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	<title>Reisekrankheit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Reisekrankheit&amp;diff=15890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BUHORUHA: Zitat zu Nebenwirkungen von Ingwer</title>
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		<updated>2026-01-01T11:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zitat zu Nebenwirkungen von Ingwer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Beschwerden, die infolge von Bewegung auftreten können. Für Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts auf Reisen siehe [[Reisediarrhoe]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|BREITE =&lt;br /&gt;
|01-CODE = T75.3&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG = Kinetose&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reise-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewegungskrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Fachsprache|fachsprachlich]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kinetose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|gr.]] κινειν &amp;#039;&amp;#039;kinein&amp;#039;&amp;#039;, „bewegen“), nennt man Zustände mit körperlichen Reaktionen wie Blässe, [[Vertigo|Schwindel]], [[Kopfschmerz]], [[Übelkeit]] und [[Erbrechen]], die durch ungewohnte passive Bewegungen, etwa in einem Verkehrsmittel oder in einem [[Wolkenkratzer]] ohne ausreichende [[Schwingungstilger|Schwingungstilgung]], ausgelöst werden können. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seekrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raumkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Seeleuten auf Landgang sind bekannte Varianten. Passive [[Bewegung (Physik)|Bewegung]] in Reisebussen, Autos, Zügen mit [[Neigetechnik]], Flugzeugen und Achterbahnen kann ebenfalls die [[Symptom]]e hervorrufen. Charakteristisch ist, dass die Fahrer des jeweiligen Fahrzeugs fast nie von Reisekrankheit geplagt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in [[Fahrsimulation|Fahr-]] und [[Flugsimulator]]en und Erlebniskinos sowie beim Spielen von [[Ego-Shooter]]n&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,686141,00.html &amp;#039;&amp;#039;3-D-Kino – Nicht schlecht – nur wird mir schlecht!&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 29. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; kann es zum Auftreten derselben Symptome kommen. Erstere Form der Kinetose wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Simulator Sickness]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simulatorkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet; relativ neu sind Erkrankungsfälle unter Computerspielern (&amp;#039;&amp;#039;[[Gaming Sickness]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spielübelkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), insbesondere bei Nutzung von [[VR-Brille]]n (&amp;#039;&amp;#039;[[VR-Krankheit]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symptome verschwinden in den meisten Fällen auch ohne [[Therapie|Behandlung]] spätestens nach zwei bis drei Tagen, wenn die Bewegung aufhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tiermedizin werden als „Reisekrankheiten“ auch jene Krankheiten bezeichnet, mit denen sich Tiere vorrangig bei Urlaubsreisen ins Ausland anstecken, wie beispielsweise die „[[Mittelmeerkrankheit]]en“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Im Vorstadium empfindet der Betroffene leichtes Unwohlsein, leichtes Frösteln, kalten Schweiß und ein leicht drückendes Gefühl in der Magengegend. Er wirkt müde bis [[Somnolenz|schläfrig]] und desinteressiert, reagiert langsamer, spricht weniger, ist etwas blass im Gesicht. Im Blut steigen die Spiegel der [[Stresshormon]]e. Bei zunehmender Reisekrankheit entstehen kalter Schweißausbruch, Gähnen, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Abgeschlagenheit, geistige Leere, Arbeitsunlust, Desinteresse bis hin zur [[Lethargie]], Kopfschmerzen, [[Vertigo|Schwindel]], Zwangsschlucken, Brechreiz, [[Refluxösophagitis|Sodbrennen]] und [[Erbrechen]]. Sowohl Rötung als auch Blässe und kalter Schweiß im Gesicht (infolge des gesteigerten Tonus der [[Parasympathikus|parasympathischen]] Anteile des vegetativen Nervensystems) können folgen. Erbrechen bringt nur kurzzeitige Erleichterung. Die Magen-Darm-Funktionen sind reduziert. Blutuntersuchungen zeigen, dass Stresshormone und [[Antidiuretisches Hormon|ADH]] ausgeschüttet werden. Die wellenförmig an- und abschwellenden Beschwerden können tagelang anhalten. Schwere Seekrankheit ist begleitet von extremem Unwohlsein, Erbrechen bis zur völligen Magenleere (und bei längerem Anhalten des Erbrechens [[Dehydrierung]]), schwerer Depression und dem Gefühl, am liebsten sterben zu wollen. In besonders schweren Fällen müssen Patienten sogar festgebunden werden, damit sie nicht über Bord springen. In seltenen Fällen kann Reisekrankheit bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zum Tod führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfälligkeit ==&lt;br /&gt;
Jeder Mensch kann in jeder Phase seines Lebens von Reisekrankheit betroffen sein. Auch Seeleute, die ein Leben lang unbehelligt zur See gefahren sind, können plötzlich seekrank werden. Die alltägliche Erfahrung zeigt, dass Intensität, Frequenz und Dauer der passiven Bewegung für die Entwicklung der Reisekrankheit wesentlich sind. Studien zufolge variiert die Reaktion außerdem mit der Hauptbewegungsachse (vertikale Bewegungen werden schlechter vertragen als horizontale) und der Position der Versuchspersonen (sitzend, liegend etc.). Obwohl die individuelle Neigung zur Reisekrankheit sehr unterschiedlich ausfällt, lassen sich durch entsprechend harte Versuchsbedingungen bei jedem Menschen mit gesundem Gleichgewichtsorgan Symptome auslösen. Shepard&amp;lt;ref&amp;gt;N. T. Shepard, W. Lockette, T. Boismier: &amp;#039;&amp;#039;Genetic predisposition to motion sickness&amp;#039;&amp;#039;. Proc Bárány Soc Meeting, Uppsala 1994, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutet, dass unempfindliche Menschen eine geringere Ausprägung des [[α2-Adrenozeptor]]s aufweisen. Die Anfälligkeit ist stark altersabhängig: Kinder unter zwei Jahren sind kaum empfindlich, im Alter von zwölf Jahren wird ein Maximum erreicht, danach sinkt die Neigung zur Reisekrankheit wieder ab. Die Empfindlichkeit von Frauen und Männern unterscheidet sich Erfahrungen der [[National Aeronautics and Space Administration|NASA]] zufolge nicht. Psychologische Faktoren, wie die [[Introversion]] und Stresstoleranz der Versuchspersonen, wirkten sich relativ schwach aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens 50&amp;amp;nbsp;% der Militärpiloten werden während der Ausbildung luftkrank, anderes fliegendes Personal auch später im Berufsleben. [[Flugsimulator]]en verursachen Symptome bei 10–60&amp;amp;nbsp;% der Flugschüler, im militärischen Kontext bis zu 88&amp;amp;nbsp;%. Nur ein geringer Prozentsatz (3–11&amp;amp;nbsp;%) bricht die Ausbildung deshalb ab. Auf Schiffen schwankt die [[Inzidenz (Epidemiologie)|Inzidenz]] der Erkrankung je nach Situation zwischen 1 und 100&amp;amp;nbsp;%. Härteste Bedingungen herrschen z.&amp;amp;nbsp;B. in fensterlosen [[Freifallrettungsboot]]en. Auf großen Wasserfahrzeugen sind Personen an Bug und Heck stärker betroffen. [[Virtuelle Realität]] konnte einer Studie&amp;lt;ref&amp;gt;E. C. Regan, K. R. Price: &amp;#039;&amp;#039;The frequency of occurrence and severity of side effects of immersion virtual reality.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aviat Space Environ Med.&amp;#039;&amp;#039; 1994; 65, S. 527–530, PMID 8074626&amp;lt;/ref&amp;gt; zufolge in 61&amp;amp;nbsp;% der Teilnehmer Reisekrankheit hervorrufen. Raumkrankheit wird übereinstimmend in russischen und amerikanischen Weltraumprogrammen bei 30–67&amp;amp;nbsp;% der [[Astronaut|Astro-]] bzw. [[Kosmonaut]]en beobachtet; seltener nur bei den jeweiligen Piloten. Passagiere in [[Pkw]] sollen zu ca. 20&amp;amp;nbsp;% betroffen sein; die Datenlage ist hier jedoch schwach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine „Skikrankheit“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;Ski Sickness&amp;#039;&amp;#039;). Diese kann bei Höhen über 2500 m auftreten. Ursachen sind vestibuläre Überstimulation durch Wedeln auf unebenem Grund, unzureichende visuelle Kontrolle (speziell bei Nebel), kleinere ophthalmologische Probleme (Myopie und Astigmatismus), veränderter somatosensorischer Input durch Skischuhe und Ski, Höhenangst, Angst vor Bergen, hoher Geschwindigkeit und atmosphärische Druckänderung im Ohr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/raetselhafte-skikrankheit-reisekrank-im-schnee-a-951616.html &amp;#039;&amp;#039;Rätselhafte Skikrankheit: Wenn der Berg sich plötzlich dreht&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hausler R., Ski sickness, Acta Otolaryngol 1995;115:1-2 (ist auch für Bergsteiger in Nepal beschrieben)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnend ist, dass auf einem Schiff der Rudergänger weniger betroffen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Ottomann, Klaus-Herbert Seidenstücker |Titel=Maritime Medizin: Praxiswissen für Schiffsärzte und Ärzte im Offshore-Bereich |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer-Verlag |Ort= |Datum=2014-12-08 |ISBN=978-3-642-55438-4 |Seiten=183 |Online=https://books.google.de/books?id=WFvEBQAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=empfehlung+reisekrankheit+ruderg%C3%A4nger&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj5jrSlhJLnAhUMDuwKHWcMBygQ6AEIRjAD#v=snippet&amp;amp;q=ruderg%C3%A4nger&amp;amp;f=false |Abruf=2020-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichermaßen können auf kurvenreicher Strecke sämtliche Insassen eines Autos reisekrank werden, mit Ausnahme des Fahrers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Der herrschenden Meinung zufolge entsteht die Reisekrankheit, wenn die Sinnesorgane widersprüchliche Informationen zur räumlichen Lage und Bewegung des Körpers liefern. Andauernde Widersprüche zwischen der so erfahrenen Bewegung und Lage des eigenen Körpers sollen ein Fehlersignal im [[Hirnstamm]] auslösen. Offenbar kann das Gehirn sich adaptieren, denn nach zwei bis drei Tagen lassen die Symptome bei den meisten Menschen nach. Die [[Afferenz|afferenten]] Bahnen kommen dabei von den [[Sehsinn|Augen]], vom [[Gleichgewichtssinn|Innenohr]] und von den [[Mechanorezeptor]]en in Muskeln und Gelenken. Widersprüche gibt es entweder zwischen dem Seheindruck und dem Lagesinn des Innenohrs (&amp;#039;&amp;#039;visuell-vestibularer Konflikt&amp;#039;&amp;#039;) oder innerhalb des Innenohrs zwischen den Bogengängen und den Beschleunigungssensoren (&amp;#039;&amp;#039;Kanal-Otolith-Konflikt&amp;#039;&amp;#039;). Die Seekrankheit auf einem Schiff würde in die erste Kategorie fallen; die zweite Art von Konflikten soll etwa in [[Achterbahn]]en oder Kampfflugzeugen zum Tragen kommen. Beispielsweise würde während einer kontinuierlichen passiven Rotation um eine Achse parallel zur Erdoberfläche die [[Endolymphe]] in den Bogengängen nach wenigen Sekunden mitrotieren und kein Signal mehr erzeugen, während die [[Statolith]]en unverändert beschleunigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von Guedry&amp;lt;ref&amp;gt;F. E. Guedry: &amp;#039;&amp;#039;Conflicting sensory orientation cues as a factor in motion sickness.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fourth Symposium on the Role of the Vestibular Organs in Space Exploration.&amp;#039;&amp;#039; National Aeronautics and Space Administration, Washington DC 1970, S. 45–52. NASA Report SP-187.[http://ntrs.nasa.gov/search.jsp?R=231816&amp;amp;id=1&amp;amp;qs=Ns%3DHarvestDate%257C0%26N%3D4294966942 ntrs.nasa.gov]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Reason&amp;lt;ref&amp;gt;J. T. Reason: &amp;#039;&amp;#039;Motion sickness: A special case of sensory rearrangement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Adv Sci.&amp;#039;&amp;#039; 1970, 26, S. 386–393, PMID 5310912&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 entwickelte und seither vielfach geprüfte Hypothese erklärt auch ungewöhnliche Varianten, wie etwa die Symptome, die schon durch bloßes Ansehen des Videos einer Achterbahnfahrt entstehen können, oder solche, die an die Schwerelosigkeit gewöhnte Astronauten nach der Rückkehr auf die Erde entwickeln. Unklar ist, ob die körperliche Reaktion auf den &amp;#039;&amp;#039;neural mismatch&amp;#039;&amp;#039; (etwa: neuraler Versatz) einen biologischen Zweck erfüllt, oder ob das Erbrechen –&amp;amp;nbsp;eigentlich ein Schutzreflex gegen Vergiftung&amp;amp;nbsp;– irrtümlich ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsame Rotationen (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;0,4&amp;amp;nbsp;[[Hertz (Einheit)|Hz]]) verursachen wesentlich stärkere Beschwerden als solche &amp;gt;&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;Hz. Viele Studien haben versucht, einzelne Stimuli exakt auszuwerten. So soll auf Schiffen z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Beschleunigung]], deren Vorhersehbarkeit, die Periode der Bewegung, Wellenhöhe, Wellenlänge im Verhältnis zur Schiffslänge und das daraus erzeugte Rollen und Stampfen des Schiffes in einen Algorithmus zur Berechnung der Symptomhäufigkeit eingehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Melwisch: [http://members.kabsi.at/melwisch/seekrankheit.html &amp;#039;&amp;#039;Seekrankheit mathematisch berechnet&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schnelle Bewegungen, wie beim Reiten und Mountainbiken führen nicht zu Übelkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage des hypothetischen „Fehlerzentrums“ im Gehirn, welches die Sinneseindrücke vergleicht und die vegetative Reizung verursacht, ist unklar. Theorien favorisieren die [[Vestibulariskern]]e im [[Mittelhirn]] und den [[Flocculus]] im [[Kleinhirn]]. Sicher ist jedoch nur, dass die gesamte Reaktion ohne Beteiligung des [[Großhirn]]s abläuft. Auch die [[Chemorezeptor]]en in der [[Area postrema]], die bei einer Vergiftungsreaktion das Brechzentrum reizen, sind Tierversuchen zufolge bei der Reisekrankheit nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuartige Schiffsrümpfe können durch geeignete Formgebung die kritischen 0,1–0,3&amp;amp;nbsp;Hz [[Querachse#Wasserfahrzeuge|Stampfbewegungen]] verringern. Große Schiffe sind zudem weniger anfällig als kleine. Außerdem kann es hilfreich sein, eine Kabine mittschiffs zu wählen – also eine, die zentral im Rumpf auf einem der mittleren Decks gelegen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.dreamlines.de/pressemitteilungen/seekrankheit-hilfe-gegen-uebelkeit-auf-reisen/ &amp;#039;&amp;#039;Seekrankheit - Hilfe gegen Übelkeit auf Reisen&amp;#039;&amp;#039;.] Dreamlines Blog. Abgerufen am 13. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schiffsstabilisator]]en sind ebenfalls nützlich. In Schiffen und Flugzeugen sollte den Passagieren möglichst die Sicht auf den unbeweglichen [[Horizont]] ermöglicht werden. Bei ersten Anzeichen scheint es &amp;lt;!-- nach welcher Quelle? --&amp;gt;günstig zu sein, sich hinzulegen und die Augen zu schließen. Tätigkeiten mit konzentriertem Sehen, wie Lesen oder Fernsehen, sollten vermieden werden. Professionelle Pilotenausbildungen beinhalten manchmal systematische [[Desensitivierung]]sprogramme mit Stimuli in steigender Intensität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung und Prävention ==&lt;br /&gt;
Die folgenden Maßnahmen können beim Auftreten der ersten Anzeichen einer akuten Reisekrankheit Linderung verschaffen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sich flach auf den Rücken legen,&lt;br /&gt;
* Den Kopf ruhig halten und&lt;br /&gt;
* Die Augen schließen, damit optische Reize aus der Wahrnehmung genommen und die miteinander in Konflikt stehenden Reize verringert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.montavit.com/de/therapiegebiete/reisekrankheit |titel=Behandlungsmöglichkeiten einer Reisekrankheit |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-09-18 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf Sportbooten hat es sich bewährt, die nur leichte Symptome zeigende Person als [[Rudergänger]] das Schiff steuern zu lassen. In der Regel verschwinden die Symptome bereits nach wenigen Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Methoden, Auswirkungen sensorischer Konflikte zu verringern, sind bekannt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Helen Thomson&lt;br /&gt;
| hrsg=[[Spektrum.de]]&lt;br /&gt;
| url=https://www.spektrum.de/news/was-ist-die-reisekrankheit-und-was-hilft-dagegen/1798319&lt;br /&gt;
| titel=Was ist die Reisekrankheit und was hilf dagegen?&lt;br /&gt;
| titelerg=Ist Ihnen schlecht?&lt;br /&gt;
| datum=2020-12-21&lt;br /&gt;
| abruf=2020-12-28&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf den Horizont blicken, damit die optischen Eindrücke besser mit den Bewegungen übereinstimmen. Dabei solle man Kopf und Körper so ruhig wie möglich halten, um den Einfluss unerwarteter äußerer Faktoren zu minimieren.&lt;br /&gt;
* Ein Gewöhnungstraining, bei dem man sich vor einer Reise jenen Bewegungen aussetzt, die einen wahrscheinlich erwarten, verringert das Risiko, seekrank zu werden.&lt;br /&gt;
* Bewusst langsame und tiefe Atmung oder [[Bauchatmung]] stimulieren den [[Vagusnerv]], der für die Kontrolle von Übelkeit wichtig zu sein scheint, und so Symptome verringern kann. In diese Richtung wirkt auch [[Ingwer]], siehe unten.&lt;br /&gt;
* Bei Soldaten, die in Transportmaschinen saßen, verringerte ein Festschnallen des Kopfs am Sitz die Beschwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen die Symptome dennoch nicht nach, eignen sich die folgend genannten Medikamente zur Behandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Unter den verschreibungspflichtigen Medikamenten hat [[Scopolamin]] die schnellste Ansprechrate und die beste Wirksamkeit, erkauft durch Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Sehstörungen und Mundtrockenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Spinks, Wasiak: &amp;#039;&amp;#039;Scopolamine (hyoscine) for preventing and treating motion sickness.&amp;#039;&amp;#039; Cochrane Database of Systematic Reviews, 15. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Neumann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/wissenschaft/article7695757/Was-am-besten-gegen-die-Reisekrankheit-hilft.html Was am besten gegen die Reisekrankheit hilft.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sind Tabletten, Injektionen, und langzeitwirksame [[Transdermales Pflaster|transdermale Pflaster]] im Handel. Kinder und alte Menschen vertragen Scopolamin schlecht; eine wichtige [[Kontraindikation]] ist das [[Grüner Star|Engwinkelglaukom]]. Auch manche [[Antihistaminikum|H1-Antihistaminika]], wie [[Dimenhydrinat]] oder [[Neuroleptikum|Neuroleptika]] wie [[Promethazin]], haben im Gehirn [[anticholinerg]]e Wirkungen und Nebenwirkungen, allerdings schwächer als Atropin und Scopolamin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stiftung Warentest]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.test.de/Mittel-gegen-Reisekrankheit-Hilfe-gegen-Uebelkeit-4107631-4107635/ Mittel gegen Reisekrankheit: Hilfe gegen Übelkeit.]&amp;#039;&amp;#039; 24. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch diese Arzneimittel sind für akut Erkrankte in Form von Injektionen verfügbar. Die Droge [[Amphetamin]] wurde im Zweiten Weltkrieg an die Soldaten ausgegeben; heute kann [[Ephedrin]] in ausgewählten und schweren Fällen eingesetzt werden. Andere Substanzen, die sonst gegen Übelkeit verabreicht werden, wie [[Metoclopramid]] und [[Ondansetron]], sind gegen die Reisekrankheit nicht wirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezeptfreie, allerdings [[apothekenpflicht]]ige Medikamente enthalten meist [[Dimenhydrinat]]. Neben Tabletten gibt es auch antihistaminhaltige Kaugummis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Therapien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ingwer 2 (fcm).jpg|mini|Ingwerknolle]]&lt;br /&gt;
[[Ingwer]] hat eine [[antiemetisch]]e Wirkung. Er wird in Form von kleinen Scheibchen von der rohen [[Rhizom|„Wurzel“]] gekaut, als Pulver oder in Tablettenform eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.br.de/themen/ratgeber/inhalt/gesundheit/reisekrank-reisekrankheit-uebelkeit100.html | wayback=20130826015252 | text=Reise- und Seekrankheit: Ingwer lindert Übelkeit}}&amp;#039;&amp;#039; br.de, 1. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Medikation kann schon am Vortag begonnen werden. Er gilt als nebenwirkungsarm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Princy Louis Palatty, Raghavendra Haniadka, Bhavishya Valder, Rajesh Arora, Manjeshwar Shrinath Baliga |Titel=Ginger in the Prevention of Nausea and Vomiting: A Review |Sammelwerk=Critical Reviews in Food Science and Nutrition |Band=53 |Nummer=7 |Datum=2013-01 |ISSN=1040-8398 |DOI=10.1080/10408398.2011.553751 |Seiten=659–669 |Online=http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/10408398.2011.553751 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sollte jedoch von Menschen mit Magengeschwüren und Gallensteinleiden nicht verwendet werden. In einer kleinen doppeltblinden Studie, die an 80 Seekadetten durchgeführt wurde, reduzierte Ingwer im Vergleich zum Placebo signifikant das Auftreten von Erbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Grøntved, T. Brask, J. Kambskard, E. Hentzer: &amp;#039;&amp;#039;Ginger root against seasickness. A controlled trial on the open sea.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Otolaryngol.&amp;#039;&amp;#039; 1988; 105, S. 45–49, PMID 3277342&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei Placebo-kontrollierte Studien, davon eine doppelblind, zeigten keinen Unterschied zwischen den vier Gruppen&amp;lt;ref&amp;gt;Weimer K. et al.: Effects of Ginger and Expectations on Symptoms of Nausea in a Balanced Placebo Design: PLos One 2012;7(11).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es nach dem [[Allergologie|Allergologen]] [[Reinhart Jarisch]] einen Zusammenhang zwischen dem biogenen [[Amine|Amin]] [[Histamin]] und der Seekrankheit gibt,&amp;lt;ref&amp;gt;R. Jarisch: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit. Thieme Verlag Stuttgart, 2. Auflage 2004, ISBN 3-13-105382-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhart Jarisch: &amp;#039;&amp;#039;Seekrankheit, Histamin und Vitamin C&amp;#039;&amp;#039;. ÖÄZ 5 (2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; kann es sinnvoll sein, vor der Reise eine histaminarme Diät einzuhalten.&lt;br /&gt;
Auch wird empfohlen, täglich bis zu 2 g [[Vitamin C]] einzunehmen, da es (wie viele andere Stoffe auch) offenbar eine histaminsenkende Wirkung hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kanu.de/nuke/downloads/Seekrankheit.pdf Informationen] über die Seekrankheit bei Kanu.de; abgerufen im November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Thorsten Siebenborn, [https://www.yacht.de/schenk/n004/seekrank.html Was hilft gegen Seekrankheit?] auf Yacht.de; abgerufen im November 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Jarisch, D. Weyer, E. Ehlert, C. H. Koch, E. Pinkowski, P. Jung, W. Kähler, R. Girgensohn, J. Kowalski, B. Weisser, A. Koch: &amp;#039;&amp;#039;Impact of oral vitamin C on histamine levels and seasickness.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of vestibular research : equilibrium &amp;amp; orientation.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Nummer 4, 2014, S.&amp;amp;nbsp;281–288, {{DOI|10.3233/VES-140509}}, PMID 25095772.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Weyer, Dissertationsschrift, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (2010).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Histamin (wichtigster Auslöser der Übelkeit) abzubauen: Vitamin C kann oxydativ Histamin abbauen, was Chemiker bestätigen. Zitat: „Auch hochdosiertes Vitamin C konnte in einer prospektiven, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studie die Symptome der Seekrankheit ohne erkennbare Nebenwirkungen nachweislich reduzieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Koch A. et al: See- und Reisekrankheit. Deutsches Ärzteblatt 41/2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus baut das Enzym Diaminoxydase (DAO) Histamin ab. Dies erklärt auch das Sistieren der Schwangerschaftsübelkeit ab der zwölften Schwangerschaftswoche, da dann das Histamin abbauende Enzym DAO auf das hundertfache steigt und Histamin abbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Kaubewegungen wirken antiemetisch. Dies konnte in einer Vergleichsstudie mit Ondansetron (wird bei Chemotherapie von Krebspatienten gegen Übelkeit eingesetzt) gezeigt werden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Marine wurde ein Vitamin-C-haltiger Kaugummi erzeugt, der die Histamin abbauende Wirkung von Vitamin C mit der antiemetischen Wirkung der Kaubewegungen vereint. {{Quelle}}Eine Studie der Deutschen Marine auf einer Fregatte mit dem Vitamin-C-haltigen Kaugummi ist angelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brillen, die einen künstlichen Horizont erzeugen, indem die Gläser zweiwandig sind und im Zwischenraum etwa zur Hälfte eine Flüssigkeit eingebracht ist, zeigen dem Träger die Richtung des Beschleunigungsvektors an.&amp;lt;ref&amp;gt;Lea Sibbel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/seekrankheit-das-hilft-gegen-die-uebelkeit-a-1015951.html Seekrankheit: Übel, übel, übel.]&amp;#039;&amp;#039; [[Spiegel Online]], 2. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Produkt gibt es jedoch keine nachprüfbaren Wirkungsnachweise. Die Brille »Seetroën« des Autoherstellers [[Citroën]]&amp;lt;!-- &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| hrsg=[[RTL.de]]&lt;br /&gt;
| url=https://www.rtl.de/cms/seetroen-diese-brille-von-citroen-soll-reiseuebelkeit-ein-ende-setzen-4189602.html&lt;br /&gt;
| titel=&amp;quot;Seetroën&amp;quot;: Diese Brille von Citroën soll Reiseübelkeit ein Ende setzen&lt;br /&gt;
| datum=2018-07-11&lt;br /&gt;
| abruf=2020-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; soll angeblich bei 94 Prozent der Benutzer die Reisekrankheit stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. Benson: [http://www.bordeninstitute.army.mil/published_volumes/harshEnv2/HE2ch35.pdf &amp;#039;&amp;#039;Motion sickness&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) In: K.B. Pandoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medical Aspects of Harsh Environments.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. United States Government Printing, 2002, ISBN 0-16-051184-4.&lt;br /&gt;
* Viktor Dahms: &amp;#039;&amp;#039;Kotzfibel: Eine Handreichung für den Segler&amp;#039;&amp;#039;. Guhl, Rohrbach 1996, ISBN 3-930760-22-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Behrang Keshavarz, Heiko Hecht |Titel=Validating an Efficient Method to Quantify Motion Sickness |Sammelwerk=Human Factors: The Journal of the Human Factors and Ergonomics Society |Band=53 |Nummer=4 |Datum=2011-08 |ISSN=0018-7208 |DOI=10.1177/0018720811403736 |Seiten=415–426 |Online=https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0018720811403736 |Abruf=2025-04-30}}&lt;br /&gt;
* Hans Scherer (Hrsg.) (2007). &amp;#039;&amp;#039;Gleichgewichtssinn: Neues aus Forschung und Klinik&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Wien/New York, ISBN 978-3-211-75431-3.&lt;br /&gt;
* F. Schmäl, W. Stoll: &amp;#039;&amp;#039;Kinetosen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;HNO.&amp;#039;&amp;#039; 48, 2000, S. 346–356.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Seekrankheit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Inneren Medizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BUHORUHA</name></author>
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