<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ren%C3%A9e_Falconetti</id>
	<title>Renée Falconetti - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ren%C3%A9e_Falconetti"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ren%C3%A9e_Falconetti&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T10:51:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ren%C3%A9e_Falconetti&amp;diff=2068540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ren%C3%A9e_Falconetti&amp;diff=2068540&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-06T21:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Renée Jeanne Falconetti.jpg|mini|hochkant|Renée Falconetti im Alter von 18&amp;amp;nbsp;Jahren (um 1910/11)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renée Jeanne Falconetti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1892]] in [[Pantin]]; † [[12. Dezember]] [[1946]] in [[Buenos Aires]]), auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maria Falconetti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt, war eine [[Frankreich|französische]] [[Schauspieler]]in. Ab den 1910er Jahren trat sie im [[Paris]]er [[Boulevardtheater]] in Erscheinung und war kurzzeitig Mitglied der [[Comédie-Française]] (1924–1925). Sowohl anerkannt für ihre Auftritte in Komödien als auch Dramen (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Lorenzaccio]]&amp;#039;&amp;#039;, 1927; &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kameliendame]]&amp;#039;&amp;#039;, 1928) wurde ihr Spiel von zeitgenössischen Kritikern mit dem einer [[Réjane|Gabrielle Réjane]] oder [[Eleonora Duse]] verglichen. Nachhaltige Bekanntheit erlangte sie durch die Titelrolle der [[Jeanne d’Arc]] in [[Carl Theodor Dreyer]]s [[Stummfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Passion der Jungfrau von Orléans]]&amp;#039;&amp;#039; (1928), der ihr einziger Auftritt in einem Spielfilm bleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Renée Falconetti wurde 1892 in Pantin&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; (andere Quellen geben fälschlicherweise als Geburtsjahr 1891&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Renée Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. In: Jean-Loup Passek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire du cinéma&amp;#039;&amp;#039;. Larousse, Paris 1986, ISBN 2-03-512303-8, S. 231&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1893 sowie als Geburtsort [[Sermano]], [[Korsika]],&amp;lt;ref&amp;gt;Felice Cappa: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario dello spettacolo del &amp;#039;900&amp;#039;&amp;#039;. Baldini + Castoldi, Milano 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; an) als Tochter von Pierre Falconetti, einem gebürtigen Korsen, und der zwanzig Jahre jüngeren Lucie Lacoste († 1935) geboren. Der Vater arbeitete als Verkäufer für Seide im Pariser Großwarenhaus [[Le Bon Marché|Bon Marché]]. Falconetti, „Nénette“ genannt (im Erwachsenenalter „Falco“), wuchs mit einem jüngeren Bruder auf. Die Ehe der Eltern verlief unglücklich&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 16–17&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie trennten sich, als Falconetti noch ein Kind war. Daraufhin lebte sie bei den Großeltern mütterlicherseits, die eine Schneiderei betrieben. Später wurde sie von ihrer berufstätigen Mutter, getrennt von ihrem Bruder, in einem religiösen Heim untergebracht. Einen Schulabschluss erwarb sie nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falconetti begann früh, die Schauspielerin [[Sarah Bernhardt]] zu verehren und sich im Alter von acht Jahren für den Schauspielberuf zu begeistern. Mit 13 Jahren übernahm sie die Hauptrolle in einer Schulaufführung. 1910 nahm ihre Mutter, die einen Textilunternehmer kennen gelernt hatte, die beiden Kinder wieder zu sich. Falconettis Berufswunsch traf bei den übrigen Familienmitgliedern auf Unverständnis. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage in der sich ihre Familie befand, trat sie eine Stelle in einer internationalen Gesellschaft an. Sie wurde daraufhin unter anderem in die Niederlassungen nach [[Hamburg]] und [[Liverpool]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beziehung zu Henri Goldstuck und erste Theaterauftritte ===&lt;br /&gt;
Während ihres Aufenthalts in England traf die junge Falconetti auf den sehr viel älteren Henri Goldstuck. Der Millionär entstammte einer jüdischen Familie aus [[Riga]] und war durch die Versicherung von Frachtgütern zu Wohlstand gekommen. Falconetti wurde seine Geliebte&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 25–27&amp;lt;/ref&amp;gt; und zog zwei Jahre später mit ihm in ein Haus in die Pariser [[Rue de Longchamp]]. Goldstuck ermöglichte Falconetti fortan, einen gehobenen Lebensstil zu führen und Schauspielunterricht bei [[Maurice de Féraudy]] zu nehmen. Gegen den Willen ihrer Familie bereitete sie sich 1912 auf die Aufnahme am Pariser [[Conservatoire national supérieur d’art dramatique|Conservatoire d’art dramatique]] vor. Gleichzeitig sah sie zahlreiche Theaterstücke unter anderem mit [[Jean Mounet-Sully]] und [[Réjane|Gabrielle Réjane]], die zu einem ihrer Vorbilder wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt; Als eine von 15 Schülerinnen und Schülern wurde Falconetti schließlich am Conservatoire angenommen und gelangte in die Klasse von [[Eugène Silvain]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falconetti besuchte den Unterricht bei Silvain zweimal wöchentlich und erhielt eine klassische Schauspielausbildung. Gegenüber ihren Kommilitonen stets zurückhaltend, machte sie als Schauspielschülerin erstmals im Sommer 1913 auf sich aufmerksam. Beim öffentlichen Vorspiel („Concours“) interpretierte sie eine Szene aus dem dritten Akt von [[George Sand]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Mariage de Victorine&amp;#039;&amp;#039; und belegte einen zweiten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 35–36&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wechselte sie im zweiten Jahr in die Klasse von Mademoiselle du Mesnil und verdoppelte ihre Anstrengungen. Bei ihrem zweiten öffentlichen Vorspiel im Sommer 1914 wählte Falconetti eine Szene aus dem ersten Akt von [[Jean Racine|Racines]] Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Esther&amp;#039;&amp;#039; und belegte zu ihrer Enttäuschung&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt; erneut einen zweiten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Falconetti aus Propagandazwecken mit anderen Schülern des Conservatoire zu einer Tournee durch die [[Schweiz]] verpflichtet. Am 29. Mai 1915 gab sie am Pariser [[Théatre National de l&amp;#039;Odéon|Théatre de l’Odéon]] mit einem Auftritt in [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechows]] Einakter &amp;#039;&amp;#039;[[Der Heiratsantrag]]&amp;#039;&amp;#039; ihr professionelles Bühnendebüt. Drei Jahre sollte Falconetti dem Ensemble des Schauspielhauses angehören. Ihre erste künstlerisch anspruchsvolle Rolle erhielt sie im zweiten Jahr in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Gretchen&amp;#039;&amp;#039; (1916).&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 46&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Durchbruch als Schauspielerin folgte im selben Jahr mit der Nebenrolle der Hélène in [[Saint-Georges de Bouhélier]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Carnaval des enfants&amp;#039;&amp;#039;, dem die Hauptrolle einer Blinden in dem Melodram &amp;#039;&amp;#039;Les Deux Orphelines&amp;#039;&amp;#039; (1917) sowie vermehrt Auftritte in [[Lustspiel]]en folgten. Im Jahr 1917 erschien Falconetti außerdem in dem Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;Le Clown&amp;#039;&amp;#039;, bei dem ihr ehemaliger Mentor Maurice de Féraudy die Regie übernahm und die Hauptrolle spielte. Im selben Jahr sollte sie auch eine Rolle in Georges Denolas und Jean Kemms Stummfilm &amp;#039;&amp;#039;La Comtesse de Somerive&amp;#039;&amp;#039; (1917) bekleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge auf der Bühne und Vertragsschauspielerin an der Comédie-Française ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Ersten Weltkriegs zog Falconetti in eine Wohnung an den [[Avenue des Champs-Élysées|Champs-Élysées]] 32. Nach dem Krieg konnte sie mit der Hauptrolle in Saint-Georges de Bouhéliers Stück &amp;#039;&amp;#039;La Vie d’une femme&amp;#039;&amp;#039; (1919) an vorangegangene Erfolge anknüpfen. Daraufhin verließ sie das Théatre de l’Odéon. Sie ging in europäischen Casinos wie [[Interlaken]], dem [[Lido (Varieté)|Lido]], [[Monte Carlo]] und [[Deauville]] auf Tournee und erschien in Inszenierungen verschiedener Pariser Schauspielhäuser. Erfolge wie &amp;#039;&amp;#039;Aux jardins de Murcie&amp;#039;&amp;#039; am Théâtre Antoine (1919) oder [[Jacques Deval]]s Komödie &amp;#039;&amp;#039;Une faible femme&amp;#039;&amp;#039; (1920), mit der sie sich von der Zusammenarbeit mit Saint-Georges de Bouhéliers löste, standen wenige Misserfolge wie [[Firmin Gémier]]s provokatives Stück &amp;#039;&amp;#039;La Captive&amp;#039;&amp;#039; (1920) oder ihr wenig beachteter Part in [[Sacha Guitry]]s &amp;#039;&amp;#039;Le Comédien&amp;#039;&amp;#039; (1921) gegenüber. Für das Eifersuchtsdrama &amp;#039;&amp;#039;Le feu qui reprend mal&amp;#039;&amp;#039; (1921) erhielt sie großes Lob seitens der Kritiker, die ihre darstellerischen Fähigkeiten als Tragödin mit denen einer Réjane oder [[Eleonora Duse]] verglichen. 500 bis 800 Franc verdiente Falconetti zu dieser Zeit pro Auftritt und hatte den Vorteil, sich ihre Theaterrollen frei aussuchen zu können. Daneben arbeitete sie als Fotomodel für [[Haute Couture]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 erschien Falconetti an der Seite von [[Harry Baur]] und [[Charles Boyer]] in ihrer ersten [[Hosenrolle]] als &amp;#039;&amp;#039;Charly&amp;#039;&amp;#039;, für deren Vorbereitung sie Gesangs- und Ballettstunden genommen hatte. Nach zwei weiteren umjubelten Bühnenrollen (&amp;#039;&amp;#039;La Fille perdue&amp;#039;&amp;#039;, 1923; &amp;#039;&amp;#039;Le Bien-Aimé&amp;#039;&amp;#039;, 1924) wurde sie am 22. Februar 1924 Ensemblemitglied der [[Comédie-Française]]. Falconetti erhoffte sich mit diesem Schritt Rollen in den großen klassischen Tragödien, in denen eine Sarah Bernhardt brilliert hatte. Sie konnte sich jedoch an das dortige strenge [[Repertoiresystem]] und dem vorherrschenden Konkurrenzkampf nicht gewöhnen. Aufgrund der Anspannung begann sie zunehmend unter Schlafstörungen zu leiden. Sie ließ Proben ausfallen und quartierte sich auf dem Anwesen der Schauspielkollegin [[Anna Judic]] auf dem Land in [[Chatou]], unweit von Paris ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Angebot des befreundeten [[Georges de Porto-Riche]] in einem modernen Lustspiel zu erscheinen, schlug Falconetti aus und gab stattdessen mit einer Inszenierung von [[Pierre Augustin Caron de Beaumarchais|Beaumarchais]]’ &amp;#039;&amp;#039;[[Le Barbier de Séville]]&amp;#039;&amp;#039; (1924) ihr Debüt an der Comédie-Française. Mit dem Stück war ihr jedoch kein Erfolg bei Kritikern beschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 119&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl Falconettis moderne Spielweise noch im selben Jahr in dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Amoureuse&amp;#039;&amp;#039; gelobt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt; gab sie nach einer Inszenierung des Stückes &amp;#039;&amp;#039;Bettine&amp;#039;&amp;#039; (1925) mit Maurice Escande ihren Abschied von der Comédie-Française.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammenarbeit mit Carl-Theodor Dreyer ===&lt;br /&gt;
Nach ihrem Ausscheiden aus der Comédie-Française kehrte Falconetti erfolgreich zu Boulevardkomödien zurück. Sie erschien 1925 erneut in der Titelrolle des Charly am Théâtre de l’Étoile sowie in [[Claude Roger-Marx]]’ &amp;#039;&amp;#039;Simili&amp;#039;&amp;#039; jeweils an der Seite von Charles Boyer. Den beiden Stücken folgte die Theaterversion von [[Victor Margueritte]]s Romanerfolg &amp;#039;&amp;#039;La Garçonne&amp;#039;&amp;#039;, durch die der dänische Filmregisseur [[Carl Theodor Dreyer]] auf die Schauspielerin aufmerksam wurde. Dreyer weilte zu dieser Zeit in Paris, wo er nach dem Erfolg seiner Komödie &amp;#039;&amp;#039;Du sollst deine Frau ehren&amp;#039;&amp;#039; (1925) von der [[Société Générale]] eingeladen worden war. Die französische Produktionsfirma bot ihm an, einen Film über eine historische Frauenfigur zu drehen. Dreyer hatte die Wahl zwischen [[Caterina de’ Medici|Katharina von Medici]], [[Marie-Antoinette]] und [[Jeanne d’Arc|Johanna von Orléans]]. Er wählte letztere, woraufhin ihm genügend Zeit für die Dreharbeiten und ein Budget von sieben Millionen Franc zuteilwurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wakeman&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Carl Theodor Dreyer&amp;#039;&amp;#039;. In: John Wakeman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;World Film Directors&amp;#039;&amp;#039;. Volume One, 1890–1945. The H.W. Wilson Company, New York 1987, ISBN 0-8242-0757-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Falconetti wählte er nach einem zweistündigen Gespräch als Titelheldin aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über anderthalb Jahre vergingen vom Beginn der Vorbereitungen bis zum Endschnitt des Stummfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Die Passion der Jungfrau von Orléans]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot;&amp;gt;Siehe &amp;#039;&amp;#039;Die Passion der Jungfrau von Orléans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das große TV-Spielfilm-Filmlexikon&amp;#039;&amp;#039; (CD-ROM). Directmedia Publ., 2006, ISBN 3-89853-036-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dreyer schrieb das ursprünglich auf [[Joseph Delteil]]s preisgekröntem Roman basierende Drehbuch mit dem Historiker [[Pierre Champion (Historiker)|Pierre Champion]] um&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falconetti2&amp;quot;&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt; und orientierte sich an den Original-Dokumenten des Gerichtsprozesses. Gleichzeitig ließ er von [[Hermann Warm]] und [[Jean Hugo]] ein komplexes, detailgetreues [[Filmset|Set]] aus Mauern, Türmen, Häusern, einer Zugbrücke und einer Kirche kreieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wakeman&amp;quot; /&amp;gt; Beim Dreh arbeitete Dreyer überwiegend mit Großaufnahmen von Falconettis Gesicht, die bevorzugt aus der Untersicht aufgenommen wurden&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot; /&amp;gt; sowie mit hochstilisierten Kamerabewegungen. Dies sollte einigen Kritikern missfallen, die den Film später als „eine Streckung von Stillfotografie“ beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wakeman&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl Falconetti als auch das übrige Schauspielensemble um ihren ehemaligen Mentor Eugène Silvain, [[Antonin Artaud]] und [[Michel Simon]] trugen während der Dreharbeiten kein Make-up. Falconetti selbst isolierte sich von den anderen, um sich komplett mit der Rolle identifizieren zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falconetti2&amp;quot; /&amp;gt; Auch ließ sie sich den Kopf für die finale Hinrichtungsszene Johannas kahl scheren. Dieser Umgang mit seiner Hauptdarstellerin sollte Dreyer den Ruf eines anspruchsvollen und tyrannischen Regisseurs einbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wakeman&amp;quot; /&amp;gt; Gerüchten zufolge hätte er Falconettis zutiefst leidenden Gesichtsausdruck nur dadurch erreicht, indem er sie mehrere Stunden auf den Steinfliesen knien und ein und dieselbe Szene bis zu ihrer vollständigen Erschöpfung wiederholen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV-Spielfilm&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl &amp;#039;&amp;#039;Die Passion der Jungfrau von Orléans&amp;#039;&amp;#039; zum kommerziellen Misserfolg geriet, wurde der Film überschwänglich von Kritikern angenommen und gilt heute aufgrund seiner kunstvollen Schwarzweiß-Bilder und Falconettis Darstellung als eine der Höhepunkte des Stummfilmschaffens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;film-dienst&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu den Dreharbeiten erwirkten Falconetti und Henri Goldstuck 1927 eine vielbeachtete Aufführung von [[Alfred de Musset]]s und [[George Sand]]s Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Lorenzaccio]]&amp;#039;&amp;#039; am Theater von Monte Carlo. Falconetti übernahm unter der Regie von [[René Blum]] die männliche Titelrolle. Diese war bei der Premiere des Stücks im Jahr 1896 erstmals von Sarah Bernhardt verkörpert worden. Die Aufführung, mit Harry Krimer in der Rolle des Alexandre, wurde später an das Pariser Théâtre de la Madeleine verlegt und erhielt fabelhafte Kritiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedergang der Karriere ===&lt;br /&gt;
1928 kam Falconettis [[Mäzen]] Henri Goldstuck im Alter von 73 Jahren bei einem Autounfall ums Leben. In seinem Testament bedachte er seine jahrelange Geliebte nicht, sondern nur Falconettis Tochter. Deren Erbteil wurde fortan durch Falconettis Mutter Lucie Lacoste verwaltet. Falconetti focht das Testament vergeblich an. Sie blieb den Aufführungen von Dreyers &amp;#039;&amp;#039;Die Passion der Jungfrau von Orléans&amp;#039;&amp;#039; fern, in dem sie als &amp;#039;&amp;#039;Maria Falconetti&amp;#039;&amp;#039; geführt wurde. Die Uraufführung in Paris zog Proteste der katholischen Kirche nach sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;film-dienst&amp;quot;&amp;gt;Kritik zu &amp;#039;&amp;#039;Die Passion der Jungfrau von Orléans&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039;, 43/1953.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schauspielerin fehlte zu dieser Zeit das Kapital, den langgehegten Wunsch zu erfüllen und ein eigenes Theater zu erwerben. Dieses Vorhaben für mehr künstlerische Freiheit hatte Goldstuck stets abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt; Falconetti mietete daraufhin im Juni das Théâtre Femina, um [[Michel Carré (Librettist)|Michel Carrés]] Pantomimen-Stück &amp;#039;&amp;#039;L’Enfant prodigue&amp;#039;&amp;#039; vorzustellen, was mit Tanz und Musik verbunden wurde. Nach mehreren Monaten kehrte Falconetti noch im September desselben Jahres auf die Theaterbühne zurück und interpretierte die hochgelobte Rolle der [[Die Kameliendame|Kameliendame]], eine der Paraderollen Sarah Bernhardts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate später, im Frühjahr 1929, mietete Falconetti erneut das Théâtre Femina, um ein selbstkreiertes Varieté mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Chanson des bois, des rues et d’ailleurs&amp;#039;&amp;#039; zu etablieren. Ihr Gesang, Tanz und Spiel wurde jedoch von der Kritik verhalten aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem plante Falconetti ein eigenes, „sozial-erzieherisches“ Theater am Théâtre de l’Avenue zu installieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 189&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie engagierte zwei junge Journalisten, machte [[André Bloch-Desmorget]] zum verantwortlichen Leiter und bestellte [[Pierre Lazareff]] zum Sekretär ihres Theaters. Sie selbst sollte auch Regie bei den Inszenierungen übernehmen. Für das Darstellerensemble verpflichtete Falconetti [[Jeanne Lion]], [[Jean-Max]], [[Sylvette Fillacier]], Maurel, Daste, [[A.-M. Julien|Aman Maistre]] und [[Ray Roy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende November 1929 gab Falconettis Ensemble sein Debüt mit &amp;#039;&amp;#039;La Rouille&amp;#039;&amp;#039; am Théâtre de l’Avenue. Das aus Russland stammende Stück mit politischem Inhalt, in dem Falconetti an der Seite von Jean-Max und [[Germaine de France]] eine Nebenrolle übernahm, fiel jedoch beim Publikum durch. Dennoch stand es weiterhin auf dem Spielplan und Falconetti erschien parallel dazu in klassischen Rollen wie Racines [[Phèdre]] sowie in Alfred de Mussets &amp;#039;&amp;#039;Les Caprices de Marianne&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem ließ sie &amp;#039;&amp;#039;Juliette ou la clé des songes&amp;#039;&amp;#039; des bis dahin noch unbekannten [[Georges Neveux]] aufführen. Falconettis Theater verschuldete sich jedoch und nach sechs Monaten Spielzeit am Théâtre de l’Avenue gab ihr Ensemble Anfang April 1930 mit &amp;#039;&amp;#039;Aux jardins de Murcie&amp;#039;&amp;#039; und Ende Mai mit dem Programm &amp;#039;&amp;#039;Divertissement&amp;#039;&amp;#039; ihre letzten Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersiedlung in die Schweiz und Ausreise nach Südamerika ===&lt;br /&gt;
Durch den Misserfolg ihres Theaterprojekts finanziell angeschlagen, verkaufte Falconetti ihre Wohnung in Paris und ihren Landsitz bei [[Compiègne]]&amp;lt;ref&amp;gt;Interview zwischen Hélène Falconetti und [[Richard Einhorn]] (1995). In: &amp;#039;&amp;#039;The Passion of Joan of Arc&amp;#039;&amp;#039; (US-amerikanische Kauf-DVD). The Criterion Collection, 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; und übersiedelte in die Schweiz. Sie trat in den folgenden zwei Jahren nur noch sporadisch in Paris in ihren ehemaligen Erfolgsstücken &amp;#039;&amp;#039;Die Kameliendame&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;La Vie d’une femme &amp;#039;&amp;#039; (beide 1931) und &amp;#039;&amp;#039;Lorenzaccio&amp;#039;&amp;#039; (1932) in Erscheinung. 1934 spielte sie erneut die [[Jeanne d’Arc]] in der 50 Darsteller umfassenden Pariser Inszenierung von Saint-Georges de Bouhélier, dem [[Ferdinand Bruckner]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Kreatur&amp;#039;&amp;#039; (1935) mit Pitoëff folgte. Ihre Karriere in Paris klang noch im selben Jahr aus. Letztmals war Falconetti in der Pariser Revue &amp;#039;&amp;#039;Bœuf sur le toit&amp;#039;&amp;#039; in der sie sang und unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Orroza&amp;#039;&amp;#039; Verse rezitierte, sowie mit der Rolle der [[Andromache]] in [[Louis Jouvet]]s Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[Der trojanische Krieg findet nicht statt]]&amp;#039;&amp;#039; (beide 1935) zu sehen. Für das erfolgreiche Stück von [[Jean Giraudoux]], das durch seine Handlung kurz vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland (1936) hochaktuell wirkte,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;La guerre de Troie n’aura pas lieu&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Literatur Lexikon&amp;#039;&amp;#039; Online. Metzler, Stuttgart 2009,– ISBN 978-3-476-04019-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt Falconetti 10.000 Franc pro Aufführung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende ihrer Theaterlaufbahn zog sich Falconetti wieder in die Schweiz zurück. Projekte in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] zerschlugen sich aufgrund der [[Weltwirtschaftskrise]]. Daraufhin unternahm Falconetti Reisen ins europäische Ausland und lebte ab 1937 ein Jahr lang in [[Rom]], wo sie Gesangsstunden nahm. Durch ihren aufwendigen Lebensstil beliefen sich die Schulden der Schauspielerin 1940 auf 400.000 Schweizer Franken.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 233–234&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und der Besetzung Frankreichs durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]], begann sich Falconetti gemeinsam mit ihrem Sohn auf eine Ausreise nach Südamerika vorzubereiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Renée Falconetti Grave.jpg|mini|Grab Falconettis auf dem Pariser [[Cimetière de Montmartre]] (2006)]]&lt;br /&gt;
Ende Mai 1941 reiste Falconetti nach Frankreich, wo sie vom Präfekten der Gemeinde [[Lapalisse]] [[Visum|Visa]] nach Argentinien via Frankreich, Spanien und Brasilien erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falconetti&amp;quot;&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 237&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Papiere für die Einreise nach Spanien waren jedoch ungültig. Erst durch das Eingreifen des spanischen Botschafters in [[Genf]] erhielt Falconetti am 29. Januar 1942 gültige Visa für Spanien. In [[Portbou]], [[Katalonien]], ließ sich Falconetti am 10. Februar einschiffen und erreichte [[Rio de Janeiro]] am 22. März. Dort weilte sie fünfzehn Monate und brauchte alle ihre mitgeführten Ersparnisse auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Falconetti&amp;quot; /&amp;gt; Am 7. Juni 1943 übersiedelte Falconetti nach [[Buenos Aires]], wo sie auf Empfehlung der in Rio getroffenen Dichterin [[Gabriela Mistral]] Zugang zur dortigen Gesellschaft fand. Finanziell unterstützt von französischen Auswanderern, unterrichtete Falconetti eine Laienspielgruppe und ließ [[Jean Cocteau]]s &amp;#039;&amp;#039;Les Monstres sacrés&amp;#039;&amp;#039;, [[Paul Claudel]]s Dramen &amp;#039;&amp;#039;L’Otage&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;L’Echange&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Le Carnaval des enfants&amp;#039;&amp;#039; aufführen, in dem sie selbst den Part der Mutter übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustriert und Wochen vorher Selbstmordabsichten andeutend,&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt; verstarb Renée Falconetti am Morgen des 12. Dezember 1946 in Buenos Aires. Obwohl sie sich die Nacht zuvor mehrfach erbrochen hatte, lehnte sie es ab, sich von einem herbeigerufenen Arzt behandeln zu lassen. Sie verstarb im Alter von 54 Jahren. Ihr Leichnam wurde nach Frankreich überführt und auf dem Pariser [[Cimetière de Montmartre]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privatleben ===&lt;br /&gt;
Ab circa 1910 bis zu seinem Tod im Jahr 1928 war Renée Falconetti die Geliebte des vermögenden Henri Goldstuck, der ihre Karriere zeitlebens unterstützte. 1915 wurde Falconetti Mutter einer Tochter, Hélène Falconetti, die überwiegend bei ihrer Großmutter mütterlicherseits, Lucie Lacoste, aufwuchs. 1931 wurde ein weiterer Sohn geboren, der mit Falconetti im schweizerischen [[Saanen]] und später in Südamerika aufwuchs. Gegen den Vater des Kindes strebte Falconetti erfolgreiche Klagen auf Vaterschaftsanerkennung und später auf Unterhaltszahlungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 205–209, 231&amp;lt;/ref&amp;gt; Affären unterhielt Falconetti unter anderem zum Autor Saint-Georges de Bouhéliers und ihrem Schauspielkollegen [[Charles Boyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039;. Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2, S. 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 veröffentlichte Hélène Falconetti unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Falconetti&amp;#039;&amp;#039; eine Doppel-Biografie über ihre Mutter und ihren Sohn [[Gérard Falconetti]] (1949–1984), der ebenfalls als Schauspieler tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theaterstücke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Theaterstück !! Rolle !! Bühne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1915&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;demande&amp;quot;| [[Der Heiratsantrag|La demande en mariage]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Théatre de l’Odéon&amp;quot;| [[Théatre National de l&amp;#039;Odéon|Théatre de l’Odéon]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
| Charles II et Buckingham&lt;br /&gt;
| Sarah Duncan&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
| Gretchen&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Barbier&amp;quot;| [[Le Barbier de Séville]]&lt;br /&gt;
| Rosine&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Bonne Mere&amp;quot;| La Bonne Mère&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Grandes Mademoiselles&amp;quot;| Les Grandes Mademoiselles&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Arlesienne&amp;quot;| L’Arlésienne&lt;br /&gt;
| Vivette&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Carnaval&amp;quot;| Le Carnaval des enfants&lt;br /&gt;
| Hélène&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Deux Orphelines&amp;quot;| Les Deux Orphelines&lt;br /&gt;
| Louise&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Bouffons&amp;quot;| Les Bouffons&lt;br /&gt;
| Solange&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Chercheuse&amp;quot;| La Chercheuse d’esprit&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Joli Role&amp;quot;| Le Joli Rôle&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1917&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Souris&amp;quot;| La Souris&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1918&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Mariage de Victorine&amp;quot;| Le Mariage de Victorine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1918&lt;br /&gt;
| Annette et Lubin&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Vie d’une femme&amp;quot;| La Vie d’une femme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Aux jardins de Murcie&amp;quot;| Aux jardins de Murcie&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Antoine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;captive&amp;quot;| La Captive&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| [[Théâtre Antoine]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;faible femme&amp;quot;| Une faible femme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Femina&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920&lt;br /&gt;
| Simoun&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Comedie Montaigne&amp;quot;| [[Théâtre des Champs-Élysées|Comédie Montaigne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Comedien&amp;quot;| Le Comédien&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Édouard VII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;feu qui reprend mal&amp;quot;| Le feu qui reprend mal&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Antoine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1922&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Chair humaine&amp;quot;| La Chair humaine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre du Vaudeville&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1922&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Avocat&amp;quot;| L’Avocat&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre du Vaudeville&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923&lt;br /&gt;
| Charly&lt;br /&gt;
| Charly&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1923&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Fille perdue&amp;quot;| La Fille perdue&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Bien-Aime&amp;quot;| Le Bien-Aimé&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre de la Renaissance&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Ferie amoureuse&amp;quot;| La Férie amoureuse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Barbier&amp;quot;| Le Barbier de Séville&lt;br /&gt;
| Rosine&lt;br /&gt;
| [[Comédie-Française]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Cocu imaginaire&amp;quot;| Le Cocu imaginaire&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Comédie-Française&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1924&lt;br /&gt;
| Amoureuse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Comédie-Française&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| Bettine&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Comédie-Française&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| Charly&lt;br /&gt;
| Charly&lt;br /&gt;
| Théâtre de l’Étoile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| Simili&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre du Vieux-Colombier&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Garconne&amp;quot;| La Garçonne&lt;br /&gt;
| La Garçonne&lt;br /&gt;
| [[Théâtre de Paris]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927&lt;br /&gt;
| [[Lorenzaccio]]&lt;br /&gt;
| Lorenzo&lt;br /&gt;
| Théâtre de Monte-Carlo&amp;lt;br /&amp;gt; [[Théâtre de la Madeleine]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927&lt;br /&gt;
| Miche&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1928&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Dame aux camelias&amp;quot;| [[Die Kameliendame|La Dame aux camélias]]&lt;br /&gt;
| Marguerite Gautier&lt;br /&gt;
| Théâtre Sarah Bernhardt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1928&lt;br /&gt;
| Chanson des bois, des rues et d’ailleurs (Varieté)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Femina&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Dames aux chapeaux verts&amp;quot;| Ces dames aux chapeaux verts&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre Sarah Bernhardt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Rouille&amp;quot;| La Rouille&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre de l’Avenue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
| Juliette ou la clé des songes&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre de l’Avenue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| Divertissement (Varieté)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre de l’Avenue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Dame aux camelias&amp;quot;| La Dame aux camélias&lt;br /&gt;
| Marguerite Gautier&lt;br /&gt;
| Théâtre Sarah Bernhardt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Vie d’une femme&amp;quot;| La Vie d’une femme&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932&lt;br /&gt;
| Lorenzaccio&lt;br /&gt;
| Lorenzo&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934&lt;br /&gt;
| Jeanne d’Arc&lt;br /&gt;
| Jeanne d’Arc&lt;br /&gt;
| Théatre de l’Odéon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;Creature&amp;quot;| La Créature&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Théâtre des Mathurins&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1935&lt;br /&gt;
|data-sort-value=&amp;quot;guerre&amp;quot;| [[Der trojanische Krieg findet nicht statt|La guerre de Troie n’aura pas lieu]]&lt;br /&gt;
| Andromaque&lt;br /&gt;
| Théâtre des Mathurins&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1917: Le Clown (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1917: La comtesse de Somerive (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1928: [[Die Passion der Jungfrau von Orléans]] (&amp;#039;&amp;#039;La Passion de Jeanne d’Arc&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Maria Falconetti […] zeigt so viel verschiedene Gesichter des Leidens, der Qual, der Todesangst, daß man geradezu glauben könnte, es trete da im Bilde immer wieder ein anderer Mensch vor uns hin. Und vergleicht man gar ihr Privatbild mit einem der Bilder, die sie als Johanna zeigen, ist man durchaus versucht, es für überhaupt unmöglich zu halten, daß dies ein und derselbe Mensch ist. Ganz ohne Maske hat sich dieses Gesicht in ein völlig anderes, völlig entgegengesetztes verwandelt […].&lt;br /&gt;
 |Quelle=Rezension ihres Films &amp;#039;&amp;#039;Die Passion der Jungfrau von Orléans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vobachs Frauenzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 32. Jahrgang, Heft 1, 1929&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sdh|01|01|1929|12|Revue des Films: Gesichter|anno-plus=ja|NAME=Vobachs Frauenzeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hélène Falconetti: &amp;#039;&amp;#039;Falconetti.&amp;#039;&amp;#039; Ed. du Cerf, Paris 1987, ISBN 2-204-02845-2 ({{Google Buch |BuchID=IEQcAQAAIAAJ}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cineartistes.com/fiche-Ren%E9e+Falconetti.html Kurzbiografie.] cineartistes.com (französisch).&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0266029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118954040|LCCN=n88646024|VIAF=17245137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Falconetti, Renee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Falconetti, Renée&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Falconetti, Renée Jeanne (vollständiger Name); Falconetti, Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französische Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pantin]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Buenos Aires]], Argentinien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
	</entry>
</feed>