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	<title>Rekatholisierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rekatholisierung&amp;diff=162787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-21T10:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rekatholisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Vorgang innerhalb der Geschichte der [[Reformation]] und der [[Gegenreformation]]. Die Gegenreformation war formal eine Bewegung der geistigen Auseinandersetzung mit den Zielen der Reformation, um deren Wirkung zu begrenzen und sie schließlich wieder aufzuheben. Die Rekatholisierung hingegen stellte einen seit den 1540er Jahren mit machtpolitisch repressiven Mitteln durchgeführten Versuch von Herrschern und Kircheninstitutionen dar, protestantische Gebiete in den Machtbereich des [[Katholizismus]] zurückzuführen, nachdem die geistige Auseinandersetzung mit dem [[Protestantismus]] das nicht erreicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Überblick ==&lt;br /&gt;
Seit dem [[Augsburger Religionsfrieden]] von 1555 galt im damaligen deutschen [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] der Grundsatz, dass der Landesherr die [[Konfession]]szugehörigkeit seiner Untertanen bestimmte &amp;#039;&amp;#039;([[Cuius regio, eius religio]])&amp;#039;&amp;#039;. Hintergrund dieses Prinzips war die verbreitete Überzeugung in der Zeit, ein gemischt–konfessionelles Territorium sei nicht lebens- und friedensfähig, und keinesfalls wünschenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rekatholisierung bedeutete in diesem Zusammenhang auf Weisung des katholischen Landesherrn die Wiedereinführung des [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] und alleinigen Gottesdienstes in einer [[Pfarrkirche]], bzw. in allen Pfarrkirchen eines Gebiets, in denen zuvor [[lutherisch]]e oder [[Reformierte Kirchen|reformierte]] Gottesdienste gehalten worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil wurden Bündnisse zur Durchsetzung etabliert. Siehe dazu:&lt;br /&gt;
* [[Katholische Liga (1538)]] (auch Nürnberger Bund oder Liga von Nürnberg genannt)&lt;br /&gt;
* [[Katholische Liga (1609)]] (in München von Reichsständen gegründet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkrete Umsetzung der Rekatholisierung geschah durch die Vertreibung der lutherischen oder reformierten und die Einsetzung katholischer Pfarrer. Die „Eingepfarrten“, die seit zwei bis drei Generationen evangelisch gewesen waren und an die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers, an den Gottesdienst in ihrer Muttersprache, und an den evangelischen Katechismus gewöhnt waren, wurden gezwungen, katholisch zu werden. Die lateinische Messe, das Verbot der [[Priesterehe]] und des [[Laienkelch]]s (also des Abendmahls mit Brot und Wein für alle Gläubigen), die Heiligenverehrung, die Prozessionen und Wallfahrten – das alles war neu für sie oder nur noch aus der Familienüberlieferung bekannt. Doch sie galten durch ein Edikt des jeweiligen Landesherrn wieder als katholische Gemeindezugehörige und sollten sich an deren Regeln halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Unterricht, also die [[Katechese]], in der für diese Menschen neuen und aufgezwungenen Konfession, übernahmen in den katholischen Territorien vielfach [[Ordenspriester|Ordensleute]] aus dem [[Jesuiten]]orden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anonym Erzherzog Karl II.jpg|mini|Erzherzog Karl II. war eine der treibenden Kräfte der Rekatholisierung]]&lt;br /&gt;
Von der Rekatholisierung betroffen war etwa ein Viertel der Bevölkerung im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Dabei lagen die Schwerpunkte in den direkten [[Habsburgische Erblande|habsburgischen Besitzungen]]. Hinzu kamen einige geistliche Territorien im Reich und [[wittelsbach]]ische Gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der 1570er Jahre begann die Rekatholisierung in geistlichen Territorien oder zugehörigen Gebieten wie [[Kurtrier]], [[Kloster Fulda]], [[Hochstift Würzburg]], [[Hochstift Bamberg]] oder dem zu [[Kurmainz]] gehörenden [[Eichsfeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herzig_79&amp;quot;&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Phase verstärkter Rekatholisierung fiel in die Zeit zwischen 1579 und 1609. In den habsburgischen Ländern hatte der religiös tolerante [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] die Verbreitung des Protestantismus ermöglicht. Sein Bruder [[Karl II. (Innerösterreich)|Karl von Innerösterreich]] musste 1572 in der [[Grazer Pazifikation]] gegen seinen Willen in seinem Gebiet den Protestanten entgegenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1579 kam es zur [[Münchner Konferenz (1579)|Münchner Konferenz]] an der sich neben Karl von [[Innerösterreich]] der päpstliche Nuntius, sowie Vertreter des [[Herzogtum Bayern|Herzogtums Bayern]], des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts Salzburg]] und [[Tirol]]s auf eine Strategie zur Rekatholisierung der habsburgischen Gebiete verständigten. Die katholische Obrigkeit sollte die Druckereien kontrollieren, die Abmachungen mit den Ständen zu ihren Gunsten allmählich aufweichen, das [[Patronatsrecht]] im katholischen Sinn nutzen, protestantische Prediger verhaften und ausweisen, sowie den Bau von evangelischen Kirchen verhindern. Protestantische Funktionsträger sollten Katholiken weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innerösterreich ===&lt;br /&gt;
Karl betrieb auf dieser Basis die Rekatholisierung in [[Innerösterreich]]. Neben den antiprotestantischen Maßnahmen, etwa dem Verbot evangelische Kirchen zu besuchen, gründete er die [[Universität Graz]] und verbot den Besuch auswärtiger, insbesondere protestantischer Hochschulen. Unter der Herrschaft [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinands II.]] wurden diese Maßnahmen intensiviert. Es wurden Reformationskommissionen eingesetzt. Diese sollten protestantische Geistliche und Lehrer ausweisen, protestantische Funktionsträger durch Katholiken ersetzen und die Ordnungen der Städte im katholischen Sinn verändern. Widerstand gegen diese Maßnahmen galten als Aufruhr und wurden notfalls militärisch niedergeschlagen. Die Prediger wurden vertrieben und protestantische [[Bücherverbrennung|Bücher verbrannt]]. Teilweise wurden die Kirchen zerstört. Auch die evangelischen Schulen wurden geschlossen. An die Stelle der evangelischen Prediger wurden katholische Priester eingesetzt. Die Menschen waren verpflichtet, deren Bekehrungspredigten beizuwohnen. Wer nicht zur [[Konversion (Religion)|Konversion]] bereit war, verlor seine Bürgerrechte und musste auswandern. In den Städten war die Verleihung des Bürgerrechts von der Zustimmung des katholischen Pfarrers abhängig. Eine nicht unbeträchtliche Zahl von Personen ging ins Exil. Bis 1609 war in Innerösterreich die Rekatholisierung nach außen hin abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;80–82, S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geistliche Territorien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VonElspe.jpg|mini|Titelkupfer zu Caspar Christian Voigt von Elspes &amp;#039;&amp;#039;Agnitio veritatis religionis&amp;#039;&amp;#039; (Köln, 1682). In der Kutsche sitzt der zum Katholizismus übergetretene Autor. Diese zermalmt die Reformatoren Luther und Calvin. (Original heute in der Dombibliothek Hildesheim)]]&lt;br /&gt;
Für die Rekatholisierung der katholischen Territorien in Nordwestdeutschland entscheidend war der gescheiterte Versuch [[Gebhard I. von Waldburg|Gebhards I. von Waldburg]] in [[Kurköln]] den Protestantismus durchzusetzen. Im [[Truchsessischer Krieg|Kölnischen Krieg]] wurde 1583 der [[Geistlicher Vorbehalt|geistliche Vorbehalt]] durchgesetzt. Mit [[Ernst von Bayern (1554–1612)|Ernst von Bayern]] wurden Kurköln und seine [[Nebenland|Nebenländer]], das [[Herzogtum Westfalen]] und das [[Vest Recklinghausen]], bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von Nachkommen aus der katholischen Linie der Wittelsbacher regiert. Gegen die ausdrückliche Bestimmung des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] wurde den Kölner Erzbischöfen die gleichzeitige Übernahme anderer geistlicher Herrschaften mit dem Ziel der Rekatholisierung erlaubt. Die Erzbischöfe konnten so auch die Rekatholisierung in den Bistümern [[Bistum Münster|Münster]] und [[Bistum Paderborn|Paderborn]] sowie in anderen Bistümern wie [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] vorantreiben. Dies erwies sich indes als eine langwierige Aufgabe. Im Erzstift selbst dauerte die Rekatholisierung bis ins 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;82.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Rekatholisierungsprozesse fanden in Kurmainz und im [[Hochstift Würzburg]] statt. In Mainz verbot [[Johann Adam von Bicken]] den evangelischen Gottesdienst und führte den katholischen Ritus wieder ein. Bedeutende Ämter waren nur noch Katholiken vorbehalten. Ähnlich war die Situation unter [[Julius Echter von Mespelbrunn]] im Hochstift Würzburg. Auch dort wurden protestantische Funktionsträger durch Katholiken ersetzt, und wer in den bislang protestantischen Städten nicht konvertieren wollte, hatte ins Exil zu gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;82&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Böhmen und habsburgische Erblande ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reformationpatent Ferdinand II.jpg|mini|Reformationpatent von Ferdinand II., mit dem er 1624 die Ausweisung aller evangelischen Prediger und Schulmeister verfügte]]&lt;br /&gt;
Im [[Königreich Böhmen]] kam es ebenfalls zu einem Wandel. Dort war nur noch eine Minderheit von etwa 10–15 Prozent katholisch. Bereits unter [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] wurde den [[Jesuiten]] die Niederlassung erlaubt. Diese gründeten eine zweite Universität zur Ausbildung einer katholischen Elite. Unter dem Adel gewann die Rekatholisierung Anhänger. Diese sorgten dafür, dass auch ihre Untertanen den Glauben wechselten. Außerdem besetzten sie hohe Staatsämter. [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] wandte sich unter dem Druck des päpstlichen Nuntius insbesondere seit den 1590er Jahren einer verstärkten Rekatholisierungspolitik zu, stieß damit aber auf Widerstand. Der [[Majestätsbrief]] von 1609 unterbrach diese Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;79&amp;amp;nbsp;f., S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch danach versuchten einige geistliche Fürsten, wie der Fürstbischof von Breslau [[Karl von Österreich (1590–1624)|Karl von Österreich]], ihre Gebiete zu rekatholisieren. Diese Maßnahmen trugen zum [[Zweiter Prager Fenstersturz|Prager Fenstersturz]] und dem [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|böhmischen Aufstand]] bei. Nach dem [[Schlacht am Weißen Berg|Sieg am Weißen Berg]] im Jahr 1620 wurden die in Innerösterreich und anderen Gebieten erprobten Maßnahmen auch in Böhmen und den zugehörigen Gebieten angewandt. Abgesehen von Schlesien, wo es auf Druck des sächsischen Kurfürsten Sonderbedingungen gab, wurde die Rekatholisierung in Böhmen, [[Mähren]] und der [[Grafschaft Glatz]] durchgesetzt. Wie anderswo wurden die protestantischen Beamten durch Katholiken ersetzt. Der protestantische Adel verlor weitgehend seinen Besitz und musste das Land verlassen. Die katholische Kirche wurde zur einzigen zugelassenen Konfession erklärt. Während Bürgern und Adeligen noch die Möglichkeit der Emigration blieb, wurde Bauern die Auswanderung verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;87&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Chronik der Stadt [[Falkenau an der Eger]] in Böhmen werden für das Jahr 1626 die Artikel zur Rekatholisierung der Bürger der Stadt aufgeführt:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Falkenauer Handschrift (Chronik des Johann Ferdinand Kirchberger) 1620–1813&amp;#039;&amp;#039;. Der Egerlandbücherei des Bundes der Egerländer Gmoin e. V. in Amberg/Opf. gewidmet. Pöcking 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wer einem [[Prädikant]]en Aufenthalt gibt, soll seine Güter und sein Leben verlieren.&lt;br /&gt;
# Wer einen katholischen Pfarrer, seine Predigtworte oder Gebärden verspottet, soll verbannt werden und aller Güter verlustig sein.&lt;br /&gt;
# Wer in seinem Hause unkatholische Gottesdienste halten lässt, soll verbannt werden und aller Güter verlustig sein.&lt;br /&gt;
# Wenn ein Hausvater an Sonn- und Festtagen nicht zur Messe geht, muss er vier Wachslichter zur Kirche geben.&lt;br /&gt;
# Wer in seinem Hause die Jugend heimlich lehrt, dem soll alles genommen und er dann vom Schergen zur Stadt hinaus geführt werden.&lt;br /&gt;
# Keines Menschen Testament soll gültig sein, der nicht katholischer Religion ist.&lt;br /&gt;
# Kein unkatholisches Kind darf ein Handwerk erlernen.&lt;br /&gt;
# Wer über Gott, die heilige Jungfrau, den Heiligen oder den Kirchengebräuchen ungebührlich redet oder singt, der soll ohne alle Gnade am Leben gestraft und seiner Güter verlustig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In genannter Chronik wird berichtet, dass die Bürger in den meisten Städten derart hartnäckig Widerstand gegen diese Artikel leisteten, dass härtere Zwangsmittel angewendet wurden. Man legte 12–20 Soldaten in ihre Häuser, die sie mit Speise und Trank und was sie sonst verlangten so lange versehen mussten, bis die Bewohner des Hauses katholisch wurden, oder es zu werden versprachen. In diesem Falle machte der Pfarrer an die Haustür ein weißes Kreuz und die Soldaten zogen in das Haus des nächsten widersetzlichen Bürgers ein, „wodurch dann das Volk in die äusserste Verzweiflung gerieth, Haus und Hof verließ und hauffenweis aus dem Lande zog“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich der Adel in [[Niederösterreich|Nieder-]] und [[Oberösterreich]] den Aufständischen in Böhmen angeschlossen hatte, kam es auch dort zu ähnlichen Maßnahmen. Die protestantischen Adeligen hatten das Land zu verlassen oder kamen der Vertreibung zuvor, indem sie auswanderten. Die Güter wurden verkauft oder verpfändet. Adelige aus anderen Teilen der Habsburgermonarchie traten an die Stelle des alten einheimischen Adels. Auch aus [[Wien]] gingen zahlreiche protestantische Adelige und Bürger ins Exil.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;85&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird geschätzt, dass in Böhmen 150.000 und in Österreich etwa 100.000 Menschen aus diesen Gründen das Land verlassen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlesien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosciol pokoju w swidnicy wisnia6522.jpg|mini|[[Friedenskirche (Świdnica)|Friedenskirche Schweidnitz]]]]&lt;br /&gt;
Auch in [[Schlesien]] sollte die Rekatholisierung umgesetzt werden. Dies geschah zunächst in den direkt der [[Krone Böhmen]] unterstehenden Gebieten. Im [[Prager Frieden (1635)|Frieden von Prag]] wurde die protestantische Religionsausübung nur noch in der Stadt [[Breslau]] und in den [[Herzogtümer in Schlesien|Herzogtümern]] der protestantischen [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] erlaubt. Diese Bestimmungen wurden im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] von 1648 bestätigt. Allerdings wurden vor den Toren von [[Schweidnitz]], [[Jawor|Jauer]] und [[Glogau]] sogenannte evangelische [[Schlesische Friedenskirchen|Friedenskirchen]] erlaubt. Nach dem Tod des letzten protestantischen Herzogs [[Georg Wilhelm I. (Liegnitz-Brieg-Wohlau)|Georg Wilhelm I.]], mit dem das Geschlecht der Schlesischen Piasten erlosch, begannen die [[Habsburg]]er am 21. November 1675 mit der Rekatholisierung der letzten Herzogtümer. Es gelang in der Folge, etwa ein Drittel der Kirchen dem Katholizismus zuzuführen. Allerdings musste der Landesherr [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] unter Druck des [[Karl XII. (Schweden)|Karl XII. von Schweden]] 1707 die Rückkehr zu den konfessionellen Verhältnissen von 1648 versprechen. Durch das Bemühen auswärtiger Mächte bestanden in Schlesien zwei etwa gleich starke Konfessionsgruppen nebeneinander, auch wenn die Rekatholisierungsversuche bis zur [[Erster Schlesischer Krieg|preußischen Eroberung]] 1740 weitergingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arno Herzig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S. 88f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfälzische Gebiete ===&lt;br /&gt;
Neben den Habsburgern taten sich weiterhin auch die [[Wittelsbach]]er bei der Rekatholisierung besonders hervor. Nach seiner Konversion 1614 trieb [[Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg]] die Rekatholisierung in [[Pfalz-Neuburg]] mit Härte voran. Ähnliches versuchte er nach 1619 auch in [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|Jülich-Berg]] am [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]]. Während seine Politik in seinen Stammländern erfolgreich war, gelang dies am Niederrhein nicht vollständig, unter anderem weil die Protestanten Rückhalt beim [[Kurbrandenburg|Brandenburger Kurfürsten]] fanden, der auch Herrscher in [[Kleve-Mark]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Joachim von Sandrart - Maximilian I, Elector of Bavaria.jpg|mini|Kurfürst Maximilian I. von Bayern betrieb in den ihm zugefallenen pfälzischen Gebieten eine Politik der Rekatholisierung]]&lt;br /&gt;
Seit 1623 kam es zur Rekatholisierung der [[Oberpfalz]] durch [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian von Bayern]]. Im Jahr 1628 wurde der Katholizismus zur alleinigen Konfession erklärt. Wie in den meisten anderen Territorien waren die Jesuiten die Träger der Rekatholisierung. Auch die [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] der [[Bayerische Franziskanerprovinz|Bayerischen Ordensprovinz]] leisteten mit der Gründung von Klöstern in [[Franziskanerkloster Pfreimd|Pfreimd]], [[Franziskanerkloster Amberg|Amberg]], [[Franziskanerkloster Cham|Cham]] und [[Kloster Kemnath|Kemnath]] hierzu einen wichtigen Beitrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Raynald Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Bayerischen Franziskanerprovinz von 1625 bis 1802.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerische Franziskanerprovinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1625 – 2010. Die Bayerische Franziskanerprovinz. Von ihren Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Furth 2010, S. 6–29, hier S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Muster ähnelte dem in den Habsburger Gebieten. Widerstand wurde durch die Einquartierung von Soldaten gebrochen. Der Prozess der Rekatholisierung wurde bis 1675 weitgehend beendet. Ähnlich agierten die Wittelsbacher nach 1628 auch in der rheinischen [[Kurpfalz]]. Der Verlust dieses Gebietes während des Krieges und die Rückgabe an die protestantischen Wittelsbacher nach 1648 beendeten dies. Als die Linie [[Pfalz-Simmern]] 1685 ausstarb, versuchten die Erben aus der Linie [[Pfalz-Neuburg]] erneut, die Kurpfalz zu rekatholisieren. Diese Bestrebungen wurden durch die Franzosen während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] ab 1688 fortgesetzt. Am Ende standen Katholiken, Lutheraner und Calvinisten mit leichten Vorteilen für die Katholiken nebeneinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;89&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Goetze |url=http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~u91/galerie/medaillen/HTML/Gesch_Rekatholisierung1.htm |titel=Geschichte der Kurpfalz: Die Rekatholisierung |archiv-url=http://web.archive.org/web/20131016075246/http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~u91/galerie/medaillen/HTML/Gesch_Rekatholisierung1.htm |archiv-datum=2013-10-16 |zugriff=2019-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auslaufen und Folgen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Empfang der Salzburger Exulanten.JPG|mini|Symbolische Darstellung des Empfangs Salzburger Exulanten in Preußen durch König Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
Auch im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ging die Rekatholisierung weiter. Bekannt ist die Vertreibung [[Salzburger Exulanten]] aus dem Fürstbistum Salzburg in den 1730er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Herzig_79&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in wenigen abgelegenen Gebieten konnten sich im Untergrund protestantische Zirkel behaupten. In Teilen Oberösterreichs und [[Kärnten]]s gelang dies bis in die Herrschaftszeit [[Joseph II.|Josephs II.]] Wo dies nicht der Fall war, kam es nach Generationen zur Akzeptanz des Katholizismus. Der Katholizismus des [[Barock]], der auch den Alltag mitprägte, spielte dafür eine wichtige Rolle. Wie stark die Akzeptanz des Katholizismus in den zurückgewonnenen Gebieten geworden war, zeigte sich daran, dass die kirchenreformerischen Maßnahmen Josephs II. auch dort zu Widerstand führten.&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. 26, 2000, S.&amp;amp;nbsp;78&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konfessionelle Geschlossenheit von Dorf- und Stadtgemeinden blieb bis weit ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert der auch von der Bevölkerung begrüßte Normalzustand. Schon im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Prinzip von 1555, etwa bei Grenzverschiebungen, nicht mehr streng durchgehalten und Rekatholisierungen (ebenso wie der umgekehrte Vorgang) wurden seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hamburger Historiker [[Arno Herzig]] versuchte im Jahr 2000&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[#Literatur|Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine fachliche Definition des Begriffes „Rekatholisierung“, die einer Neubewertung dieses geschichtlichen Vorgangs innerhalb der Gegenreformation gleichkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach bedeutet Rekatholisierung nicht unbedingt, wie in gängiger Forschungsmeinung oft zu lesen ist, für das 16. bis 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einen Versuch, den sich ausbreitenden [[Protestantismus]] zurückzudrängen und die Bevölkerung unter Zwang wieder zum Katholizismus zurückzuführen. Herzig definiert den Begriff der „Rekatholisierung“ zu Beginn seiner Studie als „weitgehend durch Gewalt herbeigeführte Einrichtung der [[Katholizismus|katholischen]] [[Konfession]] als allein gültige Konfession im [[Staat]]“. Die katholische Konfession wird hier somit als eine [[Institution]] verstanden – und damit zugleich als Machtfaktor im Staat –, unter der man versucht, die zum Protestantismus gewechselten Bevölkerungsteile wieder in den Einflussbereich der katholischen Kirche einzubeziehen. Es ist aber damit nicht eine innere kirchliche Erneuerung gemeint, wie man sie im [[Konzil von Trient]] beabsichtigte. Das wird auch bei Herzig selbst betont. Dieser Prozess der Rekatholisierung als solcher ist schon lange in der Forschung bekannt. Auch ist das Wort Rekatholisierung hierfür seit langem in Gebrauch. Durch Arno Herzig wird es allerdings erstmals in einer übergreifenden Studie angewendet. Herzigs Begriff der Rekatholisierung basiert auf dem Begriffsschema der (katholischen) [[Konfessionalisierung]], welches von [[Wolfgang Reinhard]] und [[Heinz Schilling (Historiker)|Heinz Schilling]], und dem der [[Sozialdisziplinierung]], welches von [[Gerhard Oestreich]] geprägt wird. Oestreich spricht auch bei langfristigen Lern- und Transformationsprozessen von „Fundamentaldisziplinierung“. Auch das lässt sich letzten Endes in das [[Modernisierungsparadigma]] für die [[Frühe Neuzeit]] insgesamt einbeziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekatholisierung bedeutet im Grunde ähnlich wie die Sozialdisziplinierung oder „Fundamentaldisziplinierung“, von der Oestreich spricht, beziehungsweise der Konfessionalisierung von Reinhard und Schilling ein [[Historiographie|historiographisches]] Deutungsmuster für die Frühe Neuzeit. Mit dem Modernisierungsparadigma, in dem diese Prozesse eingebunden sind, lassen sich auch ähnliche Erscheinungen und Zielvorstellungen aus der Zeit nach der eigentlichen [[Gegenreformation]] zuordnen und erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich handelt es sich hierbei um Maßnahmen der Sozialdisziplinierung, die von verbaler diplomatischer Einflussnahme bis hin zur offenen Gewalt gehen. Die Folge der restriktiven Praxis war die Ausbildung eines sogenannten [[Kryptoprotestantismus]]. Bei Herzig ist die „weitgehend konfliktfrei verlaufende Sozialdisziplinierung“ in den katholischen Territorien das eigentliche Modernisierungspotential des [[Katholizismus]] neben den spezifischen Formen der Kollektivbildung in dieser Epoche überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Reconquista]] bezeichnet die christliche Rückeroberung der iberischen Halbinsel, die bereits im 9. Jahrhundert begann und mit der Eroberung von [[Granada]] im Jahre 1492 abgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;
* Religionswechsel großen Stils, etwa die [[Christianisierung]] im Römischen Reich und im Frühmittelalter oder die [[Islamisierung]], sind stets mit institutionellem Druck und/oder entsprechenden Anreizen verbunden.&lt;br /&gt;
* Auch gegenüber den laizistischen und antiklerikalen Tendenzen der politischen Linken in Europa machten sich im 20. Jahrhundert autoritäre Rekatholisierungstendenzen bemerkbar (etwa beim Versuch der Etablierung eines österreichischen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaats]] 1934–38 oder in Spanien nach dem Sieg [[Francisco Franco]]s im [[Bürgerkrieg]] ab 1939).&lt;br /&gt;
* Das Streben der Etablierung des Katholizismus in christlichen Körperschaften ohne römisch-katholische Vergangenheit (etwa [[orthodoxe Kirchen|orthodoxe]] Territorien) wird Katholisierung genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3525013841}}&lt;br /&gt;
* [[Arno Herzig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rekatholisierung in den deutschen Territorien im 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Geschichte und Gesellschaft]]. 26, 2000, {{ISSN|0340-613x}}, S.&amp;amp;nbsp;76–106.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Reinhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist katholische Konfessionalisierung?&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Reinhard, [[Heinz Schilling (Historiker)|Heinz Schilling]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Konfessionalisierung.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 1995, ISBN 3-579-01666-0, S.&amp;amp;nbsp;419–452 ([[Verein für Reformationsgeschichte#Veröffentlichungen|Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte]] 198).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Rebekka von Mallinckrodt]] ([[H-Soz-Kult]]): [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/REZENSIO/buecher/2001/MaRe0901.htm Rezension] zu Arno Herzig: &amp;#039;&amp;#039;Der Zwang zum wahren Glauben. Rekatholisierung vom 16. bis zum 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4019710-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenreformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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