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	<title>Reitscheider Kreuz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:57:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-04-16T08:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reitscheider Kreuz 1.JPG|miniatur|Reitscheider Kreuz]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitscheider Kreuz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wegekreuz]] in der Gemeinde [[Namborn]], östlich vom Ortsteil Furschweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuz aus grauem Stein, dessen Balkenenden in der Form von [[Schwalbenschwanzzinne]]n gestaltet sind, hat einen vollplastischen [[Kruzifix]] und steht auf einem dreistufigen Sockel, ebenfalls aus grauem Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges 1870/71]] breitete sich eine bedrohliche Viehseuche im [[St. Wendel]]er Land aus. Die [[Reitscheid]]er Bauern machten ein Gelübde, an der Einmündung des [[Gehweiler (Namborn)|Gehweiler]] Weges in die [[Römerstraße]] ein Kreuz zu errichten, wenn die Viehseuche aufhöre. Auf uralter Keltengrabstätte steht das Kreuz hoch über dem Dorf [[Furschweiler]]. Seine Inschrift lautet &amp;#039;&amp;#039;Siehe das Lamm Gottes, das hinwegnimt die Sünde der Welt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Furschweiler: &amp;#039;&amp;#039;Kreuze am Wegrand&amp;#039;&amp;#039;, S. 132, von 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Lage und geschichtlichen Bedeutung der Örtlichkeit des Kreuzes ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Eroberung [[Gallien]]s durch [[Julius Cäsar]] (58 – 51 v. Chr.) kamen auch [[römische Legion]]äre in die Namborner Gegend. Es kam zu Kämpfen an der (heute) Alten Trierer Straße. Die Treverer trugen ihre Gefallenen auf die Höhe, wo heute das Reitscheider Kreuz an der Kreuzung Römerstraße – Gehweiler Weg steht, und beerdigten in &amp;#039;&amp;#039;Massengräbern mit 30 Urnen, über die andere Asche gestreut war, und 10 Minuten nördlich des Reitscheider Kreuzes entfernt, nach [[Roschberg]] zu, auf der Höhe links am Weg ihre Toten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch des Kreises St. Wendel, Dr. Kolling, von 1967/68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses [[Massengrab]] wurde bei einer Erweiterung eines Steinbruches freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimatforscher haben bei ihren Nachforschungen entdeckt, dass Furschweiler in die Verkehrswege des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] eingebunden war. So verlief eine [[Römerstraße]] von [[Tholey]] kommend am Hang des Metzelberges entlang nach [[Mainz]]. Am Standort des Reitscheider Kreuzes scheint ein Verkehrsknotenpunkt gewesen zu sein. Eine weitere Römerstraße soll vom Grauen Dorn ([[Baltersweiler]]) herkommend über Bornerhof (Ortsteil Hofeld) durch die heutige Hiemesstraße zur Römerstraße Tholey–Mainz her geführt und somit die Verbindungsstraße nach Mainz erreicht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreuze am Wegrand.&amp;#039;&amp;#039; In: Heimatbuch Furschweiler 1971. Im Auftrag der Gemeinde Furschweiler bearbeitet von Johann Engel, Schulrat a. D., Baltersweiler 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.namborn.de/img/ortsteile/furschweiler/bilder/furschweilervomgehweilerweg1_JPG.jpg Gemeinde Namborn]&lt;br /&gt;
* [https://img.geocaching.com/cache/8bcdb48a-8fda-4e78-bd3b-f2c9a8de4388.jpg Foto des Reitscheider Kreuzes auf der Internetpräsenz auf Geocaching]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate| NS=49/31/6/N| EW=7/11/7/E| type=landmark| dim=500 |region=DE-SL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinernes Flurkreuz im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Namborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Namborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Namborn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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