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	<title>Renato Caccioppoli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Renato_Caccioppoli&amp;diff=2072199&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2026-03-27T08:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renato Caccioppoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1904]] in [[Neapel]]; † [[8. Mai]] [[1959]] Neapel) war ein italienischer Mathematiker, der sich mit Analysis beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Caccioppoli – Sohn eines Chirurgen und mütterlicherseits ein Neffe von [[Michail Bakunin]] – studierte ab 1921 an der [[Universität Neapel]], wo er zunächst Ingenieur werden wollte, dann aber zur Mathematik wechselte. 1925 machte er bei [[Ernesto Pascal]] seinen Abschluss (Laurea) und wurde dann der Assistent von [[Mauro Picone]]. 1931 wurde er nach dem Gewinn eines Wettbewerbs um den Lehrstuhl Professor für algebraische Analysis in [[Padua]]. 1934 kehrte er als Professor nach Neapel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Besuch von [[Adolf Hitler]] 1938 in Neapel in Begleitung von [[Mussolini]] löste Renato Caccioppoli einen Eklat aus: Er veranlasste, dass das Orchester in einem Restaurant die [[Marseillaise]] spielte, und hielt danach antifaschistische Reden. Einer Verhaftung entging er nur dadurch, dass er sich für verrückt erklären ließ (wofür seine Tante [[Maria Bakunin]] sorgte, Professorin für Chemie in Neapel) und vorübergehend in eine Anstalt eingewiesen wurde. Während dieser Zeit arbeitete er weiter mathematisch, veröffentlichte aber vorsichtshalber in der Zeitschrift der Päpstlichen Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] trat Caccioppoli der Kommunistischen Partei bei und baute mit [[Carlo Miranda]] das Mathematische Institut der Universität Neapel wieder auf. Er galt als Nonkonformist, verfiel in seinen letzten Lebensjahren dem Alkohol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem seine Lebensgefährtin Sara Mancusa ihn verlassen hatte, nahm sich Renato Caccioppoli am 8. Mai 1959 durch Erschießen das Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Luciano De Crescenzo: &amp;#039;&amp;#039;Renato Caccioppoli.&amp;#039;&amp;#039; In: Luciano De Crescenzo: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der griechischen Philosophie. Von Sokrates bis Plotin.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Italienischen von Linde Birk. Diogenes, Zürich 1990, ISBN 3-257-21913-X, S. 234 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weitere Motive wurden nachgelassene mathematische Schaffenskraft und politische Enttäuschung vermutet. 1992 wurde ein Film über Caccioppoli und seinen Tod gedreht (&amp;#039;&amp;#039;Morte di un matematico napoletano&amp;#039;&amp;#039;, Regie Mario Martone).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Caccioppoli befasste sich mit [[Funktionalanalysis]], wo er ab 1930 topologische Methoden wie [[Fixpunktsatz von Brouwer|Brouwers Fixpunktsatz]] anwandte und 1932 Kriterien für die Umkehrbarkeit der Abbildung zweier [[Banachraum|Banachräume]] gab, mit [[Geometrische Maßtheorie|geometrischer Maßtheorie]] (wo 1952 von ihm eingeführte [[Geometrische Maßtheorie#Caccioppoli-Mengen|Caccioppoli-Mengen]] nach ihm benannt sind),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Misura e integrazione degli insiemi dimensionalmente orientati&amp;#039;&amp;#039;, Rendiconti dell&amp;#039;Accademia Nazionale dei Lincei, Band 12&amp;lt;/ref&amp;gt; elliptischen [[Partielle Differentialgleichung|partiellen Differentialgleichungen]] und [[Funktionentheorie]]. In der Funktionentheorie führte er 1952/53 pseudoanalytische Funktionen ein und befasste sich schon ab den 1930er Jahren mit Funktionen mehrerer komplexer Variabler, für die er 1949 einen logarithmischen Residuensatz bewies und 1933 [[normale Familie]]n von Funktionen in mehreren Variablen untersuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[Accademia dei Lincei]] (1947 korrespondierendes und 1958 volles Mitglied)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.lincei.it/it/socio/caccioppoli-renato| titel=Accademici: Renato Caccioppoli| hrsg=Accademia Nazionale dei Lincei| zugriff=2026-03-27| sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1931 korrespondierendes und seit 1938 volles Mitglied der Akademie der physikalischen und mathematischen Wissenschaften in Neapel. 1944 wurde er Mitglied der [[Päpstliche Akademie der Wissenschaften|Päpstlichen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 bis 1957 gab er mit [[Carlo Miranda]] das Giornale di Matematiche heraus. Er war Mit-Herausgeber der Annali di Matematica (ab 1948) und der Ricerche di Matematica (ab 1952). 1953 erhielt er den Preis für Mathematik und Naturwissenschaften der Accademia dei Lincei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mathematische Fakultät der Universität Neapel, ein [[Asteroid]] (9934 Caccioppoli) und ein Preis der [[Unione Matematica Italiana]] sind nach ihm benannt ([[Premio Caccioppoli]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caccioppoli war ein guter Pianist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luciano De Crescenzo]]: &amp;#039;&amp;#039;Renato Caccioppoli.&amp;#039;&amp;#039; In: Luciano De Crescenzo: &amp;#039;&amp;#039; Geschichte der griechischen Philosophie. Von Sokrates bis Plotin.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Italienischen von Linde Birk. Diogenes, Zürich 1990, ISBN 3-257-21913-X, S. 231–237.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Caccioppoli}}&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=98453}}&lt;br /&gt;
* [https://caccioppoli.com/Renato%20Caccioppoli.htm Ihm gewidmete Webseite]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/caccioppoli.renato Renato Caccioppoli] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121911152|LCCN=n84801404|VIAF=54220339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Caccioppoli, Renato}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Neapel Federico II)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Padua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Caccioppoli, Renato&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neapel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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