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	<title>Reitweise - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:57:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reitweise&amp;diff=566265&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: link</title>
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		<updated>2025-07-10T20:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Horse sumer in spanish walk.jpg|mini|rechts|200px|Klassische Reitweise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen bestimmten Stil, [[Hauspferd|Pferde]] zu [[reiten]] und auszubilden. Es gibt mehrere Reitweisen, die aus verschiedenen Gegenden und Kulturen stammen. Heute wählt ein Reiter  aus mehreren Reitweisen diejenigen Komponenten, die ihm und seinem Pferd am meisten liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Englische Reitweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Englische Reitweise&amp;#039;&amp;#039;, auch klassische englische Reitweise genannt, ist eine Sammelbezeichnung für [[Dressurreiten]], [[Springreiten]], [[Vielseitigkeitsreiten]], [[Rennreiten]], [[Jagdreiten]] und diverse weitere [[Pferdesport]]arten wie beispielsweise Polo. Die Bezeichnung &amp;#039;Englische Reitweise&amp;#039; wird vorwiegend von Anhängern anderer Reitweisen zur Abgrenzung benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend ist die [[Anlehnung (Pferdesport)|Anlehnung]], der stetige Kontakt über die Zügel mit dem Pferdemaul sowie der anliegende, mitatmende Schenkel und die Einwirkung über Gewichtshilfen. Als elementar wird die Jahre dauernde [[Pferdeausbildung|Ausbildung]] des Pferdes nach der sechs Schritte umfassenden [[Ausbildungsskala]] angesehen, die sich zunächst mit Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung und Geraderichten des Pferdes und erst im fortgeschrittenen Stadium der Dressurausbildung mit der Versammlung beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bevorzugten Pferderassen sind [[Warmblüter (Pferd)|Warmblüter]] mit drei raumgreifenden [[Pferdegangart|Grundgangarten]], Kleinpferde und [[Pony (Pferd)|Ponys]]. An Ausrüstungsgegenständen findet der flache englische [[Reitsattel|Sattel]] und ein [[Zaumzeug|Zaum]] mit verschiedenen Formen der [[Trense]], [[Pelham (Gebiss)|Pelhams]] oder [[Kandare]]n mit [[Zaumzeug#Reithalfter|Reithalftern]] und Nasenriemen Verwendung. Zum Longieren sind [[Gebisslose Zäumung#Kappzaum|Kappzäume]] gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reitkunst ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Reitkunst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reitkunst, auch Klassische Reitweise genannt, befasst sich mit der Dressur-Ausbildung von Reitpferden nach klassischen Grundsätzen. Sie betrachtet das Pferd als Kunstwerk und das Reiten als Kunst. Sie umfasst auch die Präsentation des Pferdes an der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iberische Reitweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andalusier 1 voll versammelt.jpg|mini|Iberische Reitweise]]&lt;br /&gt;
Die iberische Reitweise ist eine sehr alte, von der Iberischen Halbinsel stammende Reitweise, die aus den Anforderungen von Rittern und Kämpfern zu Pferd entstanden ist und sehr viel Wert auf Wendigkeit und besondere Lektionen wie die Schulsprünge legt, die im Kampf nützlich waren.&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für die iberische Reitweise sind der hohe Versammlungsgrad des Pferdes und die Betonung von Wendigkeit und Spurtschnelligkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der iberischen Reitweise sitzt der Reiter tief im Sattel, der Zügel wird einhändig, aber im leichten Kontakt zum Pferdemaul geführt. Das Pferd soll höchsten Gehorsam und Willigkeit zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iberische Sättel sind mit hohen Galerien versehen und oft reichlich verziert. Das ausgebildete Pferd trägt traditionell eine Kandare ohne Unterlegtrense. In der Ausbildung des Pferdes werden auch verschiedene [[Zaumzeug#Kappzaum|Kappzaum]]-Varianten eingesetzt, auch die heute umstrittene [[Gebisslose Zäumung#Serreta|Serreta]], ein mitunter scharfzahniges Naseneisen, das bei Missbrauch bleibende Narben auf dem Nasenrücken des Pferdes hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders geeignet für diesen Stil sind vor allem kompakte Pferde mit kurzem, kräftigem Rücken, die von Natur aus mehr für Wendigkeit als für Schnelligkeit geeignet sind. Neben den für diese Reitweise gezüchteten Rassen wie [[Andalusier (Pferd)|Andalusier]], [[Lusitano]]s, [[Hispano-Araber]] und [[Andalusier (Pferd)#Zuchtgeschichte|Tres Sangres]] („Dreiblüter“) trifft dies auf viele andere Rassen wie [[Araber (Pferd)|Araber]], kompakte Warmblüter und ursprüngliche [[Pony (Pferd)|Ponyrassen]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Working-Equitation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Working-Equitation}}&lt;br /&gt;
Working Equitation, auch Arbeitsreitweise (englisch: Working Equitation), ist eine Turnierdisziplin, welche auf traditionellen Reitweisen beruht. In den südeuropäischen Ursprungsländern der Arbeitsreitweise sind die Begriffe „Equitação de trabalho“ (Portugal),&amp;quot;equitaciòn de trabajo&amp;quot; (Spanien), „Monta da lavoro“ (Italien) und in Frankreich „L’équitation de travail“ gebräuchlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Westernreitweise ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Westernreiten}}&lt;br /&gt;
Die Westernreitweise ist der Reitstil der amerikanischen Cowboys. Daraus haben sich sportliche Disziplinen entwickelt. Als Arbeitsreitweise ist sie darauf ausgerichtet, dass Pferd und Reiter ganztags in langsamerem Tempo kräftesparend unterwegs sein können, und sie zeigt keine auffälligen Steigerungen der natürlichen [[Pferdegangart|Gänge]] des Pferdes. In verschiedenen Disziplinen des [[Westernreiten]]s werden unterschiedliche Aspekte des Cowboyalltags messbar gemacht, wie die Arbeit am Rind (mit oder ohne Zuhilfenahme eines lebendigen Rindes) oder das Überwinden von Geländehindernissen (ohne zu springen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgebildete Westernpferde werden einhändig mit konstant durchhängendem Zügel geritten. Der Zügel wird als Druckzügel verwendet, das heißt, der seitlich am Pferdehals angelegte Zügel &amp;quot;drückt&amp;quot; das Pferd in die Gegenrichtung. Hilfen werden als kurze Impulse gegeben. Das Pferd lernt über [[operante Konditionierung]], diese Befehle so lange ohne weitere Ermahnung auszuführen, bis ein neuer Befehl den alten ablöst. Die Haltung des Pferdes ist entspannt, mit auf [[Buggelenk]]shöhe getragenem Kopf. Auch der [[Sitz (Reiten)|Sitz des Reiters]] ist locker und alle Gangarten werden ausgesessen. Typisch sind die Bewegungen der Pferde beim Stop, dem abrupten Stehenbleiben aus vollem Galopp, den Spins, schnellen 360°-Wendungen ([[Reining]]) und der Arbeit mit lebendigen Rindern ([[Westernreiten#Cutting|Cutting]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westernsattel ist schwerer als der englische Sattel. Er verteilt das Gewicht großflächig auf dem Pferderücken. Für manche Reiter ist der Sattel mit tiefer Sitzmulde und breiten [[Steigbügel (Reiten)|Steigbügeln]] sehr bequem. Die Westernzäumung wird ohne Nasenriemen verwendet. Beim ausgebildeten Westernpferd wird eine [[Kandare]]nzäumung (&amp;#039;&amp;#039;bit&amp;#039;&amp;#039;) verwendet. Für junge Pferde gibt es dünne [[Wassertrensen]] (&amp;#039;&amp;#039;snaffle&amp;#039;&amp;#039;) aus rostendem und daher zum Kauen anregenden Eisen und gebisslose Zäumungen wie das &amp;#039;&amp;#039;[[Gebisslose Zäumung#Kalifornische Hackamore (Bosal)|Bosal]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wittelsbuerger.de/ewu/info/2011/ewu_regelbuch_2011.pdf Regelwerk für den Westernreitsport] (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB), [[Erste Westernreiter Union Deutschland|EWU]], Ausgabe 2011/2012, § 307 Nummer 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gardianreitweise ==&lt;br /&gt;
Gardianreitweise ist der Reitstil der Rinderhirten aus der [[Camargue]]. Wie in Arbeitsreitweisen üblich, wird einhändig mit Kandare oder Kappzaum geritten. Die Pferde werden durch die Ausbildung reaktionsschnell und wendig. Der Camargue-Sattel hat sehr hohe Zwiesel und ähnelt dem mittelalterlichen Turniersattel. Die Pferde sind mit einem stehenden [[Hilfszügel|Martingal]] ausgestattet. Der typische Camargue-Kappzaum besteht aus einer Fahrradkette und ist deshalb äußerst scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gangpferdereiten ==&lt;br /&gt;
Als Gangpferde bezeichnet man Pferde, die mehr als die [[Pferdegangart|Grundgangarten]] Schritt, Trab und Galopp zeigen.&lt;br /&gt;
Dazu zählen der [[Pferdegangart#Tölt|Tölt]], [[Pferdegangart#Pass|Pass]], Paso, [[Pferdegangart#Foxtrott|Foxtrott]], [[Pferdegangart#Marcha|Marcha]], [[Pferdegangart#Walk|Walk]], [[Pferdegangart#Rack|Rack]] und [[Pferdegangart#Slow Gait|Slow Gait]].&lt;br /&gt;
Daher ist Gangpferdereiten eigentlich keine eigene Reitweise, denn die Gangpferde werden genauso geritten wie dreigängige Pferde. Amerikanische Gangpferde werden im Western- oder in leicht abgewandeltem englischen Stil geritten. Bei den europäischen Rassen herrscht meist die englische Reitweise vor, während südamerikanische Gangpferde in einer abgewandelten iberischen Reitweise präsentiert werden.&lt;br /&gt;
In der [[Islandpferd]]ereiterei wird oft ein Sattel gewählt, der das Reitergewicht weiter nach hinten legt als ein normaler Vielseitigkeits- oder Dressursattel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leichte Reitweise ==&lt;br /&gt;
[[Leichtes Reiten|Leichte Reitweise]] bezeichnet eine Methode, die von [[Ursula Bruns]] für Freizeitreiter entwickelt wurde. Sie enthält Elemente aus der Western- und anderen Reitweisen und ist besonders geeignet für entspannte Geländeritte. Das Schulungssystem für diese Reitweise erleichtert das Lernen insbesondere für erwachsene oder ängstliche Reitanfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marcus Junkelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reiter Roms, Bd. 3: Zubehör, Reitweise, Bewaffnung&amp;#039;&amp;#039; (Kulturgeschichte der antiken Welt; Bd. 53). 4. Aufl. Verlag von Zabern, Mainz 2008, ISBN 978-3-8053-1288-2.&lt;br /&gt;
* Peter Pfister: &amp;#039;&amp;#039;Ranch-Reiten. Eine alte Reitweise – neu entdeckt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Verlag Müller Rüschlikon, Cham 2002, ISBN 3-275-01404-8.&lt;br /&gt;
* Sylvia Loch: &amp;#039;&amp;#039;Dressur. Die Kunst der klassischen Reitweise&amp;#039;&amp;#039; (Dressage, 1990). Verlag Franckh-Kosmos, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-440-11016-4.&lt;br /&gt;
* [[Otto Digeon von Monteton|Otto Baron Digeon von Monteton]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Reitkunst.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim 1995, ISBN 3-487-08346-9 (unveränd. Nachdr. von „Anglomanie und Reitkunst“ 1877 und „Reiter-Predigten. Ursache und Wirkung“ 1879).&lt;br /&gt;
* Daphne Machin Goodall: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte des Pferdes&amp;#039;&amp;#039; (A history of horse breeding, 1977). Nymphenburger Verlag, München 1984, ISBN 3-485-01784-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferd als Reittier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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