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	<title>Reitnau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MBq: /* Wirtschaft */ wikilink, neuer artikel folgt</title>
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		<updated>2025-11-19T10:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft: &lt;/span&gt; wikilink, neuer artikel folgt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Reitnau in der Schweiz. Zu dem Lindauer Ortsteil [[Reitnau (Lindau)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Reitnau 2019.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Reitnau AG.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Reitnau Kirche 018.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Reitnau&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zofingen|Zofingen]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zofingen&lt;br /&gt;
| BFS = 4281&lt;br /&gt;
| PLZ = 5056 [[Attelwil]]&amp;lt;br /&amp;gt;5057 Reitnau&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.25048&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.04522&lt;br /&gt;
| HÖHE = 508&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.02&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Katrin Burgherr-Burgherr&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url =https://www.reitnau.ch/de/politik/behoerden/?navid=655949655949 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.reitnau.ch/ www.reitnau.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reitnau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈrɛitːˌnɔu}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=344–345 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zofingen]], liegt im oberen aargauischen [[Suhre]]ntal und grenzt an den [[Kanton Luzern]]. Seit einer Gemeindefusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2019 umfasst die Gemeinde auch das zuvor eigenständige Dorf [[Attelwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus vier Ortsteilen, deren Bebauung locker zusammengewachsen ist. Am Westrand der weitgehend flachen Talebene befindet sich das Unterdorf, [[Attelwil]] rund einen Kilometer nördlich davon. Oberdorf und Hubel liegen rund 40 Meter erhöht auf einer lang gestreckten [[Moräne|Seitenmoräne]], die während der [[Würm-Kaltzeit|Würmeiszeit]] beim Rückzug des [[Reussgletscher]]s entstand. Die [[Suhre]] bildet die östliche Gemeindegrenze. Der Fluss wurde Mitte der 1920er Jahre begradigt, der ausgedehnte [[Sumpf]] in der Ebene trockengelegt. Westlich der Moräne erheben sich zahlreiche Hügel; von Nord nach Süd sind dies der Hornig ({{Höhe|643|CH|link=true}}), das Tannholz ({{Höhe|679|CH}}), der Bluemisweg ({{Höhe|652|CH}}), die Stockrüti ({{Höhe|673|CH}}), der Birch ({{Höhe|672|CH}}) und der Lügisried ({{Höhe|687|CH}}). Diese Hügel fallen steil ins [[Uerke]]ntal an der Kantonsgrenze ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1109, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 802 [[Hektar]]en, davon sind 283 Hektaren bewaldet und 99 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 687 Metern auf dem Lügisried, der tiefste auf 472 Metern an der Suhre. Nachbargemeinden sind [[Wiliberg]] im Nordwesten, [[Staffelbach AG|Staffelbach]] im Norden, [[Moosleerau]] im Nordosten, die luzernischen Gemeinden [[Triengen]] im Süden und Osten sowie [[Reiden]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Reitnau, Attelwil-LBS H1-015201.tif|mini|links|Luftansicht (1953)]]&lt;br /&gt;
Verschiedene Fundgegenstände weisen auf eine Art Händlerdepot auf dem Birch während der [[Bronzezeit]] hin. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Reitinowa&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1045. Damals verkaufte der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Graf von Lenzburg]] das Dorf und die Kirche an das [[Kloster Schänis]]. Der Ortsname stammt aus dem [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Reitinouwa&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «wassernahes Land des Reito».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; In der Chronik des [[Johannes Stumpf]] aus dem Jahr 1548 ist zu lesen, dass in Reitnau ein Adelsgeschlecht gelebt habe, das in den [[Allgäu]] gezogen sei. Auf die Lenzburger folgten Im Jahr 1173 die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]]. Nachdem diese ausgestorben waren, übten die [[Habsburg]]er ab 1273 die Landesherrschaft und die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Reitnau gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. Das Dorf bildete einen eigenen Gerichtsbezirk im Amt [[Lenzburg]]. Auch nach der [[Reformation]] von 1528 blieb das katholische Kloster Schänis Eigentümer der Kirche und ernannte bis 1785 den reformierten Pfarrer. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Seither gehört Reitnau zum Kanton Aargau. Der [[Kirchensatz]] wechselte 1807 vom Kloster Schänis in private Hände und gehört seit 1850 dem Kanton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1850 zählte das Dorf weit mehr als 1000 Einwohner. Wirtschaftliche Not zwang jedoch viele Reitnauer zur Auswanderung, hauptsächlich nach Übersee. Mehrere Jahrzehnte lang stagnierte die Bevölkerungszahl bei rund 850, seit Beginn der 1990er Jahre hat sie jedoch aufgrund verstärkter Bautätigkeit um über einen Viertel zugenommen. In einer Volksabstimmung am 26.&amp;amp;nbsp;November 2017 wurde die Eingemeindung von [[Attelwil]] beschlossen, das Ergebnis lautete 340 Ja zu 65 Nein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyna-suhre/zwei-doerfer-werden-eins-attelwil-hauchduenn-und-reitnau-deutlich-sagen-ja-zur-fusion-131942191 |titel=Zwei Dörfer werden eins: Attelwil (hauchdünn) und Reitnau (deutlich) sagen Ja zur Fusion |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2017-11-26 |zugriff=2017-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Reitnau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ersten, im [[Romanik|romanischen]] Stil erbauten Kirche sind einige Mauerreste erhalten geblieben, die 1948 freigelegt wurden. Die neue [[Reformierte Kirche Reitnau]] im [[Gotik|gotischen]] Stil entstand 1522, der [[Neuromanik|neuromanische]] Kirchturm im Jahr 1900. Die [[Glasmalerei]]en an den Kirchenfenstern stammen ebenfalls von 1522 und nehmen Bezug auf die Stifter des Neubaus (das Kloster Schänis sowie die Städte Bern und [[Luzern]]). Das Pfarrhaus ist ein spätgotisches Gebäude aus dem Jahr 1616.&amp;lt;ref&amp;gt;Stettler: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen.&amp;#039;&amp;#039; S. 288–292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutenberg-Museum, 2016 im Untergeschoss der Druckerei Altherr eröffnet, zeigt den mehrere Jahrhunderte dauernden Wandel der Buchdruckkunst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museums.ch/org/de/GutenbergWerkstattReitnau-5057 Gutenberg-Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau auf grünem Dreiberg rot bewehrter weisser Reiher.» Die Gemeindesiegel von 1811 und 1872 zeigten einen Hahn; dieser wurde jedoch vor 1915 durch einen [[Reiher]] ersetzt, der die einst ausgedehnten Sumpfflächen an der Suhre symbolisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=248 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt &amp;lt;small&amp;gt;(ohne Attelwil)&amp;lt;/small&amp;gt;:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-27 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 461 || 1082 || 812 || 849 || 915 || 850 || 854 || 884 || 904 || 1143 || 1219 || 1519&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4281}} Menschen in Reitnau, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4281}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 55,3 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 19,2 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 25,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-27 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-01 09:22:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,0 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an und 1,4 % [[Albanische Sprache|Albanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-27 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitnau 020.jpg|mini|Aussicht zum Oberdorf]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zofingen zuständig. Reitnau gehört zum Friedensrichterkreis XVI (Zofingen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Reitnau (inkl. Attelwil) gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 620 Arbeitsplätze, davon 17 % in der Landwirtschaft, 42 % in der Industrie und 41 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-27 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-01 09:22:57 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An Industriebetrieben finden sich unter anderem eine Druckerei und eine Fabrik für Verpackungsmaschinen. Früher wurden auch Regenmäntel und [[Bally (Schuhhersteller)|Bally]]-Schuhe hergestellt. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten im unteren Suhrental oder in der Region [[Aarau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juni 2011 besteht in Reitnau das gemeinsame [[Notfalllager Reitnau|externe Lager]] der [[Liste der Kernkraftwerke#Schweiz|schweizerischen Kernkraftwerke]], dessen Einrichtung die Aufsichtsbehörde [[Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat|ENSI]] nach der [[Nuklearkatastrophe von Fukushima]] verlangt hatte. Darin sind Pumpen, Notstromaggregate, Schläuche, Treibstoff und weiteres Material eingelagert, die im Bedarfsfall mit [[Aérospatiale AS 332|Super-Puma-Helikoptern]] der [[Schweizer Luftwaffe]] zum Einsatzort geflogen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.ensi.ch/de/2011/06/01/externes-lager-fuer-notfaelle-steht-bereit/ | titel=Externes Lager für Notfälle steht bereit | hrsg=ENSI Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat | zugriff=2014-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.ensi.ch/de/2013/02/12/externes-lager-reitnau-ist-eine-lehre-aus-fukushima/ | titel=Externes Lager Reitnau ist eine Lehre aus Fukushima | hrsg=ENSI Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat | kommentar=inklusive Video-Beitrag der Fernsehsendung [[Schweiz aktuell]] zum Lager Reitnau (ausgestrahlt am 6. Juni 2011) | zugriff=2014-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Reitnau liegt an der Kantonsstrasse 325 zwischen [[Schöftland]] und [[Knutwil]]. Die [[Hauptstrasse 24]] zwischen [[Aarau]] und [[Sursee]] verläuft einen Kilometer östlich des Dorfes. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt durch eine [[Postauto]]linie von Schöftland über Reitnau zum [[Bahnhof Sursee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] können in [[Staffelbach AG|Staffelbach]] besucht werden, die [[Bezirksschule]] in [[Schöftland]]. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Bildungszentrum Zofingen|Kantonsschule Zofingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorsport ==&lt;br /&gt;
Ab 1965 führte der [[Automobil Club der Schweiz]] (ACS) das «Bergrennen Reitnau» durch. Dieses Motorsport-[[Bergrennen]] fand jeweils Ende Juni statt und lockte in den Spitzenjahren mehr als 12&amp;#039;000 Zuschauer an. In verschiedenen Kategorien konnten sich Rennfahrer auf einer steil ansteigenden und kurvenreichen Strecke vom Dorfzentrum zum Berghof messen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ann-Kathrin Amstutz |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/streckenrekord-und-12000-zuschauer-der-motorsport-klassiker-verlief-wie-im-bilderbuch-132759875 | titel=Streckenrekord und 12&amp;#039;000 Zuschauer: Der Motorsport-Klassiker verlief wie im Bilderbuch |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2018-07-02 |abruf=2019-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Rennen wegen der [[COVID-19-Pandemie]] dreimal in Folge ausgefallen waren, gab der ACS im November 2022 bekannt, künftig auf die Durchführung zu verzichten, da nicht mehr genügend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Varga |url=https://www.argoviatoday.ch/aargau-solothurn/zofingen/bergrennen-in-reitnau-findet-nicht-mehr-statt-finanzielle-mittel-fehlen-148859830 |titel=Bergrennen in Reitnau findet nicht mehr statt – finanzielle Mittel fehlen |hrsg=Argovia today |datum=2022-11-23 |sprache=en|abruf=2022-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Susanne Hochuli]] (* 1965), Regierungsrätin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1820|Autor=Christian Lüthi}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band I: Die Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1948 |DNB=366495623}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reitnau.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Reitnau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zofingen Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4405398-8|VIAF=243843611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1045]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MBq</name></author>
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