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	<title>Reiterleskapelle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Z thomas: HC: Entferne Kategorie:Kulturdenkmal im Ostalbkreis; Ergänze Kategorie:Kulturdenkmal in Waldstetten (Ostalbkreis)</title>
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		<updated>2026-03-19T12:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kulturdenkmal_im_Ostalbkreis&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal im Ostalbkreis&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal im Ostalbkreis&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kulturdenkmal_in_Waldstetten_(Ostalbkreis)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kulturdenkmal in Waldstetten (Ostalbkreis) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kulturdenkmal in Waldstetten (Ostalbkreis)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Reiterleskapelle.jpg|miniatur|Die Reiterleskapelle von 1714]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiterleskapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Reiterles Kapelle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;St. Leonhardskapelle&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Reuterleskapelle&amp;#039;&amp;#039;) ist eine dem [[Leonhard von Limoges|heiligen Leonhard]] geweihte [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] auf der Passhöhe zwischen [[Rechbergle]] (&amp;#039;&amp;#039;Schwarzhorn&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Graneggle&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Die oberhalb des [[Weiler]]s [[Tannweiler (Waldstetten)|Tannweiler]] stehende Kapelle gilt als markantes Wahrzeichen der Gemeinde [[Waldstetten (Ostalbkreis)|Waldstetten]] und ist ein populäres Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiterleskapelle 009.jpg|miniatur|Reiterleskapelle und Linde bilden eine Einheit. Im Hintergrund das Rechbergle]]&lt;br /&gt;
Die Kapelle liegt südlich von Tannweiler und ca. 2&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Wißgoldingen]] auf 642&amp;amp;nbsp;m Höhe. Sie steht auf einem [[Bergsattel]] zwischen dem 691&amp;amp;nbsp;m hohen Rechbergle und dem [[Burgruine Granegg (Waldstetten)|Graneggle]], einem Ausläufer des 781&amp;amp;nbsp;m hohen [[Kaltes Feld|Kalten Feldes]], und bildet zusammen mit der [[Sommer-Linde]] daneben eine markante Begrenzung zwischen dem [[Christental (Tal)|Christental]] und dem nach [[Weilerstoffel]] und Waldstetten hinabgehenden Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Meter südlich der Reiterleskapelle verläuft die Grenze zwischen dem [[Ostalbkreis]] und dem [[Landkreis Göppingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiterleskapelle um 1912.jpg|miniatur|Reiterleskapelle um 1912, im Hintergrund der [[Stuifen]]]]&lt;br /&gt;
Laut der im Türsturz eingemeißelten Jahreszahl wird die Erbauung der Kapelle für das Jahr 1714 angenommen. Für eine frühere Entstehung der Kapelle in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts spricht das geschätzte Alter der neben der Kapelle stehenden Linde sowie die Entstehungssage (für beides siehe weiter unten). Dass der damals auf dem sogenannten „Reiterleshof“ (&amp;#039;&amp;#039;„des Bauern Reuterle Hof“&amp;#039;&amp;#039;) in Tannweiler ansässige Bauer die Kapelle errichten ließ, ist nicht gesichert. Die Kapelle ist dem heiligen Leonhard als Schutzpatron der Bauern und des Viehs, besonders der Pferde, geweiht. Über den Beweggrund und die Baugeschichte ist ebenfalls nichts Gesichertes überliefert. Der damalige Gmünder Stadtarchivar [[Albert Deibele]] äußerte sich zur Entstehung der Kapelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Man kennt ihn nicht. Die Jahreszahl 1714 über den Türeingang läßt nur wenige Schlüsse zu. Wahrscheinlich ist es ein schlichter Bauersmann aus dem nahen Tannweiler; denn dort leben ja heute noch die ‚Reuterles‘. […] Sicherlich sind Bauwerk und Bildwerk mit wenig Kunstfertigkeit, aber mit viel Liebe und Glauben und feiner Einfühlung in die Landschaft geschaffen worden.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach „&amp;#039;&amp;#039;Über die Entstehung der Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;“ in &amp;#039;&amp;#039;einhorn. Illustrierte Zeitschrift zur Pflege des Heimatgedankens in Stadt und Kreis Schwäbisch Gmünd&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 23, einhorn-Verlag Eduard Dietenberger, Schwäbisch Gmünd, 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kurze Zeit soll die Kapelle infolge einer Erbschaft zum benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Christentalhof&amp;#039;&amp;#039; gehört haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Lipp: &amp;#039;&amp;#039;Reiterleskapelle – „REUTERLES KÄPPELE“&amp;#039;&amp;#039;, maschinenschriftliches Manuskript, 1943, S. 12 (Signatur im Kreisarchiv des LKR Göppingen: Nr. 4828).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Namensherkunft gibt es verschiedene Erklärungen. Eine lautet, „&amp;#039;&amp;#039;der Name Reiterleskapelle mag von Leonhardsritt oder daher kommen, daß die Kapelle als Reiterle im Sattel zwischen Rechbergle u. Graneggle liegt.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;Schneider, Stadtbaurat, Schwäb. Gmünd. Zit. in: Werner Lipp: &amp;#039;&amp;#039;Reiterleskapelle – „REUTERLES KÄPPELE“&amp;#039;&amp;#039;, maschinenschriftliches Manuskript, 1943, S. 12 (Signatur im Kreisarchiv des LKR Göppingen: Nr. 4828).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die These von der Übertragung des offiziellen Namens des Stifters Reiter oder Reuter – im letzteren Fall durch eine Lautverschiebung – auf die Kapelle wurde Mitte der 1990er-Jahre widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian H. Setzen: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolles Christental – Geschichtliches und Sagenhaftes um Burgruine Granegg und Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, 2. überarbeitete Auflage, Donzdorf 1995, ISBN 3-928418-10-6, S. 183–184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere mögliche Erklärungen bestehen in der Übertragung des Hausnamens des Bauern des „Reiterleshofs“ auf die Kapelle&amp;lt;ref&amp;gt;Florian H. Setzen: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolles Christental – Geschichtliches und Sagenhaftes um Burgruine Granegg und Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;, 2. überarbeitete Auflage, Donzdorf 1995, S. 183–184.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Zusammenhang mit der Sage des „wilden Reiters Roth“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernardin Schellenberger: &amp;#039;&amp;#039;So lebten unsere Vorfahren – Die Geschichte von Winzingen und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Donzdorf-Winzingen 1995, S. 73–129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erdbeben auf der Schwäbischen Alb am 16. November 1911 wurde das Mauerwerk der kleinen Kapelle erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings wurde in zeitgenössischen Publikationen der Schaden auch auf das Wurzelwerk der Linde zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt; Frey, [[Donzdorf]]: „&amp;#039;&amp;#039;6. Die Reiterles-Kapelle zwischen Kaltem Feld und Rechbergle&amp;#039;&amp;#039;“ im Artikel „&amp;#039;&amp;#039;Vom Erdbeben und seinen Folgen&amp;#039;&amp;#039;“; &amp;#039;&amp;#039;Blätter des Schwäb. Albvereins&amp;#039;&amp;#039;, XXIV. Jahrgang, Nr. 2 (1912), S. 57f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1912 wurde sie vom [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein]] in Zusammenarbeit mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Schwäbisch Gmünd|Gmünder]] Bezirksausschuss für Natur- und Heimatschutz&amp;#039;&amp;#039; mit Hilfe von Spendengeldern wieder instand gesetzt. Eine grundlegende Sanierung musste 1957 erfolgen, nachdem die Kapelle akut einsturzgefährdet war. Dabei wurde der Innenraum entsprechend den Vorstellungen der Sakralarchitektur der Nachkriegszeit gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rems-Zeitung&amp;quot;&amp;gt;[https://remszeitung.de/2013/9/4/reiterleskapelle-idyll-mit-verlusten/ Reiterleskapelle: Idyll mit Verlusten] in Rems-Zeitung, 4. September 2013; abgerufen am 5. September 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Renovierung fand 2014 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sonderveröffentlichung „&amp;#039;&amp;#039;300 Jahre Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;“. In: Rems-Zeitung Nr. 235 vom 11. Oktober 2014, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst 1933 fanden [[Feldgottesdienst]]e der [[Schönstatt-Bewegung]] bei der Linde statt. Zudem wurde das Bild der „&amp;#039;&amp;#039;[[Mater Ter Admirabilis#Schönstattbewegung|Dreimal wunderbaren Mutter von Schönstatt]]&amp;#039;&amp;#039;“ regelmäßig zur Passhöhe gebracht. Die Schönstatt-Bewegung brachte 1934 auch das [[Mater Ter Admirabilis|MTA-Zeichen]] an der Stirnseite der Kapelle an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzt vor der St.-Patrizus-Kapelle in Weilerstoffel abgehaltene [[Pferdewallfahrt|Pferdesegnung]] an [[Christi Himmelfahrt]] fand ursprünglich vor der Reiterleskapelle statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna-Maria Schwarz: „&amp;#039;&amp;#039;Pferdesegnung in Weilerstoffel mit Pfarrer Bruno Hofmann. Mensch muss für das Reittier da sein&amp;#039;&amp;#039;“ in [[Gmünder Tagespost]] vom 2. Juni 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorfeld des 300-Jahr-Jubiläums gab die Gemeinde Waldstetten, die bei der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform 1973]] die Kapelle vom [[Landkreis Schwäbisch Gmünd]] übernommen hatte, im September 2013 bekannt, dass der Innenraum der Kapelle in Zusammenarbeit mit dem [[Landesdenkmalamt Baden-Württemberg]] neugestaltet werden soll. Am 19. September 2013 gründete sich zudem ein Freundeskreis für die Kapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rems-Zeitung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Linde ===&lt;br /&gt;
Das Alter der bei der Reiterleskapelle stehenden [[Sommer-Linde]] wurde um 1954 nach forstmännischer Schätzung auf 350 Jahre bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Lipp: &amp;#039;&amp;#039;Reiterles Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, Dezember 1954, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist somit rund hundert Jahre älter als die heutige Kapelle. Sie dürfte um 1600 gepflanzt worden sein, um an diesem markanten Punkt als Wegweiser („Zeiglinde“) zum Christentalpass zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 sollten die Linde gefällt werden und das Holz als Panzersperre auf dem Pass dienen. Dies konnte durch Intervention eines örtlichen Bauern verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist als besonderes Naturdenkmal im Gebiet des Kalten Feldes ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;German J. Krieglsteiner: „&amp;#039;&amp;#039;Das Kalte Feld&amp;#039;&amp;#039;“ in „einhorn Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1975“, Einhorn-Verlag Eduard Dietenberger KG, Schwäbisch Gmünd 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiterleskapelle (Waldstetten) NW.jpg|miniatur|Die Nordfassade der Reiterleskapelle mit dem [[Mater Ter Admirabilis|MTA-Symbol]]]]&lt;br /&gt;
Der Südgiebel der Kapelle findet an der Linde einen optischen Halt, während der [[Chor (Architektur)|Chor]] genordet ist. Dadurch steht der [[Dachfirst]] quer zum Kamm der Bodenwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine, ihrer handwerklichen Gestaltung nach zweckbestimmte Kapelle ist im [[Andachtsraum|Andachts-]] und [[Chorraum]] aus Kalkbruchsteinen des umliegenden [[Weißer Jura|Weißen Jura]] gemauert, an der durch das Gelände bedingten höheren Nordostecke mit [[Anlauf (Architektur)|Anlauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen wie außen ist das Mauerwerk [[Farbstich|bestochen]], gescheibt und geweißelt. Über der Eingangstür ist die Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;1714&amp;#039;&amp;#039; angebracht.&lt;br /&gt;
Die beiden Fenster bilden von innen eine raumerweiternde [[Mauernische|Nische]]. Die Kapelle besitzt im Innenraum eine Grundfläche von zwölf Quadratmetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dachstuhl]] bildet mit 52° Neigung ein [[Sparrendach]] aus gewachsenen Hölzern. Die [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] auf dem Dachfirst zeigt einen Reiter, der im Volksmund mit der Sage in Zusammenhang gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stirnseite befindet sich das gusseiserne [[Mater Ter Admirabilis|MTA-Zeichen]] der Schönstatt-Bewegung, an der Ostfassade eine eingelassene, aus Figuren gebildete [[Ölberggruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reiterleskapelle Leonhard-Statue.jpg|miniatur|Statue des heiligen Leonhard]]&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist schlicht gehalten. Im Altarraum steht eine Statue des [[Patrozinium|Patrons]] der Kapelle, des heiligen [[Leonhard von Limoges]], unter anderem [[Schutzpatron]] der Pferde. Er ist ausgestattet mit den [[Ikonografisches Heiligenattribut|Attributen]] Abtstab und Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurden aus der Kapelle die [[barock]]en Heiligenfiguren von [[Heiliger Johannes|St. Johannes]], [[Heiliger Antonius|St. Antonius]] und [[Georg (Heiliger)|St. Georgius]] gestohlen. Daraufhin wurde der Altarraum vergittert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swr.de/swr4/bw/regional/schwaben/programm/archiv/spatz/ostalbkreis/-/id=2372272/nid=2372272/did=6805216/1x8j3jg/index.html „Waldstetten: Worauf geht die Reiterleskapelle zurück?“], auf www.swr.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage von der Reiterleskapelle ==&lt;br /&gt;
Nach dem Begräbnis des Hauptmanns &amp;#039;&amp;#039;Joachim Berchtold von Roth&amp;#039;&amp;#039; († 20. Februar 1621) aus [[Winzingen (Donzdorf)|Winzingen]], bei dem sich der Verstorbene als kleiner, grüner Geist gezeigt hat, befand sich der wohlhabende Bauer Reuterle zu später Stunde auf dem Heimweg vom [[Leichenschmaus]], als kurz vor Tannweiler plötzlich Roth auf einem kopflosen Pferd an ihm vorbeistürzte, begleitet von einer großen [[Rudel (Verhaltensbiologie)|Meute]] kopfloser Hunde. Reuterle grüßte – zutiefst erschrocken – den Geist, den er zu Lebenszeiten gut gekannt und dem er oft aus Geldverlegenheiten geholfen hatte. Dieser brüllte darauf: „&amp;#039;&amp;#039;Würde ich dich nicht kennen, zu Zunder und Fetzen zerrisse ich dich!&amp;#039;&amp;#039;“ Anschließend stürmte die Geisterschar über den Heldenberg weiter und Reuterle fiel in [[Ohnmacht (Psychologie)|Ohnmacht]]. Als er im Morgengrauen wieder erwachte, betete er und gelobte beim Klang der Wißgoldinger Kirchenglocken, für die Seelenruhe des Freiherrn von Roth eine Kapelle zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ostalbwanderer.de/entstehung-der-reiterleskapelle-sagen/ Die Sage vom Reiterleskapelle], abgerufen am 17. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Kapelle steht am Schnittpunkt mehrerer [[Wanderweg]]e des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]]. Die Reiterleskapelle ist auch eine Station des 2003 eingerichteten regionalen Wanderwegs &amp;#039;&amp;#039;Glaubenswege&amp;#039;&amp;#039; und des 2008 eröffneten &amp;#039;&amp;#039;[[Jakobsweg]]s Göppingen&amp;#039;&amp;#039;, für den im August 2013 eine Stempelstelle in der Kapelle eingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://remszeitung.de/2013/8/13/neue-stempelstelle-fuer-jakobusweg-pilger-im-reiterleskapelle-in-waldstetten-eingerichtet/ Neue Stempelstelle für Jakobusweg-Pilger im Reiterleskapelle in Waldstetten eingerichtet], in Rems-Zeitung vom 13. August 2013; abgerufen am 14. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Etappe des [[Albmarathon]]s, eines 50-km-[[Ultramarathon]]s, führt ebenfalls an der Kapelle vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Stütz: „&amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Wanderbuch für die Gmünder Gegend&amp;#039;&amp;#039;“, Selbstverlag, Schwäbisch Gmünd 1919.&lt;br /&gt;
* Werner Lipp: &amp;#039;&amp;#039;Reiterleskapelle – „REUTERLES KÄPPELE“&amp;#039;&amp;#039;, maschinenschriftliches Manuskript, 1943, S. 12 (Signatur im Kreisarchiv des LKR Göppingen: Nr. 4828).&lt;br /&gt;
* Werner Lipp: „&amp;#039;&amp;#039;Reiterles Kapelle&amp;#039;&amp;#039;“, in &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, Dezember 1954, S. 266–268.&lt;br /&gt;
* Anton Buck: Große Waldstetter Ortschronik in 6 Bänden, maschinenschriftlich, Waldstetten 1977, S. 730–733. (Nur wenige Exemplare veröffentlicht, eine im Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd zugänglich).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wolfgang Bächle]]: „&amp;#039;&amp;#039;Kultur und Geschichte im Gmünder Raum&amp;#039;&amp;#039;“, Remsdruckerei Sigg, Härtel &amp;amp; Co., Schwäbisch Gmünd 1982.&lt;br /&gt;
* Angelika Rieth-Hetzel: „&amp;#039;&amp;#039;Zeitzeichen. Geschichte und Geschichten aus Waldstetten, Wißgoldingen&amp;#039;&amp;#039;“, Waldstetten 1991.&lt;br /&gt;
* [[Florian Setzen|Florian H. Setzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisvolles Christental. Geschichtliches und Sagenhaftes um Burgruine Granegg und Reiterles-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. 2. überarbeitete Auflage, Messelstein-Verlag, Donzdorf 1995, ISBN 3-928418-10-6, S. 150–187.&lt;br /&gt;
* Bernardin Schellenberger: &amp;#039;&amp;#039;So lebten unsere Vorfahren – Die Geschichte von Winzingen und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Chronikkunst-Verlag Grob, Donzdorf-Winzingen 1995, S. 73–129. (Grundlegend zu den geschichtlichen Fakten der Sage vom „wilden Reiter Roth“).&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: „&amp;#039;&amp;#039;Glaubenswege. Wege für den Geist, die Seele; zum Wandern und Genießen&amp;#039;&amp;#039;“, Verlag der Remsdruckerei, Schwäbisch Gmünd 2004, ISBN 3-926043-19-9.&lt;br /&gt;
* Angelika Rieth-Hetzel: {{ Webarchiv | url=https://www.gmuender-tagespost.de/575423 | wayback=20110925045745 | text= &amp;#039;&amp;#039;Symbol einer modernen Kirche. Das MTA-Zeichen an der Reiterles-Kapelle geht auf die Schönstatt-Bewegung zurück.&amp;#039;&amp;#039; }} in [[Gmünder Tagespost]] vom 22. September 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reiterleskapelle (Waldstetten)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reiterles-kapelle.de/ Homepage der Reiterleskapelle] (im Aufbau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS= 48.730751|EW= 9.837873|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldstetten (Ostalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle in der Diözese Rottenburg-Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leonhardskirche|Waldstetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Waldstetten (Ostalbkreis)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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