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	<title>Renchen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Renchen&amp;diff=229093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werner Benedikt: /* Bürgermeister */</title>
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		<updated>2025-12-04T22:41:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Stadt. Zum Meteoriten siehe [[Renchen (Meteorit)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Renchen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/35/09&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/00/38&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Renchen in OG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Freiburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ortenaukreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 77871&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07843&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08317110&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 57&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.renchen.de/ www.renchen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stephanie Bartsch&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine Stadt in [[Baden-Württemberg]] und gehört zum [[Ortenaukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Renchen liegt in den Vorbergen des [[Nordschwarzwald|nördlichen Schwarzwalds]] am Ausgang des [[Rench]]tals in die [[Oberrheinische Tiefebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet grenzt im Norden an die Stadt [[Achern]], im Osten an die Gemeinde [[Kappelrodeck]], im Süden an die Stadt [[Oberkirch (Baden)|Oberkirch]], im Südwesten an die Gemeinde [[Appenweier]] und im äußersten Nordwesten an die Stadt [[Rheinau (Baden)|Rheinau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Renchen besteht aus den Ortsteilen [[Erlach (Renchen)|Erlach]] (ca. 900 Einwohner), Renchen und [[Ulm (Renchen)|Ulm]] (ca. 2030 Einwohner). Die Ortsteile sind räumlich identisch mit den früher selbständigen Gemeinden gleichen Namens. Die offizielle Benennung der Stadtteile Erlach und Ulm erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und mit Bindestrich verbunden nachgestellt der Name des jeweiligen Stadtteils. In diesen beiden Stadtteilen sind [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit jeweils eigenem [[Ortsbeirat|Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzender eingerichtet. In den beiden Ortschaften befinden sich örtliche Verwaltungsstellen unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Ortsverwaltung Ulm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ortsverwaltung Erlach&amp;#039;&amp;#039;. Alle drei Ortsteile bilden zugleich jeweils einen [[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirk]] im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.renchen.de/fileadmin/user_upload/Bilder/Rathaus/Satzungen/Hauptsatzung.pdf Hauptsatzung der Stadt Renchen vom 23. Juni 1986, zuletzt geändert am 2. Juli 2012] (PDF; 104&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Stadtteil Erlach gehört das Dorf Erlach. Zum Stadtteil Renchen gehören die Stadt Renchen und der Gemeindeteil Maiwald. Zum Ortsteil Ulm gehören das Dorf Ulm, die [[Weiler|Zinken]] Kaier, Kolbenhalt und Reiersbach und das Gehöft Rothof. Im Stadtteil Erlach liegen die [[Wüstung]]en Oberhof und Zöllerhöfe, auf die jeweils nur ein [[Flurname]] hindeutet, und Walhofen. In Renchen liegen die Wüstungen Brunnhurst, Holzhof, Hornhofen (möglicherweise aber umbenannt), Lohern, Schneckenhöfen und Schwenzelshöfen, das möglicherweise auch umbenannt wurde. Die Ortschaft Armenhöfen ist in Ulm aufgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 379–382&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 7&amp;amp;nbsp;km nordwestlich des Ortes Renchen hat die Gemeinde ein [[Exklave]], in der u.&amp;amp;nbsp;a. der Maiwaldsee liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Renchen wurde erstmals urkundlich [[1115]] erwähnt. 1326 wurden Renchen die Stadtrechte verliehen. Durch die Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] war der Ort jedoch zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken und verlor die Stadtrechte. 1838 wurde Renchen durch den Großherzog von Baden wieder zur Stadt erklärt, verlor das Recht, sich Stadt zu nennen, aber durch die neue [[deutsche Gemeindeordnung]] 1935 ein zweites Mal. 1950 wurden Renchen wegen seiner historischen Vergangenheit die Stadtrechte zum dritten Mal verliehen. Während der französischen Besetzung [[Kehl]]s nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich in Renchen der Sitz der Kreisverwaltung des [[Landkreis Kehl|Landkreises Kehl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renchen gehörte bis Ende 1972 zum [[Landkreis Kehl]], Erlach und Ulm hingegen zum [[Landkreis Offenburg]]. Bei der Auflösung der beiden Kreise fiel das gesamte Gebiet an den neugebildeten [[Ortenaukreis]]. Am 1. Januar 1975 wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Erlach und Ulm eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 feierte die Stadt Renchen ihr 900-jähriges Jubiläum mit einem großen Stadtfest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.renchen.de/stadtjubilaeum/ |titel=Stadtjubiläum |sprache=de |abruf=2021-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl vom 9. Juni 2024]]  führte bei einer [[Wahlbeteiligung]] von 61,5 % zu folgendem Ergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08317110/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4532&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-17241_id_26947 |titel=Gemeinderatswahl Stadt Renchen vom 09.06.2024 |werk=komm.one |datum=2024-06-10 |abruf=2025-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei / Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2024&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Stimmenanteil || Sitze || Stimmenanteil&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Renchen]]|| 32,8&amp;amp;nbsp;% || 6 || 44,1 %&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]|| 38,4&amp;amp;nbsp;% || 7 || 38,0 %&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 15,5&amp;amp;nbsp;% || 3 || 17,9 %&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
|7,1&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |[[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
|6,2&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
| --&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; |Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |61,5&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |54,8&amp;amp;nbsp;%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1945: Albert Dietrich&lt;br /&gt;
* bis 1969: Franz Brandstetter&lt;br /&gt;
* 1969–1985: Erich Huber&lt;br /&gt;
* 1985–2000: [[Klaus Brodbeck]]&lt;br /&gt;
* 2001–2025: Bernd Siefermann (CDU)&lt;br /&gt;
* seit 2025: Stephanie Bartsch (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl 2024 trat Siefermann nicht erneut an. Am 10. November 2024 wurde Stephanie Bartsch mit 76,8 Prozent der Stimmen zur Bürgermeisterin gewählt. Sie trat das Amt im Februar 2025 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/das-ist-der-neue-burgermeister-in-renchen# |titel=Das ist die neue Bürgermeisterin in Renchen |werk=bo.de |datum=2024-11-10 |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: „In [[Silber (Heraldik)|Silber]] ein rotes [[Kleeblattkreuz]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der früheren Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;80&amp;quot; widths=&amp;quot;75&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Erlach (Renchen).png|Erlach&lt;br /&gt;
Wappen Ulm (Renchen).png|Ulm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Renchens Weinbrenner-Kirche.jpg|mini|hochkant|[[Heilig-Kreuz-Kirche (Renchen)|Renchens Weinbrenner-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Im Ortskern von Renchen findet sich die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Renchen)|Heilig-Kreuz-Kirche]] von [[Friedrich Weinbrenner]], erbaut 1817 als schmuckloses, geometrisch gegliedertes Gebäude im Stil des Klassizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Das Simplicissimus-Haus beschäftigt sich mit der Rezeption der Werke von [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen]]. Es ist das erste und bislang einzige rezeptionsgeschichtlich angelegte Literaturmuseum in Deutschland. Es zeigt Werke von über 80 Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum, die sich künstlerisch mit dem literarischen Werk Grimmelshausens auseinandergesetzt haben. Das Simplicissimus-Haus besitzt die weltweit größte Sammlung von Illustrationen zum literarischen Werk von Grimmelshausen. Das Haus wurde in der Amtszeit von Bürgermeister Klaus Brodbeck aufgebaut und im Jahr 1998 eingeweiht. Die rezeptionsgeschichtliche Konzeption stammt von Martin Bircher und Christian Juranek. Seit dem 1. Januar 2022 führt Renchen die offizielle Zusatzbezeichnung „Grimmelshausenstadt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/zusatzbezeichnungen-fuer-23-staedte-und-gemeinden-1 |titel=Zusatzbezeichnungen für 23 Städte und Gemeinden |werk=baden-wuerttemberg.de |datum=2022-01-01 |abruf=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johann-Jacob-Christoph von Grimmelshausen-Preis ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit der Stadt [[Gelnhausen]] verleiht die Stadt den [[Grimmelshausen-Preis|Johann-Jacob-Christoph von Grimmelshausen-Preis]]. Mit dem Grimmelshausenpreis wird ein in deutscher Sprache erschienenes erzählerisches Werk ausgezeichnet, das einen bemerkenswerten Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte leistet. Es darf nicht älter als sechs Jahre sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
Oberhalb des kleinen Stadtkerns Renchen liegt der Grimmelshausenpark. Neben der Naherholung dient der Park sowohl für Feste als auch für kleinere Freilichtauftritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Renchen besitzt ein Freizeitbad, das die Sommermonate über geöffnet ist und jährlich über 80.000 Besucher zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Mit der [[Erdrich Umformtechnik|Erdrich Umformtechnik GmbH]] hat ein größerer Automobilzulieferer seinen Sitz im Renchener Ortsteil Ulm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Bahn- und Busverkehr ====&lt;br /&gt;
Renchen liegt im [[Tarifverbund Ortenau]]. Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Renchen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Mannheim–Basel]]. Dort halten stündlich [[Regional-Express]]-Züge der [[DB Regio]] auf der Linie [[Karlsruhe]]–[[Konstanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fernstraßen ====&lt;br /&gt;
Durch Renchen verläuft die [[Bundesstraße 3]] ([[Buxtehude]]–[[Weil am Rhein]]). Über sie erreicht man die nächsten Anschlussstellen der [[Bundesautobahn 5]], &amp;#039;&amp;#039;[[Achern]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Appenweier]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Renchen über Appenweier mit [[Offenburg]] und über [[Önsbach]] mit [[Achern]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Stadtgebiet verlaufen zwei Landes-[[Radwanderweg|Radfernwege]]: &lt;br /&gt;
* Der Badische Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/radfahren/tourenrad-und-e-bike/fernradwege/badischer-weinradweg Badischer Weinradweg auf www.schwarzwald-tourismus.info]&amp;lt;/ref&amp;gt; führt von [[Grenzach-Wyhlen]] am Hochrhein nach [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] im Norden Baden-Württembergs, dabei werden sieben der neun badischen Weinanbaugebiete untereinander verbunden. Die Route verläuft aus [[Zusenhofen]] kommend durch die Ortsteile Erlach und Ulm und weiter über [[Mösbach]] nach [[Oberachern]].&lt;br /&gt;
* Der [[Naturpark_Schwarzwald_Mitte/Nord#Naturpark-Radweg|Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord]] führt rund um [[Naturpark_Schwarzwald_Mitte/Nord|selbigen Naturpark]]. Er verläuft auf dem fast identischen Weg durch das Stadtgebiet wie der Badische Weinradweg, nur in Ulm unterscheiden sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Lokale [[Liste von Zeitungen|Tageszeitungen]] in Renchen sind der Acher- und Bühler Bote, eine Lokalausgabe der [[Badische Neueste Nachrichten|Badischen Neuesten Nachrichten]] ([[Karlsruhe]]) und die [[Offenburger Tageblatt|Acher-Rench-Zeitung]], die zur [[Reiff-Gruppe]] ([[Offenburg]]) gehört.&lt;br /&gt;
In Renchen erscheint zudem die [[Stattzeitung für Südbaden]], eine in der alternativen [[Szene (Volkskunde)|Szene]] [[Baden (Land)|Süd-]] und [[Mittelbaden]]s gelesene Zeitschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Mit der Grimmelshausenschule verfügt Renchen über eine [[Grundschule|Grund-]], [[Hauptschule|Haupt-]] und [[Realschule]], an die auch eine [[Werkrealschule]] angegliedert ist. Daneben gibt es reine Grundschulen in allen drei Ortsteilen. Renchen ist Sitz des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation e.&amp;amp;nbsp;V., einer Landeseinrichtung der Suchtkrankenhilfe (gegründet 1919 als Badischer Landesverband gegen den Alkoholismus e.&amp;amp;nbsp;V.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Battlehner]] (1824–1906), deutscher Arzt und Geheimrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Amand Goegg.jpg|mini|hochkant=0.7|Amand Goegg (1893)]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Heim]] (1818–1880), Musiker und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Amand Goegg]] (1820–1897), badischer Freiheitskämpfer, Ehrenbürger der Stadt [[Genf]], verheiratet mit der Frauenrechtlerin [[Marie Goegg-Pouchoulin]]&lt;br /&gt;
* [[Camill Schaible]] (1837–1906), Oberst und Militärschriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gottlob Barth (Politiker)|Gottlob Barth]] (1884–1958), Landrat und Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Erich Konrad (Chemiker)|Erich Konrad]] (1894–1975), Chemiker bei den I.G. Farben Werken in Leverkusen, Synthesekautschuk&lt;br /&gt;
* [[Albert Karl Krautheimer]] (1905–1966), katholischer Priester, Schriftsteller und Redakteur des Konradsblattes&lt;br /&gt;
* [[Michael Speier]] (* 1950), Autor, Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Herausgeber&lt;br /&gt;
* [[Martin Knosp]] (* 1959), Ringer, Weltmeister 1981, olympischer Silbermedaillengewinner [[Olympische Sommerspiele 1984|1984]] in [[Los Angeles]]&lt;br /&gt;
* [[Erwin Knosp]] (* 1961), Ringer, mehrfacher deutscher Meister und Olympiateilnehmer&lt;br /&gt;
* [[Norbert Dobeleit]] (* 1964), Leichtathlet, Medaillengewinner bei den [[Olympische Sommerspiele 1988|Olympischen Spielen 1988]] in [[Seoul]]&lt;br /&gt;
* [[Holger Nell]] (*  1966), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Stadt verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen]] (1622–1676), der Dichter des [[Der abenteuerliche Simplicissimus|Abenteuerlichen Simplicissimus]] war von 1667 bis zu seinem Tode 1676 bischöflich straßburgischer [[Schultheiß]] von Renchen. Daher nennt sich die Stadt auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grimmelshausenstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ist als Gesellschafterin der [[Grimmelshausen-Gesellschaft]] Mitherausgeber des Jahrbuchs &amp;#039;&amp;#039;[[Simpliciana]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil [[Ulm (Renchen)|Ulm]] ist bekannt für sein „Ulmer Bier“, als Spezialität das nur in Vollmondnächten gebraute „Vollmondbier“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2018 ereignete sich in Renchen ein [[Meteorit]]enfall. Um 23:30 Uhr MESZ wurde dieser als sehr heller [[Meteor]] (&amp;#039;&amp;#039;EN100718 Renchen&amp;#039;&amp;#039;), eine sog. Feuerkugel, über einem Gebiet entlang des [[Mittelrhein]]s, nahe der deutsch-französischen Grenze, insbesondere in [[Baden-Württemberg]], [[Rheinland-Pfalz]], im [[Elsass]] und in [[Lothringen]] gesichtet. Zwischen dem 24. Juli 2018 und dem 23. Februar 2019 wurden fünf Rohstücke des Meteoriten und etliche Fragmente gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=gHOwxU4wIGw |titel=Meteoritenfall in Baden-Württemberg • Feuerkugel-Netz {{!}} Dieter Heinlein |sprache=de-DE |abruf=2023-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist der Meteorit von Renchen der erste gesicherte Meteoritenfall in Baden-Württemberg. Es existieren zwar historische Berichte über einen Meteoriten, der am 27. Februar 1671 bei Ortenau niedergegangen sein soll, da aber von dem 10 Pfund schweren Stein kein Material mehr erhalten ist, wurde dieser niemals wissenschaftlich untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.meteorites.de/en/Presse%20Renchen%20final.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der erste Meteoritenfall in Baden-Württemberg aufgrund von Berechnungen des Europäischen Feuerkugelnetzes&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;www.meteorites.de&amp;#039;&amp;#039; (PDF-Datei; 6,58 MB); abgerufen am 4. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.asu.cas.cz/en/departments/interplanetary-matter-department/another-meteorite-with-a-pedigree-found-on-the-basis-of-data-taken-by-the-european-fireball-network &amp;#039;&amp;#039;Another meteorite with a pedigree found on the basis of data taken by the European Fireball Network&amp;#039;&amp;#039;] Pressemitteilung vom 2. Oktober 2018 des &amp;#039;&amp;#039;Astronomischen Institutes der [[Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik|Tschechischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039; (in Eng.); abgerufen am 4. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hans-Martin Pillin, Reinhold Aßfalg u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Grimmelshausenstadt Renchen und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Zwei Bände. Renchen 1992/2016, ISBN 3-922663-15-X und ISBN 978-3-00-054445-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Renchen |Band=3 |Seite=45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.renchen.de/ www.renchen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Ortenaukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4116963-3|LCCN=n91112184|VIAF=132665330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renchen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1115]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1326]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1838]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Werner Benedikt</name></author>
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