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	<title>Reiter Alm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:51:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reiter_Alm&amp;diff=193242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrZog: Änderung 265031116 von Ekki3 rückgängig gemacht; Schönes Bild, aber offenbar als eins zuviel angesehen ...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reiter_Alm&amp;diff=193242&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-17T14:57:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265031116&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265031116&quot;&gt;265031116&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ekki3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Ekki3&quot;&gt;Ekki3&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Schönes Bild, aber offenbar als eins zuviel angesehen ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{dieser Artikel|behandelt das Gebirge in den Berchtesgadener Alpen, für weitere Artikel mit dem gleichen oder ähnlichen Namen siehe [[Reiteralm]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Südabstürze der Reiter Alm.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Reiter Alm von Süden von der [[Bindalm]]&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Bayern]] / [[Land Salzburg|Salzburg]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Stadelhorn]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2286&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/37/00/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12/48/00/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BY/AT-5&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=8&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Deutschland Bayern&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiter Alm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Reiter Alpe&amp;#039;&amp;#039;, österreichisch auch &amp;#039;&amp;#039;Reither Steinberge&amp;#039;&amp;#039;, nach dem Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Reit&amp;#039;&amp;#039; der Gemeinde [[Unken (Salzburg)#Gemeindegliederung|Unken]] genannt, ist ein bis {{Höhe|2286|DE-NHN|link=true}} hohes [[Tafelgebirge]] der [[Berchtesgadener Alpen]] in den Bundesländern [[Bayern]] ([[Deutschland]]) und [[Land Salzburg|Salzburg]] ([[Österreich]]). Die Reiter Alm ist die westliche Begrenzung des [[Berchtesgadener Talkessel]]s und erhebt sich östlich des [[Saalach]]tals bei [[Lofer]] und [[Unken (Salzburg)|Unken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Reiter Alm umfasst ein etwa 100&amp;amp;nbsp;km² großes Gebiet, das sich beiderseits der deutsch-österreichischen Grenze erstreckt. Der bayerische Teil liegt in den Gemeinden [[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]] und [[Schneizlreuth]] ([[Landkreis Berchtesgadener Land]]), der im Salzburger Land gelegene Teil gehört zur Gemeinde [[Unken (Salzburg)|Unken]] ([[Pinzgau]]), zu der auch der namensgebende Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Reit&amp;#039;&amp;#039; gehört, sowie der Marktgemeinde Lofer und der Gemeinde [[Sankt Martin bei Lofer]] (südwestliche Ausläufer des Bergstockes). In Richtung Westen fällt das Gelände zur Saalach hin ab, die ein südwestlicher Zufluss der [[Salzach]] ist. Unmittelbar östlich unterhalb der Reiter Alm befinden sich der [[Hintersee (Ramsauer Ache)|Hintersee]] und der [[Taubensee (Ramsauer Ache)|Taubensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Berggruppen sind  [[Hochkalter]]stock im Osten, [[Lattengebirge]] im Nordosten, [[Chiemgauer Alpen]] im Nordwesten, die [[Loferer Steinberge]] im Südwesten, die [[Leoganger Steinberge]] im Süden und die Westausläufer des [[Steinernes Meer|Steinernen Meeres]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochfläche der Reiter Alm.jpg|mini|Blick vom [[Großes Häuselhorn|Gr. Häuselhorn]] über das Hochplateau nach Norden]]&lt;br /&gt;
Die Reiter Alm stürzt an ihren Rändern überall steil ab. Ihre Hochfläche ist besonders im nördlichen Teil mit [[Alm (Bergweide)|Almen]] und Weiden sowie alten [[Zirbelkiefer|Zirben]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;wäldern bedeckt. In der Mitte des Hochplateaus liegt das &amp;#039;&amp;#039;Reitertrett&amp;#039;&amp;#039; mit der einzigen Quelle, in deren Nähe wiederum die [[Alte Traunsteiner Hütte|Alte]] und die [[Neue Traunsteiner Hütte]] zu finden sind. Der östliche Bereich der Reiter Alm, deren Gebiet größtenteils im [[Biosphärenreservat Berchtesgadener Land]] liegt, ist Teil des [[Nationalpark Berchtesgaden|Nationalparks Berchtesgaden]], dessen Fläche deckungsgleich mit dem Südteil des Biosphärenreservats ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Almen ===&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die einzelnen Almen im Gebiet der Reiter Alm sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:&lt;br /&gt;
* Name: Name der Alm&lt;br /&gt;
* Geoposition: Koordinaten der Alm, über den Link kann die Alm auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden.&lt;br /&gt;
* Höhe: [[Bezugshöhe]] des Almgebiets. Angegeben wird ein Wert, der sich an einschlägigen Datenbanken orientiert. Zwei- bis dreistellige Höhenunterschiede innerhalb eines Almgebietes sind in den Alpen üblich.&lt;br /&gt;
* Land: Staatsgebiet, auf dem sich die Alm befindet.&lt;br /&gt;
* Gemeinde: Gemeindegebiet, auf dem sich die Alm befindet.&lt;br /&gt;
* Gebäude: Gibt an, welche Gebäude auf der Alm vorhanden sind.&lt;br /&gt;
* Anmerkungen: Weitere Informationen zur Alm oder zu den Gebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=inline}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Geoposition&lt;br /&gt;
! Höhe&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Gemeinde&lt;br /&gt;
! Gebäude&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alpaalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.6156|EW=12.7732|type=landmark|name=Alpaalm|region=AT-5}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1257&lt;br /&gt;
|[[Österreich]]&lt;br /&gt;
|[[Reit (Gemeinde Unken)|Reit]], Gemeinde [[Unken (Salzburg)|Unken]]&lt;br /&gt;
|mehrere Kaser&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bodenrainalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.64590|EW=12.81018|type=landmark|name=Bodenrainalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1605&lt;br /&gt;
|[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|[[Schneizlreuth]]&lt;br /&gt;
|mehrere Gebäude der Bundeswehr&amp;lt;br /&amp;gt;(Wartsteinhaus, Lenzenkaser 1–3)&lt;br /&gt;
|Hubschrauberlandeplatz, Materialseilbahn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Eisbergalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.62485|EW=12.84097|type=landmark|name=Eisbergalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1610&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|[[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|aufgelassen, Almlichte zugewachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Hirschwiesalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.65571|EW=12.82163|type=landmark|name=Hirschwiesalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1600&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Schneizlreuth&lt;br /&gt;
|mehrere Bauten der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|Sprengplatz der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Obere Grünangeralm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.62687|EW=12.82280|type=landmark|name=Obere Grünangeralm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1640&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Ramsau&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|aufgelassen, Almlichte zugewachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Obere Schwegelalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.64183|EW=12.82459|type=landmark|name=Obere Schwegelalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1438&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Schneizlreuth&lt;br /&gt;
|eine Jagdhütte&lt;br /&gt;
|aufgelassen, Almlichte zugewachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Reitertrettalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.62829|EW=12.79881|type=landmark|name=Reitertrettalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1560&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Schneizlreuth&lt;br /&gt;
|[[Neue Traunsteiner Hütte]], eine Almkapelle, mehrere [[Almhütte|Kaser]]&lt;br /&gt;
|direkt an der Landesgrenze zu Österreich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Reiter Alm (Unken)|Reiter Alm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.62525|EW=12.79362|type=landmark|name=Reiter Alm|region=AT-5}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1540&lt;br /&gt;
|[[Österreich]]&lt;br /&gt;
|[[Reit (Gemeinde Unken)|Reit]], Gemeinde [[Unken (Salzburg)|Unken]]&lt;br /&gt;
|[[Alte Traunsteiner Hütte]], mehrere Kaser&lt;br /&gt;
|grenzt südlich an die Reitertrettalm an&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Untere Grünangeralm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.63131|EW=12.82745|type=landmark|name=Untere Grünangeralm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1635&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Ramsau&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|aufgelassen, Almlichte zugewachsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Untere Schwegelalm]]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;{{Coordinate|text=DMS|NS=47.63709|EW=12.83523|type=landmark|name=Untere Schwegelalm|region=DE-BY}}&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1270&lt;br /&gt;
|Deutschland&lt;br /&gt;
|Ramsau&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|aufgelassen, Almlichte zugewachsen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit Lattengebirge, [[Müllnerberg|Müllnerhorn]], [[Untersberg]] sowie Teilen des [[Watzmann]] ([[Grünstein (Watzmann)|Grünstein]] und Schapbachriedel) bildet die Reiter Alm die &amp;#039;&amp;#039;Reiteralmdecke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgadener Einheit&amp;#039;&amp;#039;. Diese besteht im Wesentlichen aus [[Dachsteinkalk]], der die auffälligen Felswände der Randabstürze und das Plateau bildet und einem Sockel aus [[Ramsaudolomit]]. Sie liegen auf der Basis der &amp;#039;&amp;#039;Werfener Schichten&amp;#039;&amp;#039;, die zugleich der [[Gleithorizont]] ist, mit dem die Reiteralmdecke auf die Jura-Neokom-Unterlage des Tirolischen Untergrunds geschoben wurde. Im Gebiet des &amp;#039;&amp;#039;Reitertrett&amp;#039;&amp;#039; sind Reste der &amp;#039;&amp;#039;Gosaukreide&amp;#039;&amp;#039; erhalten, die den Untergrund der grünen Almflächen bilden. Im Dolomitwerk Oberjettenberg wird Ramsaudolomit abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Auf dem Plateau dominieren riesige Latschenfelder. Der dort früher vorhandene Wald fiel dem Holzbedarf der Reichenhaller Saline zum Opfer. 1829 wurde die Reiter Alm vom [[Salinenkonvention|Salinenvertrag]] ausgenommen, weil nicht mehr genügend Wald vorhanden war. Im nördlichen Teil sind noch einige alte Zirbenbestände erhalten. Auf den Almwiesen des Reitertrett wachsen unter anderem Arnika, Akelei, Alpenrosen, Bergastern, Edelweiß, Enzian, Speik und Steinraute. Im nördlichen Teil befindet sich Deutschlands höchstgelegenes [[Hochmoor]]. Dort leben einige [[Birkhuhn|Birkhühner]]. Eine weitere seltene Art ist der Schneehase, häufig sind dagegen Rotwild und Gämsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpinismus ==&lt;br /&gt;
Wichtige Gipfel im Bereich der Reiter Alm sind das [[Großes Häuselhorn|Große Häuselhorn]] ({{Höhe|2284}}), das [[Wagendrischelhorn]] ({{Höhe|2251}}), das [[Stadelhorn]] ({{Höhe|2286}}), das [[Schottmalhorn (Reiter Alm)|Schottmalhorn]] ({{Höhe|2045}}), der [[Edelweißlahnerkopf]] ({{Höhe|1953}}) oder der [[Ameisnockenkopf]] ({{Höhe|1925}}) sowie die Hausberge der Traunsteiner Hütte, der [[Großer Weitschartenkopf|Große Weitschartenkopf]] ({{Höhe|1979}}) und der [[Drei Brüder (Reiter Alm)|Große Bruder]] ({{Höhe|1864}}). Auf all diese Gipfel führen markierte Steige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wände der südlichen Randgipfel zwischen Häuselhorn und den [[Grundübelhörner]]n bieten Kletterfahrten aller Schwierigkeitsgrade. Klassiker sind die &amp;#039;&amp;#039;Südkante&amp;#039;&amp;#039; des Großen Grundübelhorns (Feichtner, Langthaler 1913, V-), die &amp;#039;&amp;#039;Direkte Südkante&amp;#039;&amp;#039; auf das [[Großes Mühlsturzhorn|Große Mühlsturzhorn]] ([[Toni Kurz]], [[Andreas Hinterstoisser]], 1936, VIII- oder VI-, A1-A2) sowie die &amp;#039;&amp;#039;Gerade Südwand&amp;#039;&amp;#039; des Großen Häuselhorns (Kadner, 1920, V).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Nordabstürze befinden sich einige der schwierigsten alpinen [[Sportklettern|Sportklettereien]] Deutschlands. Die bekanntesten Kletterberge sind hier die [[Wartsteinwand]], das [[Hinteres Feuerhörndl|Hintere Feuerhörndl]] und das Hirscheck – sowie neuerdings durch beliebte moderne Routen die [[Alpawand]], das Übeleck und das Alphorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden setzt sich unterhalb des Stadelhorns der &amp;#039;&amp;#039;Hirschbichlkamm&amp;#039;&amp;#039;, ein aus Ramsaudolomit bestehender Grat, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reiter Alm.jpg|Reiter Alm von Osten aus der [[Ramsau bei Berchtesgaden|Ramsau]]&lt;br /&gt;
Ramsauer Dolomiten II.jpg|Die südöstlichen Randgipfel der Reiter Alm: Mühlsturz- und Grundübelhörner&lt;br /&gt;
Hauptgipfel der Reiter Alm 2018.jpg|Stadelhorn, Wagendrischelhorn, Gr. Häuselhorn von Norden ([[Schottmalhorn (Reiter Alm)|Schottmalhorn]])&lt;br /&gt;
Weitschartenkopf.jpg|Weitschartenkopf von Osten&lt;br /&gt;
Stadelhorn vom Wagendrischelhorn.jpg|Stadelhorn vom [[Wagendrischelhorn]]&lt;br /&gt;
Reiter Alm 01.jpg|Ansicht von Nordosten aus dem [[Nonn]]er Unterland&lt;br /&gt;
Panorama vom Wagendrischelhorn.jpg|Panorama vom Wagendrischelhorn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Die leichtesten Anstiege führen über den Schrecksattel von Oberjettenberg an der Westseite, durch das Alpatal von Reit im Südwesten und über den Wachterlsteig von der Schwarzbachwacht an der Ostseite der Reiter Alm. Ebenfalls markiert, aber [[Trittsicherheit]] erfordern der Böselsteig von [[Hintersee (Ramsau)]] sowie der Steig über die Mayrbergscharte von Hintersee oder Reit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter wird die Reiter Alm in der Regel über den Schrecksattelanstieg erreicht. Am 2.&amp;amp;nbsp;Januar 2006 kam es etwas abseits dieses Anstiegs in einer steilen Rinne zu einem Lawinenunglück mit drei Todesopfern. Skigipfel sind der große Weitschartenkopf, das Wagendrischelhorn und die östlichen Randgipfel des Plateaus. Bei sehr guten Bedingungen können auch die Häuselhörner erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die nördliche Hälfte des deutschen Gebiets ist ein Übungsplatz der [[Gebirgsjägertruppe (Bundeswehr)|Gebirgsjäger]], der „Kleine Gebirgsübungsplatz Reiteralpe“ oder auch als „Hochgebirgs-Übungsplatz“ bezeichnet. Dort befindet sich auch der Bergerprobungs- und -sprengplatz der [[Wehrtechnische Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik|Wehrtechnischen Dienststelle für Schutz- und Sondertechnik]] (WTD 52). Dorthin betreibt die [[Bundeswehr]] von [[Oberjettenberg]] aus die [[Seilbahn der WTD 52]]. Der Wanderweg über den Schrecksattel führt quer durch den Übungsplatz hindurch. Außerhalb der Übungszeiten, welche durch Fahnen an markanten Zugangsstellen signalisiert werden, kann der militärische Bereich auf eigene Gefahr betreten werden, die Wege dürfen nicht verlassen werden. Die Sperrungen betreffen aber nicht den Weg vom Schrecksattel zur [[Neue Traunsteiner Hütte|Neuen Traunsteiner Hütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Bundeswehr gibt es unter anderem drei unterschiedlich große Unterkünfte, die als Lenzenkaser I–III bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Hofmann (Heimatpfleger)|Fritz Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reiteralpe&amp;#039;&amp;#039;, Bad Reichenhall 2005, Eigenverlag&lt;br /&gt;
* Hermann von Barth: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus den Nördlichen Kalkalpen]].&amp;#039;&amp;#039; Amthor, Gera 1874 ([https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/06_buecher/BarthKalkalpen-web.pdf Digitalisat, PDF, 86 MB]); Nachdruck Bavarica-Reprint im Süddeutschen Verlag, München 1984, S. 72–88, ISBN 3-7991-6217-8.&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|9783763311279}}&amp;lt;!--AV-Führer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geologie der Reiteralmdecke:&lt;br /&gt;
* Dietrich Herm: &amp;#039;&amp;#039;Das Lattengebirge&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1981/46. Jahrgang des Vereins zum Schutz der Bergwelt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alpinisten.info/touren.berchtesgaden.reiteralpe.html Tourenbeschreibung], alpinisten.info – Schrecksattelanstieg inkl. Karte und Photos&lt;br /&gt;
* {{Agrarkulturerbe|6596|NAME=Reitertrettalm (Reiteralm)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=5424 Panorama vom Schottmalhorn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4300444-1|VIAF=247775706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ramsau bei Berchtesgaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schneizlreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sankt Martin bei Lofer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lofer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Unken, Salzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Deutschland und Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrZog</name></author>
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