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	<title>Renens - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gbuvn: /* Gemeindeparlament */</title>
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		<updated>2026-04-04T13:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gemeindeparlament&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Renens&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Renens 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Renens COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = RenensAuCrepuscule.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Renens&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VD&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Ouest lausannois|Ouest lausannois]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Ouest lausannois&lt;br /&gt;
| BFS = 5591&lt;br /&gt;
| PLZ = 1020&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH RHW&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.538615&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.584162&lt;br /&gt;
| HÖHE = 415&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.96&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = 7,2 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Mai 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.scris.vd.ch//Data_Dir/ElementsDir/4719/84/F/DE_Chomeurs_Taux_com.xls |format=[[Microsoft Excel|XLS]], 115&amp;amp;nbsp;kB |sprache=fr |titel=Demandeurs d’emploi, chômeurs et taux de chômage par commune |hrsg=Statistique Vaud, Département des finances et des relations extérieures (Statistik Waadt, Departement für Finanzen und auswärtige Angelegenheiten) |abruf=2015-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.renens.ch&lt;br /&gt;
| GALERIE = 1&lt;br /&gt;
| GALERIEKARTE1 = Stadt Renens 2021.png&lt;br /&gt;
| GALERIEBEZ1 = Stadt Renens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ʁən̪ɑ̃|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Eihel-Renens.wav}} ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Kanton (Schweiz)|Kanton]] [[Kanton Waadt|Waadt]] in der [[Schweiz]]. Sie gehört zum [[Bezirk Ouest lausannois]] und liegt unmittelbar westlich der Kantonshauptstadt [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Renens liegt auf {{Höhe|415|CH}}, 4&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Kantonshauptstadt [[Lausanne]] (Luftlinie). Die Agglomerationsgemeinde von Lausanne erstreckt sich in einer Geländemulde östlich des Tals der [[Mèbre]] sowie auf den angrenzenden Hängen nördlich des [[Genfersee]]s, im Waadtländer [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 3,0&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Waadtländer Mittellandes nördlich des Genfersees. Der Gemeindeboden erstreckt sich von der Geländeterrasse bei Malley nordwärts den sanft geneigten Hang von Renens hinauf bis unterhalb von Jouxtens-Mézery. Hier wird mit {{Höhe|470|CH}} der höchste Punkt von Renens erreicht. Die westliche Begrenzung bildet das Tal der &amp;#039;&amp;#039;Mèbre&amp;#039;&amp;#039;, ein Seitenbach der [[Chamberonne]]. Der Bach ist im Bereich von Renens auf weiten Strecken zugedeckt. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 93 % auf Siedlungen, 3 % auf Wald und Gehölze und 4 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Renens gehören ausgedehnte Industrie- und Gewerbezonen. Nachbargemeinden von Renens sind [[Lausanne]], [[Prilly]], [[Jouxtens-Mézery]], [[Chavannes-près-Renens]], [[Ecublens VD|Ecublens]] und [[Crissier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 1279&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 3321&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 4396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 5698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1960 || 10&amp;#039;698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 17&amp;#039;391&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 16&amp;#039;977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 18&amp;#039;109&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 18&amp;#039;406&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-VD|5591}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-VD|TIMESTAMP}}) gehört Renens zu den grössten Gemeinden des Kantons Waadt und ist die einwohnerreichste Agglomerationsgemeinde von Lausanne. Von den Bewohnern sind 73,8 % französischsprachig, 6,6 % italienischsprachig und 4,4 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Renens stieg seit 1900 sehr stark an, den grössten Zuwachs mit fast 12000 Einwohnern wurde zwischen 1950 und 1970 beobachtet. Aufgrund der Wirtschaftskrise in den 1970er Jahren verbunden mit der Abwanderung von ausländischen Arbeitskräften nahm die Bevölkerung im nachfolgenden Jahrzehnt um fast 500 Personen ab. Seither steigt die Einwohnerzahl langsam aber kontinuierlich weiter an. Der Ausländeranteil von Renens betrug 2002 53 %. Fast der gesamte Gemeindeboden ist heute überbaut, die Gemeinde besitzt nur noch geringe Landreserven. Das Siedlungsgebiet von Renens ist lückenlos mit denjenigen von Lausanne, Prilly und sämtlicher weiterer Nachbargemeinden zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindeparlament ===&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = CH&lt;br /&gt;
| float = left&lt;br /&gt;
| PdA|GPS|SPS|FDP|SVP&lt;br /&gt;
| PdA = 15&lt;br /&gt;
| GPS = 11&lt;br /&gt;
| SPS = 26&lt;br /&gt;
| FDP = 20&lt;br /&gt;
| FDP Link = [[FDP.Die Liberalen|FDP]]-[[Grünliberale Partei|GLP]]&lt;br /&gt;
| SVP = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetzgebende Behörde ist das von den Stimmberechtigten der Gemeinde Renens alle vier Jahre gewählte Gemeindeparlament (Conseil communal). Die 80 Abgeordneten werden im [[Proporz]]wahlverfahren gewählt. Die Aufgaben des Gemeindeparlaments umfassen die Budget- und Rechnungsabnahme, die Festlegung der Gemeindereglemente und die Kontrolle der Exekutive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen im Jahr 2026 ergab sich folgende Sitzverteilung&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.elections.vd.ch/votelec/app23/index.html?id=CORP20260308#v=hemicycle&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|Sozialdemokratische Partei]]: 26 Sitze&lt;br /&gt;
* [[FDP.Die Liberalen]] und [[Grünliberale Partei]]: 20 Sitze&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fourmi rouge&amp;#039;&amp;#039; ([[Partei der Arbeit der Schweiz|Partei der Arbeit]] und &amp;#039;&amp;#039;Gauche en mouvement&amp;#039;&amp;#039;): 15 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]]: 11 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Schweizerische Volkspartei]]: 8 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalratswahlen ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019]] betrugen die Wähleranteile in Renens: [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 30,2 %, [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 19,3 %, [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 14,6 %, [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 13,8 %, [[Partei der Arbeit der Schweiz|POP]]/[[SolidaritéS|Sol]] 11,0 %, [[Grünliberale Partei|glp]] 5,1 %, [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 2,0 %, [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 1,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2019 |titel=Eidgenössische Wahlen 2019 {{!}} opendata.swiss |abruf=2019-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TschumiSiloRenens02.jpg|mini|hochkant|Von [[Jean Tschumi]] entworfenes [[Hochsilo]], im Vordergrund die Bahnanlagen]]&lt;br /&gt;
Renens war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein vorwiegend ländlich geprägtes Dorf. Damals wurde an den Hängen um den Ortskern [[Ackerbau]] und [[Weinbau]] betrieben. Heute gibt es auf dem Gemeindegebiet keine Reben mehr. Der primäre Sektor besitzt kaum mehr Bedeutung in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage an der Eisenbahnlinie Lausanne-Genf und an der Stadtgrenze von Lausanne entwickelte sich Renens ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Industriegemeinde und damit zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum. Vor 1830 gab es im Ort lediglich eine Schmiede und eine Kelterei. 1832 siedelte sich mit einer Ziegelei der erste grössere Betrieb an, der 1866 privatisiert wurde und seit 1958 in Crissier arbeitet. Der erste wirtschaftliche Aufschwung vollzog sich nach 1855 mit der Eisenbahnanbindung. 1876 wurde der [[Bahnhof Renens|Rangierbahnhof Renens]] in Betrieb genommen, der 1890 und 1908 weiter ausgebaut wurde. Mit der Eröffnung des grossen [[Rangierbahnhof Lausanne|Rangierbahnhofs Lausanne]] bei [[Denges]] verlor derjenige von Renens stark an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Industrialisierung]] Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts liessen sich zahlreiche bedeutende Firmen nieder und viele Immigranten kamen nach Renens. Zu den wichtigen Unternehmen, die seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Renens ansässig sind, gehören die Iril SA (Strickkleidung), die [[Kodak]] SA (Fotolabor), die Imprimeries Réunies de Lausanne (IRL), die Buchbinderei Mayer et Soutter SA (seit 1918) und die Tesa SA (Herstellung von Messinstrumenten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehören zu den bedeutenden Industriezweigen auch der [[Maschinenbau]], die [[Mikrotechnik]] und [[Feinmechanik]], die elektrische und elektronische Industrie, die Textil- und Nahrungsmittelindustrie sowie zahlreiche kleinere Unternehmen verschiedener Branchen. Renens ist Standort der Verteilerzentrale des Coop Vaud-Chablais valaisan, eines Getreidesilos, einer Filiale der Schweizerischen Bankgesellschaft sowie einer Zweigstelle der Firma Gilgen Logistics.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur, Bildung und Sport ==&lt;br /&gt;
Um 1950 entstand ein Stadtzentrum mit Sekundarschule, einem Theatersaal und einer Gemeindebibliothek (seit 1978). Das Sportzentrum wurde 1969 eingeweiht. In der ehemaligen Gasfabrik wurde 1979 ein Theater eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Renens Gare 20180906.jpg|mini|[[Bahnhof Renens]]]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse von [[Lausanne]] nach [[Bussigny VD|Bussigny]]. Renens kann durch die Autobahnanschlüsse sind Lausanne–Crissier an der [[Autobahn A1 (Schweiz)|A1]] (Genf–Lausanne–Yverdon), Lausanne–Malley am 1964 eröffneten westlichen Stadtzubringer Lausanne und Lausanne-Blécherette an der 1974 eröffneten [[Autobahn A9 (Schweiz)|A9]] (Lausanne–Sion) leicht erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1855 wurden der Streckenabschnitt Bussigny–Renens der Eisenbahnlinie von [[Yverdon-les-Bains|Yverdon]] nach Lausanne und der [[Bahnhof Renens]] eröffnet. Gleichzeitig erfolgte auch die Einweihung der Strecke nach [[Morges]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Strassenbahn Lausanne|Strassenbahnlinie]] von Lausanne erreichte Renens im Jahr 1903 und wurde 1964 durch Trolleybusse ersetzt. Heute wird die Gemeinde durch den [[Trolleybus Lausanne]] und mehrere [[Liste der Trolleybus- und Autobuslinien in Lausanne|Buslinien]] der [[Transports publics de la région lausannoise]] erschlossen, deren [[Depot (Verkehr)|Depot]] sich seit 1995 ebenfalls in Renens befindet. Seit 1991 ist Renens auch Endstation der [[Linie M1 der Métro Lausanne]]. Vorgesehen ist die [[Renaissance der Straßenbahn|Wiedereinführung der Strassenbahn]], die ab 2026 den [[Bahnhof Lausanne-Flon]] mit dem Bahnhof Renens verbindet; später soll eine Fortsetzung nach [[Villars-Sainte-Croix]] folgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tramway-lausannois.ch/ |titel=Bienvenue sur le site internet du Tramway lausannois ! |datum=2020-07-06 |sprache=fr |abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maison Sur Roche à Renens.jpg|mini|Das herrschaftliche Haus Renens-sur-Roche stammt aus dem 18. Jahrhundert {{Coordinate|NS=46.53214 |EW=6.59560 |type=landmark |region=CH-VD |name=Landhaus Sur Roche |text=ICON0}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte bereits im Jahr 896 als &amp;#039;&amp;#039;in villa Runingis&amp;#039;&amp;#039;. Später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Runens&amp;#039;&amp;#039; (1147), &amp;#039;&amp;#039;Runeins&amp;#039;&amp;#039; (1218) und &amp;#039;&amp;#039;Rugnens&amp;#039;&amp;#039; vom 13. bis zum 16. Jahrhundert. Der Ortsname geht auf den burgundischen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Runo&amp;#039;&amp;#039; zurück und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;bei den Leuten des Runo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renens unterstand seit dem [[Mittelalter]] dem Lausanner Domkapitel und bildete eine eigene Pfründe. Ein weiterer Teil der Güter gehörte den Herren, die sich Ritter von Rugnens nannten. Mit der Eroberung der Waadt durch [[Stadt und Republik Bern|Bern]] im Jahr 1536 kam Renens unter die Verwaltung der Landvogtei [[Lausanne]]. 1553 wurde Renens eine eigene Herrschaft, die 1750 von der Stadt Lausanne aufgekauft wurde. Nach dem Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] gehörte das Dorf von 1798 bis 1803 während der [[Helvetische Republik|Helvetik]] zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsverfassung]] im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Lausanne zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1901 streikten die Arbeiter der Keramikfabrik Lévy. Acht im Juni 1901 vom Unternehmen eigens in Berlin angeworbene Facharbeiter schlossen sich dem [[Streik]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Claude Cantini]] |Titel=Le Grütli (1890–1909) : Miroir du socialisme vaudois naissant |Sammelwerk=Les origines du socialisme en Suisse romande, 1880–1920 |WerkErg=Alain Clavien, François Kohler, Alain Meyer, Marc Perrenoud, Jean-Claude Piguet, Charles F. Pochon, Brigitte Studer et Marc Vuillemier |Verlag=Éditions d’en bas |Ort=Lausanne |Datum=1989 |Reihe=Cahiers de Association pour l’étude de l’histoire du mouvement ouvrier |BandReihe=5 |Seiten=39–55, hier 46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1940, kurz nach dem Eintritt Italiens in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], warfen britische Flugzeuge, die eigentlich Italien bombardieren wollten und nicht die [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|sich neutral verhaltene Schweiz]], versehentlich Bomben über Renens und Genf ab. In Renens wurden zwei Personen getötet. Auch die Gleisanlagen des [[Bahnhof Renens|Bahnhofs Renens]] wurden durch mehrere Bomben getroffen und beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Schlenker: [https://raf.durham-light-infantry.ch/index.php/4-raf-durham/history/34-bombenabwuerfe-im-gebiet-genf-a-lausanne-vom-11-12-juni-1940 &amp;#039;&amp;#039;Bombenabwürfe im Gebiet Genf &amp;amp; Lausanne  - 11. / 12. Juni 1940&amp;#039;&amp;#039;], 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sbbarchiv.ch/detail.aspx?ID=355256 &amp;#039;&amp;#039;AI_REN_022 Renens: bombardement de la gare de triage par des aviateurs anglais le 12 juin 1940&amp;#039;&amp;#039;], sbbarchiv.ch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.letempsarchives.ch/page/GDL_1940_06_13/1 &amp;#039;&amp;#039;La leçon des bombes&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Schweiz)#Gazette de Lausanne (1804–1991)|Gazette de Lausanne]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juni 1940, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.letempsarchives.ch/page/GDL_1940_06_13/2 &amp;#039;&amp;#039;Des avions étrangers ont lancé des bombes sur Genève, Renens et Daillens&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Temps (Schweiz)#Gazette de Lausanne (1804–1991)|Gazette de Lausanne]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juni 1940, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://garerenens.blogspot.com/2016/02/bombardement-de-la-gare-de-renens.html &amp;#039;&amp;#039;Gare de Renens bombardée&amp;#039;&amp;#039;] mit zahlreichen Fotos und gescannten Zeitungsartikel, garerenens.blogspot.com, 12. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fabienne Regard, Laurent Neury: &amp;#039;&amp;#039;Mémoire d’une Suisse en guerre : la vie malgré tout (1939–1945)&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Cabédita, Bière 2002, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1920 und 1946 stand eine Eingemeindung in die Stadt Lausanne zur Debatte, die jedoch nicht weiter verfolgt wurde. Auch eine Fusion der Gemeinden Renens, Chavannes-près-Renens, Crissier und Ecublens, die zu einem bevölkerungs- und wirtschaftsstarken Zentrum westlich von Lausanne geführt hätte, fand bei den Einwohnern keinen Anklang. Mit der Überschreitung der 10&amp;#039;000-Einwohner-Grenze wurde Renens 1960 zur Stadt erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RenensChateau.jpg|mini|Château de Renens {{Coordinate|NS=46.53484 |EW=6.59453 |type=landmark |region=CH-VD |name=Château de Renens |text=ICON0}}]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Renens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Renens gibt es nur noch wenige Zeugen aus der früheren Zeit. Das Schloss stammt aus dem 18. Jahrhundert, ferner sind einige Herrenhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten. Die neue reformierte Pfarrkirche wurde 1935 eingeweiht; von 1966 stammt die katholische Kirche Saint-François. Renens besteht heute weitgehend aus Wohnblöcken und Gewerbezonen, an den Hängen oberhalb des ehemaligen Ortskerns gibt es einige Einfamilienhaus- und Villenquartiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Bruno Balmelli (1909–2001), Unternehmer, Mitglied der Exekutive von Renens&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|30651|Bruno Balmelli|Autor=Gilbert Marion|Datum=2001-12-17|Zugriff=2019-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mireille Kuttel]] (1928–2018), Journalistin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Pierre-Yves Maillard]] (* 1968), Gewerkschafter und Politiker (SP), lebt in Renens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2413|Renens (VD)|Autor=Michel Depoisier|Datum=2012-05-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.renens.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Renens] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Vaud/aaville2/renens.html Luftaufnahmen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Ouest lausannois}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4580792-9|LCCN=n85113388|VIAF=162103090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Waadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 896]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gbuvn</name></author>
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