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	<title>Remstädt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:50:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Remst%C3%A4dt&amp;diff=136792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: typo</title>
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		<updated>2026-02-08T10:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Gemeindename      = Nessetal&lt;br /&gt;
|Gemeindeart       = Landgemeinde&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/58/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/41/16/E&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum = 2019-01-01&lt;br /&gt;
|Fläche            = 7.44&lt;br /&gt;
|Einwohner         = 1000&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/gotha/16067091x0DU5__remst%C3%A4dt/ |titel=Remstädt: Ortsteil der Landgemeinde Nessetal |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe              = 375&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1     = 99869&lt;br /&gt;
|Vorwahl1          = 03621&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remstädt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Landgemeinde [[Nessetal]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Gotha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Remstädt-Kirche-3-CTH.jpg|rechts|miniatur|[[Pfarrkirche St. Lukas (Remstädt)|Pfarrkirche St. Lukas]] ({{Coordinate|text=Lage→|NS=50/58/48.983991/N|EW=10/41/2.246418/E|type=landmark|name=St. Lukas|region=DE-TH}})]]&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Remstädt liegt am nördlichen Stadtrand von Gotha am rechten Ufer des &amp;#039;&amp;#039;Flutgrabens&amp;#039;&amp;#039;, der von Gotha kommt und nordwestlich von [[Goldbach (Nessetal)|Goldbach]] in die [[Nesse (Hörsel)|Nesse]] mündet. Südwestlich des Dorfes liegt der 431&amp;amp;nbsp;m hohe [[Krahnberg]], im Norden der 316&amp;amp;nbsp;m hohe Grenzberg, über den die Gemarkungsgrenze zu [[Warza]] verläuft. Die nahegelegene [[Bundesstraße 247|B 247]] von Gotha nach [[Bad Langensalza]] trennt den Ort von den jenseits der Straße liegenden Kiesgruben, deren nördlicher Teil auf Remstädter Gebiet liegt. Die Dorfmitte (&amp;#039;&amp;#039;Hauptstraße&amp;#039;&amp;#039;) liegt in 270&amp;amp;nbsp;m ü. NN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[9. Jahrhundert]]s wurde Remstädt in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof [[Lullus (Lul)|Lullus]] († 786) von Mainz erbauten [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] als &amp;#039;&amp;#039;Rimistede&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Dass die Gemeinde Remstädt 1200 Jahre alt ist, zeigt sich insbesondere an der alten Bausubstanz, wie dem ehemaligen Rittergut und dem Gebäudeensemble in der Hauptstraße. Hier stehen zahlreiche Wohnhäuser unter Denkmalschutz.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach [[Johann Georg August Galletti|Galletti]] lebte in Remstädt 1265 ein Edelmann namens &amp;#039;&amp;#039;Christian von Remistete&amp;#039;&amp;#039;. Ein &amp;#039;&amp;#039;Ritter Gerhard von Remstedt&amp;#039;&amp;#039; überließ 1322 dem [[Kreuzkloster Gotha|„Kreuzkloster“]] alle Güter nebst dem [[Patronatsrecht]] der Kirche. Remstädt war wie viele Dörfer im Umfeld der Herzogtümer ein [[Küchendorf]], das Lebensmittel in die herzogliche Hofküche zu liefern hatte. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1625) raffte Pest fast die Hälfte der Einwohner dahin.&amp;lt;ref&amp;gt;Galletti: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung des Herzogthums Gotha&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte bereits 1421 zum [[Amt Gotha]], das ab 1640 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha]], ab 1672 zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] und ab 1826 zum [[Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] gehörte. Seit 1920 lag er im Land [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die historisch wertvollen Architekturzeugen zu erhalten und einer moderneren Lebensweise anzupassen, ist der Ort nach 1990 in das [[Dorferneuerungsprogramm]] des Landes Thüringen aufgenommen worden. Gefördert wurden in diesem Zusammenhang typische, dem Dorfcharakter angepasste Baustile, wie die Erneuerung der alten Hoftore, Fachwerkfassaden, Fenster und Türen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurden die zuvor selbständigen Gemeinden Remstädt, [[Ballstädt]], [[Bufleben]], [[Friedrichswerth]], [[Goldbach (Nessetal)|Goldbach]], [[Haina (Nessetal)|Haina]], [[Hochheim (Nessetal)|Hochheim]], [[Brüheim]], [[Wangenheim]], [[Warza]] und [[Westhausen (Nessetal)|Westhausen]] zur Landgemeinde [[Nessetal]] zusammengeschlossen. Brüheim war Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Mittleres Nessetal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994 – 747&lt;br /&gt;
* 1995 – 772&lt;br /&gt;
* 1996 – 802&lt;br /&gt;
* 1997 – 862&lt;br /&gt;
* 1998 – 883&lt;br /&gt;
* 1999 – 893&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000 – 931&lt;br /&gt;
* 2001 – 950&lt;br /&gt;
* 2002 – 968&lt;br /&gt;
* 2003 – 983&lt;br /&gt;
* 2004 – 965&lt;br /&gt;
* 2005 – 964&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006 – 976&lt;br /&gt;
* 2007 – 973&lt;br /&gt;
* 2008 – 973&lt;br /&gt;
* 2009 – 962&lt;br /&gt;
* 2010 – 950&lt;br /&gt;
* 2011 – 949&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012 – 940&lt;br /&gt;
* 2013 – 959&lt;br /&gt;
* 2014 – 963&lt;br /&gt;
* 2015 – 977&lt;br /&gt;
* 2016 – 974&lt;br /&gt;
* 2017 – 970&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=67056&amp;amp;Aevas2=Aevas2 |titel=Bevölkerung Gemeinde Remstädt |werk=statistik.thueringen.de |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Pfarrkirche St. Lukas (Remstädt)|Kirche St. Lukas]]: Im 16. Jahrhundert wurde das alte Langhaus, das westlich an den Kirchturm anschloss, abgerissen, und im Westen des Turmes wurde ein neues Kirchenschiff errichtet, das man heute durch den Turm betritt. Nach Galletti wurde die Kirche 1670 &amp;#039;&amp;#039;von Grund aus neu gebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die nicht besonders helle Kirche verfügt über inzwischen etwas ausgedunkelte Ausmalung. Die kunstvolle Schablonenmalerei der Emporenfüllungen beeindruckt jedoch. Ein einfacher, pokalförmiger Taufstein steht vor dem Altar. In die Stufe zum Chorraum sind die Jahreszahlen 1406 * 1560 * 1670 * 1747 eingemeißelt. Sie erinnern an die verschiedenen Bauepochen der Kirche. Seit dem 31. Oktober 2008 ([[Reformationstag]]) läuten im Turm wieder drei Glocken. Die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eingezogenen Bronzeglocken wurden nicht alle auf dem Hamburger [[Glockenfriedhof]] wiedergefunden. Die Kirchgemeinde gehört zum Kirchspiel [[Goldbach (Nessetal)|Goldbach]].&lt;br /&gt;
* Remstädter Teich: Am südöstlichen Ortsrand von Remstädt gelegen, stellt der Teich ein kleines Naherholungsgebiet für die Dorfbewohner dar. Er wird vom ortsansässigen Anglerverein bewirtschaftet. Der Teich ist ein recht tiefes Gewässer, das von zahlreichen Quellen gespeist wird. Es war einst eines der wertvollsten Besitztümer der Herren von Remstädt.&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmale in Nessetal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bartholomäus Helder]] (um 1585–1635), Komponist und Kirchenlieddichter, war von 1616 bis zu seinem Tod Pfarrer in Remstädt.&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Bachoff von Echt (Politiker)|Johann Friedrich Bachoff von Echt]] (1643–1726), Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Conrad Ekhof]] (1720–1778), wohnte im April 1778 im Haus Hauptstraße 38 neben der Kirche. Eine Gedenktafel erinnert daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalprojekt.org/2008/remstaedt_wk1_thuer.htm Website des Onlineprojektes Gefallenendenkmäler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nessetal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4363336-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remstadt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nessetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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