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	<title>Rembourskredit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:01:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rembourskredit&amp;diff=155992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emberwit: linkfix</title>
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		<updated>2023-08-24T22:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rembourskredi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;t [{{IPA|rãbu:r–}}] ist im [[Bankwesen]] eine besondere Form des [[Akzeptkredit]]s, dem ein grenzüberschreitender [[Warenhandel]] zugrunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Diese Definition des [[Bundesgerichtshof|BGH]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lindenmaier-Möhring|BGH LM]] § 675 Nr. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; erfasst einerseits den grenzüberschreitenden Warenhandel und andererseits die Mitwirkung eines [[Kreditinstitut]]s mittels Akzeptkredit.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=RHohBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1355&amp;amp;dq=Rembourskredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=yb0vVYicH8TeONuNgMAM&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Rembourskredit&amp;amp;f=false Peter Derleder u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zum deutschen und europäischen Bankrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 1355]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort „rembours“ stammt aus dem Französischen und bedeutet „Rückzahlung einer Auslandsforderung durch Vermittlung einer Bank“. Der Rembourskredit verstärkte sich durch die Intensivierung des internationalen Handels ab 1950. Als Beteiligte treten der [[Import]]eur, der [[Export]]eur und eine Remboursbank auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Oft wird der Rembourskredit mit dem [[Akkreditiv]] verwechselt oder als Synonym gebraucht. Der Rembourskredit ist als [[Bankkredit]] für alle Beteiligten offen zu erkennen, beim Akkreditiv kann der Begünstigte nicht erkennen, ob damit eine Kreditgewährung gegenüber dem Auftraggeber verbunden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=WC2fBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA54&amp;amp;dq=Rembourskredit&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=OHk3VYeqMoWssgH08oGgAQ&amp;amp;ved=0CCQQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Rembourskredit&amp;amp;f=false Siegfried Suda, &amp;#039;&amp;#039;Die Kreditleihe im Außenhandel&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 51]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rembourskredit ist eine Sonderform des Akzeptkredits, denn er verwendet dieses Bankprodukt lediglich als Bestandteil eines neuen [[Finanzierungsinstrument]]s. Außerdem sind beim Rembourskredit Warendokumente als [[Kreditsicherheit]] der Remboursbank einzureichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;direkten Rembourskredit&amp;#039;&amp;#039; unterhält der Importeur eine unmittelbare Beziehung zur Remboursbank, mit der er einen [[Kreditvertrag]] über den Rembours abschließt. Beim &amp;#039;&amp;#039;indirekten Rembourskredit&amp;#039;&amp;#039; sucht der Importeur über seine [[Hausbank]] die Verbindung zu einer Remboursbank (eine [[Korrespondenzbank]]), die im Auftrag und für Rechnung der Hausbank den Rembourskreditvertrag abschließt („vermittelter Rembourskredit“). Dieses Verfahren nennt man im Bankwesen den „Rembours of London“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Kalveram]], &amp;#039;&amp;#039;Bankbetriebslehre I&amp;#039;&amp;#039;, 1950, S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Die Remboursbank schließt mit dem Importeur einen Rembourskreditvertrag, der den Akzeptkredit und die [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] bestimmter Warendokumente (meist [[Konnossement]]e) vorsieht. Der Exporteur stellt daraufhin eine [[Wechsel (Urkunde)|Tratte]] aus, die von der Remboursbank als [[Bezogener|Bezogenem]] akzeptiert wird. Die Remboursbank verpflichtet sich wechselrechtlich zur Einlösung der auf sie gezogenen und von ihr akzeptierten Tratte am Verfalltage. Der Akzeptkreditnehmer, der selbst auf dem Wechsel nicht unterschreibt, verpflichtet sich gegenüber der Remboursbank auf Grund des Akzeptkreditvertrages. Der Exporteur hat nun die Sicherheit, dass durch das Bankakzept die Bank als zusätzlicher [[Schuldner]] für seine [[Forderung]] haftet und kann deshalb der Remboursbank die Warendokumente zur Verfügung stellen. Da es sich bei den Warendokumenten um gekorene [[Orderpapier]]e handelt, ist der legitimierte Inhaber dieser Wertpapiere zugleich Eigentümer der exportierten Waren ([[Traditionspapier]]e). Das bedeutet, dass die Remboursbank durch [[Indossament|Indossierung]] dieser Transportdokumente auch Eigentümerin der Waren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Remboursbank gewährt einen dokumentären Akzeptkredit, mit dem der Importeur die Waren bezahlen kann, diese [[Zug um Zug (Recht)|Zug um Zug]] gegen Übergabe der Warendokumente erhält und der Exporteur den Kaufpreis der Waren vereinnahmt. Der Rembourskredit ist damit ein [[Zahlungsmittel]] im [[Außenhandel]], das dem Exporteur den Kaufpreis sichert und dem Importeur den Eingang der Waren gewährleistet. Beide Parteien können deshalb mit Hilfe des Rembourskredits die Risiken einer [[Vorauszahlung]] bzw. eines ungewollten [[Warenkredit]]s ausschließen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditgeschäft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emberwit</name></author>
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