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	<title>Reiter-SS - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-22T11:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reiter-SS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab Sommer 1934 in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterstandarten (SS-R.St.)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; organisiert und als solche bezeichnet, bezeichnet im Allgemeinen die zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] bestehenden berittenen Einheiten der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Teile der Reiter-SS, namentlich die 15. Reiterstandarte unter &amp;#039;&amp;#039;[[Hermann Fegelein]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde auch zur Außenbewachung des KZ Dachau eingesetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundesarchiv&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/00943/index-11.html.de |text=Bundesarchiv: &amp;#039;&amp;#039;Pferde im Einsatz bei Wehrmacht und Waffen-SS&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130303004232}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- In der Quellenangabe verwirrend formuliert. Hier klingt es, als habe die Reiterstandarte auch die Innenbewachung übernommen, was aber nicht richtig ist! --&amp;gt; und es waren auch zahlreiche Angehörige der Reiter-SS während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] an [[Kriegsverbrechen]] und dem [[Holocaust]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reiter-SS wurde im Rahmen des vom [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollrat]] am 10. Oktober 1945 erlassenen [[Kontrollratsgesetz Nr. 2]] verboten und aufgelöst. Beim [[Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher]] wurde die [[Schutzstaffel|Gesamt-SS]] zur verbrecherischen Organisation erklärt, so dass ihre Angehörigen wegen Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation gemäß [[Kontrollratsgesetz Nr. 10]] vor einem Militär- oder Okkupationsgericht angeklagt und verurteilt werden konnten, ohne dass darüber hinaus ein individuelles Verbrechen nachgewiesen werden musste. Die Reiter-SS jedoch wurde im Sinne des Statuts für den [[Internationaler Militärgerichtshof|Internationalen Militärgerichtshof]] davon ausgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berittenen Einheiten der &amp;#039;&amp;#039;[[SS-Totenkopfverbände]]&amp;#039;&amp;#039; stellten innerhalb der Reiter-SS einen [[#Der Sonderfall: Die Reiter-SS und die SS-Totenkopfverbände|Sonderfall]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstellungsverhältnis ==&lt;br /&gt;
Die Reiter-SS war zum einen der &amp;#039;&amp;#039;Inspektion der SS-Reiterei&amp;#039;&amp;#039; und zum anderen der &amp;#039;&amp;#039;Inspektion der SS-Reitschulen&amp;#039;&amp;#039; unter [[SS-Brigadeführer]] [[Christian Weber (NS-Funktionär)|Christian Weber]] unterstellt. Beides waren Dienststellen im &amp;#039;&amp;#039;[[SS-Hauptamt]]&amp;#039;&amp;#039;. Zudem war sie seit März 1936 offiziell dem &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalsozialistisches Reiterkorps|NS-Reiterkorps]]&amp;#039;&amp;#039; (NSRK) zugeordnet, [[de facto]] war sie jedoch dessen Einfluss entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uniformierung und Insignien ==&lt;br /&gt;
Die Angehörigen der Reiter-SS trugen bis Kriegsende (1945) die [[Uniformen der SS#Schwarzer Dienstanzug der SS|schwarze SS-Uniform]], da sie der [[Allgemeine SS|Allgemeinen SS]] angehörten. Ursprünglich trugen sie auf der rechten [[Kragenpatten|Kragenpatte]] zusätzlich zur Standartennummer ein „R“ für „Reiterei“; so wurde die erste Reiterstandarte auf der rechten Kragenpatte als „R1“ dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Schaffung des [[Nationalsozialistisches Reiterkorps|Nationalsozialistischen Reiterkorps]] (NSRK) wurde der Buchstabe durch das Emblem des NSRK ersetzt, das zwei gekreuzte Lanzen zeigte. Das Abzeichen wurde bei den unteren und mittleren Führerdienstgraden auf dem rechten Kragenspiegel geführt, bei den oberen Führerdienstgraden auf einer Ärmelraute am linken Unterarm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Reiter-SS beginnt im Februar 1931, als in [[München]] aus 25 Mitgliedern des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Freikorps Oberland|Bund Oberland]]&amp;#039;&amp;#039; eine berittene SS-Abteilung aufgestellt wurde. Diese erhielt ihre Pferde über den Reitstallbesitzer [[Hans Fegelein]], auf dessen Reiterhof die ersten regelmäßigen Übungen abgehalten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mathias_Rösch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Münchner NSDAP 1925–1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; in: Studien zur Zeitgeschichte, Band 63, De Gruyter Oldenbourg, München 1992. ISBN 3-486-56670-9. [[doi:10.1515/9783486706512|doi]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Hans’ ältester Sohn [[Hermann Fegelein]], der sich zu dieser neuen berittenen Einheit [[SS-Bewerber|gemeldet]] hatte, wird im Allgemeinen als treibende Kraft und als Gründer der späteren Reiter-SS angesehen. Ihm stand sein jüngerer Bruder [[Waldemar Fegelein]] zur Seite, der sich später ebenfalls zur Reiter-SS meldete. Im Jahr 1937 wurde das Reitergut der Fegeleins bei München zur &amp;#039;&amp;#039;[[SS-Hauptreitschule München|SS-Hauptreitschule]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt und diese der „besonderen Verwendung“ Himmlers unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Weg der Reiterstürme zur Reiter-SS, organisatorische Zuordnung und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;berittene SS-Abteilung München&amp;#039;&amp;#039; wurde bis zum Jahr 1932 zu einem &amp;#039;&amp;#039;SS-Reitersturm&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut und gilt als Basis der Reiter-SS. Als Sondereinheit der Allgemeinen SS wurden die verschiedenen Reiterstürme den im betreffenden &amp;#039;&amp;#039;[[Organisationsstruktur der SS#SS-Abschnitt|SS-Abschnitt]]&amp;#039;&amp;#039; angesiedelten &amp;#039;&amp;#039;[[Organisationsstruktur der SS#SS-Standarte|SS-Fußstandarten]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet und nach ihnen benannt (z. B. &amp;#039;&amp;#039;Reitersturm der SS I/10 Zweibrücken/Rheinpfalz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bedeutung und einen Mitgliederanstieg erfuhr die Reiter-SS nach der [[Machtergreifung|nationalsozialistischen Machtergreifung]], als im April 1933 zehn Prozent der Pferdezucht- und Reitervereinigungen Deutschlands in die SS eintraten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bastian_Hein]]: &amp;#039;&amp;#039;Elite für Volk und Führer? Die Allgemeine SS und ihre Mitglieder 1925–1945&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 92, Oldenbourg, München 2012, S. 67. ISBN 978-3-486-70936-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um zu verhindern, dass sich deren Mitglieder den 1929/30 aufgestellten &amp;#039;&amp;#039;[[Reiter-SA|berittenen SA-Einheiten]]&amp;#039;&amp;#039; anschlossen, hatte &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Himmler]]&amp;#039;&amp;#039; ihnen eine pauschale Übernahme in die SS zusichern müssen. Auch wurden die neuen Mitglieder nicht auf ihre politische Überzeugung hin überprüft. So waren ab diesem Zeitpunkt an in der Reiter-SS vor allem [[Deutschnationale Volkspartei|deutsch-national]] gesinnte Elemente zusammengeschlossen. Eine Tatsache, die auch immer wieder von &amp;#039;&amp;#039;altgedienten&amp;#039;&amp;#039; SS-Führern bemängelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz_Höhne]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Orden unter dem Totenkopf. Die Geschichte der SS.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild, Augsburg 1992, S. 129 ff. ISBN 3-89350-549-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; So gehörten vor allem der deutsche [[Adel|Hoch- und Erbadel]] sowie das gehobene [[Bürgertum]] der Reiter-SS an. Bekanntes Mitglied der Reiter-SS war [[Bernhard zur Lippe-Biesterfeld]], der spätere Gemahl der [[Niederlande|niederländischen]] [[Juliana (Niederlande)|Königin Juliana]] und Vater der ehemaligen [[Beatrix (Niederlande)|Königin Beatrix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namhafter Führer innerhalb der Reiter-SS war früh unter anderem der spätere Panzergeneral [[Hyazinth Graf Strachwitz]]. Ausgebildet wurde das Führungskorps 1933/34 vom Kavallerie-Offizier [[Edwin von Rothkirch und Trach|Graf Edwin von Rothkirch und Trach]], der ebenfalls in Wehrmacht Karriere machte. Als SS-Chefreiterführer agierte zu diesem Zeitpunkt [[Georg Skowronski]], der dann Ende 1934 zu Himmlers Stab und nicht mehr direkt zur Reiter-SS gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung und Einsatz im Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Die Reiter-SS wurde von einem [[Organisationsstruktur der SS#SS-Oberabschnitt|Oberabschnittsleiter]] der Allgemeinen SS kontrolliert. Jede Reiterstandarte der SS wies mindestens fünf Stürme auf und beinhaltete in der Regel auch eine Sanitätsstaffel sowie ein Trompeterkorps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;SS-Oberabschnitte&amp;#039;&amp;#039; waren das oberste Führungsorgan der Reiter-SS. Gehörten mehrere Reiterstandarten einem SS-Oberabschnitt an, wurde aus diesen ein &amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterabschnitt&amp;#039;&amp;#039; gebildet. Doch letztendlich war die Reiter-SS nicht in jedem Oberabschnitt der Allgemeinen SS vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle &amp;#039;&amp;#039;NS-Kampfverbände&amp;#039;&amp;#039; war auch die Reiter-SS in Standarten organisiert. Diese bestanden aus drei aktiven &amp;#039;&amp;#039;[[Organisationsstruktur der SS#SS-Sturmbann|Sturmbannen]]&amp;#039;&amp;#039; (I–III) und einer Reserveeinheit, dem &amp;#039;&amp;#039;IV. Sturmbann&amp;#039;&amp;#039;. Bekannt geworden als Führer von SS-Reiterstandarten sind Otto Dörne, Josef Fritz,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Personalabteilung des RF SS |Titel=Dienstaltersliste der Schutzstaffel der NSDAP |Sammelwerk=DAL |Band=Sturmhauptführer |Auflage=2. |Verlag=Buchdruckerei Birkner |Ort=München |Datum=1934-10-01 |Seiten=20 |Online=https://www.oocities.org/~orion47/SS-POLIZEI/SS-DAL1934_SS-Sthptfhr.html |Abruf=2023-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Jahnke, [[Helmut Kluck]], Bruno Platt und [[Paul Brantenaar]], letzterer für den Großraum Berlin-Brandenburg und der SS-Reiterstandarte 7. Diese SS-Führer hatten zu Beginn niedrige Offiziers-Dienstgrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem 1. September 1939 ging der einstige Einfluss der Reiter-SS zurück. Die Angehörigen der Reiter-SS traten überwiegend ihren [[Wehrdienst]] in der [[Wehrmacht]] an und wurden dort in den jeweiligen &amp;#039;&amp;#039;Kavallerieeinheiten&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Nur ein sehr kleiner Teil der Reiter-SS kam zur [[Waffen-SS]], wo sie ebenfalls berittene Einheiten bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 9. November 1944 umfasste die Allgemeine SS insgesamt 22 Reiterstandarten, doch bestanden die meisten nach 1940 aufgestellten Einheiten nur auf dem Papier und erreichten meist nicht die von Himmler vorgeschriebene Sollstärke.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SS-Dienstaltersliste, 9. November 1944&amp;#039;&amp;#039;. Reprint: Priv. Institut für Deutsche Phaleristik und Militärgeschichte, Osnabrück 2016. ISBN 978-3-95868-060-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die SS-Reiterstandarte „Totenkopf“ besaß innerhalb der berittenen Verbände der SS eine Sonderstellung, da deren Angehörige aus den Reihen der [[SS-Totenkopfverbände]] stammten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Tabelle mit den Standarten der Reiter-SS (Sachstand: 9. November 1944)&amp;lt;ref&amp;gt;Auflistung der letzten regulären SS-Dienstaltersliste vom 9. November 1944, Anhang „SS-Reiterstandarten“, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterstandarte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Oberabschnitt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Sitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterstandarte&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Oberabschnitt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#CFCFCF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Sitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || „Nordost“ || Insterburg ||  || 13 || „Rhein-Westmark“ || Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || „Weichsel“ || Danzig ||  || 14 || „Südwest“ || Stuttgart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || „Nordost“ || Treuburg ||  || 15 || „Süd“ || München&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || „Nordsee“ || Hamburg ||  || 16 || „Elbe“ || Dresden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || „Ostsee“ || Stettin ||  || 17 || „Main“ || Regensburg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6 || „West“ || Düsseldorf ||  || 18 || „Donau“ || Wien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7 || „Spree“ || Berlin ||  || 19 || „Weichsel“ || (ohne Nennung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8 || „West“ || Pelkum||  || 20 || „Nordost“ || Tilsit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9 || „Nordsee“ || Bremen ||  || 21 || „Mitte“ || Hannover&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10 || „Fulda-Werra“ || Arolsen ||  || 22 || „Warthe“ || Posen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11 || „Südost“ || Breslau ||  || „Totenkopf“ || „Süd“ || München&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12 || „Ostsee“ || Schwerin ||  ||  ||  ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Sonderfall: Die Reiter-SS und die SS-Totenkopfverbände ===&lt;br /&gt;
Während die Reiterabschnitte der Reiter-SS einem Oberabschnittsleiter unterstellt waren, bildete der &amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterabschnitt V&amp;#039;&amp;#039; eine Besonderheit. Dieser wurde [[de jure]] am 1. April 1935 aufgestellt, nahm aber [[de facto]] erst am 31. Oktober 1936 seinen Betrieb auf. Abschnittsleiter war der damalige [[SS-Hauptsturmführer]] Hermann Fegelein, der seinen Abschnitt innerhalb der Allgemeinen SS autonom führte, denn die organisatorische Zuordnung des Reiterabschnittes V zum SS-Oberabschnitt „Süd“ war nur formal. Seine besondere Rolle innerhalb der Reiter-SS erhielt der Reiterabschnitt dadurch, dass sich in seinem damaligen Bereich nicht nur die Reiterstandarten 15 und 17 befanden, sondern auch das [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]] lag. So übernahm die Reiterstandarte 15 unter dem Kommando von Hermann Fegelein die Außenbewachung dieses [[Konzentrationslager]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundesarchiv&amp;quot; /&amp;gt; Ohne ihnen rechtlich anzugehören, trugen ihre Angehörigen zu diesem Zweck die Uniformen der &amp;#039;&amp;#039;SS-Wachverbände&amp;#039;&amp;#039;; aus Letzteren gingen später die [[SS-Totenkopfverbände]] hervor. [[Theodor Eicke]], der Führer der Totenkopfverbände, hatte verfügt, dass die Angehörigen der Wach- bzw. Totenkopfverbände sowie der ihnen von der Allgemeinen SS abgeordneten Reiterstandarten in der Öffentlichkeit, im Straßendienst und im KZ-Außendienst einheitliche Uniformen zu tragen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Totenkopf}}Im Jahr 1939 wurde aus Teilen der Reiterstandarten 15 und 17 die &amp;#039;&amp;#039;SS-Reiterstandarte „Totenkopf“&amp;#039;&amp;#039; gebildet, welche offiziell in die SS-Totenkopfverbände eingegliedert und 1940 wiederum in die neuen &amp;#039;&amp;#039;SS-Kavallerie-Regimenter 1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039; aufgeteilt wurde. Diese waren unmittelbar dem [[Kommandostab Reichsführer SS]] unterstellt und Teil der Waffen-SS. Später wurden sie in der &amp;#039;&amp;#039;SS-Kavallerie-Brigade&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst, die dann zur [[8. SS-Kavallerie-Division „Florian Geyer“]] erweitert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Status der Reiter-SS nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden alle &amp;#039;&amp;#039;NS-Kampforganisationen&amp;#039;&amp;#039; aufgrund zahlreich begangener Verbrechen international angeklagt. So wurden auch Angehörige der Reiter-SS aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur &amp;#039;&amp;#039;Gesamt-SS&amp;#039;&amp;#039; vor Gericht gestellt. Doch wurde die Reiter-SS 1946 von einer Verurteilung zur &amp;#039;&amp;#039;verbrecherischen Organisation&amp;#039;&amp;#039; ausgenommen. Sie galt vielmehr als „elitärer Reiterverein“ innerhalb der SS.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vergessen, verdrängt, abgelehnt. Zur Ausgrenzung im Sport.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Arnd Krüger und Bernd Wedemeyer-Kolbe, in: Schriftenreihe des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e.&amp;amp;nbsp;V. (NISH) / Reihe 1 / Wissenschaftliche Reihe, Bd. 21, Teil der [[Anne-Frank-Shoah-Bibliothek]], LIT, Münster 2009, S. 36. ISBN 978-3-643-10338-3. [http://books.google.de/books?id=JG7H9vaOsdQC&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;lpg=PA36&amp;amp;dq=rolle+der+reiter-ss+in+n%C3%BCrnberg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=PgOq0sS3d5&amp;amp;sig=cl78j8hztdBaG7HTWcmUY2o18eo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5oHoUfjYG83ltQao-YDgBA&amp;amp;ved=0CG4Q6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=rolle%20der%20reiter-ss%20in%20n%C3%BCrnberg&amp;amp;f=false Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reiter-SS wurde also nicht verurteilt, obgleich ihre Angehörigen, sofern sie innerhalb der Waffen-SS eingesetzt wurden, in zahlreiche [[Kriegsverbrechen]] verstrickt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Dienstalterslisten der SS|Dienstaltersliste der Schutzstaffel]] der NSDAP, Stand vom 1. Oktober 1934, Hrsg. Personalabteilung des RF SS, Buchdruckerei Birkner, vorm. Hermes, München 1934, S. 8 ff. Reprint: Priv. Institut für Deutsche [[Phaleristik]] und Militärgeschichte, Osnabrück 2016. ISBN 978-3-95868-056-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sankt Georg Sportzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Offizielles Organ des Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmbluts, Jg. XXXVI., Nr. 14, Zweites Augustheft 1935, Verlag Sankt Georg GmbH, Berlin 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robin Lumsden (Autor)|Robin Lumsden]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS.&amp;#039;&amp;#039; Ian Allan Publishing 1992, ISBN 978-0-7110-2905-7.&lt;br /&gt;
* Robin Lumsden: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS.&amp;#039;&amp;#039; Reihe “Men-at-Arms”, Osprey Publishing 1993, ISBN 978-1-85532-358-2.&lt;br /&gt;
* [[Mark C. Yerger]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine-SS. The Commands, Units and Leaders of the General SS.&amp;#039;&amp;#039; Schiffer Military History, Atglen 1997. ISBN 0-7643-0145-4.&lt;br /&gt;
* Henning Herbert Pieper: &amp;#039;&amp;#039;The SS Cavalry Brigade and its operations in the Soviet Union, 1941–1942&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. University of Sheffield, 2012 [https://etheses.whiterose.ac.uk/2911/1/Dissertation.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Berno Bahro: &amp;#039;&amp;#039;Der SS-Sport. Organisation – Funktion – Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn, München, Wien, Zürich 2013. ISBN 978-3-506-77288-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://jagdschloss-stern.de/Stall/wp-content/uploads/2021/01/IMG_5112.jpeg SS-Führer bei einer Parforcejagd am Jagdschloss Stern Potsdam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzstaffel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Organisation (Pferdehaltung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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