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	<title>Religionskrieg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:La masacre de San Bartolomé, por François Dubois.jpg|mini|Paris während der Bartholomäusnacht. Zeitgenössisches Gemälde von François Dubois: &amp;#039;&amp;#039;Le massacre de la Saint-Barthélemy&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Religionskrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Krieg]] bezeichnet, der zwischen den Konfliktparteien religiös begründet ist. Darunter fallen etwa die [[Islamische Expansion|Expansionskriege des Islam]] bis zum 8. Jahrhundert, die [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] und die [[Albigenserkreuzzug|Albigenserkriege]] des Mittelalters. Im engeren Sinne bezeichnet man mit „Religionskrieg“ die Konfessionskriege im 16. und 17. Jahrhundert in Europa. Dazu zählen insbesondere die [[Hugenottenkriege]] Frankreichs sowie im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] der [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldische Krieg]] (1546–1547), der [[Fürstenaufstand|Aufstand der protestantischen Fürsten]] (1552) und vor allem der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] (1618–1648). Eine präzise Abgrenzung zu anderen als religiös begründeten Konfliktursachen ist oft nicht möglich, da es häufig zur Verschränkung von unterschiedlichen Konfliktbegründungen kommt. Es sind aktuell (Stand März 2024) etwa 120 Religionskriege geschichtlich bekannt und belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Phillips, Alan Axelrod |Titel=Encyclopedia of wars |Verlag=Facts on file |Ort=New York |Datum=2005 |ISBN=978-0-8160-2851-1 |Abruf=2023-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Islamische Expansion ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Islamische Expansion}}&lt;br /&gt;
Die Islamische Expansion bezeichnet die Eroberungspolitik der Araber ab ca. 630 und die damit einhergehende Ausdehnung des Islam von der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] bis in den [[Punjab]] bis ca. 800. Mit dem Beginn der Islamischen Expansion endet geschichtlich die Antike.&amp;lt;ref&amp;gt;Mischa Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Spätantike, zeitlich und räumlich neu gefasst. Eine Zwischenbilanz aktueller Suchbewegungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; 304, 2017, S. 686–706.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kreuzzüge ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kreuzzüge}}&lt;br /&gt;
Die Kreuzzüge fanden von 1096 bis 1396 statt. Räumlich umfassten dabei sowohl das [[Heiliges Land|Heilige Land]] als auch Teile Europas und Nordafrikas.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Asbridge]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzzüge.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-608-94648-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionskriege nach der Reformation ==&lt;br /&gt;
In der europäische Geschichte werden vor allem einige militärischen Auseinandersetzungen als Religionskriege bezeichnet, die infolge der [[Reformation]] im 16. und 17. Jahrhundert aber auch darüber hinaus entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmalkaldischer Krieg ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schmalkaldischer Krieg}}&lt;br /&gt;
Die Gründung des [[Schmalkaldischer Bund|schmalkaldischen Bundes]], eines Verteidigungsbündnisses protestantischer Fürsten und Städte im Jahr 1531, die sich gegen die Religionspolitik des katholischen Kaisers [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] des [[Heiliges Römisches Reich]] richtete, führte schließlich zu einem Krieg beider Parteien in den Jahren von 1546 bis 1547, der mit der Niederlage des Bundes und seiner Auflösung endete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottlieb Jahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schmalkaldischen Krieges. Eine reformationsgeschichtliche Denkschrift zur Erinnerung an das, für die ganze damalige protestantische Kirche verhängnisvolle Jahrzehend von 1537 bis 1547.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Leipzig 1837&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die acht Hugenottenkriege ===&lt;br /&gt;
Die acht [[Hugenottenkriege]] (1562 bis 1598) wurden auch zusammenfassend „vierzigjähriger Krieg“ genannt. Im 16. Jahrhundert zerfiel Frankreich in zwei religiöse Lager: die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung blieb katholisch; eine starke Minderheit schloss sich der [[Reformation]] an. Ein friedliches Zusammenleben der beiden Konfessionen erwies sich als unmöglich, wodurch es zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam, welche gerade in Gebieten mit inhomogener Konfessionsverteilung oft als Bürgerkriege auftraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht offenen Kriege wurden nur von wenig tragfähigen Friedensvereinbarungen unterbrochen. Durch das [[Edikt von Nantes]] (30. April 1598) ergab sich ein stabiler Frieden aufgrund festgelegter religiöser [[Toleranz]]. Die konfessionelle Koexistenz wurde im 17. Jahrhundert zugunsten der Katholiken eingeschränkt und 1685 durch das [[Edikt von Fontainebleau]] beseitigt, mit dem das Edikt von Nantes widerrufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museeprotestant.org/de/ Virtuelles Museum des Protestantismus]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch [[Bartholomäusnacht]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museeprotestant.org/de/ Virtuelles Museum des Protestantismus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Dreißigjährige Krieg ===&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] ([[1618]]-[[1648]]) wurde durch die [[Gegenreformation|gegenreformatorischen]] Bestrebungen des Kaisers [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] ausgelöst. Gegen diese schlossen sich mehrere protestantische Staaten und Herrscher zusammen. Innerhalb des Reichs ging es zum einen um die Durchsetzung der Gegenreformation innerhalb der [[Habsburgermonarchie#Erblande|Habsburgischen Erblande]] und die Auslegung des [[Augsburger Religionsfrieden]]s zugunsten der protestantischen oder katholischen [[Konfession]], im Hintergrund standen politische Interessen der [[Reichsfürst]]en und der europäischen Nachbarstaaten, ihre jeweiligen Herrschafts- und Einflusssphären auszuweiten. Dabei unterstützte zum Beispiel das katholische [[Frankreich]] unter der Führung des Kardinals [[Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu|Richelieu]] unter [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIII.]] aus Machtinteresse die protestantische Seite. Der [[Westfälischer Friede|Westfälische Friede]], der mit dem Dreißigjährigen auch den [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] beendete, trug zur längerfristigen Stabilität in Europa bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moriz Ritter]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte im Zeitalter der Gegenreformation und des Dreißigjährigen Krieges (1555–1648).&amp;#039;&amp;#039; Dritter Band: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Dreißigjährigen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1974, ISBN 3-534-01162-7. (unveränderter Nachdruck der Erstauflage, Stuttgart/Berlin 1908. Digitalisat im [[Internet Archive]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Der [[Erster Kappelerkrieg|Erste]] und [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweite Kappeler Krieg]] waren Kriege in der [[Schweiz]] zur Zeit der Reformation. Der [[Sonderbundskrieg]] war der letzte Krieg auf Schweizer Territorium und war im Wesentlichen ebenfalls durch die Religion begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erster Kappelerkrieg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Zweiter Kappelerkrieg]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Augsburger Religionsfrieden]]&lt;br /&gt;
* [[Heiliger Krieg]]&lt;br /&gt;
* [[Virtuelles Museum des Protestantismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Beiderbeck: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Religionskrieg, Reichskrise und europäischem Hegemoniekampf.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2006, ISBN 3-8305-0024-6.&lt;br /&gt;
* Christian Mühling: &amp;#039;&amp;#039;Die europäische Debatte über den Religionskrieg (1679-1714). Konfessionelle Memoria und internationale Politik im Zeitalter Ludwigs XIV.&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, 250) Vandenhoeck&amp;amp;Ruprecht, Göttingen 2018, ISBN 978-3-525-31054-0.&lt;br /&gt;
* [[Tariq Ali]]: &amp;#039;&amp;#039;The Clash of Fundamentalisms, Crusades, Jihads and Modernity.&amp;#039;&amp;#039; Verso, London / New York 2002 (&amp;#039;&amp;#039;Rezension:&amp;#039;&amp;#039; [http://www.asmz.ch/hefte/artikel.php?artikel=334 asmz.ch]).&lt;br /&gt;
* [[Konrad Repgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist ein Religionskrieg?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 97, 1986, 3, S. 334–349.&lt;br /&gt;
* [[Mirjam Pressler]]: &amp;#039;&amp;#039;Nathan und seine Kinder.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4049406-8|LCCN=sh85143516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik und Religion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religiöser Konflikt|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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