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	<title>Remels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Remels&amp;diff=678013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: doppelten Parameter entfernt</title>
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		<updated>2025-09-15T06:28:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Parameter entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Uplengen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53.305737&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.751734&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 4,6&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 10,5&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.94&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 4060&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://issuu.com/druckdesign/docs/blattje_nr._135_ausgabe_m_rz_april_2025 |titel=Einwohner der Ortschaft Bühren |werk=issuu.com |hrsg=Gemeinde Uplengen |seiten=15 |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26670&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04956&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Uplengen-Remels 2023.jpg|mini|hochkant=1.25|Remels]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als Streusiedlung mit rund 3400 Einwohnern&amp;lt;ref&amp;gt;Uplengen.de: {{Webarchiv |url=http://www.uplengen.de/index.php?m=1&amp;amp;hid=290&amp;amp;bid=539&amp;amp;av=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zahlen, Daten, Fakten&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131004220156 }}, abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit weitem Abstand größte Ortsteil von [[Uplengen]] im [[Ostfriesland|ostfriesischen]] [[Landkreis Leer]]. In der [[Raumordnung]] des Landes Niedersachsen wird der Hauptort als [[Grundzentrum]] für die Gemeinde geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Streusiedlung]] Remels liegt im Zentrum der Gemeinde Uplengen auf einem von Südwest nach Nordost verlaufenden Geestrücken am Kreuzungspunkt der niedersächsischen Landesstraßen 24 und 18, etwa zehn Kilometer östlich von [[Hesel]] und rund dreizehn Kilometer westnordwestlich von [[Westerstede]] entfernt. Der Ort befindet sich auf [[Podsol]]-Böden, die bis auf Höhen von {{Höhe|4.6}} bis {{Höhe|10.5|DE-NHN}} ansteigen. Im Norden grenzt ein Bereich mit [[Plaggenesch]] (unterlagert von [[Pseudogley]]-Braunerde) an, im Südwesten ein Bereich mit [[Gley]]grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Ortsgebiet ist seit der Frühzeit besiedelt. Dies ist durch mehrere [[prähistorisch]]e Funde bezeugt. Der erhöhte Ort, an dem sich heute die Kirche befindet, bildete eine Insel im vom Moor umschlossenen Gebiet. Remels ist einer der wenigen Orte in [[Ostfriesland]], an denen auch heute noch obertägig sichtbare Grabhügel zu finden sind. Bei Ausgrabungen im Jahre 2006 kamen vorgeschichtliche Siedlungsreste (Pfostenlöcher und Gruben) zutage sowie eine [[Feuerstein]]klinge, die vermutlich in das späte [[Neolithikum]] zu datieren ist.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Prison (Archäologischer Dienst der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [https://archaeologie.ostfriesischelandschaft.de/ausgrabungen/ Seite 22, Remels (2006)], abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bereich des geplanten Neubaugebietes &amp;#039;&amp;#039;Feldkamp&amp;#039;&amp;#039; entdeckten Archäologen Hinweise auf [[bronzezeit]]liche Grabanlagen und eine wohl dazugehörige Siedlung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Bärenfänger]] (Archäologischer Dienst der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [https://archaeologie.ostfriesischelandschaft.de/ausgrabungen/ Seite 22, Remels (2005)], abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kontinuierliche Besiedelung ist seit dem 9. Jahrhundert belegt. Aus dieser Zeit datieren 2007 entdeckte Siedlungsspuren, darunter mehrere Pfostenlöcher, die teilweise in Reihen liegen, und Brunnen. Mittels der Pfostengruben konnte bislang der Grundriss eines dreischiffigen Wohnhauses identifiziert werden, das wohl dem Typ &amp;#039;&amp;#039;Gasselte B&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen ist. Es war West-Ost ausgerichtet, 15&amp;amp;nbsp;m lang und zwischen 5,75 und 7,75&amp;amp;nbsp;m breit. Zusätzlich besaß es einen Anbau am Westende von 2,50&amp;amp;nbsp;m Länge.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Kanczok: (Archäologischer Dienst der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [https://archaeologie.ostfriesischelandschaft.de/ausgrabungen/ Seite 22, Remels (2007)], abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] ist das Dorf Hauptort des [[Lengenerland]]es. Es war die kleinste Landschaft mit dem seinerzeit größten Kirchspiel in Ostfriesland. Im Umkreis von zwei bis vier Kilometer befinden sich die neun Loogen (Bauerschaften) Poghausen, Spols, Bühren, Großsander, Kleinsander, Jübberde, Selverde, Kleinoldendorf und Großoldendorf wie ein Kranz um den zentralen Kirchort Remels herum. Aus den Orten liefen Straßen sternförmig auf die im 13. Jahrhundert errichtete [[St.-Martin-Kirche (Remels)|Kirche]] zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Uplengen.de: {{Webarchiv|url=http://www.uplengen.de/index.php?sid=8pt5s9e3uuk7hmq0p5aovt6sqv6ifb2l&amp;amp;m=1&amp;amp;hid=291 |wayback=20160319134834 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lage, Name, Größe und Vorgeschichte Uplengen&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise hatte die Kirche einen Vorgängerbau aus Holz, der bis dato noch nicht nachgewiesen werden konnte. Ein Sarkophagdeckel aus [[Solling]]er [[Sandstein]], der in das 11. Jahrhundert datiert wird, und ein Sandsteinsarkophag, die in unmittelbarer Nähe zur Kirche gefunden wurden, deuten auf ein frühes christliches Leben in Remels. Beide zeugen zudem davon, dass es im Lengenerland eine begüterte Schicht gegeben haben muss, die sich solch aufwändige Begräbnisse leisten konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeinde Remels&amp;quot;&amp;gt;St. Martins Kirchengemeinde Uplengen Remels: {{Webarchiv|url=https://kirche-remels.wir-e.de/Unsere-Kirche |wayback=20160105234612 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die St. Martinskirche in Remels&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 8. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Remels in die neue Gemeinde Uplengen eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=262|Seiten=262 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ortsvorsteher ist Peter Walde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://uplengen.de/B%C3%BCrger-Gemeinde/Politik-Rathaus/Ortsvorsteher |titel= Gemeinde Uplengen Ortsvorsteher|abruf=2022-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
Als Versammlungsort des [[Lengenerland]]es taucht Remels bis 1500 in den Urkunden als &amp;#039;&amp;#039;Lengen&amp;#039;&amp;#039; auf. Im Jahre 1473 wird der Ort erstmals als &amp;#039;&amp;#039;to Remelse int dorp&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die heutige Schreibweise ist seit 1589 geläufig. Über die Deutung des Namens herrscht Unklarheit. Vermutet wird eine &amp;#039;&amp;#039;-ingi&amp;#039;&amp;#039;-[[Derivation (Linguistik)|Ableitung zum Rufnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Remmel&amp;#039;&amp;#039;. Eine weitere Deutung stützt sich auf die Lage des Ortes, die auch auf eine Zusammensetzung des Rufnamens &amp;#039;&amp;#039;Rem(m)e&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Loh&amp;#039;&amp;#039; (Hain, Wald) hindeuten könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot;&amp;gt;Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Remels.pdf &amp;#039;&amp;#039;Remels, Verwaltungssitz der Gemeinde Uplengen, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 778&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 8. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Ortsbevölkerung wuchs vor allem durch die Aufnahme von Vertriebenen aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches beträchtlich. 1946 betrug die Zahl der Ostvertriebenen 396 von insgesamt 1601 Einwohner. Dies entsprach einem Anteil von 24,7&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
!  Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;ochr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 360&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 516&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 549&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 551&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 685&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 856&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
!  Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1029&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1605&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1565&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1583&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1995&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Remels wird im Gedicht „Fortsetzung der Nachtfahrt“ von [[Robert Gernhardt]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Gernhardt |Titel=Im Glück und anderswo. Gedichte |Verlag=Fischer Klassik |Ort=Frankfurt/M. |Datum=2014 |ISBN=3-596-90517-6 |Seiten=137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gernhardt beschreibt hier eine Fahrt vom Bahnhof [[Augustfehn]] nach Remels durch die dunkle Nacht und somit, so der Germanist Tobias Eilers in seiner Dissertation, „eine Vorstellung vom Lebensende [[ex negativo]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Eilers |Titel=Robert Gernhardt. Theorie und Lyrik. Erfolgreiche komische Literatur in ihrem gesellschaftlichen und medialen Kontext |Verlag=Waxmann |Ort=Münster |Datum=2011 |ISBN=3-8309-2556-5 |Seiten=269}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ulfert Lüken]] (1895–1967), Maler, Grafiker und Galerist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Remels.pdf Beschreibung von Remels] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Uplengen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1076381855|VIAF=317087575}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Uplengen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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