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	<title>Rekingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rekingen&amp;diff=309656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bevölkerung */ Archivdatum korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-07T18:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Archivdatum korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Rekingen&lt;br /&gt;
| BILD = Rekingen AG 03.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Rekingen (im Hintergrund Reckingen/Baden)&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Rekingen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4315&lt;br /&gt;
| PLZ = 5332&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH RKG&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.57009&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.32361&lt;br /&gt;
| HÖHE = 341&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.10&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 979&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2021&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.rekingen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Rekingen 2014.png|mini|hochkant=1.3|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rekingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|[&amp;#039;rækχɪŋːə]}}&amp;lt;ref&amp;gt;So laut unpubliziertem Material des &amp;#039;&amp;#039;[[Sprachatlas der deutschen Schweiz|Sprachatlasses der deutschen Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039;. Gemäss Beat Zehnder: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeindenamen des Kantons Aargau,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau, Sauerländer Aarau 1991, S.&amp;amp;nbsp;345–347 (Argovia 100) soll hingegen {{IPA|[&amp;#039;rɛkxɪgə]}} gesprochen werden; diese Lautung wurde in das &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]]&amp;#039;&amp;#039; (Frauenfeld/Lausanne 2005) übernommen. Die Gewährsperson schliesslich, welche die Rekinger [[Deutscher Sprachatlas#Wenkersätze|Wenkersätze]] (siehe [http://www.regionalsprache.de/Wenkerbogen/Katalog.aspx Regionalsprache.de]) beantwortet hat, gibt {{IPA|[&amp;#039;ræːkxɪŋːə]}} an.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ort in der [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] [[Zurzach]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]] und liegt am [[Hochrhein]] an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2022 fusionierte Rekingen mit den Gemeinden [[Bad Zurzach]], [[Baldingen AG|Baldingen]], [[Böbikon]], [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]], [[Rietheim AG|Rietheim]], [[Rümikon]] und [[Wislikofen]] zur neuen Gemeinde [[Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf am Nordrand des [[Tafeljura]]s erstreckt sich in Ost-West-Richtung in der schmalen Ebene entlang des [[Rhein]]s. Sowohl am westlichen als auch am östlichen Ende des Dorfes befinden sich ausgedehnte [[Fabrik]]anlagen. Von Süden nach Norden verläuft die enge und stellenweise bis zu 120 Meter tiefe [[Schlucht]] des Chrüzlibachs. Östlich der Schlucht erhebt sich der 556 Meter hohe Güggehübuck, westlich davon der 545 Meter hohe Obergrüt. Beide Hügel sind im unteren Bereich äusserst steil und werden nach oben hin bedeutend flacher.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa einen halben Kilometer südlich des Dorfes zweigt das Musital in Richtung Westen ab. Dort, am Südhang des Obergrüts, befindet sich der ausgedehnte ehemalige [[Steinbruch]] Schümel. Dieser lieferte von 1913 bis 1980 das Rohmaterial für die inzwischen stillgelegte [[Zement]]fabrik am östlichen Dorfrand. Der Transport des abgebauten Materials erfolgte durch ein 1,3 Kilometer langes Förderband. Dieses verlief zunächst hoch über der Schlucht und danach durch einen über 900 Meter langen Tunnel unter dem nördlichen Ausläufer des Güggehübucks hindurch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schuemel-naturschutz.ch/docs/Doku_Schuemel_total.pdf | titel=Alter Steinbruch – Neue Perspektiven |hrsg=Schümel Naturschutzstiftung |zugriff=2019-06-17 |format=PDF, 13,6 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des ehemaligen Gemeindegebiets beträgt 310 [[Hektar]]en, davon sind 188 Hektaren bewaldet und 69 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 556 Metern auf der Hochebene des Güggehübucks, der tiefste auf 323 Metern am Rhein. Nachbargemeinden waren [[Küssaberg]] mit dem Ortsteil [[Reckingen (Küssaberg)|Reckingen]] im Norden, [[Mellikon]] im Osten, [[Böbikon]] im Südosten, [[Baldingen AG|Baldingen]] im Süden, [[Tegerfelden]] im Südwesten und [[Bad Zurzach]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits während der [[Bronzezeit]] war die Gegend besiedelt, wie Funde von Gräbern, Waffen und Gegenständen beweisen. Während der Herrschaft der [[Römisches Reich|Römer]] befand sich in Rekingen ein grosser [[Gutshof]]. Er entstand um 50 n. Chr., diente der Versorgung des [[Römisches Militärlager|Legionslagers]] in [[Vindonissa]] und wurde 1956 bei Bauarbeiten für die Turnhalle entdeckt. In unmittelbarer Nachbarschaft befand sich die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Tenedo&amp;#039;&amp;#039; ([[Bad Zurzach]]). Um 260 brannten die [[Alamannen]] den Gutshof nieder, um 370 war der Rhein die Nordgrenze des Römischen Reichs. Bei Rekingen bestanden zwei Wachtürme; der erste wurde 1876 beim Eisenbahnbau abgetragen, der zweite 1936 freigelegt, erforscht und danach wieder zugedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Martin Hartmann, Hans Weber | Titel=Die Römer im Aargau | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1985 | Seiten=193–194 | ISBN=3-7941-2539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zogen sich die Römer endgültig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa hundert Jahre später besiedelten die Alamannen das Gebiet, aus dieser Zeit stammen zahlreiche Gräber. Im Hochmittelalter herrschten zunächst die [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], danach die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburger]] und ab 1273 die [[Habsburg]]er. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1261, als &amp;#039;&amp;#039;Cuonrad fr Rechunch&amp;#039;&amp;#039; als Gutsbesitzer und &amp;#039;&amp;#039;Burcardus de Rechunch&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge genannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Aargauer Zeitung vom 29. Dezember 2010, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Reccingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Recco».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=345–347 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] eroberten 1415 den Aargau; Rekingen gehörte nun zum Amt Ehrendingen in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. Der [[Bistum Konstanz|Bischof von Konstanz]] übte die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus und liess sich dabei von den Chorherren des [[Verenamünster (Zuzrach)|Zurzacher Verenamünsters]] vertreten. 1529 trat ein grosser Teil der Bevölkerung zur [[Reformation]] über. Um zu verhindern, dass das ganze Dorf reformiert würde, liess der Chorherr im Jahr 1678 eine katholische Kapelle bauen. Das Schulwesen nahm 1790 seinen Anfang, blieb aber bis 1852 konfessionell getrennt. 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Rekingen war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrie hielt 1864 mit der Eröffnung einer Kalkfabrik Einzug, die bis 1989 bestand. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1876 eröffnete die [[Schweizerische Nordostbahn]] die [[Bahnstrecke Winterthur–Koblenz]]. Im Jahr 1914 wurde in Zurzach die &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Sodafabrik AG&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Solvay Schweiz]]) gegründet, welche die reichen [[Salzstock|Salzvorkommen]] ausbeutete; das Fabrikgelände steht teilweise auf Rekinger Boden. 1975 nahm am östlichen Dorfrand die Holderbank Cement AG (heute [[LafargeHolcim]]) die Produktion von [[Zement]] auf, die Fabrik stellte den Betrieb allerdings bereits 1995 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009 trat Rekingen der [[Verwaltungskooperation]] «Verwaltung2000» bei, welche die Verwaltungsaufgaben von sieben Gemeinden in der Nachbarschaft erledigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verwaltung2000.ch/de/portrait/uebersichtportrait/ |titel=Über uns |hrsg=Verwaltung2000 |abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2014 ist die Gemeinde im Projekt «Rheintal+» involviert, das die Fusion von neun Gemeinden zur Gemeinde [[Zurzach]] vorsieht. Nachdem die [[Gemeindeversammlung]] am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 mit 144 zu 7 Stimmen der Fusion zugestimmt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Zimmermann, Andreas Fretz, David Rutschmann |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/grossfusion-im-zurzibiet-9-gemeinden-sagen-ja-zu-zurzach-fisibach-lehnt-beitritt-ab-134517624 |titel=Grossfusion im Zurzibiet: 9 Gemeinden sagen Ja zu «Zurzach»– Fisibach lehnt Beitritt ab |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2019-05-24 |abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde der Entscheid am 8.&amp;amp;nbsp;September 2019 in einer Volksabstimmung mit 201 zu 63 Stimmen bestätigt. Damit erfolgte die Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2022  (jedoch ohne [[Mellikon]], das knapp abgelehnt hatte).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pirmin Kramer, Daniel Weissenbrunnen |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/zurzibieter-grossfusion-ist-perfekt-acht-gemeinden-sagen-ja-nur-mellikon-lehnt-ab-135578691 |titel=Zurzibieter Grossfusion ist perfekt! Acht Gemeinden sagen ja, nur Mellikon lehnt ab |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2019-09-08 |abruf=2019-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Zurzach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:See im Musital.jpg|mini|See im Musital]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chrüzlibach en Rekingen 313.jpg|mini|Chrüzlibach]]&lt;br /&gt;
Zwischen Rekingen und [[Baldingen AG|Baldingen]] liegt das Musital mit dem ehemaligen Steinbruch Schümel. Dieser wurde zu einem Naturschutzgebiet erklärt und wird renaturiert. Dabei werden die charakteristischen Abbaurampen erhalten bleiben, ebenso wird auf eine aktive Wiederbewaldung verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «Geteilt von Gelb mit schwarzem R und von Blau mit halbem gelbem Mühlrad.» Das Wappen war erstmals auf dem Gemeindesiegel von 1851 abgebildet. Das Mühlrad erinnert an die drei Mühlen, die es einst in Rekingen gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=249 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-17 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1780 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 259 || 348 || 270 || 445 || 710 || 827 || 883 || 764 || 924 || 998 || 962 || 969&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2021 lebten 979 Menschen in Rekingen, der Ausländeranteil betrug 37,5 %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 32,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 22,4 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 45,0 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-17 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-01 09:37:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 84,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 5,8 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 3,8 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] sowie je 1,0 % [[Englische Sprache|Englisch]], [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]] und [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-17 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rekingen komunuma domo 308.jpg|mini|Gemeindehaus von Rekingen]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Rekingen gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Rekingen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 400 Arbeitsplätze, davon 14 % in der Industrie und 86 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-17 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-01 09:37:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl ein Teil des Fabrikgeländes des Chemieunternehmens [[Solvay Schweiz|Solvay]] auf Rekinger Boden steht, zählen die dortigen Arbeitsplätze in der Statistik zu [[Bad Zurzach]]. Die meisten Erwerbstätigen gelten deshalb als Wegpendler und arbeiten in Bad Zurzach und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Hauptstrasse 7]] von [[Basel]] nach [[Winterthur]] verläuft zwischen dem Dorfzentrum und dem Rhein. Von der zweigt die Kantonsstrasse 432 in Richtung [[Baldingen AG|Baldingen]] ab. Am östlichen Dorfrand steht ein Bahnhof an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Winterthur–Koblenz|Koblenz AG–Bülach–Winterthur]]. Eine [[Postauto]]linie verbindet den [[Bahnhof Bad Zurzach]] mit Rekingen und [[Böbikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 2002 besteht auf dem ehemaligen Zementwerkareal ein Umschlagplatz für den [[Container]]verkehr mit der Bahn. Dieser befindet sich zum Teil auch auf dem Boden der Nachbargemeinde [[Mellikon]]. Nach Startschwierigkeiten und der Übernahme des Containerterminals durch die Firma Swissterminal im Jahr 2006 zieht der Containerverkehr markant an. So kommen nun täglich Züge von den grossen Häfen wie [[Hamburg]] direkt nach Rekingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/articleENYXL-1.77852 |titel=Hub für Eisenbahn-Container vor den Toren Zürichs |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2006-11-23 |zugriff=2019-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Umschlagterminal]] für den [[Kombinierter Verkehr|kombinierten Verkehr]] mit 5 Gleisen (1500 m Länge) wird von &amp;#039;&amp;#039; Hochrhein Terminal AG&amp;#039;&amp;#039; betrieben (Stand 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) können in [[Bad Zurzach]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Herzog (Lehrer)|Heinrich Herzog]] (1822–1898), Lehrer und Jugendschriftsteller in Aarau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rekingen.ch Offizielle Website der Gemeinde Rekingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.verwaltung2000.ch/de/ Verwaltung2000] (Verwaltungskooperation)&lt;br /&gt;
* {{HLS|1843|Autor=Christoph Herzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4453549-1|LCCN=n95088347|VIAF=241200277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1261]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zurzach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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