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	<title>Remaclus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Remaclus&amp;diff=126537&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kleon3: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-04T22:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Malmedy 018.jpg|mini|Statue des Heiligen Remaclus in [[Malmedy]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Remaclus Waldorf (2019-07-14 Sp).JPG|mini|hochkant=0.7|St. Remaclus, Statue in der ihm geweihten Pfarrkirche von [[Waldorf (Rheinland-Pfalz)|Waldorf]] (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remaclus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Remaklus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 600; † 3. September der Jahre zwischen 676 und 679 in [[Kloster Stablo|Stablo]]) war ein [[Benediktiner|benediktinischer]] [[Abt]] und [[Bischof]]. Er wird als [[Heiliger]] der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] (Gedenktag: 3. September) verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Remaclus war [[Mönch]] im [[Kloster Luxeuil]], als ihn [[Eligius von Noyon]] 632 zum Abt des [[Abteikirche St-Pierre-St-Paul (Solignac)|Klosters Solignac]] berief. Nachdem ihm König [[Sigibert III.]] das Recht gewährt hatte, eine Abtei zu gründen, errichtete Remaclus 648 sogar zwei, nämlich die Klöster [[Kloster Stablo|Stablo]] und [[Kloster Malmedy|Malmedy]]. Die Klöster bildeten die [[Reichsabtei Stablo-Malmedy]]. Allerdings wurden sie verschiedenen [[Diözese]]n zugesprochen, Stablo dem [[Bistum Lüttich]] und Malmedy dem [[Erzbistum Köln]], was zu einer längeren Koexistenz in Zwietracht führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 650 wurde Remaclus [[Liste der Bischöfe von Tongeren, Maastricht und Lüttich|Bischof von Maastricht]]. Das Amt als Abt gab er auf. Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Bischof kehrte er 662 als Mönch in das Kloster Stablo zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Châsse Saint-Remacle de Stavelot.jpg|mini|Remaklus-Schrein in Stavelot, Saint-Sébastien]]&lt;br /&gt;
Remaclus wurde im Kloster Stablo begraben. Ein bei Ausgrabungen gefundener Sarkophag wurde mit ihm in Verbindung gebracht&amp;lt;ref&amp;gt;Belgisches Rundfunk- und Fernsehzentrum der Deutschsprachigen Gemeinschaft (BRF), Schlagzeilen, Wissen: „Die Archäologen der Wallonischen Region sind davon überzeugt, dass es sich bei dem bei Ausgrabungen in Stavelot entdeckten Sarkophag um den Sarkophag des Gründers der Abteien von Stavelot und Malmedy handelt.“ Stavelot: [http://brf.be/regional/894195/ Sarkophag des heiligen Remaclus möglicherweise entdeckt] (29. Mai 2015), aufgerufen am 24. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;, allerdings konnte dies wissenschaftlich nicht vollständig gesichert werden&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Neuray: &amp;#039;&amp;#039;Stavelot/Stavelot: nouvelle chronologie des bâtiments monastiques du Haut Moyen Âge et découverte d&amp;#039;un sarcophage mérovingien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chronique de l&amp;#039;archéologie wallonne.&amp;#039;&amp;#039; 24, 2016, S. 168–172 ([https://www.academia.edu/31733986 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Abt Godoin sorgte am 25. Juni 680 für die Erhebung der Gebeine des Gründerabtes in den Altar der drei Wochen vorher geweihten Kirche des Klosters. 1042 wurde sein Grab wiederentdeckt. Sein Schrein befand sich später in einem Altaraufsatz des 12. Jahrhunderts, dem [[Remaklusretabel]]. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts kamen seine Überreste in einen neuen Schrein, dieser befindet sich heute in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Saint Sébastien&amp;#039;&amp;#039; in Stavelot.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason Stavelot.svg|mini|St. Ramaclus im oberen Teil des Wappens der Gemeinde Stavelot]]&lt;br /&gt;
Er ist im Wappen von [[Stavelot]]/Stablo dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden und Verehrung ==&lt;br /&gt;
Als [[Missionsbischof]] in den [[Ardennen]] soll Remaclus von einem [[Wolf]] begleitet worden sein. Diesem Tier wird nachgesagt, dass es in der Lage war, den [[Teufel]] zu vertreiben, der die neu errichteten [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] zerstören wollte. Mit seinem [[Krummstab|Stab]] soll der Heilige [[Quelle]]n entdeckt haben, die als [[Heilwasser]] galten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zeno-Werk|Literatur/M/Bechstein,+Ludwig/Sagen/Deutsches+Sagenbuch/131.+Sankt+Remaclus+Fu%C3%9F+zu+Spa|Deutsches Sagenbuch: Sankt Remaclus Fuß zu Spa|[[Ludwig Bechstein]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Legendenversion erzählt, dass die [[Mönch]]e bei Remaclus Schutz gegen die Wolfsrudel suchten. Daraufhin habe Remaclus sie ermahnt und ermuntert, ihrer Pflicht nachzugehen; dann blieben sie vor den Wölfen verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Gedenktag]] ist der 3. September, die [[Bauernregel]] hierzu lautet: „Wenn es an diesem Tag regnet, ist das ein gutes Zeichen, denn dann sprießt ebensoviel Korn aus der Erde, wie Regentropfen aufs Feld fallen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hl. Remaclus.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Müller-Kaspar: &amp;#039;&amp;#039;Das große Handbuch des Aberglaubens, Von Aal bis Zypresse.&amp;#039;&amp;#039; tosa im Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2007, S. 579.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Darstellung als Bischof sind seine [[Attribut (Kunst)|Attribute]] ein liegender Wolf an der rechten Fußseite und auf dem rechten Arm hält er Kirchenbauten, als Hinweis, dass er den Bau von Kirchen veranlasste. Er ist der [[Schutzpatron]] der Ardennen, gegen Unfruchtbarkeit der Frauen und gegen Ernteschädlinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Remaklus-Kirchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Remaklus (Thommen) 01.jpg|mini|St.-Remaklus-Kirche in Thommen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logny-Bogny (Ardennes) église Saint Remacle, chevet.JPG|mini|Kirche Saint-Remacle in Logny-Bogny]]&lt;br /&gt;
Nach dem Heiligen benannte Kirchen befinden sich vor allem in den [[belgien|belgischen]], [[Luxemburg]]er und [[frankreich|französischen]] [[Ardennen]] sowie im westdeutschen Raum im Bereich der [[Eifel]] und [[Mosel]], unter anderem in:&lt;br /&gt;
* [[Beffu-et-le-Morthomme]], eine nord[[Frankreich|französische]] Gemeinde im [[Département]] [[Département Ardennes|Ardennes]]&lt;br /&gt;
* [[Cochem]] an der Mosel: Katholische Kirche St. Remaclus im Stadtteil [[Cond]], mit einem Turm vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.strasse-der-moderne.de/kirchen/cochem-cond-st-remaclus/ |titel=Straße der Moderne - Cochem-Cond {{!}} St. Remaclus |sprache=de-DE |abruf=2022-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Germigny-Pend-la-Pie, eine ehemalige Pfarrgemeinde im Bereich der heutigen Gemeinde [[La Neuville-en-Tourne-à-Fuy]] in Norden [[Frankreich]]s im [[Département Ardennes]] nordöstlich von [[Reims]]. Die Kirche wurde 1130 geweiht, die Gemeinde wurde gegen 1800 aufgelöst. Ein Gedenkstein erinnert noch an die Kirche.&lt;br /&gt;
* [[Logny-Bogny]], eine kleine nordfranzösische Gemeinde im [[Département Ardennes]]&lt;br /&gt;
* Louveigné, ein Ortsteil der Gemeinde [[Sprimont]] im Osten der Wallonie in Belgien&lt;br /&gt;
* [[Oberwampach]] im Norden [[Luxemburg]]s: Kirche [[St. Remaclus (Oberwampach)|St. Remaclus]] mit romanischen Chorturm&lt;br /&gt;
* [[Ovifat]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Fischvenn&amp;#039;&amp;#039;}}), eine Ortschaft der Gemeinde [[Weismes]] ({{frS|[amtlich] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waimes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) nahe [[Malmédy]] in Belgien&lt;br /&gt;
* Poupehan, ein Ortsteil der Stadt [[Bouillon (Belgien)|Bouillon]] in Belgien nahe der französischen Grenze&lt;br /&gt;
* [[Spa (Belgien)|Spa]] im Osten der [[Wallonische Region|Wallonie]] in [[Belgien]]: Stadtheiliger, Kirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame et Saint-Remacle&amp;#039;&amp;#039;, sowie Quelle &amp;#039;&amp;#039;Sauvenière et de Groesbeek&amp;#039;&amp;#039;, die mit der Legende des Sandalenabdrucks des Heiligen Remaclus in Zusammenhang gebracht wird und als Heilquelle für jung verheiratete Paare mit unerfülltem Kinderwunsch gilt.&lt;br /&gt;
* [[Stavelot]]: Erhaltene Ruinen der ehemaligen Abteikirche &amp;#039;&amp;#039;Saint-Remacle&amp;#039;&amp;#039; im Bereich der Abtei, nachdem die Kirche unter der französischen Besatzung aufgehoben, verkauft und schließlich ab 1795 abgetragen wurde. In Stavelot befindet sich der Remaklusschrein in der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Saint Sébastien&amp;#039;&amp;#039;, der Hauptplatz des Ortes trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Place Saint-Remacle&amp;#039;&amp;#039;, eine Sekundärschule trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Institut Saint Remacle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Thommen (Burg-Reuland)|Thommen]] in der [[Deutschsprachige Gemeinschaft|Deutschsprachigen Gemeinschaft]] Belgiens&lt;br /&gt;
* [[Uersfeld]] in der Eifel, heutige Kirche von 1782&lt;br /&gt;
* [[Waldorf (Rheinland-Pfalz)|Waldorf]] im Vinxtbachtal mit Kirchenbau von 1869, jährlicher St.-Remaklus-Kirmes am ersten Septemberwochenende und den Attributen des Remaklus im oberen Teil des Gemeindewappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheca Hagiographica Latina|Bibliotheca hagiographica latina antiquae et mediae aetatis]]&amp;#039;&amp;#039; (BHL) (= &amp;#039;&amp;#039;Subsidia Hagiographica&amp;#039;&amp;#039; 6). Band 2, Brüssel 1901, S. 1035–1037 Nr. 7113–7141 ([https://archive.org/details/17520487.1256.emory.edu/page/1035/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* François Baix: &amp;#039;&amp;#039;Saint Remacle. Culte et reliques.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folklore Stavelot-Malmedy.&amp;#039;&amp;#039; 18, 1954, S. 11–47 und 19, 1955, S. 5–44.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Vogtherr]]: &amp;#039;&amp;#039;Der König und der Heilige. Heinrich IV., der heilige Remaklus und die Mönche des Doppelklosters Stablo-Malmedy&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Historischen Kollegs. Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; 25). München 1990 ([https://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/vortraege_pdf/Vortraege25_vogtherr.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613153746/http://www.bautz.de/bbkl/r/remachus.shtml |band=7|spalten=1597–1598|autor=Ernst Pulsfort|artikel=Remachus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Remaclus|Heiliger Remaclus|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi|VORGÄNGER=[[Amand von Maastricht|Amandus]]|NACHFOLGER=[[Theodard von Maastricht|Theodard]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Tongeren, Maastricht und Lüttich|Bischof von Maastricht]]|ZEIT=650–662&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=---|NACHFOLGER2=[[Papolin I.]]|AMT2=[[Liste der Äbte von Stablo-Malmedy|Abt von Stablo und Malmedy]]|&lt;br /&gt;
ZEIT2= 637–650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119463652|VIAF=63145970356232252813}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Stablo-Malmedy)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (7. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 6. oder 7. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 7. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Remaclus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Remaklus; Rimagilus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Abt, Bischof, Heiliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 600&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September zwischen 676 und 679&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kloster Stablo|Stablo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kleon3</name></author>
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