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	<title>Reisa-Nationalpark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-05-09T08:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
|latitude        = 69/16//N&lt;br /&gt;
|longitude       = 21/51//E&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reisa-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Norwegische Sprache|norwegisch]] &amp;#039;&amp;#039;Reisa nasjonalpark&amp;#039;&amp;#039;, Samisch &amp;#039;&amp;#039;Njállaávzi nasjonalpark&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Nationalparks in Norwegen|norwegischer Nationalpark]], der hauptsächlich im [[Reisadalen]] liegt. Er umfasst eine Fläche von 806&amp;amp;nbsp;km², gehört zur Gemeinde [[Nordreisa]] und liegt nördlich des [[Polarkreis]]es in der Provinz [[Troms]]. Der Park umfasst den oberen Teil des [[Reisaelva]] und verläuft entlang der Grenze zu [[Finnland]]. Auf finnischer Seite geht der Park in mehrere Naturschutzgebiete über. Im Osten befindet sich, bereits in der Provinz [[Finnmark (Provinz)|Finnmark]], das [[Finnmarksvidda]]-[[Hochebene|Hochplateau]]. Im Westen grenzt der Reisa-Nationalpark an das 80&amp;amp;nbsp;km² große Naturschutzgebiet [[Ráisduottarháldi]], in welchem auch das [[Raisduottarhaidi-Bergmassiv]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park wurde 1986 gegründet, um die schöne und nahezu unberührte Berglandschaft mit ihren Tälern, der Flora und Fauna und den geologischen Gegebenheiten zu erhalten und zu schützen. Die Vegetation ist, gemessen an der Artenvielfalt, eine der üppigsten ganz Norwegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie, Landschaft und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Park liegt im Hochland des südöstlichen Teils der Provinz Troms. Der größte Fluss ist die Reisaelva, die im Park auch entspringt. Im Flusslauf der Reisaelva befindet sich der 269 Meter hohe [[Mollisfossen]]-Wasserfall, dessen Höhe des freien Falles 140 Meter beträgt. In der Nähe der Reisaelva gibt es auch zahlreiche [[Gletschertopf|Gletschertöpfe]], welche teilweise bis zu 10 Meter tief sind. Im Allgemeinen erinnert die Landschaft des Reisa-Nationalparks stark an das [[Altaelva|Altadalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bergen nördlich des [[Imofossen]]-Wasserfalls gibt es teilweise sehr große [[Canyon]]s, in welchen man auch gut die vielen verschiedenen Gesteinsablagerungen sehen kann. In Richtung der finnischen Grenze werden die Berge flacher und die Landschaft wird dort dominiert von [[Heide (Landschaft)|Heide-]] und [[Moor]]landschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Soweit es mir möglich war, habe ich die dt. Übersetzung der norwegischen Pflanzennamen recherchiert (Google), was jedoch nicht immer möglich war, weshalb ich auch einige lateinische Namen hingeschrieben habe. Solltest du die deutschen Namen für diese Pflanzen kennen, dann ändere die Verlinkung bitte, ansonsten entferne die Lateinischen Namen NICHT ! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der vielfältigen und fruchtbaren Böden, gehört die Flora zu einer der artenreichsten ganz Norwegens. Es gibt sowohl basische als auch saure Böden. Insgesamt sind im Park 525 Pflanzenarten entdeckt worden. Von 230 alpinen Pflanzen in Norwegen, findet man 193 im Reisa-Nationalpark. Die seltensten Pflanzenarten sind [[Blaue Himmelsleiter]], [[Pedicularis flammea|Aufrechtes Läusekraut]], [[Vierkantige Schuppenheide]], [[Arnica alpina|Alpenarnika]] und [[Rhododendron lapponicum|Alaska Rhododendron]]. Nur im [[Elvedal]] kommen zudem [[Trisetum subalpestre]], [[Silene involucrata]], [[Lactuca sibirica]], [[Lysiella oligantha]] und [[Korallenwurz]] vor. &amp;#039;&amp;#039;Lysiella oligantha&amp;#039;&amp;#039; ist in ganz Nordeuropa sehr selten. Die einzig größeren Vorkommen weltweit befinden sich am [[Baikalsee]] in [[Sibirien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nationalpark gibt es mehrere Greifvogelarten, darunter [[Raufußbussard]], [[Steinadler]], [[Sperbereule]], [[Turmfalke]] und [[Gerfalke]]. Manchmal sieht man auch [[Seeadler (Art)|Seeadler]] im Park. Insgesamt leben rund 140 Vogelarten im Park, darunter auch die eher selteneren [[Sterntaucher|Stern-]] und [[Prachttaucher]], sowie [[Waldsaatgans]], [[Zwerggans]] und [[Singschwan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Säugetiere sind [[Vielfraß]], [[Eurasischer Luchs|Luchs]] und [[Polarfuchs]]. Der samische Name des Nationalparks bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Polarfuchsschlucht-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039; (njalla = Polarfuchs). Der Bestand der Polarfüchse ist im Park jedoch rückläufig. Als seltener Besucher kommen ab und zu auch [[Braunbär]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturerbe ==&lt;br /&gt;
Im und rund um den Nationalpark leben drei größere ethnische Gruppen, die [[Samen (Volk)|Samen]], [[Finnen#Kvenen (Norwegen)|Kvenen]] und [[Norweger]]. Alle Gruppen leben seit vielen Jahrhunderten dort, die Samen mindestens seit dem 16. Jahrhundert. Der Kvenischen Kultur ist eine Ausstellung im [[Halti Nationalparkzentrum]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert waren die wichtigsten Industriezweige der Region das [[Holzfällen]] und [[Teer]]brennen. An einigen Orten sieht man noch Reste der ehemaligen Anlagen zu Teergewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Im Park gibt es einige unbewirtschaftete Hütten, wie die [[Nedrefosshytta]], welche vom [[Den Norske Turistforening|Norwegischen Wanderverein]] betrieben wird und an der [[Nordkalottruta]] liegt. Im Osten des Parks gibt es auch noch eine Hütte am [[Ráisjávri]] See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem der untere Teil der Reisaelva eignet sich zum Angeln, da dort große Vorkommen von [[Lachse|Lachs]] (zur Laichzeit), [[Groppe]], [[Meerforelle]] und [[Saibling]] anzutreffen sind. Für das Angeln und Jagen sind jedoch Lizenzen nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Plants in Reisadalen.JPG|Typischer Bewuchs im unteren Bereich des Tales&lt;br /&gt;
Reisadalen Valley.JPG|Im mittleren Talbereich&lt;br /&gt;
Reisadalen.JPG|Uferbereich mit dichtem Bewuchs&lt;br /&gt;
Surroundings next Immofossen.JPG|In der Umgebung des Imofossen&lt;br /&gt;
Mollisfossen.jpg|Der Mollisfossen-Wasserfall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nationalparks in Norwegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reisa National Park|Reisa-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
* [http://www.visittroms.no/ Infos zur Gegend]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.nasjonalparksenter.no/Deutsch/default.asp?id=21 | wayback=20070525154444 | text=Schutzbestimmungen im Nationalpark (deutsch)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nasjonalparksenter.no/reisanps/ Nationalparkzentrum (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.lovdata.no/for/lf/mv/mv-19861128-2112.html Informationsblatt] zum Reisa-Nationalpark.&lt;br /&gt;
* [http://www.nasjonalparksenter.no/reisanps/ weitere Infos über das Halti nasjonalparksenter (norw.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tom Schandy, Tom Helgesen: &amp;#039;&amp;#039;100 norske naturperler.&amp;#039;&amp;#039; Forlaget Tom &amp;amp; Tom, Vestfossen 2008, ISBN 978-82-7643-430-9 (auch auf Englisch erhältlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationalparks in Norwegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Troms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordreisa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1986]]&lt;/div&gt;</summary>
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