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	<title>Reistingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reistingen&amp;diff=763889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;User 20260213-1: /* Religionen */</title>
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		<updated>2025-07-18T06:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Religionen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ziertheim&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.6774&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.4119&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 495&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 200&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;reistingencom&amp;quot;&amp;gt;[https://reistingen.com/index.php/ort/zahlen-daten-fakten Zahlen und Fakten auf reistingen.com], abgerufen am 3. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 89446&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09076&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Reistingen St. Vitus Turm 395.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Pfarrkirche [[St. Vitus (Reistingen)|St. Vitus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reistingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ziertheim]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Dillingen an der Donau]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziertheim, DLG - Reistingen v SW.jpg|mini|Reistingen von Südwesten]]&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Pfarrdorf liegt drei Kilometer nordöstlich von Ziertheim am Hang über dem [[Lohgraben (Egau)|Lohgraben]], einem linksseitigen Zufluss der [[Egau]].&lt;br /&gt;
Die [[Gemarkung]] des Ortes grenzt an das Bundesland [[Baden-Württemberg]], der höchste [[Höhe über dem Meeresspiegel|Punkt]] ist der Erzberg mit 569&amp;amp;nbsp;Meter. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Dillingen an der Donau#DLG 9|Kreisstraße DLG&amp;amp;nbsp;9]] führt durch Reistingen in Richtung Eglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bodenfunde stammen aus der [[Mittelsteinzeit|Mittel-]] und [[Jungsteinzeit]] sowie der [[Urnenfelderzeit]]. Die [[Kelten]] verhütteten hier [[Erz]]e und errichteten auf dem kegelartigen Berg eine [[Befestigungsanlage]]. Eine [[Römerstraße]] führte von [[Faimingen]] kommend durch die Gemarkung nach [[Oberdorf am Ipf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reistingen wurde erstmals 1164 erwähnt. Damals stiftete Adilbert II., ein Sohn des Grafen von [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Kyburg-Dillingen]], das [[Kloster Reistingen]], ein [[Benediktinerinnen]]kloster, das kurze Zeit später in ein weltliches [[Frauenstift|Damenstift]] umgewandelt wurde. Das Schutz[[vogt]]eirecht ging 1259 durch Tausch an das [[Hochstift Augsburg]]. Das Stift wurde 1450 in das Hochstift eingegliedert, das nun die [[Niedergerichtsbarkeit]] ausübte. Die [[Hochgerichtsbarkeit]] besaß das [[Herzogtum Bayern]] als Nachfolger der [[Grafen von Dillingen|Grafschaft Dillingen]]. Mit dem Landgericht Höchstädt, zu dem Reistingen seit dem Mittelalter gehörte, kam der Ort 1505 an [[Pfalz-Neuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden sieben Höfe und zahlreiche weitere Gebäudeteile zerstört. Ein Ortsbrand im Jahr 1737 vernichtete 23 Gebäude nahezu vollständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 kam Reistingen an das Hochstift Augsburg mit allen Rechten. Bis 1788 unterstand es dem Rentamt Dillingen und ab 1789 dem neu geschaffenen [[Pflegamt Wittislingen]]. Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam der Ort 1803 zu [[Königreich Bayern|Bayern]] und wurde dem [[Landgericht Dillingen]] zugeteilt. [[Datei:Luftbild Reistingen ca. 1918.jpg|mini|487x487px|Luftbild von Reistingen um ca. 1919|ohne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde Ziertheim wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] am 1. Mai 1978 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden [[Dattenhausen (Ziertheim)|Dattenhausen]], Ziertheim und Reistingen gebildet.&amp;lt;ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 771}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung von Reistingen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 293&amp;lt;ref name=&amp;quot;bavarikon&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bavarikon.de/object/odb:BSB-ODB_S00005487?lang=de Eintrag zu Reistingen bei bavarikon.de], abgerufen am 3. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| 233&amp;lt;ref name=&amp;quot;bavarikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&lt;br /&gt;
| 258&amp;lt;ref name=&amp;quot;vgwittislingen&amp;quot;&amp;gt;[https://vg-wittislingen.de/?page_id=142 Ortsgeschichte Reisingen], abgerufen am 3. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 411&amp;lt;ref name=&amp;quot;bavarikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 278&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 230&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987&lt;br /&gt;
| 191&amp;lt;ref name=&amp;quot;bavarikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| 200&amp;lt;ref name=&amp;quot;reistingencom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Einwohnerentwicklung von Reistingen zeigt über die Jahre deutliche Schwankungen. Im Jahr 1871 betrug die Bevölkerung 293 Einwohner und blieb bis nach dem Ersten Weltkrieg relativ konstant. Ein leichter Rückgang ist erstmals bis 1925 zu verzeichnen, als die Einwohnerzahl auf 233 sank. 1939 stieg die Zahl wieder auf 258 an. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es einen signifikanten Anstieg auf 411 Einwohner im Jahr 1950, was auf die Ansiedlung vieler Heimatvertriebener zurückzuführen ist. In den folgenden Jahrzehnten ging die Einwohnerzahl jedoch wieder kontinuierlich zurück, erreichte 1961 nur noch 278 und sank bis 1987 auf 191.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vgwittislingen&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar 2018 lag die Einwohnerzahl bei 200.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reistingencom&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Reistingen ist Sitz einer alten [[Pfarrei]]. Die ehemalige Stiftskirche [[St. Vitus (Reistingen)|St. Vitus]]  aus dem 12. Jahrhundert, die zugleich als [[Pfarrkirche]]diente, war zunächst dem [[Apostel]] [[Simon Petrus|Petrus]] geweiht. Der hl. [[Veit (Heiliger)|Vitus]] wurde als Mit[[Schutzpatron|patron]] verehrt. 1760 schenkte der Pfarrer von [[St. Vitus (Donaualtheim)|Donaualtheim]] der Kirche eine [[Reliquie]] des hl. Vitus, der zu den [[Vierzehn Nothelfer]]n gerechnet wird. Seitdem wird die Kirche als St. Vitus bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Baudenkmäler in Ziertheim#Reistingen|Liste der Baudenkmäler in Reistingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Ziertheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Städte, Märkte und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S.&amp;amp;nbsp;430–433.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://vg-wittislingen.de/?page_id=140 Ortsgeschichte von Reistingen auf der Website der VG Wittislingen]&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank|objekt=Reistingen|val=42625}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reistingen.com/index.php/ort Private Website zu Reistingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7559443-2|VIAF=240124789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziertheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1164]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;User 20260213-1</name></author>
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