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	<title>Reitweiner Wallberge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:09:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-04-24T21:45:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wall Reitwein.JPG|miniatur|Wallberg auf dem Reitweiner Sporn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitweiner Wallberge Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitweiner Wallberge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Burganlage auf dem [[Reitweiner Sporn]] am Rande des [[Oderbruch]]es. Seit dem 19. Jahrhundert ist der Burgwall [[Kulturdenkmal]]. Durch Ausgrabungen konnten [[Germanen|germanische]] und [[Slawen|slawische]] Besiedlungsspuren nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://slawenburgen.npage.de/brandenburg_81_89413095.html#Reitwein |wayback=20151212212507 |text=Slawische Burganlagen in Brandenburg-Reitwein |archiv-bot=2019-05-09 18:27:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich etwa einen Kilometer südlich von [[Reitwein]] am Rand des Reitweiner Sporns auf ca. 45 m Höhe. Der auf einem durch Menschenhand gestalteten Plateau errichtete Burgwall sichert eine ca. vier ha große Gesamtfläche und besteht aus zwei durch einen Wall getrennten Flächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nordöstlichen Seite liegen [[Górzyca]] (Göritz (Oder)) und Owczary (Ötscher) am heute polnischen [[Oder]]ufer. Oberhalb von Ötscher (heute Teil der Gemeinde Górzyca) findet sich ebenfalls ein Schlossberg/Burgberg sowie ähnliche Burgwälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die im slawischen Mittelalter (ca. 8. bis 10. Jahrhundert) genutzte Burganlage befand sich im Siedlungsgebiet der [[Liutizen]]. Entlang der Oder  sind zahlreiche weitere gleichartige Burganlagen vorhanden, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Lebus]], [[Lossow (Frankfurt)|Lossow]] oder [[Stolpe (Angermünde)|Stolpe]]. Die Burgen waren frühe Siedlungszentren slawischer Kleinadliger und ihrer Gefolgschaft&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vddb.library.lt/fedora/get/LT-eLABa-0001:J.04~2006~ISSN_1392-5520.N_6.PG_40-57/DS.002.2.01.ARTIC Sebastian Brather: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen „Fluchtburg“ und „Herrensitz“ Sozialgeschichtliche Interpretationen früh- und hochmittelalterlicher Burgwälle in Ostmitteleuropa&amp;#039;&amp;#039; (pdf, 3,84 MByte)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die die vor ihnen siedelnden germanischen Stamm der [[Semnonen]] ablösten. Ursächlich wird hierfür die große [[Völkerwanderung]] angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Schuchhardt]]s (1859–1943) Untersuchungen an ostdeutschen Burgwällen führte 1930&amp;lt;ref&amp;gt;[[Märkische Oderzeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/102445 |wayback=20160812151856 |text=Von Bülow brachte Glanz ins Bistum |archiv-bot=2024-04-24 21:45:55 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; vom 1. März 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Prähistoriker]] [[Wilhelm Unverzagt]] (1892–1971) im Jahre 1930 am Reitweiner Burgwall weiter. Neben Reitwein führte der Direktor am Staatlichen [[Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin)|Museum für Vor- und Frühgeschichte]] auch Grabungen im größeren Stil am [[Burgwall Lossow]] von 1926 bis 1929 und in [[Santok|Zantoch]] an der Warthe (1932) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthilde Unverzagt: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Unverzagt und die Pläne zur Gründung eines Instituts für die Vorgeschichte Ostdeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wallburg ==&lt;br /&gt;
Die auf einem Plateau errichtete Anlage bei Reitwein besteht aus zwei Siedlungsflächen. Der Schutz der Bewohner ist durch Wälle, die dazugehörigen Gräben auf der einen Seite und die steilen Hänge zum Odervorland, den &amp;#039;&amp;#039;Biergrund&amp;#039;&amp;#039; im Norden und den &amp;#039;&amp;#039;Nachtigallengrund&amp;#039;&amp;#039; im Süden, gewährleistet. Die Anlage ist durch einen Wall in zwei fast gleich große Bereiche zerteilt. Der Zugang führt über die Anhöhe des Lebuser Plateaus bis an den Zugang zur Wallanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 und 1930 konnten die Wallanlagen und umliegende Flächen durch mehrere [[Ausgrabung]]en untersucht werden. Als Ergebnis sind Nachweise für verschiedene aufeinander folgende [[Kulturschicht]]en erbracht worden. Gruben mit verschiedenster Nutzung belegen eine mehrphasige Besiedlung. Darin wurden verschiedenste [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] gefunden. Neben Tonscherben und Totentöpfen (Urnen) der [[Semnonen]] wurden eine große Anzahl altslawischer Keramik gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Reitweinische Merkwürdigkeiten. Geschichte des Dorfes Reitwein im Oderbruch&amp;#039;&amp;#039;. Reitwein 1904 (Selbstverlag des Verfassers), S. 14ff.&lt;br /&gt;
* Klaus Grebe und Rainer Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen am Burgwall von Reitwein, Kreis Seelow&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen und Funde&amp;#039;&amp;#039;. Band 25, 1980, Heft 2, S. 85–93.&lt;br /&gt;
* Rainer Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Der slawische Burgwall bei Reitwein, Kreis Seelow&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1991 (Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 23), S. 225–227.&lt;br /&gt;
* Mechthilde Unverzagt, Deutsches Archäologisches Institut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Unverzagt und die Pläne zur Gründung eines Instituts für die Vorgeschichte Ostdeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Verlag P. von Zabern, 1985, ISBN 3805308078, S. 101.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Virchow]], [[Adolf Bastian]] (Hrsg.) und R. Hartiiianuc (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ethnologie]], Organ der [[Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Siebenter Band, Verlag von Wiegandt, Hempei &amp;amp; Parey, Berlin 1875, Seite 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/29/27/N|EW=14/34/41/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reitweiner Wallberge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Märkisch-Oderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reitwein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawischer Burgwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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