#039;&amp;#039; Sutton, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-088-5.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schäche]], Norbert Szymanski: &amp;#039;&amp;#039;Das Reichssportfeld.&amp;#039;&amp;#039; be.bra, Berlin 2001, ISBN 3-930863-67-7.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Hainer Weißpflug |Titel=Die Podbielskieiche – ein Naturdenkmal im Olympiastadion |ID=detb |Nr=9 |Jahr=1997 |Seite=80–82}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Pferderennbahn Grunewald |Bezirk=1 |ID=pferderennbahn_grunewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rennbahn Grunewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pferderennbahnen in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/30/40/N |EW=13/14/9/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1076260195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Sportstätte in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferderennbahn in Deutschland|Grunewald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdesportgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferdesport (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin in der Weimarer Republik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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