<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reitzenschlag</id>
	<title>Reitzenschlag - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Reitzenschlag"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reitzenschlag&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T03:41:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reitzenschlag&amp;diff=226402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tärkein kampa: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reitzenschlag&amp;diff=226402&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-08T18:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Niederösterreich&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT124&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Gmünd&lt;br /&gt;
|Kfz                     = GD&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Gmünd in Niederösterreich&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Litschau]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 30925&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Reitzenschlag&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 07127&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 6.525375&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Reitzenschlag&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 03688&lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = &lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = &lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = &lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = &lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 48/56/43/N &amp;lt;!-- ÖK --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 15/05/02/E &amp;lt;!-- ÖK --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 586 &amp;lt;!-- ÖK --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Dim                     = &lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl-Ort             = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = &lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitzenschlag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Freitzenschlag&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortschaft#Österreich|Ortschaft]] und eine [[Katastralgemeinde#Österreich|Katastralgemeinde]] der Gemeinde [[Litschau]] im [[Bezirk Gmünd]] in [[Niederösterreich]] mit {{EWZ|AT Ortschaft|03688}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT Ortschaft}}).{{EWR|AT Ortschaft}} Bis Ende 1971 war Reitzenschlag eine eigenständige Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=48|abruf=2024-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Östlich von Litschau gelegen und von zahlreichen kleinen und großen Teichen umgeben, befindet sich das Dorf, das einzig über die Landesstraße L8165 erreichbar ist. Am {{HWD|AT Ortschaft|STAND}} umfasste die Ortschaft {{HWZ|AT Ortschaft|03688}}&amp;amp;nbsp;[[Gebäudeadresse|Adressen]].{{HWR|AT Ortschaft|QUELLE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Reitzenschlag war anfangs ein landesfürstliches Lehen, das die Familie &amp;#039;&amp;#039;Poiger von Puige&amp;#039;&amp;#039; innehatte, bevor es zur [[Litschau (Herrschaft)|Herrschaft Litschau]] kam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan René Buzanich |Titel=Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände) |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ort befand sich bis ins 18. Jahrhundert hinein ein kleines Schloss, welches aus einem mittelalterlichen Rittergut hervorgegangen war. Dieses erschien in [[Georg Matthäus Vischer]]s „Topographia archiducatus Austriae Inferioris modernae“ von 1672 in Kupfer gestochen. Dieser Kupferstich zeigt auch den neben dem Schloss befindlichen Meierhof. Auch ein herrschaftlicher Schafhof war (nachweislich seit 1627) dort vorhanden. Der Edelsitz, ein kleiner, zweistöckiger Bau, umgeben von einem Wassergraben, verfiel im Verlauf des 18. Jahrhunderts; im Jahr 1787 war das Schloss bereits eine unkenntliche Ruine. Dennoch haben sich bis heute einige sichtbare Reste der ehemaligen Anlage auf dem Gelände des heutigen Hauses Nr. 31 erhalten, so etwa Reste von Wall und Graben, ein großer Keller und die Basen von drei runden Steinsäulen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan René Buzanich |Titel=Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände) |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=45f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bewohner waren laut [[Franz Xaver Schweickhardt|Schweickhardt]] Bauern, zumeist Ganzlehner, die ihr Einkommen aus Feldbau und Viehzucht bezogen, das sie mit der Weberei aufbesserten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 33 Häusern genannt, das nach Litschau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder [[Einschulung|eingeschult]] wurden. Die Herrschaft Litschau besaß die [[Ortsobrigkeit]], übte die [[Landgericht (Österreich)|Landgerichtsbarkeit]] aus, besorgte die [[Konskription]] und hatte die [[Grundherrschaft]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Austria Topographie Steinius 1822|band=2|seite=186|text=Reizenschlag}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Reitzenschlag zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Schmied, zwei Schuster, eine Sparkasse, ein Tischler und einige Landwirte ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 416 ([https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/45__Niederoesterreich_Gemeinden_R.pdf#page=10 PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. Jänner 1972 wurden im Zuge der [[Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung|Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung]] die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Hörmanns bei Litschau]], Litschau, Reitzenschlag, [[Schandachen]] und [[Schlag (Gemeinde Litschau)|Schlag]] zu Litschau fusioniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Reitzenschlag mit seinem Adelssitz bildete ursprünglich ein eigenes (Ritter-)Gut. 1590/91 zählte der Ort 23 untertänige Häuser; damals lag die Ortsobrigkeit bei Melchior von Hubereckh. 1751 zählte Reitzenschlag 27 untertänige Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan René Buzanich |Titel=Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände) |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Reitzenschlag insgesamt 68 Bauflächen mit 30.333&amp;amp;nbsp;m² und 38 Gärten auf 22.373&amp;amp;nbsp;m², 1989/1990 waren es bereits 104 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 251 angewachsen und 2009/2010 waren es 113 Gebäude auf 240 Bauflächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bev&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen|BEV]]: &amp;#039;&amp;#039;Regionalinformation 31.12.&amp;lt;!--sic--&amp;gt;2018&amp;#039;&amp;#039; auf bev.gv.at ([https://www.bev.gv.at/portal/page?_pageid=713,2669356&amp;amp;_dad=portal&amp;amp;_schema=PORTAL online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die Katastralgemeinde ist forstwirtschaftlich geprägt. 281 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 323 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 254 Hektar Landwirtschaft betrieben und 331 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 242 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 338 Hektar betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bev&amp;quot; /&amp;gt; Die durchschnittliche [[Bodenklimazahl]] von Reitzenschlag beträgt 19,9 (Stand 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=A |band=3 |seite=271|text=Reitzenschlag}}&lt;br /&gt;
* Karl Bertel und Heinrich Rauscher: &amp;#039;&amp;#039;Zins- und Dienstbuch der Grafschaft Litschau aus dem Jahre 1369.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Waldviertel.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 11, 1938, S. 17–20, 31–35.&lt;br /&gt;
* Stephan Biedermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Adelssitz von Reitzenschlag. Ein Teil-Lehen der Grafschaft Litschau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes&amp;#039;&amp;#039; 9), Wien/Krems 1974.&lt;br /&gt;
* Stefan René Buzanich: &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände.&lt;br /&gt;
* Stefan René Buzanich: &amp;#039;&amp;#039;Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Herrschaft Litschau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fallstudie auf Basis von Verlassenschaftsabhandlungen. Mit 66 Abbildungen und 3 Grafiken&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, herausgegeben von Doris Gretzel und Marlene Müllner, Band 60), Horn 2020.&lt;br /&gt;
* Hermine Grabenhofer: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Dörfchens Reitzenschlag.&amp;#039;&amp;#039; Reitzenschlag 2009.&lt;br /&gt;
* [[Walter Pongratz]] und Paula Tomaschek: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkunde des Bezirkes Gmünd. Begründet von Rupert Hauer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Gmünd 1986.&lt;br /&gt;
* Helma Reiß: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen im Gerichtsbezirk Litschau.&amp;#039;&amp;#039; Maschingeschriebene Dissertation an der Universität Wien, 1959.&lt;br /&gt;
* Sepp Zwölfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Katastralgemeinden der Großgemeinde Litschau.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadtgemeinde Litschau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Stadt Litschau 1386–1986.&amp;#039;&amp;#039; Litschau 1986, S. 79–83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Litschau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4811326-8|VIAF=238796963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Gmünd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Gmünd]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Gmünd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tärkein kampa</name></author>
	</entry>
</feed>