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	<title>Renate Wittern-Sterzel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:34:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Renate_Wittern-Sterzel&amp;diff=1055591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Lloyd Wright 2: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-18T17:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renate Wittern-Sterzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geborene &amp;#039;&amp;#039;Wittern&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1943]] in [[Bautzen]]) ist eine deutsche [[Medizingeschichte|Medizinhistorikerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Renate Wittern besuchte die Schule und ein neusprachliches Gymnasium von 1950 bis 1963 in [[Hamburg]] und studierte dann [[Klassische Philologie]], [[Alte Geschichte]] und [[Medizingeschichte]] in [[Universität Hamburg|Hamburg]], [[Christian-Albrechts-Universität Kiel|Kiel]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. 1965 wurde sie als Stipendiatin in die [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] aufgenommen. 1972 wurde sie an der [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]] mit einer von [[Hans Diller]] betreuten Dissertation über ein Thema aus dem [[Corpus Hippocraticum]] zum Doktor der Philosophie promoviert. Anschließend war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vizepräsidenten der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Goethe-Universität]] in Frankfurt am Main. Von 1973 bis 1979 war sie Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte der Medizin der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Dort [[Habilitation|habilitierte]] sie sich 1978 für das Fach [[Geschichte der Medizin]] im Fachbereich Humanmedizin und wurde 1979 zur [[Privatdozent]]in ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde sie zur Leiterin des neugegründeten Instituts für Geschichte der Medizin der [[Robert Bosch Stiftung]] in Stuttgart berufen. Dort widmete sie sich unter anderem der Geschichte der [[Homöopathie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erhielt Renate Wittern-Sterzel einen Ruf an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]] und wurde zur Ordentlichen Professorin für [[Geschichte der Medizin]] und zum Vorstand des Instituts für Geschichte der Medizin ernannt. 2001 wurde das Institut erweitert zum Institut für Geschichte und Ethik der Medizin. 2008 wurde sie emeritiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend ihrer Promotion an einer Philosophischen Fakultät, aber Habilitation an einer Medizinischen steht sie interdisziplinären Einrichtungen besonders aufgeschlossen gegenüber und gehörte mehreren interdisziplinären Zentren [IZ] der Universität Erlangen als Mitglied an: dem &amp;#039;&amp;#039;IZ [[Ästhetische Bildung]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;IZ Alte Welt&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;IZ für Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;IZ für [[Gerontologie]]&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;IZ Literatur und Kultur der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstitut für [[Angewandte Ethik]] und Wissenschaftskommunikation&amp;#039;&amp;#039;, an dessen kollegialer Leitung sie beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Friedrich-Alexander-Universität nahm sie zahlreiche zusätzliche Aufgaben wahr: Von 1989 bis 1991 war sie die erste [[Frauenbeauftragte]] der Universität. Von 2002 bis 2006 war sie [[Prorektor]]in der Universität. Als solche initiierte sie den [[Gleichstellung]]spreis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der beim [[Dies academicus]] 2005 erstmals vergeben wurde, und stiftete das erste Preisgeld in Höhe von € 10.000,00. Von 1993 bis 2001 war sie Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 1998 ist sie als Vorsitzende der Kommission der &amp;#039;&amp;#039;[[Erlanger Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Sie war stellvertretendes Mitglied der [[Ethik-Kommission]] der Medizinischen Fakultät und Mitglied des [[Klinisches Ethik-Komitee|Klinischen Ethik-Komitees]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Ruf an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] lehnte sie 1989 aus privaten Gründen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihr Fachgebiet war und ist sie in verschiedenen wissenschaftlichen Organisationen tätig. So war sie von 1997 bis 2005 Repräsentantin der [[Medizingeschichte]] im deutschen Nationalkomitee der [[International Union of the History and Philosophy of Science]]. Von 1999 bis 2002 war sie Erste Vorsitzende des &amp;#039;&amp;#039;[[Fachverband]]es Medizingeschichte&amp;#039;&amp;#039;, von 2001 bis 2003 als stellvertretende Vorsitzende der [[Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik|Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik]] zuständig für das Fachgebiet Medizingeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2000 bis 2004 war sie Fachgutachterin der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] für das Fachgebiet Geschichte der Biologie, Medizin und Pharmazie, ab 2004 war sie Mitglied des Fachkollegiums Geschichtswissenschaften der Deutschen Forschungsgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr wissenschaftlicher Rang wurde durch die Aufnahme in Akademien und Kollegien gewürdigt: So wurde sie 1994 als Mitglied in die [[Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]] berufen. Von 1999 bis 2001 war sie Mitglied des Mediävistischen Arbeitskreises der [[Herzog August Bibliothek]] [[Wolfenbüttel]]. Seit 2005 ist sie Ordentliches Mitglied der Geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse der [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] zu [[Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mitgliedseintrag von [http://www.adwmainz.de/mitglieder/profil/prof-dr-phil-dr-med-habil-renate-wittern-sterzel.html Renate Wittern-Sterzel] bei der [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] Mainz, abgerufen am 6.11.17&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde sie zur Vorsitzenden der Kommission für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften gewählt. Diese betreut u. a. das &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Journal&amp;#039;&amp;#039;, eine international hochrangige wissenschaftliche Zeitschrift, zu deren Herausgeberkollegium sie gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Oktober 2007 war Wittern-Sterzel Mitglied des [[Hochschulrat (Deutschland)|Hochschulrates]] der [[Universität Bamberg]]. 2009 erhielt sie das Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Krankheitserkennung in der knidischen Schrift „De internis affectionibus“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christa Habrich]], Frank Marguth, Jörn Henning Wolf (Hrsg.) unter Mitarbeit von Renate Wittern: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Diagnostik in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Heinz Goerke]] zum sechzigsten Geburtstag. München 1978 (= &amp;#039;&amp;#039;Neue Münchner Beiträge zur Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften: Medizinhistorische Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 7/8), ISBN 3-87239-046-5, S. 101–120.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lepra aus der Sicht des Arztes am Beginn der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christa Habrich]], [[Juliane C. Wilmanns]], [[Jörn Henning Wolf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aussatz, Lepra, Hansen-Krankheit. Ein Menschheitsproblem im Wandel, I: Katalog.&amp;#039;&amp;#039; Ingolstadt 1982 (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Deutschen medizinhistorischen Museums.&amp;#039;&amp;#039; Band 4), S. 41–50.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Lukas Schönlein und die Medizin seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Naturforschenden Gesellschaft Bamberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 64, 1989, S. 99–118.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Astrid Ley (Historikerin)|Astrid Ley]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen 1743–1900. Teil 2: Medizinische Fakultät.&amp;#039;&amp;#039; Erlangen 1999 (= &amp;#039;&amp;#039;Erlanger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Sonderreihe, Band 9).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124167381}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110111074811/http://www.gesch.med.uni-erlangen.de/mitarbeiterinnen/renate-wittern.shtml Homepage an der Universität Erlangen mit Bild, Lebenslauf und Schriftenverzeichnis] (Archiv)&lt;br /&gt;
* [https://idw-online.de/de/news112483 Kurzbiographie] 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124167381|LCCN=n/84/176250|VIAF=71520987}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:WitternSterzel, Renate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wittern-Sterzel, Renate&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wittern, Renate (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Medizinhistorikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bautzen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Lloyd Wright 2</name></author>
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