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	<title>Reizschwelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:57:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reizschwelle&amp;diff=86331&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-08-04T14:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reizschwelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Elektrophysiologie]] und in der [[Sinnesphysiologie]] jene Schwelle der Intensität verstanden, die ein [[Reiz]] mindestens erreichen muss, um eine [[Erregung (Physiologie)|Erregung]], eine [[Empfindung]] oder eine [[Reizantwort|Reaktion]] auszulösen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Eintrag [https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/reiz/10875 Reiz] im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Neurowissenschaft&amp;#039;&amp;#039; auf spektrum.de; abgerufen am 27. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sensorische schwelle&amp;quot;&amp;gt;H. Handwerker: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Sinnesphysiologie.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Schmidt, G. Thews, F. Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 28. Auflage, 2013, [https://books.google.de/books?id=l5r3BQAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;207f].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reizschwelle&amp;quot;&amp;gt;H. Antoni: &amp;#039;&amp;#039;Erregungsphysiologie des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Schmidt, G. Thews, F. Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 28. Auflage, 2013, S.&amp;amp;nbsp;476.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschwellige Reize sind Änderungen unterschiedlicher Energieform in der Umgebung eines [[Organismus]] oder einer [[Zelle (Biologie)|Zelle]], die abhängig von Art, Intensität und Dauer oder Wiederholung des Reizes den Betrag der &amp;#039;&amp;#039;Schwellenintensität&amp;#039;&amp;#039; überschreiten und als [[Reiz#Adäquate Reize|adäquate Reize]] spezifische Veränderungen hervorrufen. Nach der energetischen Art unterscheidet man chemische, osmotische, thermische, mechanische, akustische, elektrische, elektromagnetische oder optische Reize und für diese verschiedene Reizschwellen, die je nach [[Sinnesmodalität]] und [[Sinnesqualität|-qualität]] weiter differenziert werden. So spricht man beispielsweise von der [[Geruchsschwelle]] für einen bestimmten Duftstoff, der [[Hörschwelle]] für bestimmte [[Frequenz]]en und der Sehschwelle im [[Skotopischer Bereich|skotopischen Bereich]] nach einer bestimmten [[Adaptation (Auge)#Anpassungsvorgänge der Netzhaut|Adaptationszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Physiologie wird jeweils die kleinste Reizintensität, die noch als [[Stimulus]] wirkt, als &amp;#039;&amp;#039;Reizschwelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Doch kann sich dies auf das Auslösen einer Erregung einer einzelnen Zelle beziehen, oder auf das Hervorrufen einer Empfindung als Sinneseindruck eines wahrnehmenden Organismus. Je nach Bezugnahme kann also mit &amp;#039;&amp;#039;Reizschwelle&amp;#039;&amp;#039; eine unterschiedliche &amp;#039;&amp;#039;Intensitätsschwelle&amp;#039;&amp;#039; gemeint sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf der Ebene einer Zelle bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Reizschwelle&amp;#039;&amp;#039; elektrophysiologisch die Schwelle für eine Erregungsbildung: bei einer [[Sinneszelle]] die Schwelle, ab der eine Änderung des [[Ruhemembranpotential]]s als [[Generatorpotential]] generiert wird und bei einer (1.) [[Afferenz|afferenten]] [[Nervenzelle]] die Schwelle erreicht, ab der eine [[Erregung (Physiologie)|Erregung]] ausgelöst und ein [[Aktionspotential]] gebildet wird, das [[Schwellenpotential]]. In ähnlicher Weise wird bei [[Herzmuskelzelle]]n von Reizschwelle gesprochen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;reizschwelle&amp;quot; /&amp;gt; so etwa auch von Reizschwellenmessung&amp;lt;ref&amp;gt;G. Fröhlig et al.: &amp;#039;&amp;#039;Herzschrittmacher- und Defibrillator-Therapie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme 2013, [[doi:10.1055/b-0034-88294]], Kapitel [https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/pdf/10.1055/b-0034-88294.pdf &amp;#039;&amp;#039;Algorithmen zur Output-Regelung&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; im Zusammenhang mit einem [[Herzschrittmacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf der Ebene eines vielzelligen Organismus bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Reizschwelle&amp;#039;&amp;#039; sinnesphysiologisch die Schwelle für eine Sinnesempfindung: die kleinste Reizintensität, die bei einer bestimmten Reizkonstellation gerade noch eine Empfindung hervorruft. Diese Reizschwelle, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;RL&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;Reizlimen&amp;#039;&amp;#039;; {{laS|limen|de=Schwelle}}), wurde auch als [[Absolutschwelle]] bezeichnet. Manche Autoren sprechen nur den kleinstmöglichen Wert der Reizschwelle bei optimalen Bedingungen der Reizkonstellation und Adaptation als &amp;#039;&amp;#039;Absolutschwelle&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sensorische schwelle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht immer wird hinsichtlich der Reizschwelle begrifflich klar unterschieden zwischen einer Schwelle, ab der ein Reiz als solcher überhaupt bemerkbar wird (wie „etwas“), und der, ab der ein [[Sinn (Wahrnehmung)|Sinneseindruck]] entsteht (wie „rot“). Diese ist abzugrenzen von einer Schwelle, ab der eine [[Empfindung]] geformt wird (wie „rote Punkte“), oder jener, ab der eine [[Wahrnehmung]] zugeordnet wird (wie „rote Blutkörperchen“). Die beiden letzteren werden auch als &amp;#039;&amp;#039;Erkennungsschwelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Bestimmungen solcher Schwellen sind in der Regel jeweils auf subjektive Angaben angewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;silbernagl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefan Silbernagl]], [[Agamemnon Despopoulos]] |Titel=Taschenatlas Physiologie |Auflage=8. |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2012 |ISBN=978-3-13-567708-8 |Seiten=330}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der absoluten Schwelle einer Wahrnehmung (&amp;#039;&amp;#039;Absolutschwelle&amp;#039;&amp;#039;) werden weitere sensorische Schwellen differenziert. Hierzu gehört die &amp;#039;&amp;#039;(Intensitäts-)Unterschiedsschwelle&amp;#039;&amp;#039; nach dem Vermögen, gleichartige Reize hinsichtlich ihrer Intensität vergleichend zu unterscheiden (als „stärker“/„schwächer“). Andere für die [[Diskrimination]] von Reizen wichtige &amp;#039;&amp;#039;Schwellen&amp;#039;&amp;#039; sind die für das &amp;#039;&amp;#039;räumliche&amp;#039;&amp;#039; (als „daneben“) und das &amp;#039;&amp;#039;zeitliche&amp;#039;&amp;#039; (als „danach“) Auflösungsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den Sinneszellen und von ersten afferenten Neuronen aufgenommenen Reize (rund 10&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; bit/s) werden in einem menschlichen Nervensystem kontrastiert und gefiltert, sodass nur wenige (10–100 bit/s) bewusst wahrgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;silbernagl&amp;quot; /&amp;gt; Aufgenommene, aber unbewusst wirksame Reize werden &amp;#039;&amp;#039;[[Subliminal (Psychologie)|subliminal]]&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Best-Pest-Methode]] dient zur Bestimmung der Wahrnehmungsschwelle eines Probanden für einen Reiz. Besondere Reizschwellen sind beispielsweise [[Weckschwelle]], [[Unbehaglichkeitsschwelle]] und [[Schmerzschwelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schwellenwert (Instinkttheorie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert F. Schmidt]], [[Gerhard Thews]], Florian Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Physiologie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 28. Auflage. Springer, Berlin u. a. 2013, ISBN 3-662-09346-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reizschwelle| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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