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	<title>Reitwein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Ort im Land Lebus (Mark Brandenburg) umbenannt in Kategorie:Ort im Land Lebus: laut Zollernalb</title>
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		<updated>2025-11-28T06:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_Land_Lebus_(Mark_Brandenburg)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Land Lebus (Mark Brandenburg) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im Land Lebus (Mark Brandenburg)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ort_im_Land_Lebus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ort im Land Lebus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ort im Land Lebus&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Zollernalb&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Zollernalb (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Zollernalb&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Kameramann siehe [[Jörg Schmidt-Reitwein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/30/4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/34/48/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Reitwein in MOL.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Märkisch-Oderland&lt;br /&gt;
|Amt               = Lebus&lt;br /&gt;
|Höhe              = 13&lt;br /&gt;
|PLZ               = 15328&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033601&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12064420&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Breite Straße 1&amp;lt;br /&amp;gt; 15326 Lebus&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-lebus.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=27435 www.amt-lebus.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Detlef Schieberle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Märkisch-Oderland]] ([[Brandenburg]]). Sie wird vom [[Amt Lebus]] verwaltet. Die an der [[Oder]] verlaufende östliche Gemeindegrenze bildet gleichzeitig die deutsche Grenze zur Republik [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DurchleiterReitwein.jpg|mini|links|Durchleiter Reitwein an der Oder]]&lt;br /&gt;
Reitwein am Südrand des [[Oderbruch]]es liegt am nördlichen Ende des Reitweiner Sporns, auch Reitweiner Nase genannt. Es handelt sich dabei um eine langgezogene Hügelkette, die steil zum Oderbruch abfällt. Entstanden ist sie als [[Prallhang]] der Uroder. Der Boden ist lehmig, und das Gebiet ist von kleinen Tälern durchzogen. Dadurch gibt es kleinräumig sehr unterschiedliche Vegetation: vom schattigen Laubmischwald mit vielen Frühjahrsblühern ([[Kleines Schneeglöckchen]], [[Windröschen]], [[Lungenkräuter|Lungenkraut]], [[Maiglöckchen]], [[Schattenblumen]], [[echte Schlüsselblume]] usw.) bis zu [[Trockenrasen]] mit den für das Gebiet berühmten [[Adonisröschen]]. Auch finden sich hier seltene Tierarten wie [[Biber]], [[Kraniche|Kranich]] und [[Schwarzstorch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wanderwege durchziehen den [[Reitweiner Sporn]], besonders die &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Straße&amp;#039;&amp;#039;, eine alte Handelsstraße. Ein Teil dieser alten [[Handelsstraße]] ist ein [[Hohlweg]]. Bis zum Bau der neuen befestigten [[Chaussee]] (heutige [[Bundesstraße 112|B112]]) war sie Teil der direkten und kürzesten Verbindung zwischen [[Frankfurt (Oder)]] und [[Kostrzyn nad Odrą|Küstrin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachbargemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Podelzig]], [[Alt Tucheband]], [[Küstriner Vorland]] und die Stadt [[Lebus]]. Nachbarort auf der polnischen Seite der Oder ist das ehemalige Göritz (Oder) ([[Górzyca]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Reitwein gehört der [[Wohnplatz]] Reitweiner Loose.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120645406420-reitwein |titel=Reitwein {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 14. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindesiegel REITWEIN.JPG|mini|hochkant|Reitweiner Siegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1316 wurde der Ort erstmals in einer Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Ruthewyn&amp;#039;&amp;#039; genannt. Nach [[Heinrich Berghaus]] ist der Name wahrscheinlich abgeleitet von dem slawischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Rutewina&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Weg durch den Morast&amp;#039;&amp;#039;. Der Name lässt sich aber auch vom Wort &amp;#039;&amp;#039;rudowina = [[Raseneisenstein]]&amp;#039;&amp;#039; herleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://immobiliencenter-im-oderbruch.de/oderbruch/ortsgruendung/ortsgruendung.htm Geschichte und Namen der Orte im Oderbruch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur [[Trockenlegung]] des Oderbruchs unter [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] war der Ort ein Fischerdorf. Das [[Fischerei]]gewerbe war so bedeutend, dass selbst der Pfarrer es zum Nahrungszweck betrieb. Die Fischer des Ortes verkauften ihren Fischfang bis nach [[Müllrose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Markgraf]] von Brandenburg [[Waldemar (Brandenburg)|Waldemar „der Große“]] verkaufte &amp;#039;&amp;#039;Ruthewyn&amp;#039;&amp;#039; 1316 mit allem Zubehör, mit dem See &amp;#039;&amp;#039;Prisszenesken&amp;#039;&amp;#039; und 5 Pfund Pfeffer für 147 Mark Brandenburgischen Silbers an die Frankfurter Bürger &amp;#039;&amp;#039;Jacob von Gummer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann Schyele&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurden damit zu gesamter Hand belehnt. Aber schon 1336 trat [[Ludwig V. (Bayern)|Markgraf Ludwig&amp;amp;nbsp;I.]] das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Ruthewyn&amp;#039;&amp;#039; und den See &amp;#039;&amp;#039;Piscenige&amp;#039;&amp;#039; an den [[Stadtrat]] von Frankfurt (Oder) tauschweise gegen das halbe Dorf [[Alt Tucheband|Tucheband]] und das halbe Dorf &amp;#039;&amp;#039;Maatzinova&amp;#039;&amp;#039; ab. Der See &amp;#039;&amp;#039;Prisszenesken&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Piscenige&amp;#039;&amp;#039; ist im Zuge der Eindeichung der Oder verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1414 erhielt Lorenz Beier, ein [[Frankfurt (Oder)|Frankfurter]] Ratsherr, Hebungen zu &amp;#039;&amp;#039;Ruthewyn&amp;#039;&amp;#039; neben den Orten [[Gusow-Platkow|Gusow]] und [[Gusow-Platkow|Platkow]]. Im gleichen Jahr wurde die erste Kirche erbaut deren [[Kirchenpatronat]] der Rat zu Frankfurt innehatte. Die Einwohner bezahlten für das Recht an Lebus 32 [[Alte Maße und Gewichte#Zählmaße|Schock]] [[Böhmische Groschen]]. Denn bisher war der Ort nach Lebus eingepfarrt. Lorenz Beier starb nach wenigen Jahren ohne Lehnserben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1572 erhielt der Rat zu Frankfurt die landesherrliche Erlaubnis, sein Dorf &amp;#039;&amp;#039;Reuthwein&amp;#039;&amp;#039; im Tausch dem [[Caspar von Platow]] erblich zu überlassen und dafür seine Anteile am Dorf [[Booßen]] samt 500 [[Taler]] anzunehmen. Bei diesem Kauf blieb der Rat dem [[Kurfürst]]en [[lehnspflicht]]ig wegen Reitwein und Caspar von Platow wurde Afterlehnsmann des Rates von Frankfurt. 1578 kauft er eine [[Hufe]] und Hof aus und wandelte seinen neuen Besitz in ein [[Rittergut]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;403–407.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Familie von Platow]], welche auch [[Prötzel]] besaß, erhielt sich fast ein Jahrhundert den Besitz von Reitwein. Doch 1590 gewann der [[Hofmarschall]] [[Hans von Thümen]] den Ort als Pfandbesitz, den er auf seinen Sohn Hans Georg [[Thümen|von Thümen]] weitervererbte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 kaufte Joachim Erdmann von [[Burgsdorff (Adelsgeschlecht)|Burgsdorff]] aus der Linie Ratstock&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Siegmar Baron von Galéra |Titel=Die Herren von Burgsdorff. Lebensbilder aus sieben Jahrhunderten |Sammelwerk=Bibliothek familiengeschichtlicher Arbeiten |Band=XXXIV |Verlag=Verlag Degener &amp;amp; Co., Inhaber Gerhard Geßner |Ort=Neustadt an der Aisch |Datum=1965 |Seiten=14–166 |DNB=451423151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut Reitwein. Das Reitweiner Schloss ([[Gutshaus]]) entstand zwischen 1697 und 1700 als zweigeschossiger Putzbau mit einem reich [[ornament]]iertem [[Portal (Architektur)|Hauptportal]]. Friedrich der Große verbrachte auf dem Schloss die Zeit unmittelbar nach der Niederlage in der [[Schlacht bei Kunersdorf]] im Jahr 1759. Auch schlug er sein [[Hauptquartier]] hier vor der [[Schlacht von Zorndorf]] auf. Ein anderer berühmter Gast war [[Theodor Fontane]], der einen der fiktiven Handlungsorte seines historischen Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Vor dem Sturm (Roman)|Vor dem Sturm]]&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe Reitweins ansiedelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht [[Finck von Finckenstein]] übernahm das Schloss 1842 und baute es in der Folgezeit aus und legte einen [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Park]] an. Durch Heirat 1842 der [[Erbtochter]] Erdmuth Amalie von Burgsdorff mit dem Grafen Rudolf Finck von Finckenstein (1813–1886)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Gräflichen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]] Teil A, 1942. Gräfliche Häuser des spätestens um 1400 nachgewiesenen ritterbürtigen deutschen Landadels und ihm gleichartiger Geschlechter (Deutscher Uradel) |Sammelwerk=Letzte Ausgabe des Gotha. 1942. Nachfolger GHdA, GGH |Auflage=115. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941-11 |Seiten=212 |DNB=013220748}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam der Ort im Jahr 1849 nach ihrem Tod an ihren Gemahl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SammlungDunckerGrafik |Titel=Reitwein |Blatt=25 |zlb=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Günther Graf Finck von Finckenstein wird dann 1879 im erstmals amtlich publizierten Generaladressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer für das Königreich Preussen, Provinz Brandenburg, als Eigentümer des Rittergutes Reitwein mit Ziegelei, auf 756 ha ausgewiesen, davon 150 ha Wald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=62–63 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Reitwein Seitenansicht.jpg|mini|Schloss Reitwein vor 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Gutsbesitzer auf Reitwein war der Oberstleutnant Curt von Wittich (1873–1952), Sohn des Generaloberst im Feldmarschallsrang, [[Adolf von Wittich]]. Curt von Wittich hatte 1919 in Reitwein Gertrud Graf Finck von Finckenstein geheiratet, die Tochter des Hauses. Wittich war auch Rechtsritter des [[Johanniterorden]]s, Mitglied dort seit 1918.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Liste der Mitglieder der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens 1935 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin / Potsdam |Datum=1935-05-01 |Seiten=99 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=STABI_BERLIN&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fstabikat.de%2FDB%3D1%2FCHARSET%3DISO-8859-1%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FSID%3D1cad20c7-3%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=F8jrPrlb7NO3-2-Y6q5us1G6kxRSuPNUJGSYjrDQbdM&amp;amp;showCoverImg=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar von Wittich-Reitwein hatte zwei Töchter und drei Söhne, die alle im Schloss geboren wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Elsa Freifrau v. Bethmann, geb. v. Werner, Wilhelm v. Blaschek, Friedrich Wilhelm Euler |Hrsg=Ausschus für adelsrechtliche Fragen der deutschen Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem Deutschen Adelsarchiv |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / B (Briefadel/nach 1400 nobilitiert) 1954 |Sammelwerk=GHdA Genealogisches Handbuch des Adels, von 1951 bis 2014 erschienen |Band=I |Nummer=9 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg (Ostsee) |Datum=1954 |ISSN=0435-2408 |Seiten=488–489 |DNB=451802519}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erreichten im Laufe des 2. Februar 1945&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;, S. 52ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ersten sowjetischen Truppen den Ort Reitwein. Sie konnten aber noch durch deutsche Verstärkungen und eine auf dem Reitweiner Gut&amp;lt;ref&amp;gt;Tony LeTissier: &amp;#039;&amp;#039;Durchbruch an der Oder. Der Vormarsch der Roten Armee 1945&amp;#039;&amp;#039;. S. 61, 84 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; weilende Einheit des [[Reichsarbeitsdienst]]es aus dem Ort zurückgedrängt werden. Dies ermöglichte die Flucht eines großen Teils der Einwohner. Teile der [[Gehöft]]e von Reitweiner und Göritzer Loose außerhalb des Ortes und die bewaldeten Reitweiner Höhen wurden aber von den sowjetischen Kräften gehalten und laufend verstärkt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;. S. 114f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1945 war die Umgebung Reitweins Schauplatz erbitterter Kämpfe während der [[Schlacht um die Seelower Höhen]]. Auf deutscher Seite kämpfte die [[Panzergrenadier-Division Kurmark|Panzergrenadier-Division „Kurmark“]] mit Einheiten der [[Kriegsschule]]n aus [[Kriegsschule (Potsdam)|Potsdam]] (Grenadier-Regiment 1234) und Dresden (Grenadier-Regiment 1235) um Reitwein. [[Laufgraben (Grabenkrieg)|Laufgräben]] und Erdbunker auf dem Reitweiner Sporn sind noch heute erhalten und stehen zum Teil unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählt der sowjetische [[Gefechtsstand]] der [[8. Gardearmee (Rote Armee)|8.&amp;amp;nbsp;Gardearmee]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lr-online.de/regionen/Brandenburg;art25,358404 &amp;#039;&amp;#039;Von der Faszination eines versperrten Bunkers&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Oktober 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; (vormals [[62. Armee (Rote Armee)|62.&amp;amp;nbsp;Armee]]) unter dem Befehlshaber [[Wassili Iwanowitsch Tschuikow|Wassili Tschuikow]], von dem er zusammen mit dem Befehlshaber der [[Zentralfront|1.&amp;amp;nbsp;Weißrussischen Front]] [[Georgi Konstantinowitsch Schukow|Georgi Schukow]] den Sturm auf die Seelower Höhen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Tieke: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende zwischen Oder und Elbe – Der Kampf um Berlin 1945&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reitwein nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-N0816-311, Zerstörter Bahnhof von Reitwein im Oderbruch.jpg|mini|Zerstörter Bahnhof von Reitwein (1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Zweiten Weltkrieg leicht beschädigte Schloss wurde 1962 von den örtlichen Behörden abgerissen und die Fläche komplett eingeebnet. Heute erinnern Schautafeln sowie eine Hecke an die Umrisse des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reitwein gehörte seit 1817 zum [[Landkreis Lebus|Kreis Lebus]] in der [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Seelow]] im DDR-[[Bezirk Frankfurt (Oder)]]. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oderhochwasser ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1947&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Oderflutkatastrophe 1947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 22. März bildete das [[Treibeis]] infolge des [[Eisgang]]es in der Nähe des Umflutkanals bei [[Küstrin-Kietz]] eine Eisbarriere. Sie staute binnen kurzer Zeit riesige Wassermengen, die den Oderdeich nördlich von Reitwein an 2 Stellen in einer Länge von über 100&amp;amp;nbsp;m überfluteten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;. S. 264ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hochwasser erreichte sogar das mehrere Kilometer vom Fluss entfernte [[Bad Freienwalde (Oder)]]. Mehr als 20.000 Menschen wurden damals [[Obdachlosigkeit|obdachlos]]. Im Zuge des Wiederaufbaus des zerstörten Oderdammes 1947 wurde auch eine [[Feldbahn]] eingesetzt. Sie machte den Transport der Sandmassen möglich, die am Reitweiner Sporn abgebaut wurden. Noch heute ist die Deichauffahrt der Kleinbahn am Reitweiner [[Viehtrift|Triftweg]] deutlich erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1997&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Während des [[Oderhochwasser 1997|Oderhochwassers 1997]] bildete der Deich bei Reitwein eine besonders kritische Stelle. Am 29.&amp;amp;nbsp;Juli wurde bei Deichkilometer 4,8 und 5,2 ein kritischer Riss (0,5&amp;amp;nbsp;m breit, 50&amp;amp;nbsp;m lang) in der Deich[[berme]] erfolgreich verbaut. Dazu wurden auch [[Bundeswehr]]-Hubschrauber zum [[Sandsack]]transport eingesetzt. In der Nacht zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1997 wurde mit dem Bau eines Notdeichs bei Reitwein begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/lage-dramatisch---eu-unterstuetzt-laenderuebergreifendes-hilfsprogramm-immer-neue-risse-gefaehrden-die-deiche-an-der-oder,10810590,9315122.html &amp;#039;&amp;#039;Immer neue Risse gefährden die Deiche an der Oder&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. August 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu waren in den ersten Stunden ca. 80 LKW der [[Straßenbauverwaltung]] Brandenburgs für die Errichtung des Querdeiches im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article640391/Noch-hoffen-alle-auf-das-Wunder.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Risse in den aufgeweichten Deichen am Oderbruch – Reitwein ist keine Idylle mehr&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. August 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau des Notdeiches&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parldok.brandenburg.de/parladoku//w2/drs/ab_4500/4596.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hochwasserschutz an der Oder; Zukunft des Reitweiner Notdeichs&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 45,5&amp;amp;nbsp;kB) Landtag Brandenburg, Wortlaut der Kleinen Anfrage 1468 vom 8.&amp;amp;nbsp;September 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
wurde vorzeitig beendet und im folgenden Jahr zurückgebaut. Im [[Volksmund]] bekam der Schutzdamm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Meyerdamm&amp;#039;&amp;#039; in Anspielung auf [[Hartmut Meyer]], den damaligen brandenburgischen Minister für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Nach Reitwein eingemeindet wurden die Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Reitweiner Loose&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Hathenow]]er Wiesen&amp;#039;&amp;#039; (1959)&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Bensch,&lt;br /&gt;
Dietmar Schädler: &amp;#039;&amp;#039;600 Jahre Hathenow&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Reitweinische Merkwürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; und das &amp;#039;&amp;#039;Odervorwerk&amp;#039;&amp;#039; samt &amp;#039;&amp;#039;Göritzer Loose&amp;#039;&amp;#039; sowie ein Großteil der &amp;#039;&amp;#039;[[Wuhden]]er Loose&amp;#039;&amp;#039; (1. Juli 1950).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Vetter (Historiker)|Klaus Vetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Wuhden 1252–2002&amp;#039;&amp;#039;. Wuhdener Heimatverein, 2002, S.&amp;amp;nbsp;33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0|0 }}957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1 006&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || {{0|0 }}831&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || {{0|0 }}909&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || {{0|0 }}857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || {{0|0 }}835&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || {{0|0 }}859&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 1 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || {{0|0 }}788&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || {{0|0 }}775&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || {{0|0 }}577&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || {{0|0 }}525&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 475&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 534&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 535&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 463&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 456&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 468&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 458&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohner: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-06_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Märkisch-Oderland&amp;#039;&amp;#039;]. S. 34–37&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Reitwein besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2019|Kommunalwahl am 26. Mai 2019]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#64806420 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wählergruppe !! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/c036400a179cbdce/a6efcae3293e/DL_BB_GV2008.xlsx Ergebnis der Kommunalwahl am 28. September 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2014!&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2014/tabelleLandkreis.html#64806420 Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;! Sitze&amp;lt;br /&amp;gt; 2019 !! Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt; 2019 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Freunde des Sports                    || 2  || 2  || 2 || 28,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Soziales                              || 1  || 2  || 2 || 26,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Aktiv für Reitwein                    || –  || –  || 2 || 24,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Feuerwehr                             || 1  || 1  || 1 || {{0}}9,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Michél Schröder        || –  || –  || 1 || {{0}}6,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Paul-Christoph Richert || –  || 1  || – || {{0}}5,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Pro Reitwein                          || 3  || 2  || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einzelbewerber Kurz                   || 1  || –  || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Insgesamt !! 8 !! 8 || 8 || 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1993: Jürgen Schulz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Gutshaus mit neuem Eigenleben.&amp;#039;&amp;#039; |Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]] |Datum=2010-08-06 |Online=[https://web.archive.org/web/20210514191300/https://www.moz.de/lokales/seelow/gutshaus-mit-neuem-eigenleben-49289682.html moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1993–2008: Karl-Friedrich Tietz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.moz.de/themen/arabischer-fruehling/artikelansicht/dg/0/1/1264114 &amp;#039;&amp;#039;Neue Wählergruppen sind am Start.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Märkische Oderzeitung&amp;#039;&amp;#039;, 1. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008–2014: Renate Kurz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28. September 2008. Bürgermeisterwahlen] (PDF) S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Karl-Friedrich Tietz (Pro Reitwein)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206442006/h Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Detlef Schieberle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Freunde des Sports)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.brandenburg.de/bmwahlen/1206442006/h Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schieberle wurde in der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 mit 62,9 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren zum ehrenamtlichen Bürgermeister wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120645406420 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9.6.24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Reitwein|Liste der Bodendenkmale in Reitwein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Slawische [[Burgwallanlage]] aus dem 7. Jahrhundert ([[Reitweiner Wallberge]])&lt;br /&gt;
* [[Neugotik|Neugotische]] [[Dorfkirche Reitwein|Dorfkirche]] am Fuße des Reitweiner Sporns, erbaut 1857/1858 nach Plänen [[Friedrich August Stüler]]s, 1945 zerstört, Ruine in den 1990er Jahren gesichert, der Turm 1998/1999 restauriert und mit neuer Spitze versehen&lt;br /&gt;
* [[Diplomatentreppe]] am Oderdeich&lt;br /&gt;
* [[Rauchküche|Schwarze Küche]] im Fischerhaus&lt;br /&gt;
* Ältester Damm im Oderbruch aus dem 16. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-lebus.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=27435 Gemeinde Reitwein.] amt-lebus.de; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Stülerkirche Reitwein.jpg|Stülerkirche&lt;br /&gt;
   Stuelerkirche Reitwein 3 - Blick in die Apsis (Wilkinus).jpg|Stülerkirche, Blick in die [[Apsis]] der Kirchenruine&lt;br /&gt;
   Diplomatentreppe original.JPG|Diplomatentreppe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitwein postkarte - schmiede &amp;amp; kriegerdenkmal &amp;amp; kinderheim.jpg|mini|Reitweiner Ansichten um 1900, links das Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gedenkstein [[Oderhochwasser 1997]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein Dammbruch 1947&lt;br /&gt;
* Grabanlage der Familie Finck von Finckenstein auf dem Ortsfriedhof&lt;br /&gt;
* [[Kriegerdenkmal]] 1914/18 Reitweins&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal 1870/71 Reitweins&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte für die im Zweiten Weltkrieg in und um Reitwein gefallenen deutschen Soldaten (von 61 Toten sind 34 namentlich bekannt)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oderbruch-online.de/index.php?m=3&amp;amp;id=245&amp;amp;UID=8751cfe3f296d98ac89a635386d35f55 &amp;#039;&amp;#039;Friedhof von Reitwein – Kriegsgräber&amp;#039;&amp;#039;.] oderbruch-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und Flüchtlingen auf dem Ortsfriedhof&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/159818 &amp;#039;&amp;#039;Im Gedenken an gefallene Reitweiner&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gedenkstätte für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Söhne und Väter aus Reitwein auf dem Ortsfriedhof&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/161987 &amp;#039;&amp;#039;Mahnung an die Lebenden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sowjetische Kriegsgräberstätte Reitwein]] ([[Zweiter Weltkrieg]]) mit ca. 3000 Gefallenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Reitweiner Heiratsmarkt]] (Wochenende nach [[Pfingsten]]), organisiert vom SV Rot-Weiß Reitwein als mitgliederstärkstem Verein in Zusammenarbeit mit dem Anglerverein Zur alten Oder Reitwein, dem Heimatverein Reitweiner AnSporn, dem Siedler- und Kleintierzüchterverein, dem Verein für Kirchenbau und Heimatgeschichte Reitwein sowie der [[Volkssolidarität]] Reitwein&lt;br /&gt;
* Sommerkonzerte in der Kirchenruine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Musik in der Stülerkirche&amp;#039;&amp;#039;. |Sammelwerk=[[Märkische Oderzeitung]] |Datum=2009-05-06 |Online=[https://web.archive.org/web/20151002082442/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/64175 moz.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „LIVE in Reitwein“ – Blues-Rock-Partys&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.live-in-reitwein.de/|title=LIVE IN REITWEIN|publisher=Wolle, Rossi &amp;amp; Freunde|accessdate=2014-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Reitwein ist über die [[Landesstraße]] L&amp;amp;nbsp;331 an die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;112]] zwischen [[Manschnow]] und [[Lebus]] angebunden. Die [[Fähre|Fährverbindung]] über die Oder nach Göritz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Reitwein gab es einen Haltepunkt der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Küstrin-Kietz–Frankfurt (Oder)|Küstrin-Kietz nach Frankfurt (Oder)]], die seit 1999 stillgelegt ist. 2006 wurden die Schienen demontiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/155875 &amp;#039;&amp;#039;Das sichtbare Ende einer historischen Bahnstrecke&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Busverkehr Märkisch-Oderland]] ist der Ort mit Frankfurt (Oder) und der [[Kreisstadt]] [[Seelow]] täglich mehrmals verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Reitwein treffen folgende Fernwege aufeinander:&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Fernwanderweg E11]]&lt;br /&gt;
* [[Oder-Neiße-Radweg]]&lt;br /&gt;
* Theodor-Fontane-Radweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt einen Jugendclub und einen örtlichen [[Kindergarten]] &amp;#039;&amp;#039;KiTa „Birkenschlösschen“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Seelow/id/185495 &amp;#039;&amp;#039;Esel, Biene Maja und Froschkönig für die Kita Reitwein&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Oderzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Im Ort ist eine [[Freiwillige Feuerwehr]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002/2003 erfolgte im Zuge der Sanierung der Oderdeiche der Neubau des [[Überleiter Reitwein|Überleiters Reitwein]] (ehemalige Heberleitung Reitwein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erdgasleitung Jamal–Europa|JAMAL-Europaleitung]] überquert hier die [[Oder]] und wird weiter zu der [[Verdichterstation]] in [[Mallnow]] geführt. Dort ist sie über die [[JAGAL]]-Erdgasleitung an das deutsche Ferngasnetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Feldflugplatz]] für die [[Interflug#Agrarflug|Agrarfliegerei]] zur Zeit der DDR befindet sich gegenüber den Wallbergen im Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die 1945 an die Oder verlegte deutsche Ostgrenze erhielt Reitwein eine [[Kaserne]] der [[Grenztruppen der DDR]]. In den letzten Jahren der DDR wurden die Gebäude als Nachrichtengerätelager&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mildocs.de/samples/ObjekteNVA.pdf |text=Objekte der NVA in der DDR |wayback=20060710015407}} (PDF; 297&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Nationale Volksarmee|NVA]] genutzt. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] ist die Anlage nach Übergabe an die [[Bundeswehr]] stillgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Günther Reichsgraf Finck von Finckenstein]] (1852–1923), Mitglied des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]], [[Deichgraf|Deichhauptmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Reitwein verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Theodor Blätterbauer]] (1823–1906), Maler und Grafiker; verbrachte fünf Schuljahre in Reitwein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reitwein in der Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Theodor Fontane über Reitwein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitwein Aquarell von Kirche und Schloss.jpg|mini|Stülerkirche mit Schloss im Vordergrund, [[Alexander Duncker|Sammlung Alexander Duncker]], um 1857/58]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen [[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]] (Band 2, Das Oderland, 1863 erschienen) ging Fontane auch auf die reiche Geschichte von Reitwein ein.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Auf dem Rücken Rittmeisters von Prittwitz, der ihn gerettet, schrieb er mit Bleistift die Worte an den Minister Finkenstein: »Alles ist verloren, retten Sie die Königliche Familie; Adieu für immer.« Andern Tags nahm er Quartier in Reitwein, damals noch den Burgsdorfs gehörig. […] An diesen Plätzen führt uns jetzt unsere Fahrt vorüber. Ötscher, wiewohl nahe gelegen, verbirgt sich hinter Hügeln, desto malerischer treten Reitwein und Göritz hervor. Schöner freilich muß der Anblick dieses Bildes gewesen sein, als die alte Göritzer Kirche, ein berühmter Wallfahrtsort, auf der Höhe des Hügels lag und sich mit der Kirche von Reitwein drüben begrüßte.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Theodor Fontane]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Das Oderland. Von Frankfurt nach Schwedt&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]],&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Das Oderland. Von Frankfurt nach Schwedt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reitweiner Sage ===&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als einst an einem schwülen Sommertage ein Schuster von der Messe in Frankfurt (Oder) heimkehrte und in der Nähe des Reitweiner Schloßberges sich gelagert hatte, vernahm er plötzlich wundersame Musik. Ein reichgekleideter Diener trat an ihn heran und lud ihn aufs Schloß ein, dessen Ruinen auf dem Berge standen. Der Schuster kam mit, wurde reichlich mit Speisen und Trank erquickt und schlief dann ein. Als er aufwachte, saß er wieder auf seinem Ausgangspunkt. Gedankenverloren trat er den Heimweg an. Zuhause kam ihm alles fremd vor. Niemand kannte den Fremdling mehr, keine Spur seiner Familie war mehr zu entdecken. Er hatte hundert Jahre im Reitweiner Schloßberg verschlafen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Der schlafende Schuster im Reitweiner Schloßberg&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.oderbruchfotograf.de/sagen-geschichten-aus-dem-oderbruch &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Geschichten aus dem Bezirk Frankfurt (Oder)&amp;#039;&amp;#039;.] Frankfurt-Information, 1988, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Udo Geiseler, Melanie Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Reitwein&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter-Michael Hahn|Peter Michael Hahn]], [[Hellmut Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Beuermann, Berlin 2000, ISBN 3-87584-024-0, &amp;lt;!-- und welcher der beiden Bände ist jetzt dieser hier??? --&amp;gt; S. 487–491; gesamt 2 Bände: Einführung und Katalog. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von [[Alexander Duncker]] (1857–1883), 856 S., 275 farbige, 825 SW-Abb.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Reitwein |Blatt=25 |zlb=111}}&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Trömel: &amp;#039;&amp;#039;Reitwein am 22.&amp;amp;nbsp;März 1947 – Bruch des Oderdeich. Eine Chronik der Hochwasserkatastrophe im Oderbruch vor 60 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Findling Verlag, Kunersdorf 2008, ISBN 978-3-933603-43-2.&lt;br /&gt;
* Eva Schunicht: &amp;#039;&amp;#039;Oderflut 1997: Ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen und Konsequenzen&amp;#039;&amp;#039;. Universität Rostock, 2008.&lt;br /&gt;
* [[Richard Lakowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Seelow 1945. Die Entscheidungsschlacht an der Oder&amp;#039;&amp;#039;. Siegler Verlag, 2005, ISBN 3-87748-634-7, ISBN 978-3-87748-634-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Stieger: &amp;#039;&amp;#039;Historische Ansichten aus dem Kreis Lebus: 1857–1945&amp;#039;&amp;#039;. Findling Verlag, 2005, ISBN 3-933603-36-6, S.&amp;amp;nbsp;62 ff.&lt;br /&gt;
* [[Günter de Bruyn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Finckensteins: Eine Familie im Dienste Preußens&amp;#039;&amp;#039;. Siedler Verlag, 2004, ISBN 3-88680-613-8.&lt;br /&gt;
* Tony LeTissier: &amp;#039;&amp;#039;Durchbruch an der Oder. Der Vormarsch der Roten Armee 1945&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Hc, 1995, ISBN 3-550-07072-1, ISBN 978-3-550-07072-3.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Tieke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende zwischen Oder und Elbe – Der Kampf um Berlin 1945&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-87943-734-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;. Heimatkreis Lebus, Eigenverlag, 1992.&lt;br /&gt;
* Paul Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Reitweinische Merkwürdigkeiten. Geschichte des Dorfes Reitwein im Oderbruch&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag des Verfassers, Reitwein 1904.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Vor dem Sturm (Roman)|Vor dem Sturm]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. Band. 1878, S.&amp;amp;nbsp;346 ([http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Vor+dem+Sturm/Vierter+Band/17.+Kapitel.+Die+Revue?hl=reitwein zeno.org]).&lt;br /&gt;
* Theodor Fontane: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Das Oderland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. 1863 ([http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Reisebilder/Wanderungen+durch+die+Mark+Brandenburg zeno.org]).&lt;br /&gt;
* [[Siegmund Wilhelm Wohlbrück]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens&amp;#039;&amp;#039;. Dritter Teil. Berlin, 1832, S.&amp;amp;nbsp;403–407; {{archive.org |bub_gb_oTACAAAAcAAJ |Blatt=403}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-lebus.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=27435 &amp;#039;&amp;#039;Reitwein&amp;#039;&amp;#039;.] Amt Lebus&lt;br /&gt;
* [https://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/landschleicher/beitraege/maerkisch-oderland/aktuell_20060129_reitwein_mol.html Reitwein] in der RBB-Sendung Landschleicher vom 29. Januar 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Reitwein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Märkisch-Oderland]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1316]]&lt;/div&gt;</summary>
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