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	<title>Renate Fölsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:56:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-12-21T20:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renate Klara Fölsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Röske,&amp;#039;&amp;#039; später &amp;#039;&amp;#039;Wilimek,&amp;#039;&amp;#039; * [[22. April]] [[1938]] in [[Breslau]]) war von 1982 bis 1990 Präsident der [[Reichsbahndirektion Schwerin]] und von 1981 bis 1990 Abgeordnete der [[Volkskammer]] ([[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach Besuch der achtklassigen Schule in [[Wusterhausen/Dosse]] absolvierte Renate Fölsch von 1952 bis 1955 eine Lehre zum Facharbeiter für den Betriebs- und Verkehrsdienst  auf dem Bahnhof [[Neustadt (Dosse)]], an die sich ein Studium an der Ingenieurschule [[Gotha]] anschloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 fungierte Fölsch als Dienstvorsteher des [[Bahnhof Bützow|Bahnhofs Bützow]], ab 1962 als Dispatcher und Chefinstrukteur der Politischen Abteilung beim Reichsbahnamt [[Güstrow]]. Von 1965 bis 1975 stand sie dem Reichsbahnamt Güstrow vor. Sie war damit die erste Frau in dieser Funktion in der Geschichte der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]]. Während ihrer Tätigkeit in Güstrow absolvierte Fölsch ein Fernstudium zum Diplom-Gesellschaftswissenschaftler an der [[Parteihochschule Karl Marx|SED-Parteihochschule „Karl Marx“]] in [[Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 wurde Renate Fölsch im Alter von 37 Jahren zum Vizepräsidenten für Transportorganisation und Fahrzeuge und schließlich am 3. November 1982 von DDR-Verkehrsminister [[Otto Arndt]] zum Präsidenten der [[Reichsbahndirektion Schwerin]] ernannt. Auch in diese Positionen, die nach dem Sprachgebrauch in der DDR ausschließlich männliche Bezeichnungen trugen, wurde sie als erste Frau berufen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit als Direktionspräsidentin waren unter anderem:&lt;br /&gt;
* die Elektrifizierung der [[Bahnstrecke Neustrelitz–Warnemünde]], die 1985 abgeschlossen wurde, und weiterer Strecken (etwa [[Bahnstrecke Ludwigslust–Wismar| Ludwigslust–Wismar]], fertiggestellt 1987);&lt;br /&gt;
* die Beseitigung von Oberbauschäden, die durch die Verwendung von Ostseekies bei der Herstellung von [[Bahnschwelle]]n entstanden waren (&amp;#039;&amp;#039;siehe [[Alkali-Kiesels%C3%A4ure-Reaktion#Betroffene_Bauwerke|Alkali-Kieselsäure-Reaktion]]&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* der Neubau der [[Elbebr%C3%BCcke_Wittenberge_(Eisenbahn)|Eisenbahnbrücke über die Elbe]] bei Wittenberge, der nach fünfjähriger Bauzeit 1987 fertiggestellt werden konnte; &lt;br /&gt;
* die Organisation des Reiseverkehrs nach den Badeorten an der Ostsee und des Güterverkehrs zu den Seehäfen;&lt;br /&gt;
* die Inbetriebnahme automatisierter [[Blockstelle]]n bei der Deutschen Reichsbahn in Grünhof  (zwischen [[Grabow (Elde)|Grabow]] und [[Ludwigslust ]] an der [[Hamburger Bahn]]) und in [[Kassow]]  (zwischen [[Bahnhof Bützow|Bützow]] und [[Schwaan]] an der [[Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock]]) im Jahre 1988;&lt;br /&gt;
* die Wiederbelebung des Ost-West-Reiseverkehrs nach Öffnung der [[Innerdeutsche Grenze| innerdeutschen Grenze]] am 9. November 1989.&lt;br /&gt;
Am 12. Oktober 1990 wurde Fölsch, die 1987 zum [[Dienstr%C3%A4nge_der_Deutschen_Reichsbahn#Ranggruppe_V_3|Reichsbahn-Hauptdirektor]] befördert worden war, als Präsident der Reichsbahndirektion Schwerin verabschiedet. Anschließend war sie in der Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn in Berlin mit der Angleichung der Tauglichkeits- und Rettungsvorschriften zwischen Deutscher Reichsbahn und [[Deutsche Bundesbahn|Deutscher Bundesbahn]] beschäftigt. Am 31. Dezember 1993 schied Renate Fölsch auf eigenen Wunsch aus dem Eisenbahndienst aus. &lt;br /&gt;
Bis 2000 betrieb sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Pension in [[Berlin-Köpenick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Fölsch wurde 1962 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]], von 1967 bis 1969 gehörte sie der Kreisleitung Güstrow an. Daneben engagierte sie sich im [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbund]] (FDGB) und in dessen Bundesvorstand. Für den [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbund Deutschlands]] nahm sie 1987 am &amp;#039;&amp;#039;Weltkongreß der Frauen&amp;#039;&amp;#039; in [[Moskau]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde sie für den Wahlkreis [[Oranienburg]]-[[Nauen]] Mitglied der [[Volkskammer]]. Sie war Mitglied der FDGB-Fraktion und des Ausschusses für Industrie, Bauwesen und Verkehr. 1986 gelangte sie erneut in die Volkskammer, diesmal für den Wahlkreis [[Rügen]]. Während der [[Wende (DDR)|friedlichen Revolution ]] in der DDR 1989/90 setzte sich Renate Fölsch in Aufrufen an die Eisenbahner für die Beibehaltung und Erneuerung der „sozialistischen Gesellschaft“ ein. Sie gehörte zu den Unterzeichnern des Aufrufs &amp;#039;&amp;#039;„[[Für unser Land]]“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Renate Fölsch ist nach eigenen Angaben die Tochter von Werner Hahues.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Hahues siehe [http://www.plettenberg-lexikon.de/bergbau/mk/schwalbe1/hahues.htm &amp;#039;&amp;#039;Werner Hahues als &amp;quot;unbek. Flieger&amp;quot; beigesetzt –&amp;#039;&amp;#039;] www.plettenberg-lexikon.de (abgerufen am 5. April 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist seit 1959 mit dem Landwirt Hans-Joachim Fölsch (* 1930) verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Fölsch lebt heute in [[Alt Schwerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
1988 wurde Fölsch in einem Dokumentarfilm des [[Südwestfunk]]s [[Baden-Baden]] (&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Frauenleben 1945–1988 – eine Dokumentation über Frauen in der BRD und in der DDR&amp;#039;&amp;#039;) porträtiert. 2008 erschien ihre Autobiografie in einem Schweriner Kleinstverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1962 [[Verdienter Eisenbahner der Deutschen Demokratischen Republik|Verdienter Eisenbahner]]&lt;br /&gt;
* 1974 [[Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Renate Fölsch: &amp;#039;&amp;#039;Einmalig bei den deutschen Eisenbahnen – eine Frau als Präsidentin der Reichsbahndirektion Schwerin&amp;#039;&amp;#039; (Schriften zur Geschichte Mecklenburgs, Band 22). Verlag K.-U. Keubke, Schwerin 2008. ISBN 978-3-00-024262-5&lt;br /&gt;
* Rita Pawlowski: &amp;#039;&amp;#039;„Unsere Frauen stehen ihren Mann“ – Frauen in der Volkskammer der DDR 1950 bis 1989: Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2008. ISBN 978-3-89626-652-1. Seite 69&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik. 9. Wahlperiode.&amp;#039;&amp;#039; Staatsverlag der DDR. Berlin (Ost) 1987. ISBN 3-329-00119-4. Seite 264&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/1b8d5a53-749c-4b8e-adc9-148136b8232e/ Nachlass Bundesarchiv N 2557]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036535371|VIAF=304365989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Folsch, Renate}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1945–1993)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eisenbahnbehörde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdienter Eisenbahner der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fölsch, Renate&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fölsch, Renate Klara (vollständiger Name); Röske, Renate (Geburtsname); Wilimek, Renate&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SED), MdV und Eisenbahnerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;16Exul82</name></author>
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