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	<title>Rekonnexion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rekonnexion&amp;diff=691646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-21T03:07:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reconnection.gif|mini|hochkant=1.5|Rekonnexion: ein- (oben/unten) und auslaufende (links/rechts) Plasmabündel]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;magnetische Rekonnexion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Neuverbindung&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[physik]]alisches Phänomen, bei dem sich die Struktur eines [[Magnetismus|Magnetfeldes]] abrupt ändert und große [[Energie]]mengen freigesetzt werden. Vermutlich ist es unter anderem die Ursache für [[Sonneneruption]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
Zur Rekonnexion kann es kommen, wenn ein starkes veränderliches Magnetfeld in einem [[Plasma (Physik)|Plasma]] vorliegt, etwa in der [[Sonnenatmosphäre]]. Die [[Teilchen]] des Plasmas bewegen sich dann entlang von Spiralbahnen um die [[Feldlinie]]n und sind somit an diese gebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem komplexen Magnetfeld kann es getrennte Feldlinienbündel geben, die ihre Fußpunkte in verschiedenen Polen haben. Liegen zwei solche entgegengesetzt gerichtete Felder nahe beieinander, so bildet sich eine Grenzschicht heraus, in der ein [[elektrischer Strom]] fließt. Dadurch löschen sich die Felder teilweise gegenseitig aus. Bei dieser Feldauflösung, aber auch durch das Fließen des Stromes durch das Plasma, das einen [[Elektrischer Widerstand|elektrischen Widerstand]] aufweist, wird Energie frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus entstehen neue Feldlinien senkrecht zu den ursprünglichen, weiteres Plasma dringt nach. So wird das Plasma um die neu entstandenen Linienbündel aufgeheizt und vom Ort der Rekonnexion weg beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte und offene Probleme ==&lt;br /&gt;
Die bisher ausgeführte, grundlegende &amp;#039;&amp;#039;Sweet-Rekonnexion&amp;#039;&amp;#039;-Theorie geht auf Arbeiten von [[Peter Alan Sweet]] aus dem Jahr&amp;amp;nbsp;1956 und [[Eugene N. Parker]] zurück. Sie sagt viel zu große Ablaufzeiten für das Phänomen voraus, sodass sie 1963 von [[Harry E. Petschek]] modifiziert wurde. Gemäß dieser &amp;#039;&amp;#039;schnellen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Petschek-Rekonnexion&amp;#039;&amp;#039; gibt es wesentlich kleinere Grenzbereiche, wodurch die Rekonnexion schneller abläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die [[Satellit (Raumfahrt)|Satelliten]] [[Yohkoh]] und, seit&amp;amp;nbsp;2002, [[RHESSI]] das derzeit beste Beobachtungsmaterial lieferten, kann noch nicht abschließend zwischen Sweet- oder Petschek-Rekonnexion entschieden werden; die genauen Auslöser und Mechanismen sind weiterhin nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftreten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rons flare.jpg|mini|[[Koronaler Massenauswurf]] als Folge der Rekonnexion von Feldlinien.]]&lt;br /&gt;
Das wichtigste Auftreten der Rekonnexion ist in der [[Korona (Sonne)|Sonnenkorona]]. Man vermutet, dass hier große Magnetfeldbögen durch die Plasmadynamik in der Mitte zusammengedrückt werden, wodurch die erforderlichen [[Antiparallelität (Vektorrechnung)|antiparallelen]] Feldlinien entstehen. Somit kommt es zur Rekonnexion, der obere Teil der Bögen wird abgeschnürt und kann sich mit dem enthaltenen Plasma als Eruption oder [[koronaler Massenauswurf]] ablösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren trägt Rekonnexion im [[Erdmagnetfeld]] zum [[Polarlicht]] und auf astronomischen Skalen zur Heizung [[Galaxie|galaktischer]] [[Hochgeschwindigkeitswolke]]n bei. Sie ist ein potentielles Problem bei der magnetischen Eindämmung von [[Kernfusion|Fusionsprozessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Cluster (Satellit)|„Cluster“]]-[[Raumsonde]]n konnten Rekonnexionen im Schweif des Erdmagnetfelds nachweisen. Entgegen den Erwartungen treten sie nicht in einem Raumgebiet von wenigen 10&amp;amp;nbsp;km, sondern von einigen 1000&amp;amp;nbsp;km auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sci.esa.int/science-e/www/object/index.cfm?fobjectid=40420 &amp;#039;&amp;#039;Cluster-Satellites find magnetic reconnection&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch, mit Simulationsgrafiken)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gordon D. Holman: &amp;#039;&amp;#039;Explosionen auf der Sonne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spektrum der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Juni 2006, S. 40–47.&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-weltraumteleskop-hinode-zeigt--warum-die-gase-ueber-der-sonne-viel-heisser-sind-als-der-stern-selbst-aufgeheizte-atmosphaere,10810590,10526386.html &amp;#039;&amp;#039;Aufgeheizte Atmosphäre – Das Weltraumteleskop Hinode zeigt, warum die Gase über der Sonne viel heißer sind als der Stern selbst&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Dezember 2007; zu einem Bericht in &amp;#039;&amp;#039;[[Science]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 318, S. 1572, 1574, 1577&lt;br /&gt;
* Thomas Bührke: &amp;#039;&amp;#039;Die magnetische Schleuder&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bild der Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 8/2008, S. 40–47&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plasmaphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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