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	<title>Rekognitionszeichen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:40:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rekognitionszeichen&amp;diff=484035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Benowar am 19. März 2025 um 18:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rekognitionszeichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man den zeichenartigen Bestandteil der Unterschrift eines hohen Kanzleimitarbeiters in [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunden]] der [[Merowinger]], [[Karolinger]], [[Ottonen]] und [[Salier]]. Schon in den spätantiken Kaiserurkunden ist eine solche [[Gegenzeichnung]] üblich und seit Justinian auch vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rekognitionszeichen - Urkunde Kaiser Heinrich III 1045.jpg|mini|Rekognitionszeichen (Links neben dem zerbrochenen Siegel) – Urkunde Kaiser Heinrich III 1045]]&lt;br /&gt;
In der merowingischen Königskanzlei unterschrieb der [[Referendarius|Referendar]], seit den Karolingern unterschreibt ein [[Kanzler (Mittelalter)|Kanzleimitarbeiter]] im Namen des [[Reichserzkanzler|Erzkanzlers]]. Das Zeichen wird aus einer graphischen Umformung der Worte „recognovi“ oder „subscripsi“ gebildet und bekommt daraus die bis ins 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert typische Form, die einem [[Bienenkorb]] ähnelt. Unter den Karolingern ist es noch eigenhändig ausgeführt worden und häufig mit [[tironische Noten|tironischen Noten]] versehen worden. Aus den jüngeren Zeichen verschwinden alle Hinweise auf die Wortherkunft; sie erfüllen vermutlich nur noch eine [[apotropäisch]]e Funktion. Insbesondere die kurze Renaissance des Zeichens in den Urkunden [[Heinrich III. (HRR)|Kaiser Heinrichs III.]] hat den Bezug zur ursprünglichen Wortbedeutung verloren. Die als [[Diptychon]] gestalteten Zeichen demonstrieren mit griechischen oder hebräischen Texten im Zeichen die Gelehrsamkeit der Schreiber und Kanzler, zeigen aber gleichzeitig eine bewusste Rückbesinnung auf das ottonische Kaisertum an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Worm: &amp;#039;&amp;#039;Karolingische Rekognitionszeichen. Die Kanzlerzeile und ihre graphische Ausgestaltung auf den Herrscherurkunden des achten und neunten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Universitäts-Bibliothek, Marburg 2004, ISBN 3-8185-0390-7, (&amp;#039;&amp;#039;Elementa diplomatica&amp;#039;&amp;#039; 10), (Zugleich: Münster, Westf., Univ., Diss., 2003), (Textband 176 S.; Abbildungsband 309 S.).&lt;br /&gt;
* [[Peter Rück]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildberichte vom König. Kanzlerzeichen, königliche Monogramme und das Signet der salischen Dynastie&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Historische Hilfswissenschaften, Marburg 1996, ISBN 3-8185-0203-X, (&amp;#039;&amp;#039;Elementa diplomatica&amp;#039;&amp;#039; 4).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Sybel]], [[Theodor von Sickel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserurkunden in Abbildungen]]&amp;#039;&amp;#039;. Weidmann, Berlin 1891–1893, (http://mdz.bib-bvb.de/digbib/urkunden1/kuia/) mit Abbildungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Benowar</name></author>
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