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	<title>Reispapier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:43:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reispapier&amp;diff=92163&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-10T16:17:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Drawing, rice paper (AM 1932.105-4).jpg|mini|Zeichnung auf Reispapier]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reispapier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff für mehrere papierähnliche Materialien aus [[Ostasien]], die aus verschiedenen Pflanzen hergestellt wurden: [[Chinapapier]], [[Xuan-Papier]], [[Japanpapier]], [[Hanji]] (Koreanisches Papier) sowie &amp;#039;&amp;#039;Tibetisches Papier&amp;#039;&amp;#039;. – In einem anderen Kontext bezieht sich Reispapier auf dünn geschältes, getrocknetes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Mark (Botanik)|Mark]] des [[Reispapierbaum]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tetrapanax papyrifer&amp;#039;&amp;#039;) ([[Chinesische Sprachen|chinesisch]] &amp;#039;&amp;#039;kung shu&amp;#039;&amp;#039;), welches in Streifen geschnitten und anschließend gepresst wird. Es ist ein blattartiges „Papier“-Material und wurde weitgehend am Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in [[Guangdong]], China, als ein gemeinsames Trägermedium für [[Gouache]]-Gemälde verwendet, die an westliche Kunden der Ära verkauft wurden. Das Material wird hauptsächlich aus dem Mark von „Reispapierbäume“ genannten Arten aus der Familie der [[Araliengewächse]] (Araliaceae) gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Reispapier wurde erstmals im Jahr 1637 in [[Südchina]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Song Yingxing: &amp;#039;&amp;#039;Tiangong Kaiwu.&amp;#039;&amp;#039; 1637, [https://www.wdl.org/en/item/3021/view/1/1/ Online (chinesisch)], Deutsche Ausgabe, Konrad Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Erschließung der himmlischen Schätze.&amp;#039;&amp;#039; Wirtschaftsverl. NW, 2004. ISBN 978-3-86509-133-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat eine ausgesprochen weiße Farbe und eine schwammige, waffelartige Struktur. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Reispapier&amp;#039;&amp;#039; wurde irrtümlich von den Engländern aufgrund der Weißheit des Papieres von weißem Reis abgeleitet, wiewohl das so bezeichnete Material nicht aus [[Reis]]&amp;amp;shy;stroh oder [[Reismehl|-mehl]] besteht. Der Begriff wurde zuerst im &amp;#039;&amp;#039;Chinesisch-Englischen Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; von [[Robert Morrison (Missionar)|Robert Morrison]] 1823 definiert, der auf die Verwendung der chinesischen [[Heilpflanze]] als Material für die Malerei sowie für die Herstellung von künstlichen Blumen und Schuhsohlen verwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Morrison: &amp;#039;&amp;#039;A dictionary of the Chinese language: in three parts.&amp;#039;&amp;#039; East India Companys Press, 1823, ISBN 978-1-270-74289-0 (Reprint, Nabu Press, 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch Papier aus Reisstroh; dies ist ein sehr grobes, billiges Papier und hat nichts mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Reispapier&amp;#039;&amp;#039; gemein.&amp;lt;ref&amp;gt;Josep Asunción: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Book of Papermaking.&amp;#039;&amp;#039; Lark Books, 2003, ISBN 1-57990-456-4, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Agnieszka Helman-Ważny: &amp;#039;&amp;#039;The Archaeology of Tibetan Books.&amp;#039;&amp;#039; Brill, 2014, ISBN 978-90-04-27504-1, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Hiebert: &amp;#039;&amp;#039;The Papermaker’s Companion:&amp;#039;&amp;#039; Versa Press, 2000, ISBN 978-1-58017-200-4, S.&amp;amp;nbsp;45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chinesisches Reispapier ===&lt;br /&gt;
Unterschieden wird der [[Reispapierbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Tetrapanax papyrifer&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook.) K.Koch}}) und der [[Tibetanischer Reispapierbaum|Tibetanische Reispapierbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Merrilliopanax alpinus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(C.B. Clarke) C.B. Shang}}).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.plantnames.unimelb.edu.au/Sorting/Tetrapanax.html Pflanzennamen von &amp;#039;&amp;#039;Tetrapanax&amp;#039;&amp;#039;-Arten – leider mit veralteter Taxonomie].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ersterer ist ein kleiner Baum, der in [[Taiwan (Insel)|Taiwans]] und [[Japan]]s Sumpfwäldern beheimatet ist und in China angebaut wird. Er wird bisweilen auch als [[Zierpflanze]] kultiviert. Die zweite Art ist in [[Tibet]] beheimatet. Diese Arten liefern die Grundlage für das sogenannte „chinesische Reispapier“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Herstellung werden die Pflanzenteile (Zweige) zunächst gekocht und von der Rinde befreit. Der zylinderförmige Kern des Marks der Zweige wird auf einer flachen und harten Fläche gegen ein Messer gerollt, wobei der Kern in dünne Lagen feinen, elfenbeinartigen Gewebes geschnitten wird. Das Papier eignet sich sehr gut für [[Aquarell]]bilder. Aufgrund seiner Textur ist es allerdings zum Schreiben weniger geeignet. Verschiedenartig gefärbt, wird dieses „Reispapier“ auch für die Herstellung von künstlichen Blumen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Japanisches Reispapier ===&lt;br /&gt;
Auch „japanisches Reispapier“ wird nicht aus Bestandteilen von Reispflanzen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Essbares Reispapier ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Sorten von Reis-[[Oblate]]n – aus Reismehl – sind essbar und werden irrtümlich als „Reispapier“ bezeichnet. Dies kann auch als Verpackung von Lebensmitteln benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendung finden diese Reis-Oblaten auch in der Küche, etwa für [[Frühlingsrolle]]n oder [[Teigtasche]]n. Dabei werden die Oblaten, welche meist aus einer Mischung von einem großen Anteil an [[Tapioka]]stärke und einem kleineren an Reismehl sowie Salz bestehen, vor der weiteren Verarbeitung in lauwarmem Wasser eingeweicht und danach abgetropft. Reis-Oblaten sind vielerorts abgepackt im asiatischen Lebensmittelfachhandel erhältlich. Verwendet werden sie u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Vietnamesische Küche|Vietnamesischen Küche]]. Dort werden sie als „rice paper“, „rice sheets“ oder „spring roll skins“ bezeichnet. In China werden sie als „wafer paper“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eileen Yin-Fei Lo: &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Chicken Cookbook:&amp;#039;&amp;#039; Simon &amp;amp; Schuster, 2004, ISBN 0-7432-3341-7, S.&amp;amp;nbsp;35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Reispapier1.jpg|Essbares Reispapier zur Trocknung ausgelegt ([[Vietnam]])&lt;br /&gt;
Datei:Rice paper.jpg|Essbares Reispapier, quadratische und runde Ausführung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rice paper|Reispapier}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/detail/1226/Wenzhou-Chinapapier#/detail/411/reispapier &amp;#039;&amp;#039;Reispapier&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 19. Oktober 2016.&lt;br /&gt;
* [https://materialarchiv.ch/detail/412/Reisstrohpapier#/detail/412/reisstrohpapier &amp;#039;&amp;#039;Reisstrohpapier&amp;#039;&amp;#039;] auf materialarchiv.ch, abgerufen am 19. Oktober 2016.&lt;br /&gt;
* [https://nguoidothi-net-vn.translate.goog/duy-banh-trang-muon-cuon-ca-the-gioi-43938.html?_x_tr_sl=vi&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de Vietnamesisches Reispapier (in einer automatischen Übersetzung)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Deng Chih-Hsiung: &amp;#039;&amp;#039;Chinesisches „Reispapier“ aus Holzmark.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Papiergeschichte&amp;#039;&amp;#039; 4 (1954), Nr. 1, S. 9–12.&lt;br /&gt;
* [[Therese Weber (Papierkünstlerin)|Therese Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache des Papiers. Eine 2000-jährige Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Haupt, Bern / Stuttgart / Wien 2004, ISBN 3-258-06793-7.&lt;br /&gt;
* Alina Annika Krüger: &amp;#039;&amp;#039;“Paper” made from Pith – A Revaluation of Rice Paper in Early Modern China &amp;amp; Europe.&amp;#039;&amp;#039; Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Faculty of Philosophy, Institute of East Asian Art History, Thesis, Master of Arts, 2019. [https://www.academia.edu/42481256/_Paper_made_from_Pith_A_Revaluation_of_Rice_Paper_in_Early_Modern_China_and_Europe online] (PDF 4,63 MB)&lt;br /&gt;
* Robert Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Rice paper – a paper that is no paper&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Paper history&amp;#039;&amp;#039; 29 (2025), Issue 2, S. 5–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papiersorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vietnamesische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getreideverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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