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	<title>Remschütz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:28:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Remsch%C3%BCtz&amp;diff=1700224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Skulpturenpark - Link(s) ersetzt durch Skulpturengarten</title>
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		<updated>2025-04-13T16:44:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Skulpturenpark - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Skulpturengarten&quot; title=&quot;Skulpturengarten&quot;&gt;Skulpturengarten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Saalfeld/Saale&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/40/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/21/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 210 &amp;lt;!-- Quelle: thueringenviewer.thueringen.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 361&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saalfeld.de/stadt_verwaltung/stadtinfo/statistische-daten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten 2023 |abruf=2024-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07318&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03671&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = LK_SLF_RU_Remschuetz.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Remschütz im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Saalfeld - Fachwerkhäuser in Remschütz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Fachwerkhäuser in Remschütz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Kreisstadt]] [[Saalfeld/Saale]] im [[Thüringen|thüringischen]] Landkreis [[Landkreis Saalfeld-Rudolstadt|Saalfeld-Rudolstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Remschütz liegt etwa drei Kilometer nördlich ([[saale]]abwärts) des Stadtzentrums von Saalfeld und unterhalb des [[Kulm (Saalfeld)|Kulmberges]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://saale-online.de/die-region/staedte-und-gemeinden/saalfeld/natur/aussichtspunkte/ |titel=Aussichtspunkte |sprache=en |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor den Süd-/Westhängen des großen Waldgebietes der [[Saalfelder Heide]]. Im Norden bis Nordosten ist Remschütz von bewaldeten Bergen gesäumt, zu denen auch der Kulm gehört. Nordwestlich bis südöstlich schließt sich das Saaletal an Remschütz an. Durch seine Lage ist hier das Klima noch etwas milder als in der ohnehin schon begünstigten Saaleaue um Saalfeld und [[Rudolstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saale fließt durch Remschütz und trennt den Ort somit in zwei Teile. Nordwestlich von Remschütz beginnt nach ca. 2,5 km der Rudolstädter Ortsteil [[Schwarza (Rudolstadt)|Schwarza]] und an diesen anschließend Rudolstadt selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Dorfes Remschütz ist [[Slawische Sprachen|slawischen]] Ursprunges. Es wird nachweislich in einer Bestätigungsurkunde zur Gründung der [[Benediktinerabtei]] Saalfeld 1074 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;„Remischzi“&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und war eines der Zinsdörfer der Abtei. Etwa 1425 wurde das Stiftsdorf vom [[Kurfürstentum Sachsen|kurfürstlich-sächsischen]] [[Amt Saalfeld]] übernommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0006146 024 Ansicht des Lagers mit Kindergruppe.jpg|mini|links|Betriebsferienlager &amp;#039;Magnus Poser&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde das Dorf mehrfach durch Einquartierungen und Durchzug von Truppen in Saalfeld und Umgebung (1628, 1629, 1631, 1633, 1636, 1637) sowie damit einhergehenden [[Epidemie]]n stark belastet. 1640 wurden Saalfeld und viele der umliegenden Dörfer, dazu gehörte auch Remschütz, durch ein siebenwöchiges [[Feldlager]] von je etwa 40.000 Soldaten der kaiserlichen und schwedischen Hauptarmeen vollständig verwüstet. Die Bevölkerung des Ortes wurde um ein Drittel dezimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kriegsjahre von 1792 bis 1815 hinterließen Spuren. Die [[Gefecht bei Saalfeld|Schlacht]] zwischen den [[Preußische Armee|Preußen]] und dem napoleonischen Heer 1806 bei [[Wöhlsdorf (Saalfeld)|Wöhlsdorf]], in der [[Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806)|Prinz Louis Ferdinand von Preußen]] fiel und die nachfolgenden Plünderungen führten zu großer Not. Der Platz am Rande Wöhlsdorfs, an dem der Prinz verwundet wurde, ist durch einen [[Gedenkstein]] bezeichnet. Nur wenige Meter entfernt davon soll er gestorben sein und ein von Baumeister Schinkel entworfenes Denkmal erinnert an dieser Stelle daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten unterhielt der [[Carl Zeiss (Unternehmen)|VEB Carl Zeiss]] Jena für Kinder seiner Betriebsangehörigen im Ort das [[Ferienlager|Betriebsferienlager]] „[[Magnus Poser]]“.&lt;br /&gt;
[[Datei:Remschütz Stein mit Hochwasser- und Eismarken.JPG|mini|Stein mit Hochwasser- und Eismarken am Saaleufer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Remschütz Bauernhof.PNG|mini|Bauernhof mit überdachtem Hofübergang, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Remschütz Kunstufer Abakus in der Saale.JPG|mini|Abakus (Rechenhilfsmittel) in der Saale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Zwei Drittel der Bevölkerung von Remschütz bestritt ihr Leben als Pferdebauern, die mit ihren Pferden bis in das 19. Jahrhundert zu [[Frondienst]]en verpflichtet waren. Etwa ein Drittel der Bauern waren durch späteren Zuzug mit geringeren Rechten an der Nutzung des gemeinschaftlichen Grundbesitzes, wie zum Beispiel dem [[Dorfanger]] ausgestattet. Neben Feldanbau, Viehzucht und einem kleinen Weinanbau, dessen Terrassenanlage heute noch zu erkennen ist, spielte im 19. Jahrhundert der [[Hopfen]]anbau eine größere Rolle. Mit der nicht ungefährlichen [[Flößerei]] auf der Saale verdienten sich einige Einwohner ein willkommenes Zubrot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts wuchs durch die Industrialisierung in und um Saalfeld die Einwohnerzahl. Waren es in Remschütz um 1845 nur etwa 180 Einwohner, so lebten bereits 90 Jahre später fast 600 Menschen im Ort. Die neu hinzugezogenen Einwohner ließen sich in der Mehrheit im neueren Teil des Dorfes rechts der Saale nieder. Aber auch dort findet man&lt;br /&gt;
noch alte Bauernhöfe, die auf eine Besiedlung zumindest im späten Mittelalter schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der [[Hohenwartetalsperre]] (1935–1942) traten auch die häufigen Überschwemmungen in den an der Saale liegenden Orten, wie auch in Remschütz, nicht mehr auf. Fast jährlich kam es durch starken, längeren Regen, bei dem das obere Saaletal mit seinen tief eingeschnittenen Tälern ein riesiges Sammelbecken für das Regenwasser darstellte, zu großen Schäden. Besonders im Frühjahr, zu den immer wieder auftretenden Eisfahrten, schob sich das aufbrechende Eis auf der Saale zu hohen Barrieren auf. Wenn dann noch gleichzeitig Regen einsetzte, überflutete die Saale weite Landstriche der Saaleaue und richtete große Schäden an. Welche Höhen der Saalespiegel dabei erreichen konnte, lässt sich an einem auf dem Dorfanger rechts der Saale aufgestellten Stein ablesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Caspar Sagittarius (Historiker)|Kaspar Sagittarius]]: &amp;#039;&amp;#039;Saalfeldische Historien.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrag der Stadt Saalfeld a.S. zum ersten Male herausgegeben von [[Ernst Devrient]]. Wiedemann, Saalfeld a.S. 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl H. W. Münnich: &amp;#039;&amp;#039;Die malerischen Ufer der Saale.&amp;#039;&amp;#039; Mit 60 Ansichten nach der Natur gezeichnet von Julius Fleischmann. Adler &amp;amp; Dietze, Dresden 1848.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswertes ===&lt;br /&gt;
Das linke Saaleufer, die so genannte Bauernseite (Florian-Geyer-Straße), weist fast geschlossen [[Fachwerkhaus|Fachwerk]]-Bauernhöfe (zum Teil [[Dreiseithof|Drei-]] und [[Vierseithof|Vierseitenhöfe]]) auf. Besonders hervorzuheben ist das Haus Nr.&amp;amp;nbsp;73, das noch einen originalen, überdachten Hofübergang im ersten Obergeschoss zwischen Haupt- und Nebenhaus aufweist. Die Gebäude wurden alle aufwändig restauriert bzw. erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstufer ===&lt;br /&gt;
Links der Saale, fast am Ende der Bauernseite (unterer Teil der Florian-Geyer-Straße) wurde 1994 das &amp;#039;&amp;#039;Kunstufer&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Hier stehen zahlreiche [[Sandstein]]skulpturen von Künstlern aus Deutschland und anderen Ländern. Im Rahmen des 1.&amp;amp;nbsp;Internationalen Steinbildhauer-Symposiums „Peace Stones of Europe“ wurden diese als Dauerleihgabe am Entstehungsort überlassen. Der Hauptinitiator für den [[Skulpturengarten|Skulpturenpark]], wie auch für den Stein mit den Hochwassermarkierungen auf dem Dorfanger, ist der in Remschütz beheimatete Künstler [[Kristian Körting]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kunstverein-saalfeld.de/kunstufer.htm Kunstverein Saalfeld].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.remschuetz.de Private Homepage über Remschütz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Saalfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4470471-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remschutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Saalfeld/Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1074]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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