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	<title>Rekkared I. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rekkared_I.&amp;diff=189960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ameisenigel: /* Familienverhältnisse und Nachfolge */ Link erg.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familienverhältnisse und Nachfolge: &lt;/span&gt; Link erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Recared.jpg|mini|hochkant=1.25|Münze Rekkared I.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rekkared I.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reccared&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richaredus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Flavius Reccaredus Rex&amp;#039;&amp;#039;; † Dezember [[601]] in [[Toledo]]) war König der [[Goten#Westgoten|Westgoten]] von April/Mai 586 bis Dezember 601.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitregentschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekkared war der jüngere der beiden Söhne des Königs [[Leovigild]]. Er wurde 573 zusammen mit seinem Bruder [[Hermenegild]] von Leovigild zum Mitregenten ernannt. Damit war keine Reichsteilung oder Zuweisung eines eigenen Herrschaftsgebiets verbunden; die Maßnahme, mit der Leovigild oströmischem Vorbild folgte, sollte nur die dynastische Thronfolge gegen das Wahlrecht durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Claude: &amp;#039;&amp;#039;Adel, Kirche und Königtum im Westgotenreich&amp;#039;&amp;#039;. Sigmaringen 1971, S. 77–91, hier: 59–61; Georg Scheibelreiter: &amp;#039;&amp;#039;Reccared&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der Germanischen Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; 24, 2003, S. 200–203, hier: 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; 578 gründete Leovigild die Stadt [[Reccopolis]], die er nach Rekkared benannte. In dieser Namensgebung zeigte sich schon damals eine Bevorzugung des jüngeren Sohnes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königsfamilie bekannte sich damals noch nach westgotischer Tradition zum [[Arianismus|arianischen Glauben]], während die Reichsbevölkerung mehrheitlich katholisch war. 579 wurde Hermenegild von seinem Vater nach [[Sevilla]] geschickt, von wo er über den südlichen Teil des Westgotenreichs herrschen sollte. Dort trat Hermenegild zum Katholizismus über. Er begann einen Aufstand gegen seinen Vater, der 582–584 niedergeschlagen wurde. Der Geschichtsschreiber [[Gregor von Tours]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historia Francorum&amp;#039;&amp;#039; 5.38.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass Rekkared seinen Bruder, der in eine Kirche geflohen war, dazu bewog, aufzugeben und den Vater um Gnade zu bitten. Hermenegild blieb in Gefangenschaft und wurde 585 ermordet. Damit fiel Rekkared die Rolle des Thronfolgers zu. Er schlug im Auftrag Leovigilds einen Angriff des merowingischen [[Franken (Volk)|Franken]]königs [[Guntram I.]] auf das westgotische [[Septimanien]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierung und Übertritt zum Katholizismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Leovigilds Tod (586) konnte Rekkared problemlos die Nachfolge antreten. Wie sein Vater erstrebte auch er die religiöse Einheit des Reichs; er erkannte jedoch, dass der Arianismus als Minderheitskonfession diese Funktion nicht erfüllen konnte, und entschied sich für die andere Lösung: 587 trat er zum Katholizismus über. Darauf kam es zu erfolglosen Verschwörungen arianischer Kreise in [[Lusitania (Provinz)|Lusitanien]] und am Hof. An den Hofintrigen war Rekkareds arianische Stiefmutter Goswintha (Goiswintha) beteiligt, die aber 588 starb. Guntram I. unterstützte arianische Rebellen in Septimanien, obwohl er selbst katholisch war. Der Sieg der Truppen Rekkareds über die Rebellen und die mit diesen verbündeten Franken hat die Zeitgenossen stark beeindruckt; er wurde als Zeichen göttlicher Gnade gedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
589 berief der König das 3. [[Konzil von Toledo]] ein, das unter seinem Vorsitz tagte und dessen Themen er bestimmte. Den arianischen Bischöfen wurde zugesagt, dass sie beim Übertritt zum Katholizismus ihre kirchlichen Ämter behalten durften. Das Konzil erkannte die maßgebliche Rolle des Königs in der Kirche sehr weitgehend an, was seine Macht erheblich stärkte. Nach oströmischem Vorbild bezeichneten die Konzilsväter Rekkared als „rechtgläubigen König“ (in Analogie zum „rechtgläubigen Kaiser“) und seine Tätigkeit als „apostolisch“ (eine Anspielung auf den „apostelgleichen“ Kaiser); sie nannten ihn „allerheiligsten Fürsten“, „von göttlichem Geist erfüllt“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Concilium Toletanum III&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. José Vives, &amp;#039;&amp;#039;Concilios visigóticos e hispano-romanos&amp;#039;&amp;#039;, Barcelona 1963, S. 107f., 116f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Konzilsbeschlüssen gehörten auch Maßnahmen gegen die Juden; ihnen wurde unter anderem verboten, christliche Frauen zu heiraten oder christliche [[Konkubinat|Konkubinen]] zu haben, und Kinder aus solchen bereits bestehenden Verbindungen mussten getauft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Concilium Toletanum III&amp;#039;&amp;#039; c. 14, hrsg. José Vives, &amp;#039;&amp;#039;Concilios visigóticos e hispano-romanos&amp;#039;&amp;#039;, Barcelona 1963, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienverhältnisse und Nachfolge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leovigild hatte Rekkared mit [[Rigunth]], einer Tochter König [[Chilperich I.|Chilperichs I.]] von [[Neustrien]] verlobt, doch kam die Ehe nicht zustande. Als König war Rekkared mit Baddo verheiratet, von der nichts Näheres bekannt ist; die Ehe wurde 589 geschlossen, nachdem ein weiteres fränkisches Heiratsprojekt (mit einer Tochter König [[Sigibert I.|Sigiberts I.]] von [[Austrasien]]) gescheitert war. Rekkareds Sohn und Nachfolger [[Liuva II.]] stammte aber nicht aus dieser Ehe, sondern wurde schon 583/584 als uneheliches Kind geboren; seine Mutter war niedriger Herkunft.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Heiratspolitik siehe [[José Orlandis]]: &amp;#039;&amp;#039;Baddo, gloriosa regina&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;De Tertullien aux mozarabes&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Paris 1992, S. 83–91. Orlandis vermutet spekulativ, Baddo selbst könne jene Frau niedriger Herkunft gewesen sein und vor ihrer Erhebung zur Königin den Thronfolger Liuva II. zur Welt gebracht haben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ADB-Artikel wird hier nicht gebraucht --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Scheibelreiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Reccared&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 24, 2003, S. 200–203.&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Claude]]: &amp;#039;&amp;#039;Adel, Kirche und Königtum im Westgotenreich&amp;#039;&amp;#039;. Sigmaringen 1971, S. 77–91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste Könige der Westgoten|VORGÄNGER=[[Leovigild]]|NACHFOLGER=[[Liuva II.]]|ZEIT=586–601}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102017549|LCCN=n/2004/63123|VIAF=217374390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rekkared 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König (Westgoten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Toledo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westgotenreich (Toledo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 601]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rekkared I.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Richaredus; Reccared&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=König der Westgoten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Dezember 601&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toledo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ameisenigel</name></author>
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