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	<title>Renan BE - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 31. Dezember 2025 um 21:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|BE|Bern|Renan}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Renan&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Renan 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Renan COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 00 renan.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Renan BE&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Berner Jura|Berner Jura]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Berner Jura&lt;br /&gt;
| BFS = 0441&lt;br /&gt;
| PLZ = 2616&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.127785&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.929184&lt;br /&gt;
| HÖHE = 907&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 12.62&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.renan.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Berner Jura]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Rennen&amp;#039;&amp;#039; wird heute nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Renan liegt auf {{Höhe|907|CH}}, 8&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich von [[La Chaux-de-Fonds]] (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im westlichen oberen Teil des [[Jura (Gebirge)|Juralängstals]] [[Vallon de Saint-Imier]], auf der linken Seite der [[Schüss]] ({{frS|Suze}}), am unteren Südhang der [[Montagne du Droit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 12,6&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst den obersten Abschnitt des Vallon de Saint-Imier, das von der Schüss entwässert wird. Den zentralen Teil nimmt das gegen Westen schmaler werdende Talbecken ein. Im Norden reicht das Gebiet auf die [[Antiklinale]] der Montagne du Droit (auf dem Boden von Renan bis {{Höhe|1080|CH}}). Nach Süden erstreckt sich die Gemeindefläche auf die nördlichste Krete der in mehrere Teilkämme aufgegliederten Kette des [[Mont d’Amin]]. Auf dieser Kette liegt mit {{Höhe|1265|CH}} der höchste Punkt von Renan. In die Nordflanke hat ein kleiner Bach durch [[Erosion (Geologie)|Erosion]] das Felstal &amp;#039;&amp;#039;L’Embossu&amp;#039;&amp;#039; eingegraben. Ganz im Westen reicht die Gemeinde bis an die Hänge nördlich des Passübergangs [[Vue des Alpes]]. Auf den Kämmen der Montagne du Droit und der Mont d&amp;#039;Amin-Kette befinden sich ausgedehnte Jurahochweiden mit den typischen mächtigen [[Fichten]], die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 6 % auf Siedlungen, 34 % auf Wald und Gehölze und 60 % auf Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Renan gehören die Streusiedlungen [[La Cibourg]] und &amp;#039;&amp;#039;Les Convers&amp;#039;&amp;#039;, die zahlreiche Bauernhäuser entlang der Strasse von Renan auf die Vue des Alpes umfasst, sowie viele Einzelhöfe, die weit verstreut im Tal und auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von Renan sind [[La Ferrière BE|La Ferrière]] und [[Sonvilier]] im Kanton Bern sowie [[Val-de-Ruz NE|Val-de-Ruz]] und [[La Chaux-de-Fonds]] im [[Kanton Neuenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;820&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1860 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|2&amp;#039;097&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;746&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1930 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;176&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1950 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;091&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1970 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;094&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1980 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|882&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1990 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|884&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|836&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2022 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|977&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0441}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Renan zu den mittelgrossen Gemeinden des [[Berner Jura]]s. Von den Bewohnern sind 70,6 % französischsprachig, 25,8 % deutschsprachig und 1,1 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Renan erreichte ihren Höchststand bereits 1860. Danach hat sie bis 1940 durch starke Abwanderung um über 50 % abgenommen. Nach einer Stagnationsphase wurde in den 1970er Jahren infolge der Wirtschaftskrise erneut ein deutlicher Rückgang verzeichnet. Seither werden nur noch geringe Schwankungen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Renan (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 40,20 % (+14,90), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 20,80 % (+4,97), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 17,13 % (−2,95), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 5,45 % (+0,91), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 5,18 % (−0,07), [[Die Mitte|Mitte]] 4,63 % (−3,40), [[Grünliberale Partei|glp]] 3,67 % (−1,22), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 0,69 % (−3,20), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,24 % (−0,49).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Renan war bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hauptsächlich von der [[Landwirtschaft]] geprägt. Danach setzte mit der Einführung der [[Uhr]]enindustrie ein rascher wirtschaftlicher Aufschwung ein. Durch die Krise in der Uhrenherstellung hat Renan schwer gelitten. Heute gibt es Arbeitsplätze im Bereich der Uhrmacherei, im lokalen Gewerbe, und auch die Landwirtschaft spielt noch eine bedeutende Rolle, wobei [[Zucht|Viehzucht]] und [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]] überwiegen. Zahlreiche Erwerbstätige sind Wegpendler und arbeiten in La Chaux-de-Fonds oder in [[Saint-Imier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der rege befahrenen [[Hauptstrasse 30]] von [[Biel/Bienne|Biel]] nach [[La Chaux-de-Fonds]], die bei Renan das Vallon de Saint-Imier verlässt und auf die Höhe von [[La Cibourg]] ansteigt. Am 30. April 1874 wurde die [[Bahnstrecke Biel/Bienne–La Chaux-de-Fonds|Eisenbahnlinie von Biel nach Convers]] mit einem Bahnhof in Renan eröffnet. Der Halt &amp;#039;&amp;#039;Le Creux&amp;#039;&amp;#039; ist nicht mehr in Betrieb; ebenso der Halt in Convers an der [[Bahnstrecke Neuchâtel–Le Locle-Col-des-Roches|Bahnstrecke von Neuchâtel nach La Chaux-de-Fonds]]. Beide bedienten den obersten Abschnitt des Tals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Renan aus 100 m-Inlandflüge-LBS MH01-004659.tif|mini|Luftbild aus 100&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1925)]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 1178 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Runens&amp;#039;&amp;#039;. Das Kapitel Saint-Imier hatte Grundbesitz in Renan. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] wurde der Ort geplündert und gebrandschatzt. Das Dorf gehörte bis 1797 zur [[Herrschaft Erguel]], die dem [[Fürstbistum Basel]] unterstand, wobei auch die Stadt Biel zeitweise grösseren Einfluss ausübte. Von 1797 bis 1815 gehörte Renan zu [[Frankreich]] und war anfangs Teil des [[Département Mont-Terrible]], das 1800 mit dem [[Département Haut-Rhin]] verbunden wurde. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum Bezirk Courtelary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Landesstreik|Generalstreik]] 1918 entschloss sich die Arbeiterschaft einstimmig zum Streik. [[Streikposten]] wurden aufgestellt und bis auf die Fabrik Wuilleumier stellten alle Uhrenfabriken die Arbeit ein. Die übrigen Arbeiter eilten ihren Kollegen in St-Imier zur Hilfe. Am zweiten Tag des Streiks erwiderten diese ihnen die Hilfe und unterstützten sie beim Protest bei Wuilleumier. Sie setzten auch dort die Arbeitniederlegung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=François Kohler |Titel=La Grève générale dans le Jura |TitelErg=Avec Marc Vuilleumier, Eliane Ballif, Mauro Cerrutti et Bernard Chevalley |Sammelwerk=La Grève générale de 1918 en Suisse |Verlag=Éditions Grounauer |Ort=Genève |Datum=1977 |Seiten=63–78, hier S. 66 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Renan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reformierte Dorfkirche wurde 1627–1630 errichtet, 1885 wurde ein [[Neugotik|neugotischer]] Glockenturm angebaut. Das Ortsbild mit schachbrettartigem Grundriss und kubischen drei- bis vierstöckigen Wohnhäusern von 1820–1850 zeigt den typischen Charakter der Dörfer des oberen Vallon de Saint-Imier und des nördlichen Teils des [[Val de Ruz]]. Einige Villen stammen aus der Zeit um 1900. In Les Convers befinden sich zahlreiche alte Bauernhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul-Henri Besson]] (1829–1877), evangelischer Geistlicher und Dichter&lt;br /&gt;
* [[André Evard]] (1876–1972), Maler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Catherine Gfeller |url=https://www.sikart.ch/kuenstlerInnen.aspx?id=4024889 |titel=Evard, Jean André |werk=[[SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz]] |datum=2020-11-17 |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 2018-Renan-Village.jpg|Blick zum Dorfzentrum&lt;br /&gt;
 2018-Renan-Gare.jpg|Bahnhof der SBB&lt;br /&gt;
 Reformierte Kirche, Renan BE 20220727-jag9889.jpg|Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
 2018-Renan-Ecole.jpg|Primarschulhaus / Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
 2018-Renan-Salle-de-Gym.jpg|Turnhalle&lt;br /&gt;
 Hotel Cheval Blanc, Renan BE 20220727-jag9889.jpg|Hotel-Restaurant «Cheval Blanc»&lt;br /&gt;
 2018-Renan-Maison.jpg|Ortstypisches, mehrstöckiges Kubus-Steinhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Renan, Switzerland|Renan BE}}&lt;br /&gt;
* [https://renan.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Renan] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{HLS|272|Renan (BE)|Autor=Christine Gagnebin-Diacon}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1055|Renan|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Berner Jura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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